Die Symphonie von der Meeresröte
Eine Erinnerung in sieben Sätzen
von Libertineros
Les Mouvements de la Composition
1. L´Entrée Adagio
2. La Promenade à Cheval Vivace giocoso
3. Le Dîner Andante maestoso
4. La Préparation Moderato
5. La Mer Rouge Allegretto con fuoco
6. Le Claquement Bordeaux Allegro risoluto
7. La Finale Vivace amoroso
1. Satz - L´Entrée
[Adagio]
Es ist ja nun wirklich schon lange her, seit Lust und Liebe die Hauptinhalte meines Lebens als reicher Müßiggänger der britischen Gesellschaft ausmachten. Sie erkennen schon an meinem ersten Satz, dass ich durchaus zuweilen zu kritischer Selbstreflektion fähig bin.
Aber das zugegebenermaßen auch nur, weil ich ebenso ganz und gar selbstverliebt sein kann.
Notorisch böswillige Menschen sagen mir sogar nach snobistische Züge in mir zu tragen, und dies nur, weil ich ein ausgesprochenes Faible für die Benutzung französischer Worte habe, da ich finde, dass in dieser Sprache manches unvergleichlich treffender beschrieben werden kann als in jeder anderen.
Das mögen Sie mir verzeihen oder auch nicht - das kann ich aushalten.
Mein damaliges Leben war also völlig unbeschwert, und wie gerne erinnere ich mich daran zurück, dass diese Zeiten auch so ganz anders waren als heute. Die Züge fuhren noch mit Dampf und der Kontinent war weit weg, „Britannia ruled the waves“, und das Empire war noch intakt - was für herrliche Zeiten!
Nach dem Durchleben einer typischen Jugend zum Ausgang des 19. Jahrhunderts, war mein Vater im Jahr 1902 verstorben, und ich nunmehr der Herr über eine profitable Fabrik für Spinnereimaschinen sowie etliche kleinere Unternehmungen, die es mir erlaubten, im Wesentlichen meinen Neigungen nachzugehen.
Für gewöhnlich besuchte ich nur ganz selten die Fabrik, welche ich von einem Geschäftsführer leiten ließ, und hielt mich meist auf unserem Landsitz auf.
Nun haben Sie also schon einmal einen kleinen Einblick darin, mit wem sie es zu tun haben, der ihnen heute von einer Begebenheit erzählt, die ganz meinen Neigungen entsprach, und mich bei der Erinnerung an gewisse Einzelheiten noch heute in einen höchst erregungsvollen Zustand versetzt, wiewohl diese Begebenheit auch für den weiteren Fortgang meiner Lebensgestaltung von höchster Bedeutung war.
Nun aber eines nach dem anderen …
2. Satz - La Promenade à Cheval
[Vivace giocoso]
Es war in jener Zeit, Ende Juli 1903, dass ich von Maidenhead aus den Zug Richtung Bristol nahm, und nach kurzer Reise mit Bahn und Kutsche in „Blaisham Manor“ ankam. Mein enger Studienfreund George aus der gemeinsamen Zeit in Oxford hatte mich zur Sommerfrische eingeladen.
Das letzte Mal hatte ich ihn zwei Jahre zuvor besucht, als er mit 31 Jahren beschlossen hatte in den Stand der Ehe einzutreten.
Mir war ja noch lange nicht danach in den Hafen der Ehe einzulaufen, geschweige denn diesen überhaupt anzusteuern, denn ich genoss meine Freiheit, gerade auch gegenüber der Damenwelt. Ich konnte meinen Freund jedoch durchaus verstehen, denn Jaqueline, seine Braut aus einer wohlhabenden französischen Familie, die seit einiger Zeit in der Nähe von London lebte, war in Anmut und Schönheit kaum zu übertreffen.
Ein feingeschnittenes Gesicht, gekrönt von langem dunkelblondem Haar, welches sie stets kunstvoll zu frisieren wußte, ergänzte ihre schlanke, wohlproportionierte und hochgewachsene Figur vorzüglich. Und wie ich bereits nach einem kurzen Gespräch mit ihr wahrgenommen hatte, war Jaqueline darüber hinaus ein intelligentes und freizügig denkendes Geschöpf.
Andeutungen meines Freundes George konnte ich denn auch entnehmen, dass neben den angenehm mit Jaqueline zu verbringenden Tagen, insbesondere auch die Nächte ihren ganz besonderen Reiz innehatten - angeblich so ganz anders, als mit englischen Frauen gewohnt.
Jaqueline war ungemein selbständig und unabhängig, und genauso wie George mich eingeladen hatte, hatte auch sie in der gleichen Zeit ihre Freundin Charlotte aus Collegezeiten auf „Blaisham Manor“ eingeladen.
Wenngleich ich auch eine gewisse Absicht dahinter vermuten wollte, so gab es doch in den ersten Tagen keinerlei Hinweise darauf, dass Jaqueline mich mit Charlotte in irgendeiner Weise verkuppeln wollte.
Im Gegenteil, waren die beiden Damen sehr häufig alleine ohne uns Männer unterwegs, und wir trafen uns eher selten. Und wenn dann zum gemeinsamem Dinner am Abend.
Allerdings war mir die Anwesenheit von Charlotte durchaus nicht unangenehm. Im Gegenteil machte ich mir gewisse Hoffnungen, dass mein Aufenthalt auf „Blaisham Manor“ möglicherweise durch sie eine gewisse Würze erfahren könnte, welche sich im Hinblick auf die gewöhnlicherweise einsam verbrachten Nächte beziehen könnte. In den ersten Tagen war hier leider jedoch keinerlei Tendenz zu erkennen.
Von Charlottes Äußerem war ich sofort angetan: ein rundes Gesicht, dass mit etwas dunklerem Teint Sinnlichkeit ausstrahlte, umrahmt von dunkelbraunen Locken und einem Blick, der eine geheimnisvolle Anziehungskraft auf mich ausstrahlte. Wenn auch Jaqueline die eleganteste Dame des Hauses sein mochte, so war es Charlotte die stets meinen Blick auf sich zog. In den ersten Tagen hatte sich jedoch in unseren Gesprächen noch kein rechter Anknüpfungspunkt gefunden.
Ich erinnere mich, dass am Donnerstag meiner ersten Woche auf „Blaisham Manor“, George eine Erledigung in Bristol zu machen hatte. Dezent gab er mir zu verstehen, dass er keinen Wert darauf legte, dass ich ihn an diesem Tag begleiten sollte, und so war ich auf mich allein gestellt, denn die beiden Damen waren bereits früh zu einem Ausritt aufgebrochen.
An dieser Stelle muss ich nun doch einen Kommentar einflechten!
Gestatten Sie, dass ich mich zunächst vorstelle: ich bin jener George, der Besitzer von „Blaisham Manor“, von welchem mein Freund Edward gerade wortreich begonnen hat Begebenheiten aus dem Jahr 1903 zu erzählen.
