Andan der Jäger

 

Vorbemerkung

Weder schriftliche Zeugnisse noch mündliche Überlieferungen geben uns Kunde davon, wie es in vorgeschichtlichen Zeiten um Liebe, Sex, Erotik oder gar um die Wechselbeziehung zwischen Lust und Schmerz gestanden haben mag. Es bleibt daher also unserer Phantasie vorbehalten sich vorzustellen wie es denn gewesen sein könnte. Diese Geschichte ist der Versuch einer Annäherung.

 

Andan saß am Feuer und starrte in die Glut. Er war Jäger, wenn auch kein besonders guter, und seit einiger Zeit völlig auf sich alleine gestellt. Einige Monate war er bereits durch die Wälder gestreift, als die Tage begannen kürzer zu werden. Nun machte er sich Gedanken darüber, wie er wohl am besten über den Winter kommen würde.

Noch vor einigen Wochen hatte er die Hoffnung gehegt auf ein Dorf zu treffen, und in eine neue Gemeinschaft aufgenommen zu werden, doch war er auf seiner Wanderung bisher keiner Menschenseele begegnet. In den letzten Nächten war es bereits empfindlich kalt geworden, und er würde sich wohl bald eine Hütte bauen und Vorräte anlegen müssen. Mit der Hütte würde er wohl keine Probleme haben, denn handwerklich war er geschickt. Aber woher sollte er die Vorräte bekommen?

Den Sommer über hatte er gerade genug erbeutet, um über die Runden zu kommen, wenn auch oft mit knurrendem Magen. Seine Jagderfolge blieben aber eher bescheiden, egal welche Mühe er sich gab, und beschränkten sich auf kleinere Tiere, die er mit Pfeil und Bogen erlegen konnte. Den Bogen beherrschte er meisterhaft, aber das Jagen mit dem Speer, wie es die großen Jäger seiner Sippe verstanden, wollte ihm partout nicht gelingen.

Im Vergleich zu den anderen jungen Jägern im Dorf hatte er in der Rangordnung deshalb weit abgeschlagen gelegen. Ein Umstand, der auch der Grund gewesen war, weshalb die Ältesten entschieden hatten, dass er das Dorf hatte verlassen müssen.

Andan hatte das Pech, in eine von Jägern dominierten Stamm hineingeboren worden zu sein. Seine Mutter war in einem strengen Winter gestorben, als er noch Kind war, und nur wenig später war sein Vater von einer Jagt nicht zurückgekehrt. So war er in einer Gemeinschaft aufgewachsen in der Kerle wie er weitestgehend nur nach ihrer Fähigkeit zu Jagen beurteilt wurden. Und es waren über die letzten Jahre einfach zu viele gute Jäger im Dorf in ihre besten Mannesjahre gekommen. Sie waren weitaus erfolgreicher als Andan, und darüber hinaus herrschte in seinem Dorf auch noch ein eklatanter Mangel an jungen Frauen. Da machten sich zu viele junge Männer welche sich um die wenigen Frauen bemühten nicht gut. Tatsächlich war es im zurückliegenden Jahr vermehrt zu Reibereien und Unfrieden unter den jungen Jägern gekommen; ein natürlicher Vorgang, wenn zu viele junge Burschen um das weibliche Geschlecht konkurrieren.

Also hatte der Rat entschieden, dass Andan gehen müsse, wie auch noch drei andere junge Jäger, und jeder von ihnen hatte in eine andere Richtung aufbrechen müssen.

Ziellos hatte Andan sich auf den Weg gemacht und war seither keinem Menschen mehr begegnet. Das Land war weit und hatte nur wenige Bewohner die in großer Entfernung zueinander in kleinen Dorfgemeinschaften lebten. Andan hatte noch nie ein anderes Dorf betreten, einfach weil die Entfernungen zwischen diesen so groß waren und keine Wege existierten. Nur einige Alte gaben an, zu wissen, wo andere Sippen lebten, und wie man den Weg zu ihnen fand. Die Beschreibung die einer von ihnen Andan mit auf den Weg gegeben hatte, war jedoch lückenhaft, und Andan hatte am angegebenen Ort niemanden finden können.

Vielleicht war es auch besser so, denn schon lange war auch kein Fremder mehr in sein altes Dorf gekommen, und die Begegnung ging für die Fremden nicht wirklich gut aus.

Einmal, so erinnerte sich Andan beim Blick in die lodernden Flammen des Feuers, war eine kleine Gruppe verwilderter Gestalten in der Nähe des Dorfes aufgetaucht. Sie waren mit Speeren bewaffnet gewesen, und hatten einen feindseligen Eindruck gemacht. Die Jäger des Dorfes hatten sie daraufhin gestellt und es war zu einem Kampf gekommen in dessen Verlauf alle Fremden bis auf die sie begleitenden drei Frauen getötet worden waren. Ganu, der stolze Jäger, der Andan zeitweise unter seine Fittiche genommen hatte, und der stets erfolgreicher als Andan bei der Jagd war, hatte eine der Frauen zugeteilt bekommen, wie es bei seiner Sippe die Gepflogenheit war.

