1. Zu ihren Diensten!

(SMart Domicile Assistant von Libertineros)

„Frank! Komm mal rüber … das musst du dir unbedingt anhören!“

Die Stimme von Pamela klang aufgeregt in einer Weise wie Frank sie noch nie gehört hatte.

Seine Arbeitskollegin Pamela Powell war eigentlich sonst die Ruhe selbst; vom Naturell her eine strenge Analytikerin eben. Mit ihrer freundlichen aber gleichzeitig distanzierten und unverbindlichen Art war sie eine angenehme Arbeitskollegin, aber mehr auch nicht.

Frank hatte in den nun knapp zwei Jahren ihrer gemeinsamen Arbeit bei OASE - der Abkürzung für ihre Firma Oregon Assist Soft Experience - noch nicht herausgefunden, was sich in dem eigentlich hübschen Köpfchen seiner Kollegin bewegte. Nur selten ließ Pamela sich zu einer Emotion hinreißen, und ihre bekannten Freizeitbeschäftigungen - Kinofilme und Radfahren - waren nun auch nichts Außergewöhnliches.

Frank rollte mit seinem Stuhl zum benachbarten Cubicle seiner Kollegin. Als Pam sich zu ihm umdrehte und ihm einen Kopfhörer des computergestützten Soundanalysesystems reichte, konnte er ihrem Gesicht ansehen, dass irgendetwas sie aufgewühlt hatte. Die Rötung ihres Gesichts stand in heftigem Kontrast zu ihrer sonst üblichen Blässe, und ihre braunen Augen schienen vor Aufregung zu flattern.
So hatte Frank seine Kollegin noch nie gesehen.

Er stülpte sich die Kopfhörer über und lauschte dem was in der Aufzeichnung des SMart Systems - des Speach Meaning & Articulation Systems - zu hören war. Das SMart war das Herzstück der Spracherkennungs- und Assistenzsoftware SMart Domicile Assistant des Home-Automation-Produkts OASE-DOMI&X für dessen Optimierung Frank und Pamela verantwortlich waren.

Frank und Pamela waren Spracherkennungsspezialisten, und regelmäßig wurden ihnen Aufzeichnungen aus der KI-basierten Optimierungsanalyse zugespielt, welche das automatische System nicht hatte einordnen können. Manchmal musste die künstliche Intelligenz eben noch passen.

Zum Glück stimmten die meisten Kunden der anonymen Nutzung ihrer Sprachdaten für Optimierungszwecke zu, so dass immer genügend Material aus der realen Anwendungswelt zur Optimierung zur Verfügung standen.

Diese Aufnahme nun, die Pamela vom System übermittelt worden war, hatte die KI-Software offensichtlich in Schwierigkeiten gebracht.

Pam ließ die Aufnahme starten:

Domix: alle Anrufe ablehnen! Licht an! Jalousien herunterfahren! Schalldämmung aktivieren“, begann die Aufzeichnung aus dem Sprach-Assistenz-System.

Die Befehle an das Sprachverarbeitungssystem erklangen mit einer kräftigen männlichen Stimme, welche sich im gleichen Befehlston an eine andere Person fortsetzte:

„Und du wirst dich jetzt über den Bock legen, und dein Kleid hochziehen!“

Im Hintergrund war nun eine weibliche Stimme zu vernehmen:

„Aber ich war doch ganz artig, und habe alle Besorgungen für dich erledigt?“, hörte es Frank im Kopfhörer. Die Stimme klang unterwürfig, wenn auch eher lieblich als ängstlich, und ging in Geräuschen unter, die so ähnlich klangen, wie wenn Möbel über einen Fußboden verrückt wurden.

Dann kam wieder die klare und feste männliche Stimme: „Klar, und dabei hast du mal wieder mit Wolter geflirtet und ihm schöne Augen gemacht. Ich weiß doch, dass es dir gefallen hat, wie er dich bei unserer letzten gemeinsamen Session durchgenommen hat, nachdem er dich über seinen Knien liegen hatte. Du warst bei ihm so feucht, wie selten bei mir. Das hat er mir nämlich erzählt. Eigentlich hätte ich dir da schon deinen Hintern mal wieder mal richtig versohlen sollen. Das holen wir jetzt definitiv nach!“

Im Hintergrund hörte man nun das Geräusch wie ein Schrank geöffnet und wieder geschlossen wurde, sowie einige Schritte auf Parkettboden.