Jetzt, wo er alt ist, meint Edward diese Begebenheiten aufschreiben zu müssen, und hat sie mir zum Lesen gegeben, wobei ich nicht umhin komme, darauf zu bestehen, bestimmte Dinge in ein anderes, rechtes Licht zu rücken.
So hat Edward gerade im vorherigen Absatz eine Andeutung gemacht, die leicht dahingehend interpretiert werden könnte, dass ich an dem besagten Tag, in Bristol vielleicht etwas Geheimnisvolles, vielleicht sogar Unmoralisches vorhatte, und ihn aus diesem Grunde nicht hätte dabeihaben wollen.
Dem muss ich entschieden widersprechen, und ich hoffe, dass sie nun keinen schlechten Eindruck von mir haben, dass ich die Erzählung von Edward unterbrochen habe.
Doch lassen wir ihn nun weiter mit seiner Erzählung fortfahren.
Tatsächlich war es ein angenehm warmer Tag, der zu einem Ausritt in die ausgedehnten Waldungen von „Blaisham Manor“ einlud, und so beschloss auch ich, die Gelegenheit wahrzunehmen, und mit einem der vortrefflichen Pferde aus dem Stall von „Blaisham Manor“ einen Ausritt zu unternehmen.
Vielleicht würde ich ja doch noch den beiden Damen zufällig über den Weg reiten, und wir könnten zusammen ein Picknick abhalten. Wobei ich natürlich voll und ganz darauf vertraute, dass die beiden Damen entsprechende Ausrüstung und Ausstattung für ein Picknick mit sich genommen hatten, und dies auch für mich noch ausreichen würde. Doch erst lange nach Mittag war es, als ich auf die beiden traf, und dann in einer völlig anderen Situation als gedacht.
Eine Situation, die mich umgehend jeglichen Hunger auf ein Picknick vergessen ließ, denn eigentlich war ich gerade dabei gewesen mir abseits eines Weges durch den Wald einen ruhigen Platz zum Wasserabschlagen zu suchen, als sich vor mir eine Lichtung öffnete.
Und auf eben jener Lichtung erblickte ich zunächst die beiden Pferde von Jaqueline und Charlotte, und dann den Ort, wo sie sich auf einer großen Decke im Schatten eines stattlichen Baumes niedergelassen hatten.
Die an diesem Tag außergewöhnlich heiße Mittagssonne zauberte ein leichtes Flimmern in die Luft auf der grünen Lichtung, kein Windhauch störte die Szene, und eine Prise Phantasie schien über allem Grün zu schweben.
Weise genug meine Deckung nicht vorzeitig zu
verlassen, beobachtete ich zunächst die Situation in aller Ruhe. Mein Pferd
hatte ich zum Glück angebunden am Weg, ein ganzes Stück abseits der Lichtung
zurückgelassen, so dass es mich nicht verraten konnte.
Was ich da nun beobachtete, ließ mich nicht nur das ausgefallene Picknick zu
Mittag vergessen, sondern ebenso den eigentlichen Grund, weswegen ich mich in
das Gebüsch geschlagen hatte.
Dort auf der Lichtung vergnügten sich die beiden Damen mit sich selbst, und tummelten sich völlig nackt auf der im Gras ausgebreiteten Decke.
Ich muß sicherlich nicht weiter ausführen, dass meine Männlichkeit ob dieser Erkenntnis sich einer anderen Priorität, als derjenigen sich überflüssigen Wassers zu entledigen, hingab. Dies erst recht, als ich schnell erkannte, dass es nicht nur die Nacktheit der beiden Damen gab, die es zu bewundern galt, sondern jener Handlungen, welchen sie sich, unbemerkt glaubend, hingaben.
Welch Glück, dass ich mein Fernglas am Gürtel mitgenommen hatte, und dank dessen das Geschehen quasi aus der Nähe betrachten konnte. Da fiel mein Blick nicht nur auf die festen Brüste von Jaqueline, sondern verfolgte auch die Finger von Charlotte, welche im Schoß von Jaqueline auf beschäftigt waren. Charlotte kniete alsbald zwischen den Beinen von Jaqueline, und versenkte ihr Gesicht in deren Schoß, so dass ich erahnen konnte, wo Charlottes Zunge wohl gerade ein lustvolles Werk verrichten mochte. Jaqueline wiederum gab sich dem freimütig hin, und ich ließ derweil meinen Blick zu Charlottes Popo wandern, welchen diese zufällig gerade in meine Richtung gewandt hatte.
Das war nun so richtig ein Popo, wie ich ihn mir wünschte. Rund und von einer schönen Taille nach oben hin vollendet harmonisch geformt, mit, zumindest aus der Ferne gesehenen fest gewölbten Pobacken und einer allerliebsten Ritze, welche, da Charlotte ihre Beine im Vierfüsslerstand leicht nach außen gespreizt hielt, auch einen Blick auf eine verlockende Rosette freigab.
Der
geneigte Leser möge mir verzeihen, dass ich erneut den Fluss der Erzählung
meines Freundes unterbreche, denn um Edwards Begeisterung angesichts seines
Blickes auf Charlottes Hinterteil zu verstehen, ist es hilfreich zu wissen,
dass Edward schon in unserer gemeinsamen Studienzeit eine dedizierte Vorliebe
für runde, weibliche Formen entwickelt hatte. Sein ausgesprochenes Interesse
für den weiblichen Popo war mir schon bald aufgefallen, denn Edward verriet
sich nur zu gerne durch entsprechenden Andeutungen bei einem abendlichen Glas Whisky
und anregender Unterhaltung unter Freunden. Ich denke er wird auch vor ihnen im
Folgenden kaum verbergen, dass seine Verehrung des weiblichen Aftersteven in vielerlei Hinsicht gilt.
Doch, ich möchte nichts vorwegnehmen …
Kaum satt sehen konnte ich mich an dem Anblick, glaubte ich doch alsbald ein feuchtes Glänzen auf den deutlich im Fernglas erkennbaren Schamlippen von Charlotte zu erkennen.
Welch allerliebstes Bild, und jene Vorstellung, wie es wäre, nun hinter Charlotte zu treten, und den Eingang zu ihren Pforten näher zu erkunden … ich begann zu träumen.
Das ich inzwischen meiner aufgeregten Männlichkeit den nötigen Freiraum verschafft, und hierbei kurz vor einer „Explosion“ gestanden hatte, verdient sicherlich keiner weiteren Erwähnung. Doch kurz vor jenem zu erwartenden Ereignis, wandte sich Charlotte um, so dass ich nun kurzzeitig ihr Gesicht sehen konnte, bevor sie dieses wiederum in Jaquelines Schoß versenkte.
Jaqueline ihrerseits verstand die Botschaft, welche nun in der Form von Charlottes Weiblichkeit über ihrem eigenen Gesicht schwebte, und ließ offensichtlich ihre Zunge an eben dieser Stelle aktiv werden. Sehen konnte ich das natürlich nicht direkt, denn Charlotte war ja über ihr, aber der Ausdruck von Charlottes Gesicht, welches in jenem Moment aus Jaquelines Schoß auftauchte und in einen Zustand höchster Lust erglühte, sprach Bände.