Doch die fremden Frauen waren anderes gewohnt, da es bei ihrer Gemeinschaft Sitte gewesen war, dass die Frauen bestimmten und sich ihre Gefährten wählten. Gerade Annapo, welche von den Ältesten seinem Freund Ganu zugeteilt worden war, war zuvor die Führerin der jungen Gruppe gewesen und hatte mit drei der erschlagenen Jäger zusammengelebt.

Ganu hatte berichtet, dass Annapo sich zu Beginn ihm partout nicht unterordnen wollte, und sich auch weigerte das Lager mit ihm zu teilen.

Andan erinnerte sich daran, dass ihm Ganu aber nach einiger Zeit berichtete, dass sich Annapo mit der Zeit an ihn gewöhnt hatte auch wenn sie lange gebraucht hatte um seine Sprache zu verstehen. Nach der schwierigen Anfangszeit schwärmte Ganu gegenüber Andan wie viel Spaß er mit Annapo hatte: „Wenn du ihren prallen Waba vor Augen hast, dann kommt es nicht darauf an, ob du ihre Worte verstehst. Du nimmst sie dir und dein Pallu hat seine Freude“, erinnerte sich Andan an die Worte Ganus.

Wobei Ganu mit ´Waba´ die Hinterbacken von Annapo und mit ´Pallu´ sein eigenes Geschlechtsteil bezeichnete. Auch dieses war leider viel stattlicher als jenes von Andan, der darüber ganz frustriert war.

Was Ganu allerdings nicht seinem jungen Freund Andan erzählt hatte, war, dass er sich Annapo erst dadurch gefügig hatte machen können, dass er ihr über Tage hinweg ihren Waba mit einer Weidenrute verdroschen hatte. Ganu wollte sich lieber in der Rolle eines Kerls gefallen, dem die Weiber freiwillig hinterherliefen, was ja innerhalb seiner Sippe auch der Fall gewesen war.

Doch diese widerspenstige Annapo hatte andere Vorstellungen gehabt, so wie sie es von Ihrer Sippe her gewohnt war. Erst durch die Schläge mit der Weidenrute – und Ganu hatte sie damit vertrimmt, bis ihr Waba rot von Striemen der Rute gewesen war - hatte sich Annapo nach einigen Tagen in ihr Schicksal ergeben und sich den Gepflogenheiten ihrer neuen Gemeinschaft angepasst.

Da Ganu andererseits ein verträglicher Mann war, und Annapo ansonsten lieber liebkoste als schlug - zumindest solange sie ihn als den Bestimmenden akzeptierte – fügte Annapo sich in ihr Schicksal und lernte damit zu leben. Zumal Ganu ein hervorragender Liebhaber sein konnte und die sexuelle Aktivität von Annapos früheren drei Gefährten sogar in den Schatten stellte.

Nicht ohne Stolz hatte Ganu häufig Andan davon berichtet, was und wie häufig er es mit Annapo trieb, was Andan immer in tiefe Traurigkeit und Verzweiflung stürzte.

Andan selbst hatte bislang noch nie das Vergnügen mit einer Frau gehabt.

Bei diesen Erinnerungen und Gedanken stocherte Andan mit einem Stock in der zunehmend verlöschenden Glut des Feuers, und entschied am nächsten Morgen sein Lager im Wald zu verlassen, um in die weiten Ebenen mit dem Grasland zu gehen. Vielleicht würde sich ja dort eine neue Möglichkeit ergeben. Zwar war ihm der Wald viel vertrauter, aber es schien ihm erfolgversprechender in der Ebene ein größeres Tier zu erlegen, so dass er sich einige Zeit mit dem Bau einer Hütte für den Winter würde beschäftigen können.

Am nächsten Morgen also macht er sich auf nach dem Grasland, und traf auch alsbald auf eine Herde mächtiger Auerochsen, die sich durch ausgiebiges Abweiden des Grases ebenfalls auf den Winter vorbereiteten. An manchen Stellen war das Gras sehr hoch und dicht, so dass selbst die mächtigen Ochsen darin fast verschwanden. Dazwischen gab es aber immer wieder große Freiflächen mit niedrigerem und frischem Bewuchs, den die Auerochsen bevorzugt abweideten. Das Gras hatte einen ganz eigenen Geruch, so ganz anders als die Gerüche des Waldes welche Andan vertrauter waren.

Andan musste wieder an seinen Freund Ganu denken, der ihm einmal gesagt hatte, dass der Wald an manchen Stellen so roch, wie seine Lieblingsstelle zwischen den Beinen der Frauen. Ganu musste es wissen, denn als erfolgreichem Jäger hatten auch vor Annapo schon etliche der jungen Weiber im Dorf ihm heimlich ihre Gunst geschenkt. Sein Pallu hatte im Ruf gestanden über gewaltige Kraft und Ausdauer zu verfügen, und obwohl es nur so wenige junge Frauen im Dorf gegeben hatte schien Ganu die freie Auswahl zwischen Ihnen gehabt zu haben.