„Nein, bitte nicht die lange Reitgerte“, war nun wieder die weibliche Stimme zu vernehmen, welche nun einen ängstlicheren Ton angenommen hatte.

„Keine Diskussion, damit machst du es nur schlimmer. Jetzt zieh dein Höschen runter, du weißt doch, wie das jetzt zu laufen hat! Wird’s bald!“

In der Aufzeichnung entstand eine kleine Pause. Vor Franks innerem Auge hatte sich inzwischen ein Bild aufgebaut, bei dem er eine Frau - er schätzte der Stimme nach eine junge Frau um die dreißig – über einem Bock liegen sah. Die Frau hatte sich inzwischen wohl bereits ihr Kleid über den Po hochgezogen, und Frank ahnte, dass sie sich in der Aufzeichnungspause nun um ihr Höschen kümmerte. Frank versuchte sich vorzustellen, welche Art von Popo da nun zum Vorschein kam und dachte unwillkürlich daran, wie wohl dieser Körperteil der neben ihm sitzenden Pamela gestaltet war. So schlank wie Pamela war vermutete er bei ihr ein festes kleines Hinterteil.

Frank hatte durch seine Arbeit, bei welcher er durch mithören von Aufzeichnungen versuchte die Erkennungsgenauigkeit immer weiter zu erhöhen und das OASE-DOMI&X System für die Heimautomatisierung immer weiter zu optimieren, inzwischen eine gewisse Vorstellung darin entwickelt, welche Stimmen zu welcher Art von Personen gehören konnten.

Tatsächlich glaubte er aus den Stimmen nicht nur auf das Alter sondern auch auf gewisse körperliche Proportionen schließen zu können. Also ob es sich um eher gewichtige Personen oder zierlichere Wesen handeln mochte.

So differenziert, dass er aus der Stimmlage Größe und Form des Popos, einer über einem Bock liegenden Frau hätte bestimmen können, war sein Gedankenmodell jedoch noch nicht. Hier musste ihm seine Phantasie weiterhelfen, und die bevorzugte nun mal Frauen, die nicht so ultraschlank waren wie heutzutage viele der namenlosen und austauschbaren Frauen. So stellte er sich vor, dass das heruntergezogene Höschen einen prallen runden Hintern freigelegt hatte, welcher nach oben hin in eine ausgeprägte Taille und nach unten hin in harmonisch proportionierte Oberschenkel auslief.

Frank hatte registriert, dass die Dame in der Aufzeichnung offensichtlich ein Kleid trug. Er liebte es, wenn Frauen Kleider trugen, vor allem wenn diese ihre Figur betonten, und der Stoff sich ihren Kurven anschmiegte. Tatsächlich war ihm aufgefallen, dass Pamela auch häufig Kleider trug, und er musste zugeben, dass diese ihr hervorragend standen.

Überhaupt war Pam eine hübsche Erscheinung, auch wenn sie ihm gegenüber recht zurückhaltend war. Vielleicht weil sie ahnte, dass er ein recht freizügiges Liebesleben pflegte, was nicht so recht zu ihrer christlichen Erziehung passen würde.
Zwar war auch Pamela mit achtundzwanzig Jahren keine Jungfrau mehr, aber ihr letztes amouröses Abenteuer lag nun schon ein paar Monate zurück, was Pam zunehmend bedauerte.

In der Aufzeichnung endete die kleine Pause mit einem weiteren Befehl welcher nachdrücklich von der männlichen Stimme gegeben wurde:

Domix: Zähl die Hiebe!“

Das Assistenzsystem antwortete kurz: „Bereit - Zähler für Hiebe auf null gesetzt“

Frank war erstaunt: „was macht denn unser System da? Hat der das über das Customizing dem System beigebracht?“

Als fortschrittliches Sprachassistenzsystem hatte OASE-DOMI&X natürlich eine Customizing Funktion, die hauptsächlich dazu gedacht war, dem System neben den standardmäßig angebotenen Home-Automation Komponenten auch um andere Elemente zu erweitern, welche über das SMart gesteuert werden konnten.