Die bereits erwartete „Explosion“ in meinem Lendenbereich ließ nun nicht mehr lange auf sich warten, und ich zog mich daraufhin zurück zu dem Ort, wo ich mein Pferd angebunden hatte.
Auf dem Ritt zurück nach „Blaisham Manor“ gingen mir noch verschiedenste Gedanken durch den Kopf, unter anderem die Gefahr, in welche die beiden Damen sich gebracht hatten.
Nicht auszudenken, sie wären von gemeinem Pöbel
auf der Lichtung beobachtet worden, was zum Glück offensichtlich nicht der Fall
gewesen war.
Welch ein Leichtsinn, und was dies für den guten Ruf meines Freundes George
hätte bedeuten können.
Andererseits konnte man so ein Geheimnis ja durchaus auch für sich selbst nutzen, es käme ja nur auf den geeigneten Augenblick an, zu dem man sich offenbarte …
Da sehen Sie nun lieber Leser, wie mein Freund Edward, dieses Schlitzohr, nicht nur meinen guten Ruf, sondern sofort auch sein eigenes Vergnügen im Blick hatte. Denn bevor er mir beim abendlichen Cherry von der sich zugetragenen Begebenheit berichtete, brachte er zunächst das Gespräch auf das Thema, ob und wie ich denn Peinlichkeiten und Ungehorsam meiner Frau bestrafen würde. Dazu nutzte er zunächst das ganz allgemeine Thema des Wandels der Sitten und der immer seltener anzutreffenden Bereitschaft klare Linien zu ziehen.
Obwohl er doch noch von unserer gemeinsamen Studienzeit wissen konnte, dass ich ein eifriger Verfechter einer konservativen und strengen Erziehung war - zumindest was meine Anbefohlenen betraf - so hatte er das Gespräch bald geschickt auf Züchtigungen mit Rohrstock, Gerte und Peitsche gebracht. Erwartungsgemäß stimmte ich ihm zu, dass bei ausreichend gegebenen Tatbeständen diese „Instrumente“ nicht nur in den Schulen, sondern auch im häuslichen Umfeld bei der eigenen Angetrauten angebracht seien.
Geschickt flocht er dann noch ein, dass er selbst in seinem Haus gerade in der letzten Woche bei einem der Hausmädchen den Rohrstock zum Einsatz gebracht hatte. Dieses hatte er angeblich in flagranti mit einem der Dienstboten aus der Nachbarschaft bei unkeuschen Handlungen aufgeschreckt, und verlockte mich damit dazu, ihm zu erzählen, dass ich Jaqueline in den zurückliegenden zwei Jahren unserer Ehe auch schon mehr als einmal mit dem Rohrstock bekannt gemacht hatte.
Dann erst verriet er mir, was er am Nachmittag beobachtet hatte, wobei er gewisse Dinge, die er hier in diesem Text zuvor beschrieben hat, elegant ausließ, dafür aber hinzudichtete, dass er die Damen nicht lange beobachtet habe, sondern damit beschäftigt gewesen sei, ringsherum das Gelände abzureiten, um so zu verhindern, dass ungebetene Beobachter Zeuge des Geschehens würden.
Erst heute, 35 Jahre später, offenbart mir der alte Gauner, wie es sich wirklich zugetragen hat.
Darauf einen Scotch!
3. Satz - Le Dîner
Die Gedanken, welche ich mir auf dem Heimritt gemacht hatte, brachten mich abschließend zur Erkenntnis, dass ich gegenüber meinem Freund George nicht schweigen durfte, und so berichtete ich ihm frank und frei das Geschehene beim Cherry vor dem Dinner.
Dieser war entsprechend schockiert, blieb jedoch äußerlich ruhig, so wie es sich für einen englischen Gentleman geziemt, und meinte nur er würde dies regeln.
Zum Dinner erschienen die beiden Damen in passender Abendgarderobe, wobei Jaqueline ein zitronengelbes Kleid trug, welches ihre schlanke Figur betonte und die noble Blässe ihrer Haut vorteilhaft ins Licht setzte. Charlotte erschien demgegenüber in dunklem Rot, welches ihrerseits gut mit ihrem kräftigeren Teint harmonierte. Aus dem Knistern ihres Kleides erahnte ich die Seidenstrümpfe von welchen ich alsbald herausfand, dass sie schwarz waren.
Das Bild des Nachmittags kam mir wieder in den Sinn, und die Vorstellung dieses prachtvollen Popos, welchen ich noch am Nachmittag völlig nackt erblickt hatte, ergänzt um feine, schwarze Seidenstrümpfe, ließ meinen Puls steigen.
Jaqueline war feingliedrig elegant, wenn auch seit der Hochzeit fraulich erblüht, und der Traum eines jeden Mannes. Allerdings war Charlotte in meinen Augen an diesem Abend die sinnlichere Erscheinung mit ihren weiblich ausladenden Rundungen. Das geheimnisvoll ins Violette changierende Rot ihres Kleides betonte ihren Po ebenso wie es ihre vollen Brüste zur Geltung brachte, die mir ausnehmend gut gefielen.
Die Damen scherzten wie üblich, und auch während des Dinners war von der betreffenden Angelegenheit keine Rede
Erst nachdem abgetragen worden war, wies George die Bediensteten an, sich anderweitig im Gebäude zu beschäftigen, und sich dem Raum erst wieder zu nähern, wenn er nach ihnen läuten würde.
Dann eröffnete er die Rede, und richtete sich an die Damen, ihnen vorhaltend, was ich ihm berichtet hatte.
Umgehend stand das Erschrecken in den Gesichtern von Jaqueline und Charlotte, doch angesichts der eindeutigen Situation half kein Leugnen, und so gaben sie es offen zu.
Ruhig, und in fast väterlichem Ton verkündete George, dass eine Bestrafung für dieses ungeheuerliche Geschehen, unumgänglich sei, wobei an einer Züchtigung kein Weg vorbeiführen würde.
Dann wurde er konkreter und erläuterte, dass aufgrund der Schwere des Vorfalls anstelle des sonst üblichen Rohrstocks er eine Reitpeitsche verwenden müsse. Und wie es schon in der Bibel stand sei das Strafmaß auf 40 Peitschenhiebe begrenzt.
Aufgeschreckt weiteten sich die Augen von Charlotte, während Jaqueline relativ gelassen blieb, offensichtlich war zumindest der Umfang der Züchtigung mit 40 Hieben für sie nichts Außergewöhnliches.