„Achte darauf, dass sie ein breites Becken und einen großen Waba hat, dann wirst du die richtige Freude mit ihr haben“, hatte Ganu ihm geraten. Aber was taugte Andan dieser Rat, wenn schon die Schmächtigste der Weiber seiner Dorfgemeinschaft wegen seines niedrigen Ranges unerreichbar gewesen war.

Zum Abschied hatte Ganu ihn noch versucht damit aufzumuntern, dass er in der weiten Welt jenseits seines Heimatdorfes nun endlich die Chance haben würde „ein pralles Weib zu erobern“. Obwohl Andan wusste, dass Ganu das wohlwollend gemeint hatte, klang es ihm doch wie bitterer Hohn.

Dies alles ging Andan durch den Kopf, während er die Herde eine Weile beobachtete, und überlegte, wie er mit seinen bescheidenen Waffen, einem Pfeil und Bogen, einem Steinmesser und einem Speer mit einer scharfen Steinspitze, eines der Tiere würde erlegen können.

Mit der Jagd im Grasland hatte Andan noch überhaupt keine Erfahrung, denn von seinem Dorf aus, dass in einer Waldgegend gelegen war, hatte er stets nur an Jagdzügen im Wald teilgenommen.

Er überlegte sich, dass es am besten sein würde, sich zunächst eines der kleineren Jungtiere vorzunehmen, und so versuchte er aus der Lee-Richtung des Windes sich an eines heranzuschleichen. Als er glaubte nahe genug heran zu sein, sprang er auf, und warf seinen Speer, der allerdings über das Tier hinwegflog, und es lediglich aufschreckte.

Also versuchte er nun mit seinem Pfeil und Bogen die Scharte wieder auszuwetzen, und das Tier doch noch zu erlegen. Doch im gleichen Moment in dem er anlegte, wurde ihm gewahr, dass zwei der großen Auerochsen aus der Herde ebenso wie das Jungtier aufgeschreckt worden waren. Aber anstatt wie dieses die Flucht zu ergreifen, kamen die mächtigen Ochsen nun bedrohlich auf ihn zu. Die massigen Tiere schickten sich an ihre Herde zu verteidigen, und nun war er es, der sich auf die Flucht begeben musste, um nicht von ihren kräftigen Hufen zertrampelt zu werden.

Zum Glück war Andan ein flinker Läufer, und konnte ihnen entkommen, so dass die Auerochsen bald ihre Verfolgung aufgaben. Allerdings hatte Andan nun seinen Speer verloren, und es dauerte bis zum Abend, bis die Herde ein Stück weitergezogen war und er seinen Speer wiedererlangen konnte.

Allerdings war offensichtlich einer der Auerochsen darüber getrampelt, da der Schaft gebrochen und lediglich die steinerne Spitze noch zu gebrauchen war.

Doch Andan ließ sich nicht entmutigen, und kehrte am nächsten Tag zurück. Er nahm sich vor diesmal mehr auf die anderen Tiere der Herde zu achten, und darauf zu hoffen, dass sich vielleicht ein Jungtier von der Herde entfernen würde, um es zu erlegen.

Andan war ein aufmerksamer Beobachter, und so entging es ihm nicht, dass etwas entfernt von seiner Position an der Stelle hochgewachsener Gräser, diese sich etwas anders bewegten, als die vorherrschende Windrichtung war. Tatsächlich konnte er wenig später eine Gestalt erkennen, welche sich geduckt durch das Gras der Herde näherte. Ganz offensichtlich war ein anderer Jäger ebenfalls auf Beute aus, und Andan beschloss ihn zu beobachten, mit der Hoffnung daraus etwas lernen zu können. Im Gegensatz zu Andan hatte der fremde Jäger anscheinend eines der größeren Tiere als Beute auserkoren und Andan dachte bei sich, dass dieser Jäger entweder noch unerfahrener als er selbst, oder eben sehr viel erfahrener sein musste.

Es dauerte eine ganze Weile, bis Andan feststellte, dass der Jäger offensichtlich über viel Erfahrung verfügte, denn als dieser aus einer langen Zeit der Starre heraus aufsprang und seinen Speer warf, traf er seine Beute so geschickt, dass das Tier auf der Stelle mit einem Todeslaut zusammenzuckte, und unmittelbar danach auf der Stelle zusammenbrach. Entgegen der Erfahrung die Andan am Vortag hatte machen müssen, flüchteten die anderen Tiere der Herde, vermutlich weil der erfolgreiche Jäger nun selbst ein lautes Gebrüll anstimmte.

„Darauf hätte ich auch kommen können“, dachte Andan noch, als sich plötzlich die Ereignisse zu überschlagen begannen. Vermutlich herbeigerufen durch das Gebrüll des Jägers, konnte Andan nun weitere Gestalten im hohen Gras erkennen, die sich dem Ort des erlegten Auerochsen näherten.