DOMI&X stand ja nicht umsonst für DOMestic Intuitive & eXtendable Sytem, das intuitive Bedienung und maximale Erweiterbarkeit auf alle möglichen Geräte in einem Haus ermöglichen sollte, von der Heizung über die Jalousien bis zur Waschmaschine.

Zählerfunktionen die man mit eigenen Schlüsselworten und Sprachbefehlen bis hin zur Erkennung spezifischer Geräuschmuster programmieren konnte waren Teil dieser Customizing Funktion. Aber eine derartige Anwendung, wie sie nun anscheinend in diesem System realisiert worden war, war Frank noch nie begegnet oder auch nur in den Sinn gekommen.

In der Aufzeichnung war nun ein Geräusch zu vernehmen, welches Frank eindeutig dem Auftreffen der sich offensichtlich in den Händen des Mannes befindenden Reitgerte auf den entblößten Po seiner vermeintlichen Partnerin zuordnen konnte.

Einem deutlichen „Au“, der Frauenstimme folgte umgehend ein „Eins“ des OASE-DOMI&X Systems. Die Zählerfunktion schien auf die Detektion des spezifischen Geräuschs des Gertenhiebs programmiert worden zu sein.

Nach kurzer Pause war das Geräusch erneut zu hören, und OASE-DOMI&X reagierte wiederum unmittelbar mit einem „Zwei“. Der Zähler schien zuverlässig zu funktionieren.

„Bitte Glen, nicht so fest!“, jammerte die weibliche Stimme. ´Aha´, merkte sich Frank, ´der Mann heißt also Glen´.

„Jenny, du weißt, dass du bei einer Züchtigung den Mund zu halten hast. Wir fangen also noch mal von vorne an. Domix: Zähler zurücksetzen!“, befahl die männliche Stimme und Pamela und Frank wussten nun auch, dass die weibliche Person Jenny genannt wurde.

„Bereit – Zähler für Hiebe wieder auf null gesetzt“, reagierte das Assistenzsystem umgehend.

„Nein, bitte nicht …“, versuchte die weibliche Stimme der Jenny zu betteln, wurde aber umgehend von Glen zurechtgewiesen: wenn du jetzt nicht still bist, nehme ich die Peitsche an Stelle der Gerte!“

In Glens Stimme konnte Frank nun eine gewisse Ungeduld wahrnehmen, und es war für ihn nicht verwunderlich, dass das unmittelbar darauf vernehmbare Geräusch eines erneuten Gertenhiebs ihm anzeigte, dass dieser nun die Bestrafung von Jenny fortzusetzen gedachte.

„Eins“, war die neutrale Stimme des DOMI&X-Systems wieder zu vernehmen, recht schnell gefolgt von einem „Zwei“ und einem „Drei“. Allem Anschein nach wollte Glen die Sache nun etwas beschleunigt angehen.

Monoton und teilnahmslos quittierte das DOMI&X-System die nachfolgenden Hiebe, bis ein „Zwölf“ erreicht war.

Außer den Gertenhieben waren auf der Aufzeichnung nur unspezifische Geräusche zu vernehmen, von denen Frank annahm, dass sie von Bewegungen dieser Jenny auf dem Bock herrührten.

Er konnte sich gut vorstellen, dass die nun zum Schweigen verurteilte Jenny durch Bewegungen ihres Hinterns versuchte den Hieben auszuweichen, was möglicherweise die undifferenzierten Geräusche verursachte.

Nach dem zwölften Hieb war wieder eine kleine Pause zu vernehmen, in welcher die Geräusche Schritte vermuten ließen. Dann setzte sich das Spiel fort, und im Abstand von jeweils ungefähr etwa 10 Sekunden zählte das DOMI&X-System die nächsten 12 Hiebe hoch.