Als George die Erregung in den Augen von Charlotte wahrnahm, deutete er dies als Angst, und ergänzte:
„Nun liebe Charlotte, du bist natürlich ein Gast in unserem Haus, und unterliegst nicht meiner Gerichtsbarkeit. Von daher werde ich dich nicht zwingen die Züchtigung zu erdulden, allerdings würde Jaqueline dann deine Strafe übernehmen müssen. Selbstverständlich an einem anderen Tag, um die biblische Höchstgrenze nicht zu überschreiten, denn das wäre eine Sünde.“
„Nein, nein, …“ beeilte sich Charlotte schnell zu versichern,
„… selbstverständlich werde ich für meine Taten einstehen, und den mir zustehenden Anteil der Züchtigung auch selbst in Empfang nehmen.“
Nachdem dies also geklärt war, wies George die Damen an sich vorzubereiten, und sich in einer Viertelstunde in der angrenzenden Bibliothek wieder einzufinden. Dann nahm er mich beiseite, und wir verließen gemeinsam den Raum um die geeigneten Instrumente für die anstehende Züchtigung auszuwählen und vorzubereiten.
3. Satz - La Préparation
[Moderato]
Nachdem wir das Speisezimmer verlassen hatten, bedeutete George mir ihm zu folgen, und alsbald kamen wir in das Schlafzimmer der Herrschaften, in welchem ein großes Himmelbett mitten im Raum stand.
Ich hatte ja zunächst erwartet, dass wir uns in die Stallungen begeben würden, um uns aus der dort reichlich vorhandenen Auswahl an Reitgerten und Reitpeitschen etwas Passendes auszusuchen.
Doch George steuerte in diesem Schlafzimmer zielsicher eine große, schwarze Kommode an, welche seitlich an der Wand stand, und öffnete die oberste Schublade.
Erneut drängt es mich dazu, das von Edward Geschriebene nicht so stehen zu lassen.
Ich bin entsetzt zu lesen, dass mein ansonsten so stilsicherer Freund Edward mir damals doch allen Ernstes zugetraut hätte, meine Frau mit einer gewöhnlichen Gerte oder Peitsche aus den Stallungen zu züchtigen.
Stellen sie sich nur einmal vor, ein ordinäres Instrument, das zuvor zur Steuerung eines Pferdes eingesetzt worden war, zum Zwecke der Korrektur einer Dame einzusetzen - welch ein Frevel.
Nicht, dass sie, verehrter Leser, nun glauben, dass es mir darum gegangen wäre, ein weit sanfteres Instrument zum Einsatz zu bringen, aber auf Stil lege ich nun einmal großen Wert.
„Dies ist mein Lieblingsinstrument …“, sprach er zu mir, „… und für gewöhnlich ist es absolut ausreichend. Ich finde sie liegt hervorragend in der Hand.“
Ich prüfte sie, und tatsächlich ließ sich die Gerte hervorragend handhaben. Mit leichtem Sirren durchteilte sie die Luft, und ich konnte mir gut vorstellen, welch feine Striemen sie auf der zarten Haut eines weiblichen Popos hinterlassen würde.
Doch George ergänzte schnell:
„Fast Schade, dass wir für heute etwas anderes zur Anwendung bringen müssen, aber ich denke, es geht nicht anders; Jaqueline und ihre Freundin sind heute eindeutig zu weit gegangen“, und er fügte hinzu, „ich gehe allerdings davon aus, dass du mich dabei unterstützt!“
Damit war also klar, dass wie die Bestrafung gemeinsam durchführen würden, was durchaus meine Hoffnung gewesen war.
George nahm mir die Gerte wieder aus der Hand, legte sie zurück in die Schublade, und verschloss diese wieder. Als nächstes öffnete er die darunterliegende Ebene, und hier wiederum erblickte ich etwas für mich bislang noch Unbekanntes.
Meinen erstaunten Blick interpretierend erläuterte George:
„Das sind Reitpeitschen in der Art, wie sie mein Großvater noch einzusetzen wußte. Sie sind vollständig aus Leder gefertigt. Ich habe lange gebraucht, bis ich einen Sattler gefunden habe, der die Kunst ihrer Herstellung noch beherrscht. Das Muster das ich noch von meiner Großvater hatte war leider schon völlig brüchig.“
„Teuer?“, fragte ich.
„Sie sind es wert!“, antwortete George mit einem vielsagenden Lächeln.
George gab mir die Erste, mit dunkelrot gefärbtem Leder, in die Hand, und sie fühlte sich spontan gut an.
Etwas mehr als zwei Fuß lang, war sie deutlich kürzer als die Gerte zuvor und lag gleichzeitig schwer und geschmeidig in meiner Hand. In mehreren Lagen erreichte das Leder am Griff eine Dicke von ungefähr einem halben Zoll, welches sich zum Ende hin auf weniger als ein viertel Zoll verringerte, während mir die sich ebenfalls zum Ende hin verjüngende Breite von ungefähr einem Zoll ein deutlich anderes Wirkungsfeld verspracht, als die dünne schlanke Gerte.
An ihrem Ende weitete sich die Breite wiederum zu einer ausgerundeten, jedoch deutlich dünneren Klatsche von vielleicht eineinhalb Zoll Breite.
„Du möchtest sie sicher ausprobieren, …“, meinte George und deutete auf das Bett, „… nimm dir ein paar Kissen, du weißt schon.“
Ich ließ es mir nicht nehmen, und drapierte einige der reichlich vorhandenen Kissen in einer Art, dass man sich mit viel Phantasie einen Popo vorstellen konnte, und ließ die Peitsche spielerisch einige Übungen vollziehen.
Sie lag gut in der Hand, und ihre Festigkeit, mit der sie einerseits in meiner Hand lag, welche sich andererseits zu einer eleganten Geschmeidigkeit zum Ende hin wandelte, faszinierte mich sofort.
Schon nach wenigen Versuchen gelang es mir mit der Peitsche sowohl so sanft umzugehen, dass das Kissen nur einen Hauch verspürte, während ich im nächsten Moment sie so handhaben konnte, dass auf einem Po mit Sicherheit eine deutliche, rote Zeichnung die Folge gewesen wäre.
Als jemand, der im Rahmen einer musikalischen Ausbildung gelernt hatte auf die Ausformung von Tönen und Geräuschen allgemein zu achten, und diese in ordinär und elegant zu unterscheiden wusste, war ich zudem von der feinen Lautmalerei der Peitsche angetan, die beim Auftreffen weder ein ordinäres Klatschen, noch ein brutales Knallen erzeugte, sondern in die Richtung eines raffinierten Schnalzen ging, wenn auch einen Hauch heftiger, als es sich für eine Peitsche ziemt. Auch heute noch würde ich das französische Wort „claquement“ als am treffendsten ansehen um ihr Klangbild zu beschreiben.
„Sie ist großartig, …“, wandte ich mich begeistert an George, „… wie sind deine Erfahrungen?“
„Nun, ich habe sie schon einige Male eingesetzt, und das Ergebnis entsprach durchweg meinen Erwartungen. Allerdings muss man maßvoll damit umgehen, aber wie ich eben an deinen Übungen gesehen habe, verfügst du über das nötige Feingefühl der Dosierung, welche die Damen mit Sicherheit zur Weißglut treiben wird.“
Ein sardonisches Grinsen huschte über das Gesicht meines sonst so beherrschten Freundes George, dem man im Allgemeinen nicht seine inneren Regungen ansehen konnte.