Im nächsten Augenblick jedoch fiel wie aus dem Nichts eine große Raubkatze über den erfolgreichen Jäger her und begann ihn in einem wilden Kampf zu zerfleischen.

Als die Gefährten des fremden Jägers dies sahen, begannen sie zu flüchten. Die Raubkatze ließ für einen Moment davon ab sich weitere Stücke aus dem Leib des Jägers herauszureißen, weil sie Gefahr von den anderen Jägern fürchtete, welche sie ebenfalls bemerkt hatte.

Die mächtige Raubkatze nahm Witterung auf, aber so wie der Wind stand, konnte sie keinen der flüchtenden Jäger erfassen. Dafür allerdings wurde sie auf die Anwesenheit von Andan aufmerksam, der unglücklicherweise genau in der Richtung verharrte aus welcher der Wind wehte. Mit schnellen Sprüngen kam sie auf ihn zu, und Andan entschied sich blitzschnell den Bogen hochzureißen, anzulegen, und einen Pfeil auf die heranstürmende Raubkatze abzuschießen. Schon war sie heran, und im nächsten Augenblick warf ihn der massige Körper heftig zu Boden, so dass ihm alle Knochen im Leib zu bersten schienen. Andan versuchte sein Messer zu erreichen, auch wenn er sich im Klaren darüber war, dass er im Kampf mit der Raubkatze der Unterlegene sein würde. Aber auch wenn Andan bisher ein weitgehend erfolgloser Jäger gewesen war, Mut besaß er, und wollte sein Leben so teuer als möglich verkaufen.

Doch entgegen seiner Erwartung, als nächstes die scharfen Zähne der Raubkatze zu spüren, blieb das Tier keuchend auf ihm liegen, und wenig später schien es aufzuhören zu atmen. Einen Moment lang blieb Andan regungslos liegen und spürte die Wärme des Körpers der Raubkatze, dann begann er sich von dem schweren Tier das auf ihm lag vorsichtig zu befreien. Die Raubkatze zeigte keine Regungen mehr, doch Andan blieb vorsichtig.

Schließlich stand er wieder auf seinen Beinen, und obwohl ihm alle Knochen weh taten schien er doch nicht ernsthaft verletzt worden zu sein. Er betrachtete das Tier von allen Seiten. Es war tatsächlich tot. Sein Pfeil hatte direkt ein Auge der Raubkatze getroffen, und war offensichtlich tief ins Gehirn eingedrungen.

Jetzt erst bemerkte Andan die Stille auf der Lichtung. Nachdem er die Raubkatze eingehend untersucht hatte, lief er zu dem fremden Jäger den die Raubkatze zuvor getötet hatte. Da lag ein kräftiger Mann dahingestreckt, vielleicht nur unwesentlich älter als Andan selbst, aber von der Statur her wesentlich stattlicher, wie sich Andan eingestehen musste. Offensichtlich hatte ein stolzer Mann sein Leben gelassen nachdem er zuvor erst einen mächtigen Auerochsen erlegt hatte, der nur wenige Schritte entfernt lag. Dafür sprachen auch die vielen Amulette, die der Jäger um seinen Hals trug. In Andans Dorfgemeinschaft besaßen nur die erfolgreichsten und angesehensten Jäger solche Totems.

Wie er diese Schmuckstücke noch betrachtete, kamen plötzlich weitere Gestalten aus dem hohen Gras auf ihn zu. Ganz offensichtlich waren es die Jagdgefährten des Toten, welche nun herankamen, und sich im Kreis um Andan und den Toten Jäger knieten. Auch dies zeigte Andan, dass der Tote ein hochgeehrter Mann gewesen sein musste, und da die Hinzugekommenen ihm nicht feindlich erschienen, blieb Andan einfach an der Seite des Dahingeschiedenen, bis sie ihre Andacht beendet hatten.

Während die anderen noch auf ihren Knien blieben, löste sich einer der Jäger aus dem Kreis, und kam näher an den Toten heran. Es war ein schon älterer Mann, mit Narben im Gesicht, die von früheren Kämpfen zeugten, dessen Augen jedoch einen freundlichen und gütigen Eindruck machten. Dieser nahm sorgsam die Amulette des verstorbenen Jägers, und bedeutete Andan zu ihm zu kommen.

Der Alte sprach einige Worte, die Andan zwar vom Tonfall her vertraut klangen, von denen er jedoch nur Bruchstücke verstand. So viel er aus einzelnen Äußerungen verstand, hatte die Jägergruppe den Angriff der Raubkatze auf ihren Jagdführer beobachtet, und nach ihrer Flucht aus sicherer Entfernung auch verfolgt wie Andan die mächtige Raubkatze zur Strecke gebracht hatte.