Dann kam wieder eine Pause, und Frank tippte Pam auf die Schultern und bedeutete ihr, die Aufnahme zu stoppen.
Obwohl ihn das Anhören der Szenerie ziemlich erregt hatte, gelang es ihm in sachlichem und unaufgeregtem Tonfall zu sagen „Die Customizing Funktion scheint vielseitig einsetzbar zu sein, auch wenn ich nie gedacht hätte, dass man sie für so etwas einsetzt“.

Pamela, welche die ganze Zeit über ihr Gesicht von Frank abgewandt hatte war ob dieser Ansprache gezwungen sich ihm zuzuwenden. Sie war sprachlos, und brachte keinen Ton heraus. Frank konnte allerdings in ihrem vor Erregung glühenden Gesicht lesen, dass sie das Mithören ebenfalls nicht kalt gelassen hatte.

Um die Peinlichkeit dieses offenbarenden Momentes zu überspielen, bei dem Frank instinktiv bemerkte, dass Pamela zu einer Antwort nicht fähig war, sprach er schnell weiter: „Lass weiterlaufen, ich bin gespannt, wie unser System das zu Ende bringt“.
Wobei er natürlich am meisten darauf gespannt war, wie es mit Jenny und Glen weiterging.

Pam wandte sich schnell wieder ab und ließ die Aufzeichnung fortsetzen, wobei die Hitze des Ertapptseins heftig durch ihren Körper flutete.

Da war wieder das inzwischen vertraute Geräusch in der Aufzeichnung, welches anzeigte, dass die Bestrafung von Jenny fortgesetzt wurde, und das DOMI&X-System detektierte und registrierte jeden einzelnen Hieb korrekt.

Frank war mit seinem System zufrieden, denn er bemerkte, dass das Gerten-Auftreffgeräusch durchaus variierte, und nun in steigendem Ausmaß durch Störgeräusche überlagert wurde. Er vermutete, dass Jenny unter den Hieben nun zunehmend litt, da sich neben einem gelegentlichen „Au“ nun auch leises Jammern und Stöhnen in das Klangbild mischten.

Offensichtlich bewegte sich Jenny auf dem Bock immer heftiger, was Frank darin bestätigt fand, dass Glen bei „Siebenundzwanzig“ Jenny anschnauzte: „Halt jetzt endlich still!“.

Das unmittelbar darauffolgende „Gerte-auf-Jennys-Hintern-Geräusch“ war vernehmbar lauter als die vorherigen, und wurde wiederum von einem heftigeren Auuuu aus Jennys Mund und einem kühlen „Achtundzwanzig“ des mitleidlosen DOMI&X-Systems quittiert.

„Ob Jenny nun das DOMI&X-System hasst?“, fragte Frank beiläufig, und Pamela antwortete ihm: „Vermutlich schon“, wobei Frank bemerkte, dass ihre Stimme nach einem trockenen Hals klang.

So ging es weiter, doch ab Dreissig wandelte sich das Klangbild dahingehend, dass von Jenny ein zunehmendes Stöhnen ausging, und die Zeitdauer zwischen den Hieben sich verlängerte. Frank hatte erwartet, dass wie zuvor auch, nach jeweils zwölf Hieben eine Pause entstehen würde, und gegebenenfalls bei „Sechsunddreißig“ sogar das Ende von Jennys Bestrafung erreicht sein würde. Doch zu seiner Verwunderung, setzte Glen die Hiebe nahtlos fort, wenn er auch die Abstände dazwischen immer weiter ausdehnte. Damit einhergehend wandelte sich das Stöhnen von Jenny immer weiter und für Frank klang es zunehmend eher nach Lust, als nach Schmerz.

Frank nutzte die Filter der Sound-Monitoring-Console des DOMI&X-Systems, welche Pamela und ihm zur detaillierten Analyse zur Verfügung standen, um bestimmte Frequenzbereiche hervorzuheben. Damit fokussierte er nun auf Jennys Stöhnen.

Schon einige Male hatte er sich den Spaß erlaubt, auch Aufnahmen aus anderen Quellen als dem DOMI&X-System zu analysieren, und als er einmal allein im Soundlabor gewesen war, hatte er eine ganz besondere Aufnahme analysiert: Er hatte heimlich beim Sex mit einer seiner One-Night-Stands sein hochmodernes digitales Aufnahmegerät mitlaufen lassen, und ihr Liebesspiel gleichzeitig mit vier Mikrofonen, die er zuvor im Raum versteckt hatte, aufgenommen. Frank war eben ein Tüftler und ein Spielkind.