Offensichtlich genoss jener die Handhabung dieser Peitsche genauso wie ich selbst - nun, wir würden sehen.
Er überließ mir die Peitsche mit dem dunkelroten Leder, während er für sich selbst eine Weitere, in dunkelgrün und schwarzen Leder gestaltete, der Schublade entnahm.
Einer plötzlichen Eingebung folgend, bat ich George mir nochmals die obere Schublade zu öffnen, und fragte ihn, ob ich auch eine der verzierten Gerten mitnehmen könne.
„Was willst du denn damit?“, fragte er mich erstaunt.
„Einfach nur so …“, antwortete ich ihm, und erstaunlicherweise gab er sich damit zufrieden. Wahrscheinlich erinnerte er sich so mancher Eigenheiten, die ich während unserer gemeinsamen Studienzeit gezeigt hatte, und wollte sich damit nicht weiter belasten.
Dann stiegen wir wieder hinunter in Richtung Bibliothek, und ich war sehr gespannt, über den weiteren Fortgang des Abends.
Bevor nun Edward mit dem weiteren Geschehen fortfährt, sollte ich vielleicht ergänzen, was Jaqueline mir im Nachhinein darüber erzählte, was sich inzwischen im Zimmer der Damen abgespielt hatte.
Diese waren nämlich in Jaquelines Ankleidezimmer nur unweit unseres Schlafzimmers entschwunden, und hatten uns aus dem Zwischenzimmer versucht zu belauschen. Zwar hatten sie nur wenig verstanden, und waren dabei unbemerkt geblieben, die Tatsache jedoch, dass Edward und ich die Peitschen ausprobiert hatten, war ihnen nicht verborgen geblieben.
Jaqueline hatte Charlotte bereits darüber aufgeklärt, was sie im Weiteren erwarten würde, und beide hatten sich sämtlicher Unterkleider entledigt. Nur Strümpfe und ihre Abendkleider, welche sie zuvor schon getragen hatten, sollten sie zur Züchtigung tragen.
Natürlich war Charlotte neugierig gewesen, und hatte Jaqueline darüber ausgefragt, wie häufig sie schon entsprechende Züchtigungen mit der Peitsche hatte über sich ergehen lassen müssen. Freimütig hatte danach Charlotte zugegeben, das auch für sie Züchtigungen nichts außergewöhnliches waren, wenn sie auch noch nicht mit einer Peitsche Bekanntschaft gemacht hatte.
Wie Jaqueline sich mir gegenüber ausdrückte, hatte Charlotte bei dem Gespräch über Züchtigungen und Peitschen einen eigentümlichen Gesichtsausdruck angenommen: „Irgendetwas zwischen abgrundtiefem Schauder und himmlischer Verklärung …“, beschrieb es Jaqueline.
Weiß einer auch was in diesen Weibern vorgeht!
5. Satz - La Mer Rouge
[Allegretto con fuoco]
Zurück in der Bibliothek warteten die Damen bereits auf uns, und Jaqueline hatte in Voraussicht bereits den großen Lehnstuhl vom schweren, eichenen Lesetisch zur Seite gerückt, und ein großes Kissen an der dadurch freigewordenen Kante des Tisches aufgelegt.
Als wir eintraten verneigte sich Jaqueline artig vor uns, und Charlotte tat es ihr gleich.
Für mich völlig unerwartet verliefen alle weiteren Handlungen nun ohne das Worte gewechselt wurden, und die dadurch entstehende Stille wurde lediglich durch die Geräusche bewegten Stoffes der Kleider der Damen durchbrochen.
Die daraus entstehende Atmosphäre ließ die Spannung in mir zunehmen.
Ohne weitere Aufforderung war Jaqueline an die Kante des großen Lesetisches herangetreten, und hatte sich darüber gebeugt, so dass ihr Bauch nun auf dem großen Kissen zu liegen kam.
Kaum war dies geschehen, trat Charlotte an sie heran, und bückte sich, den Saum von Jaquelines Kleid zu fassen, und dieses anzuheben. Ohne Zweifel hatten die beiden dies zuvor so abgesprochen, denn auch dies geschah ohne Worte.
Langsam und anmutig zog Charlotte den Stoff des zitronengelben Kleides, welchen Sie rechts und links zwischen Daumen und Zeigefinger hielt, in die Höhe, und gab somit zunächst den Blick auf die weißen Seidenstrümpfe frei, gefolgt von den nackten Oberschenkeln, und schließlich dem Po Jaquelines.
Jaqueline hielt ihre langen Beine nur leicht gespreizt, was aus meiner Perspektive keinen Einblick in die Zone ihrer intensivsten Weiblichkeit zuließ, doch selbst das Wenige, was für mich zu erspähen war, bewies mir erneut, wie berechtigt es war, dass im Bekanntenkreis von George alle Männer diesen um Jaqueline beneideten.
Wie auch ihre übrige Haut zeigte der kleine feste Po Jaquelines einen makellos blassen Teint. Einzig ein kleiner Leberfleck auf der rechten Pobacke kurz oberhalb der kaum wahrnehmbaren Falte zum Übergang zum Oberschenkel setzte einen neckischen Akzent.
Dass dieser Anblick umgehend zu einer entsprechenden Reaktion meiner Männlichkeit führte, versteht sich von selbst.
Charlotte befestigte die Zipfel des Kleides mit zwei kaum sichtbaren Klammern an einer Stoffalte am Rücken von Jaqueline, so dass das Kleid, nun in Höhe der Taille gerafft, fast zu schweben schien. Dann trat sie zurück, und überließ die Szene der Begutachtung durch George, welcher durch ein Nicken zu verstehen gab, dass er mit den Vorbereitungen zufrieden war.
Dann begab George sich in Position rechts von Jaqueline, denn als Linkshänder würde er so seine natürliche Schlaghand führen können. Insofern ergänzten wir uns hervorragend, da ich selbst Rechtshänder bin, und auch ohne Worte verstand, dass ich nun meine Position auf der linken Seite einnehmen sollte.
Ich harrte der Dinge die nun kommen würden, und schwieg ebenso geduldig, wie George sich Zeit ließ, und einen genießerisch erwartungsvollen Blick langsam durch den gesamten Raum wandern ließ. Die Spannung die dadurch entstand, war mit Händen zu greifen, und Charlotte, die inzwischen seitlich neben den Lesetisch getreten war erstarrte in jeglicher Bewegung, als George ihr fest, wenn auch nicht unfreundlich in die Augen blickte.
Ich wartete ab, und muss gestehen, dass die Atmosphäre, die George in diesem Moment geschaffen hatte, auch bei mir dazu führte, dass ich jegliche Bewegung eingestellt hatte, wo ich noch zuvor streichelnd das geschmeidige Leder der roten Reitpeitsche durch meine linke Hand hatte gleiten lassen.