Andan verstand, dass der Alte, welcher nun der Wortführer der Gruppe war, ihn wohl danach fragte, ob er alleine unterwegs sei, oder zu einer größeren Jagdgruppe gehörte, und Andan versuchte diesem wiederum zu erklären, dass er ohne Begleitung unterwegs sei und auch keiner Gruppe angehöre.

Der Alte schien zu verstehen, und sprach nun etwas zu dem Rest der Jagdgruppe, die daraufhin aufstanden, und den Alten und Andan umringten. Im nächsten Moment küsste der alte eines der prächtigen Amulette, und hing es Andan um den Hals. Die Umherstehenden begannen daraufhin laut zu jubeln, und aus dem Bruchstückhaften was Andan den Worten des Alten entnehmen konnte, verstand er, dass er nun in die Jagdgemeinschaft anstelle des toten Jägers aufgenommen worden war.

 

Nachdem der Jubel abgeklungen war, machten sie sich alle gemeinsam daran den großen Auerochsen in transportable Stücke zu zerlegen, und auch die große Raubkatze und der tote Jäger wurden transportfähig vorbereitet. Bald machten sie sich auf den Weg, und Andan ging gemeinsam mit dem Alten an der Spitze der Gruppe.

Andan musste daran denken, dass er noch am Vorabend völlig allein auf sich selbst gestellt gewesen war - ein erfolgloser Jäger, der einem traurigen Winter entgegensehen musste - und nun war er plötzlich allem Anschein nach zum Führer einer stattlichen Jagdgruppe auserkoren worden. Dieses Glück hatte ihm ein einziger Pfeil beschert. Andan konnte es gar nicht glauben.

Die Gruppe marschierte lange über eine weite Grasebene, und erst gegen Abend kamen sie wieder in die Nähe eines Waldes, an dessen Rand das Dorf seiner neuen Gefährten lag.

Der alte Jäger führte Andan zu den Ältesten im Dorf, und berichtete dort vom Geschehen des Tages. Wieder konnte Andan nur bruchstückhaft verfolgen, was gesprochen wurde, doch konnte er dem Gesagten entnehmen, dass er offensichtlich als großer Jäger wahrgenommen wurde, würdig in die Fußstapfen des getöteten Jägers zu treten.

Zustimmendes Nicken der Ältesten signalisierten ihm, willkommen zu sein, und Andan verstand, dass der alte Jäger, welcher ihn in das Dorf geführt hatte, so etwas wie eine Patenschaft für ihn übernommen hatte. Nun erfuhr er auch dessen Namen: er nannte sich Gatrach.

Bald darauf kam die Dorfgemeinschaft zusammen, und alle aßen gemeinsam vom gebratenen Fleisch des erlegten Auerochsen, während die imposante Raubkatze vor einem großen Feuer abgelegt worden war.

Es war schon dunkel geworden als alle aufstanden und zu einem Ort außerhalb des Dorfes gingen, wo auf einem Gerüst, der Leichnam des toten Jägers aufgebahrt worden war. Unter dem Gerüst war reichlich Reisig aufgehäuft worden, und einer der Dorfältesten trat nun mit einer Fackel herzu das Reisig zu entzünden.

So nahm die Dorfgemeinschaft Abschied von einem ihrer erfolgreichsten und angesehensten Jäger, und Andan spürte die Last der Erwartung, die nun auf ihm ruhte.

Doch der Tag war noch nicht zu Ende für Andan, und der alte Gatrach führte ihn zu einer der Hütten des Dorfes. Dort angekommen ließ er ihn eintreten, und stellte ihm Wabeia vor. Andan war Wabeia bereits beim Feuer der Bestattung des von der Raubkatze getöteten Jägers aufgefallen, denn sie war eine der stattlichsten der anwesenden Frauen, und hatte sich am weitesten alleine dem brennenden Reisig genähert.

Soweit Andan den Alten verstehen konnte, war Wabeia die junge Frau des verstorbenen Jägers gewesen, und nun war es an ihm, Andan, dessen sämtlichen Besitz inklusive des Weibes zu übernehmen. Die Hütte war nun also seine Hütte, und Wabeia seine Gefährtin.

Das ging Andan nun doch ein wenig schnell, hatte er doch bisher praktisch keine Erfahrung mit Frauen sammeln können. Der Mangel an weiblichen Wesen in der Gemeinschaft in der er bislang aufgewachsen war, war ja gerade einer der Gründe gewesen, weshalb er hatte auf Wanderschaft gehen müssen.

Und auch Wabeias Gesichtsausdruck zeugte nicht gerade von Begeisterung, so plötzlich einen neuen Mann zugewiesen zu bekommen. Trotzdem verneigte sie sich nach den Worten des Alten vor Andan, und reichte ihm einen Krug mit Wasser, was Andan als Begrüßungsgeste interpretierte, den Krug aus ihren Händen entgegennahm und trank.

Dann verließ der alte Gatrach die beiden. Andan hatte nie zuvor eine eigene Hütte besessen, sondern in den letzten Jahren, seit seiner Einführung in die Welt der Jäger, zusammen mit den anderen jungen Jägern geschlafen.