Nun kam ihm diese Aufnahme wieder in den Sinn, denn was an Geräuschen neben dem wiederholten Gertengeräusch nun von Jenny zu hören war, erinnerte Frank immer mehr an die wollüstigen Geräusche welche seine Freundin beim Sex von sich gegeben hatte, bevor sie zum Orgasmus gekommen war.

Und tatsächlich, in dem Moment, in dem ihm dieser Vergleich in den Sinn gekommen war, gab Jenny in der Aufzeichnung ein befreiend klingendes Jaaa, … bitte, …. jaaaaa, …. ohhhh, ….  jaaaaaaaa, von sich, was unzweifelhaft einem orgiastischen Vorgang zuzuordnen war.

Zu seinem völligen Erstaunen hatte Pamela dies offensichtlich auch so wahrgenommen, denn sie meinte spontan: „Jetzt ist sie gekommen“.

Frank blickte Pamela verwundert an, die ihm jetzt ihr hochrotes Gesicht zeigte, auf dem er einige Schweißperlen erkennen konnte. Wieder fühlte sich Pamela ertappt, was Frank in ihren erschreckt aufgerissenen Augen ablesen konnte. Von ihrem Schamgefühl durchflutet, versuchte Pamela ihren Kopf abwenden, doch irgend etwas hinderte sie daran. War es die Neugier die bislang nie beobachtete Erregung in Franks Gesicht zu betrachten, oder der Schock dieses ungeheuerlichen Vorgangs, dessen sie gerade Ohrenzeuge geworden war?

Frank schaute Pamela einfach nur erstaunt an, und konnte nun seinerseits kein Wort herausbringen, während in der Aufzeichnung weitgehend Stille herrschte.

Es dauerte eine ganze Weile bis Frank sich gefangen hatte und fragte: „Kommt da noch was?“, da man in der Aufzeichnung nur noch unspezifische Grundgeräusche hören konnte.

Pamela bewegte den Cursor in der Aufzeichnung etwas vor, bis zu einem Punkt etwa vier Minuten nach dem „Orgasmus-Ereignis“, wo anscheinend wieder ein vom DOMI&X System erkannter Befehl angezeigt wurde:

Domix: Zählerstand?“, fragte Glen das System, welches darauf mit gleichgültiger Stimme antwortete: „Siebenundvierzig“.

„Da hast du heute aber lange gebraucht meine Süße“, war Glens Stimme daraufhin zu hören.

„Ja, Honey, ich musste heute erst richtig in Stimmung kommen. Meine Gedanken waren noch beim Einkauf gewesen, aber wie immer hast du es geschafft mich aus dem Alltag herauszulösen. Danke dir!
Es war einfach eine super Idee, dass du diesem Domix-Ding da das Zählen beigebracht hast, da kann ich mich viel besser auf mich selbst konzentrieren und fallen lassen, als wenn ich selbst zählen muss. Komm jetzt, ich blas dir einen, das hast du dir verdient“.

Pamela und Frank schauten sich verwundert an, und während sie vorher noch darüber nachgedacht hatten, ob sie mit der Aufzeichnung gegebenenfalls hätten zur Polizei gehen und eine Körperverletzung anzeigen müssen, stellen sie nun erleichtert fest, dass dies offensichtlich nicht erforderlich war.

Nun immerhin hatten Frank und Pamela damit erfahren, dass die Customizing Funktion ihres Systems optimal funktionierte und sehr vielseitig anwendbar war.

Ob man diese spezielle Art der Anwendung allerdings marketingtechnisch positiv für OASE DOMI&X ausnutzen konnte, hielten die beiden für eher zweifelhaft, weshalb sie die Aufzeichnung ganz schnell aus dem System löschten.

In Zeiten von zunehmender Prüderie und Sexismushysterie war es wohl sicherer von so etwas die Finger zu lassen.

 

Libertineros        2023, 2025

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