In die Bewegungslosigkeit hinein durchschoss mich der Gedanke, dass wohl nur wenige Augenblicke später eben dieses anschmiegsame Leder auf den Po einer wunderschönen Dame treffen würde, welcher derzeit noch unberührt und nackt in kaum drei Armlängen Abstand vor mir lag.
Auf diese Weise vor mich hinträumend, erschrak ich fast, als George unvermittelt die Stille durchbrach, und ein erster, schneller Hieb auf Jaquelines Po niederging.
Das „Claquement“ der Peitsche, welches von der Holzvertäfelung des Raumes zurückgeworfen worden war verklang und wich erneut einer absoluten Stille. Obwohl ein deutlich geröteter Streifen auf Jaquelines Po von der außerordentlichen Wirkung der grünen Reitpeitsche zeugte, hatte diese keine Regung von sich gegeben.
Mein Blick wanderte von Jaquelines Po zur Seite, und kreuzte sich mit einem bestätigenden Blick von George, der mir bedeutete, dass es nun an meiner Reihe war die Bestrafung fortzuführen.
Der ruhigen Stimmung des bisherigen Ablaufs entsprechend, lies auch ich mir Zeit, und genoss es zunächst noch einmal mit meiner linken Handfläche jenes Leder zu spüren, welches als nächstes den Po von Jaqueline treffen sollte.
Ein sonores „Claquement“ bestätigte mir kurz darauf, dass mein, noch mit etwas Zurückhaltung ausgeführter Schlag, Jaquelines Po zufriedenstellend erreicht hatte.
Erst in der Entspannung nach diesem Moment, bemerkte ich, in welch erheblichem Spannungszustand ich mich zuvor befunden hatte, wobei von Beruhigung in meiner Lendengegend in keiner Weise die Rede sein konnte.
Ein zweiter sich rötender Streifen ergänzte nun harmonisch den bereits zuvor entstandenen, und mein Blick verharrte auf dem Farbenspiel von nobler Blässe und erotischer Zeichnung, so dass mich wiederum der nächste Hieb von George fast unsanft aus der Betrachtung weckte.
Erneut war ich an der Reihe, einen weiteren Hieb zu verabreichen, sorgsam darauf achtend, diesmal eine Stelle unterhalb der bereits vorhandenen Rötungen ins Visier zu nehmen. Es gelang, und ich näherte mich damit langsam dem Muttermal, welches ich mir als finales Ziel genommen hatte.
Die darauffolgenden zwei weiteren Peitschenhiebe von George und mir zeigten unabgesprochen, das George und ich, ein gemeinsames Ziel verfolgten: denn während ich die Hiebe aus der Mitte von Jaquelines Po in Richtung Oberschenkel wandern ließ, bewegte sich Georges Richtung umgekehrt zu ihrer Taille hin.
Auch die weiteren Hiebe bestätigten meine Vermutung, und kurz darauf hatten wir unser beider Ziel erreicht. Mit diesen erste zehn Hieben hatten wir also bereits fast die gesamte Fläche von Jaquelines kleinem Po überstrichen, und lediglich kleine Streifen von Blässe hoben sich noch aus dem inzwischen überwiegenden Rot ab.
Während all dessen war Jaqueline regungslos auf dem Kissen liegengeblieben, und hatte die Hiebe fast unbeteiligt hingenommen. In die Stille hinein, die auf die jeweiligen Peitschenhiebe folgte, bemerkte ich jedoch bereits nach wenigen weiteren Hieben, dass Jaqueline intensiv zu atmen begonnen hatte, und somit offenbar den durch das Peitschenleder verursachten Schmerz zu kompensieren suchte.
Die, außer dem „Claquement“ der Peitschen, und dem leise vernehmbaren Atmen von Jaqueline, ansonsten völlig ungestörte Stille steigerte die Wahrnehmung meiner Sinne, sodass mir infolge der darauffolgenden Hiebe auffiel, das die beiden Peitschen sich in ihrem Geräusch beim Auftreffen und Zeichnen von Jaquelines Po durchaus unterschieden. Und dies, obwohl sie vom gleichen Sattler hergestellt, und lediglich aus unterschiedlich gefärbtem Leder gefertigt waren.
Auch diese Beobachtung wurde wiederum durch die nächsten Hiebe bestätigt. In meinen Gedanken spekulierte ich darüber, inwieweit es mir wohl hätte möglich sein können, als unbeteiligter Zuhörer in einem Nebenraum ohne Blickkontakt festzustellen, von welcher Peitsche gerade ein betreffender Schlag ausgeführt würde.
Inzwischen war jegliche unberührte Haut auf Jaquelines Popo verschwunden, und die gesamte Fläche von unterschiedlichen Rottönen gezeichnet.
Die Hälfte der zugedachten Hiebe hatten wir nunmehr erreicht, und Jaquelines inzwischen intensiver gewordenes Atmen zeigte mir an, dass die Peitschenzüchtigung bei Weitem nicht spurlos an Jaqueline vorüberzugehen schien.
Ich fragte mich, in welchem Zustand sie sich wohl nach den weiteren zwanzig Hieben befinden würde, und ließ meinen Blick von Jaquelines Popo zu George wandern, dessen Gesichtsausdruck mir verriet, dass er offensichtlich bewusst mit dem nächsten Hieb zum Eintritt in die zweite Hälfe der Züchtigung wartete, um Jaqueline eine Pause zu gönnen.
Das entsprach durchaus meiner eigenen Praxis bei Bestrafungen vorzugehen, denn unkontrolliertes Verprügeln erachte ich als stillos und verachte solchermaßen gefühllos vorgehende „Vollstrecker“ zutiefst.
Die Pause dauerte an, und ich konnte beobachten, wie das zuvor noch durch die letzten Hiebe unterschiedlich ausgeprägte Rot auf Jaquelines Po sich langsam in ein gleichmäßiges Meer der Röte verwandelte.
In all dieser Zeit war Charlotte regungslos neben dem Tisch stehengeblieben und hatte die Szene aufmerksam verfolgt. Interessanterweise las ich in ihrem Gesicht keine Furcht vor dem Kommenden, obwohl sie doch gewahr sein musste, dass bald sie selbst die Position von Jaqueline einzunehmen hatte, und es ihre rückwärtigen Rundungen sein würden, welche die Peitschenhiebe in ebensolcher Weise zeichnen würden.
Doch unbeteiligt verfolgte sie wohl das Geschehen keineswegs, denn eine gewisse Art der Erregung konnte ich in der Röte ihrer Wangen erkennen. Jener Art von Röte, die für gewöhnlich mit einem leicht übersehbaren Film von winzigen Schweißperlen einhergeht, die ich in gleicher Weise auch in ihren Handflächen erahnte, welche sie ineinandergelegt vor ihren Schoß hielt.