Die Hütte von Wabeia war nicht groß, aber es brannte ein wärmendes Feuer, und Krüge und etliche andere Gerätschaften zeugten von einem ordentlichen Haushalt. Beim Anblick einer Lagerstatt mit Fellen wurde Andan bewusst, wie müde er inzwischen nach diesem ereignisreichen Tag geworden war. Trotzdem versuchte er noch etwas mehr von Wabeia zu erfahren, und stellte ihr einige Fragen. Doch genauso wie er bislang nur Bruchstücke der Sprache seiner neuen Gemeinschaft verstehen konnte, so verstand auch Wabeia offensichtlich ihn nicht, oder hatte einfach keine Lust ihm zu antworten. Unvermittelt wandte sie sich von ihm ab, nahm sich einige der Felle, und legte sie sich etwas Abseits zurecht.

Andan war unsicher wie er mit Wabeia umgehen sollte. Einerseits hatte er verstanden, dass sie nun sein Frau war, und es war ihm aus den Erzählungen seines Freundes Ganu nicht unbekannt, was Jäger nach einem anstrengenden Jagdtag mit ihren Frauen zu tun pflegten. Andererseits schien ihm Wabeia abweisend, was er wiederum verstehen konnte, da sie heute ihren Mann verloren, und einen ihr Unbekannten als neuen Mann zugewiesen bekommen hatte.

Also beschloss Andan, ihr zunächst Zeit zu geben, und legte sich auf die Lagerstatt. Kurze Zeit später übermannte ihn seine Müdigkeit, und er fiel in einen traumlosen, tiefen Schlaf.

 

So hatte Andan also eine neue Heimat gefunden, gerade noch rechtzeitig bevor der Winter gekommen war.

Andan fügte sich schnell in die neue Gemeinschaft ein, und bald hatte er auch ihre Sprache gelernt. Entgegen seiner anfänglichen Befürchtungen, entwickelte er sich tatsächlich zu einem erfolgreichen Jäger. Er war es der die Jagdgruppe anführte, und das Glück blieb ihm hold. Zwar kam es nur selten vor, dass er der Beute selbst den tödlichen Streich versetzte, doch war er geschickt darin die Beute aufzuspüren, seine Jäger taktisch aufzuteilen, und so großes Jagdglück durch das von ihm koordinierte Vorgehen der Gruppe zu entwickeln. Die Vorräte der Gemeinschaft für den Winter wuchsen, und Andan war immer höher angesehen.

Und mit diesem zunehmenden Ansehen hatte Andans Pate, Gatrach, ihm nach und nach auch alle Totems des verstorbenen Jägers überreicht, was ihm viele Privilegien innerhalb der Dorfgemeinschaft einbrachte.

Lediglich sein Verhältnis zu Wabeia wollte sich nicht so recht entwickeln. Zwar respektierte sie ihn in der Hütte, sammelte selbst Beeren und Kräuter im Wald, jagte sogar selbst kleinere Tiere, bereitete ihm daraus schmackhafte Mahlzeiten zu und sorgte für die Sauberkeit in der Hütte, doch seinen zaghaften Versuchen einer Annäherung, wich sie aus.

Einige Male schon hatte er versucht sie dazu zu bewegen zu ihm in sein Nachtlager zu kommen, aber stets hatte sie sich abgewandt und ihm feindselige Blicke zugeworfen.

Dabei war Wabeia ein richtiges Prachtweib mit kräftigen Brüsten und einem ausladenden Waba. Ein Weib wie es nur die Angesehensten in der Dorfgemeinschaft haben konnten, und wie es ihm sein Freund Ganu oft genug anschaulich schmackhaft gemacht hatte.

Andan erinnerte sich nur zu gut an die Verhältnisse seiner Herkunft, wo nur die Ranghöchsten sich eines runden Weibes rühmen konnten, welches als Garant für viele gesunde Kinder angesehen wurde. Wäre er nicht sowieso fortgeschickt worden, hätte für ihn höchstens die Aussicht bestanden irgendwann einmal eines der dürren Weiber zugewiesen zu bekommen, wenn vielleicht einige der älteren Jäger verstorben waren. Eine jener Frauen die häufig in den Wintern an Schwäche starben, und mit denen man nur wenig Spaß haben konnte, wie Ganu gemeint hatte.

Nun hatte Andan zwar eine Frau, die für ihn in der alten Gemeinschaft unerreichbar gewesen war, wusste aber nicht, wie er mit ihr umgehen sollte. Sicher erwartete die Dorfgemeinschaft, dass sich bald der Bauch von Wabeia runden würde, so wie es auch in seiner alten Gemeinschaft erwartet wurde, wenn ein Jäger einige Zeit mit einem Weib zusammenwohnte. Wenn er doch nur Ganu seinen erfahrenen Freund hätte fragen können!