Ein betontes Aufatmen von George machte mich darauf aufmerksam, dass die Pause nun vorüber sein würde, und nur Sekunden später durchdrang erneut das „Claquement“ der grünen Peitsche den Raum.
So ging es fort, immer jeweils abwechselnd zwischen George und mir, wobei ich bemerkte, wie sich das Geräusch der Peitschen langsam veränderte, was zum einen der zunehmenden Erhitzung von Jaquelines Pobacken geschuldet sein mochte, zum anderen sicher jedoch auch etwas mit dem kaum wahrnehmbaren Feuchtigkeitsfilm zu tun hatte, welcher sich in Folge der Auspeitschung an verschiedenen Stellen von Jaquelines Körper gebildet haben mochte.
Der Gesang der Peitschen und das zunehmend intensiver vernehmbare Atmen von Jaqueline bildeten in meinen Ohren eine Symphonie, welche mich naturgemäß noch stärker in Erregung versetzte als ein Konzert des London Symphony Orchestra, einer Vereinigung hochklassige Musiker, welche sich erst ein Jahr zuvor gegründet hatte, die ich allerdings aufgrund der außerordentlich hohen Ausdruckskraft sofort zu schätzen gelernt hatte. Den Musikern war es gelungen durch die Modulation eigentlich wohlbekannter Symphonien, diese in völlig neuer Interpretation erblühen zu lassen, wobei ich bei jedem Konzert neue Akzente hatte entdecken können.
Eben solche Akzente und Ausdruckskraft trachtete ich nun auch durch entsprechende Variationen der Peitschung Jaquelines zu erzielen. Mit der hochflexiblen Spitze der Peitsche setzte ich neben den ansonsten eher flächig verlaufenden Hieben einige eher punktuelle Akzente, was dazu führte, dass in dem Meer der Röte nun weitere, sich deutlich abhebende Wogen auftürmten.
Gemeinsam waren George und ich bereits bei sechsunddreißig Hieben angelangt, als uns ein Crescendo in der Atmung von Jaqueline anzeigte, dass in ihr etwas vor sich ging, was mich vom Klang her an solche Momente erinnerte, die bei Damen für gewöhnlich einer Hysterie oder anderen emotionalen Höhepunkten vorangingen.
George und ich setzten kurz hintereinander gemeinsam den Schlussakkord in dieser, wohl für alle äußerst erregenden, Inszenierung, welche damit ausklang, dass Jaquelines heftiges Atmen langsam abebbte.
Was soll ich dazu sagen, … dieser Edward, ... er ist und bleibt doch ein Romantiker. Doch ich muss zugeben, dass er durchaus zutreffend, wenn auch sehr ausschweifend beschrieben hat, wie es ihm gelang, durch seine spezielle Technik meine Jaqueline in einen Zustand zu versetzen, den sie mir in derselben Nacht mit einem Meer der Lust dankte, welches mir bis dahin unbekannt gewesen war. Jaquelines Sinnlichkeit schien durch das Erlebte ins Unermessliche gesteigert …
Doch, lieber Leser, ich denke Du wirst dafür Verständnis haben, dass ein Gentleman über derlei Dinge und Details zu schweigen weiß …
Deiner verständlichen Neugier im Allgemeinen möchte ich jedoch nicht im Wege stehen, so dass ich auf das nächste Kapitel verweise, in welchem Edward sicher wieder einige interessante Gedanken, wenn auch im Hinblick auf die andere Dame, Charlotte, offenbaren wird.
6. Satz - Le Claquement Bordeaux
Wie es sich für eine Pause zwischen den Sätzen einer Symphonie gehört, übernahm die Stille nun wieder ihr Regiment in der George an die Seite seiner Jaqueline trat, und ihr beruhigend die Hand auf ihre Schulter legte.
Einige Momente später half er ihr auf, und entfernte elegant die Klammern von Jaquelines Kleid, welches nun wieder sanft herabglitt, und das zuvor von mir noch ausgiebig bewunderte Meer der Röte verbarg.
Diese nunmehr entschwundene Aussicht enttäuschte mich zunächst, doch während George Jaqueline zur Seite zu einer Chaise-Longue begleitete, auf welche sich Jaqueline seitlich hinlegte – auf ihren malträtierten Popo wollte sie sich in diesem Augenblick nun ganz bestimmt nicht setzen - schweiften meine Gedanken zu einem Moment, welcher zu einem späteren Zeitpunkt an diesem Abend mit Sicherheit noch kommen würde. Jenem Moment an welchem George und Jaqueline alleine in dem Zimmer mit dem großen Himmelbett sein würden, und dieses zitronengelbe Kleid endgültig die elegante Figur von Jaqueline nicht mehr verdecken würde.
Charlotte indes war sehr aufmerksam gewesen, und hatte auf einer Anrichte aus einer Karaffe Wasser in kristallene Gläser gegossen, welche sie nun Jaqueline, George und mir reichte.
Erst jetzt bemerkte ich, wie trocken mein Mund während der Züchtigung Jaquelines geworden war, und dankbar nahm ich das Glas entgegen, wobei ich, durchaus nicht unabsichtlich, Charlottes Hand berührte. Meine vorherige Ahnung wurde bestätigt, denn dabei spürte ich jenen Hauch von Feuchtigkeit, welcher ihre Erregung verriet, und ich wußte, dass diese Erregung nicht nur auf ihre Hände beschränkt war.
Meine eigene innere Aufgewühltheit so gut es ging verbergend, blickte ich ihr tief in ihre dunkelbraunen Augen, welche mir sofort verrieten, worauf diese während der Züchtigung Jaquelines gelegen hatten. Denn von dort wo Charlotte gestanden hatte, hatte ihr die Perspektive nur in geringem Maß erlaubt den Ort zu beobachten, wo die Peitschen das Meer der Röte aufgewühlt hatten.
Daher war ich mir sehr sicher, dass Charlottes Blick lange Zeit über auf mir geruht hatte. Unklar blieb mir zu jenem Zeitpunkt jedoch, ob dies ein Blick auf der Suche nach Halt gewesen, oder ob ein anderer Hintergrund zu vermuten war.
Das erste Wort, welches nach einer langen Zeit nun gesprochen wurde, kam von George, welcher sich an Charlotte wandte:
„Mademoiselle Charlotte, …, maintenant c´est à vous …“, versuchte er die nächste Phase in einer Art und Weise einzuleiten, die weniger hart klang, als das gewöhnliche Englisch auszudrücken vermag.
Charlotte verstand und machte einen artigen Hofknicks, infolgedessen sie gleich ihr bezauberndes, bordeauxrotes Kleid mit spitzen Fingern rechts und links ergriff, und anmutig in dieser Haltung der Tischkante zuging, an welcher immer noch das Kissen ruhte.
Während sie sich anschickte sich langsam über jene Tischkante zu beugen zog sie gleichermaßen ihr Kleid mit in die Höhe, welches zunehmend den Blick freigab auf ihre feinen, schwarzen Seidenstrümpfe, und schließlich die Oberschenkel, welche in ihrer sinnlich, ebenmäßigen Ausformung alle meine Erwartungen übertrafen.