Schob Andan die Abweisung durch Wabeia am Anfang noch auf ihre Trauer um ihren, von der Raubkatze getöteten, Mann, mit dem sie laut Gatrachs Aussage noch nicht lange zusammengelebt hatte, so wurde er mit der Zeit immer ratloser was er denn nun tun sollte. Seinen Paten Gatrach zu fragen traute er sich nicht, denn er wollte auf keinen Fall Schwäche zeigen.

Um die Peinlichkeit seiner Verlegenheit zu vermeiden hatte Andan es sich zur Gewohnheit gemacht, vor dem Schlaf noch einige Schritte zum Waldrand zu gehen. Wabeia nutzte diese Zeit, um sich ihrerseits auf ihr Lager zu betten, und wenn Andan schließlich zurückkehrte, war sie dann bereits eingeschlafen, oder tat zumindest so.

Andan liebte immer noch die Gerüche und Geräusche des Waldes, und lauschte oft lange dem was der Wind an sein Ohr trug. Während einem seiner abendlichen Spaziergänge vernahm er plötzlich Fremdartiges und folgte der Spur zur Quelle der Geräusche. So gelangte er zu einer Hütte am Rande des Dorfes aus der er Schreie und laute, klatschende Geräusche vernehmen konnte. Er hielt inne, und lauschte dem was im Inneren der Hütte vorsichgehen mochte.

Andan kannte ähnliche Geräusche bereits aus seinem früheren Dorf, wenn Weiber von ihren Männern verdroschen wurden, was nicht allzu selten vorkam. An diesem Abend jedoch wandelten sich die Schreie nach kurzer Zeit in ein Stöhnen, das Andan zunehmend mehr danach klang, was Weiber von sich gaben, wenn sie von ihren Männern bestiegen wurden.

Obwohl Andan damit selbst bislang keine Erfahrungen gemacht hatte, hatten die jungen Jäger seines Dorfes sich darüber natürlich ausgetauscht, und oft auf der Lauer gelegen um solch ein Treiben in der Nacht aufzuspüren und wenigstens mit ihren Ohren mitzuerleben.

Ungewohnt war für Andan jedoch, dass das Stöhnen nicht vollständig das klatschende Geräusch abgelöst hatte, sondern abwechselnd mit diesem erklang.

Zu gerne hätte Andan gewusst, was in der Hütte tatsächlich vor sich ging, doch er war ratlos, wie er das hätte ergründen können.

Frustriert wandte er sich zum Gehen, und erreichte bald seine eigene Hütte, in der Wabeia bereits schlief. Lange tat er selbst keine Auge zu, und überlegte, was er von dem Gehörten halten sollte.

Der Winter kam, und der Winter ging, und zum Frühling wurde ein Fest gefeiert, nachdem die ersten großen Jagderfolge stattgefunden hatten. Wie es der Brauch war, hatte Wabeia ihn zu diesem Fest begleitet, und ihn mit den Speisen bedient. Sie schien ihm an diesem Tag weniger abweisend zu sein, und er vermutete, dass sie von dem vergorenen Getränk genossen hatte, welches zur Feier des Festes gebraut worden war, und dass auch ihm eine gewisse Lockerheit verschafft hatte.

Einige Jäger führten wilde Tänze auf und sprangen über das Feuer, dass die Funken nur so flogen, und die jungen Weiber umstanden das Feuer und verfolgten mit ihren Augen die flinksten und kräftigsten der Kerle. Andan sinnierte darüber nach, dass im Anschluss an das Fest wohl einige der jungen Jäger und Weiber sich treffen und gemeinsam eine lustvolle Nacht haben würden und es erfasste ihn eine gewisse Art von Neid.

Als die Feuer niedergebrannt und die Tänze beendet waren, kehrte er gemeinsam mit Wabeia zu ihrer Hütte zurück. Dort fasste er sich ein Herz, und drückte sie fest an sich. Zu seinem Erstaunen ließ sie es geschehen und ging kurz darauf vor ihm sogar in die Knie. Geschickt befreite sie seinen Schritt von allen Stoffen, und schneller als er es begreifen konnte, hatte sie sein Gemächt – seinen Pallu - in ihren Händen.

Was hatte sie plötzlich so verändert? Was hatte sie vor?

War Andan zunächst von der plötzlichen Veränderung seines Weibes gebannt und ließ Wabeia regungslos seinen Pallu zur Steifigkeit massieren, so verfolgte er doch aufmerksam, was sie da tat. Und es schien ihm, dass Wabeia genau wusste was sie tat und was sie vorhatte. Mit ihrem Gesicht ganz nah an seinem Glied, rieb sie es zunehmend heftiger zwischen ihren Händen und Andan spürte eine unbändige Lust in sich aufsteigen.

Gleichzeitig jedoch alarmierte ihn irgendetwas - er konnte es selbst nicht beschreiben was, und warum - doch als Wabeia ihren Mund weit öffnete zog er seine Lenden zurück. Gerade rechtzeitig bevor Wabeia kraftvoll ihren Mund schloss und ihre Zähne hörbar aufeinandertrafen.

Da war Andan klar, dass Wabeia nicht seine Lust im Sinn gehabt hatte. Wollte sie doch tatsächlich seinen Pallu abbeißen?

Instinktiv gab er Wabeia eine schallende Ohrfeige, so dass sie nach hinten fiel. Unbändige Wut kam in Andan auf, und mit einem Satz war er über ihr, und zog sie an ihren Haaren zu sich her. Mit festem Blick und Bestimmtheit hob er sie auf und schubste sie zu einem der wenigen festen Balken in der Hütte. Dort angekommen fesselte er sie mit Lederschnüren an den Balken, und riss ihr alles Gewebe von ihrem Leib.

So stand Wabeia da mit dem Rücken zu ihm, nackt und gefesselt an den Balken, und Andan bemerkte ihren ausladenden Hintern, welcher sich geradezu anbot ihr eine Lektion zu erteilen.

Wabeia war eine Meisterin darin Körbe aus Weidenruten zu flechten, und daher lagen stets Weidenruten in einer Ecke der Hütte. Um diese für das Flechten geschmeidig zu machen, wurden sie gewässert und lagen stets bereit um zu einem neuen Behältnis verarbeitet zu werden.

Auf diese Weidenruten fiel nun Andans Blick, und rasch ergriff er eine, und begann damit auf den kräftigen Waba seines Weibes zu schlagen.

Wabeia reagierte auf den ersten Schlag mit einem spitzen Schrei, und versuchte sich trotzig loszumachen, was ihr jedoch nicht gelang. Wild bewegte sie sich hin und her, doch Andan hatte feste Knoten in das Leder gemacht, so dass sie nicht loskam, und ihr Hintern schutzlos seinen Rutenschlägen ausgesetzt war.

Nach einigen Hieben schien sich Wabeia jedoch gefangen zu haben, und versuchte auch nicht mehr mit ihren Bewegungen der Rute auszuweichen. Wollte sie Andan damit beweisen, dass sie sich nicht so leicht unterkriegen ließ?

Andan verstärkte die Kraft mit der er die Weidenrute auf Wabeias Hintern dirigierte, und beobachtete zunehmend erregt, wie sich ihre Haut mit roten Striemen überzog. Nach ihrem anfänglichen Schreien erduldete Wabeia auch die stärkeren Rutenhiebe, und gab bald nur noch unterdrückte Laute von sich, welche sich, je mehr Andan die Intensität der Hiebe verstärkte, in ergebenes Stöhnen wandelten.

Das Auftreffen der geschmeidigen Weidenrute auf Wabeias Hinterbacken erzeugte genau jenes Geräusch das Andan vernommen hatte, was er auf seinem Abendspaziergang gehört hatte. Nun wusste er genau, was damals in jener Hütte vor sich gegangen war.

Eine für ihn unerklärliche Lust, Wabeias Hintern mit seinen Händen zu berühren überkam ihn, und während er noch kräftig die Rute auf Wabeias Hinterbacken klatschen ließ, bemerkte er, wie sein Pallu sich wieder mächtig erhob.

In seinem Kopf begann ein Rasen, dass er noch nie erlebt hatte, und in wilder Erregung ließ er die Weidenrute fallen, trat an Wabeia heran, und drückte seine Lenden gegen Wabeias heiße Hinterbacken. Die Hitze die von ihrer Mitte ausging übertrug sich auf seine Lenden, und durchflutete seinen gesamten Körper. Wabeias Körper lockte ihn jedoch nicht nur mit der Hitze, sondern auch mit einem intensiven Duft, der Andans Pallu in wildes Pochen versetzte. Seine Hände umfassten ihr Becken, und sein Pallu verirrte sich in das tiefe Tal zwischen Wabeias Hintern. Wabeia drückte ihm ihr Becken entgegen und begann es langsam kreisen zu lassen, was Andans Erregung ins Unermessliche steigerte. Endlich fand sein Pallu den richtigen Eingang, wo er mit dämpfiger Glut empfangen wurde. Wo zuvor die Rute ihr Werk getan hatte, tobten nun seine Lenden gegen ihre heiße Haut und ließ seinen Pallu in ihre feuchtheiße Höhle eindringen.

Andans Stöße waren kurz und kraftvoll, abgefedert von Wabeias fleischigen Hinterbacken. So dauerte es nicht lange, bis er sich in ihr ergoss …

Von diesem Tag an teilten Wabeia und Andan ihr Nachtlager, und bald auch rundete sich Wabeias Bauch zur Zufriedenheit der Dorfgemeinschaft und vor allem seinem Paten Gatrach, der sich schon Sorgen gemacht hatte, da Wabeia auch von ihrem vorherigen Gefährten nicht schwanger geworden war.

Nun aber war es endlich geschehen, und auch in den nächsten Jahren entsprangen viele Kinder ihrer nun fruchtbaren Beziehung.

 

Libertineros  2012, 2025

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