Nachdem Charlotte bereits mit dem Oberkörper das Kissen berührt hatte, und die Aufwärtsbewegung des Kleides ins Stocken zu geraten drohte, ergriff ich die Gelegenheit, und trat an den Tisch heran, die kleinen Klammern, welche von dem vorherigen Geschehen noch dort lagen, an mich zu nehmen. Mit einer sanften Bewegung, einem Streicheln gleich, übernahm ich den Stoff des Kleides aus den Fingern von Charlotte um ihn in eben jener Weise in ihrer Taille zu raffen, wie diese es bei Jaqueline bewerkstelligt hatte.
Dadurch war es mir gelungen, quasi eine Logenposition genau in jenem Moment inne zu haben, in welchem der bordeauxrote Stoff nicht mehr in der Lage gewesen war Charlottes Popo vor meinen lüsternen Blicken zu verdecken. Eine Reaktion meiner Männlichkeit war die unvermeidliche Folge.
Wie schon erwähnt war Charlottes Teint dunkler als jener von Jaqueline, dafür allerdings ihr Popo der Traum eines jeden Mannes, welcher eine gewisse Ausladung und Fülle bei der Weiblichkeit wertzuschätzen weiß.
Die Sinnlichkeit der beiden prallen Pobacken hatte ich ja bereits auf der Lichtung am hellen Tage bemerkt, doch hier aus unmittelbarer Nähe, im abendlich gedämpften Licht der Bibliothek, wirkten sie noch Überwältigender auf mich.
Kamen mir einerseits beim Vergleich die Bilder verschiedener Maler des Barocks in den Sinn, so war es insbesondere die Straffheit der Haut, die sich in perfekten Rundungen ergab, ohne jegliche Unstetigkeit in ihrem allseitigen Verlauf.
Mein Blick wurde förmlich angezogen davon, jenen Rundungen zu folgen, welche mich alsbald von den traumhaften Hügeln in das offen vor mir liegende Tal der Lüste geleiteten.
Am Grund dieses Tales führte mich der Weg zu zwei himmlischen Pforten, wobei meine Augen zunächst an jenem Eingang zum Paradies hängenblieben, welcher von zwei Wächtern der Scham dem unmittelbaren Einblick entzogen wurde. Von dort aus zog mich die Wanderung meiner Augen aufwärts, bis sie an jener perfekten Rotunde anlangten, welche die hintere der beiden himmlischen Pforten darstellt, und deren Anblick meinen Puls beschleunigte.
Zu meinem Erstaunen waren alle Regionen jener reizvollen Landschaft gänzlich unbehaart, für meine Begriffe jedoch umso sinnlicher anzusehen.
Ich ließ mir Zeit damit, das Kleid mit den kleinen Klammern zu befestigen, und genoss den Anblick ausgiebig.
Der Versuchung Charlottes Popo unmittelbar zu berühren, konnte ich nur mit Mühe widerstehen. Auch konnte ich mich nicht dazu entschließen zu George und Jaqueline zurückzukehren, welche sich leise unterhielten, was ich jedoch nur am Rand bemerkte. Stattdessen gab ich mich ganz dem Moment hin, und wurde damit belohnt, den Duft von Charlottes Weiblichkeit wahrnehmen zu können.
Man möge es mir verzeihen, aber dieser feine Duft erinnerte mich in einem ersten Moment an einen Hauch jener feinen Süßigkeiten, welche man aus Zucker und Mandeln herzustellen pflegt, gefolgt vom Aroma eines schweren, roten Weins aus den südlichen Gefilden Spaniens.
Ihr Duft war betörend, und mit Sicherheit hätte ich meine Zurückhaltung nicht lange aufrechterhalten können, wenn mich nicht eine, von George auf meine Schulter gelegte, Hand alsbald aus meinen Träumen zurückgeholt hätte.
Ich wandte mich um, und George reichte mir die rote Peitsche, welche ich am Ende der Züchtigung Jaquelines auf einen der schweren Sessel im Raum abgelegt hatte.
Damit hatte ich den Duftkreis von Charlotte also verlassen müssen, und wir nahmen unsere Positionen rechts und links von Charlottes Popo ein, so wie wir auch zuvor bei Jaqueline uns aufgestellt hatten.
Jaqueline ihrerseits beobachtete das Geschehen aufmerksam, wobei sie nach wie vor auf der Chaise-Longue lag, und auf diese Weise ihrem sicherlich noch glühenden Po entsprechende Schonung angedeihen ließ.
Erneut kehrte jene schon zuvor von mir beobachtete Stille ein, welche ich dazu nutzte, mir das Bild des noch unberührten, vollen Popos von Charlotte einzuprägen.
Ich wartete darauf, dass George den ersten Hieb ausführen würde. Dieser bedeutete mir jedoch mit einer Geste, dass es nun an mir war, mit der Züchtigung von Charlotte zu beginnen, was meine Erregung um ein weiteres steigerte.
Bewusst wählte ich für den ersten Peitschenhieb eine sanftere Bewegung, bei der die breitere Spitze der Peitsche die Oberfläche von Charlottes rechter Pobacke lediglich streifte, um danach ihren Schwung auf der linken Fläche ihres Popos zu gänzlich zu verlieren.
Deutlich anders klang das Zusammentreffen des geschmeidigen Leders mit Charlottes Haut gegenüber dem sinfonischen „Claquement“, welches sich aus der Synthese von Jaquelines Po und dem Peitschenleder ergeben hatte. Ein zartrosa Streifen zeichnete die Spur der Peitsche nach.
George hingegen schien vom Klang seines Peitschenhiebs her die gleiche Intensität gewählt zu haben, wie zuvor bei Jaqueline. Die Zeichnung, welche seine Peitsche hinterlassen hatte, unterschied sich denn auch deutlich von der Vorherigen.
Dies veranlasste mich, bei den nächsten Hieben ebenfalls sukzessive die Peitsche lauter sprechen zu lassen, so dass aus dem Zartrosa alsbald ebenso tiefrote Striemen wurden, wie bei George. Damit veränderte sich auch die Tonalität meiner Peitsche, welche ich bis heute in meinem Inneren vernehmen kann, und am liebsten mit „bordeauxrotem Claquement“ bezeichnen möchte.
Anders als Jaqueline, bewegte sich Charlotte nach jedem Hieb ein wenig, nur um danach artig wieder in ihre ursprüngliche Position zurückzukehren. Ein Vorgang, welcher durch die Bewegung ihrer prallen Pobacken eine äußerst erotische Anmutung auf mich hatte. Dazu ergänzte sie das Singen der Peitschen mit einer ganz eigenen Art von Lauten, die deutlich über ein intensives Atmen hinausgingen. Schien es zunächst eher ein Seufzen, wandelte es sich in eine Art Stöhnen; zunehmend lustvoller, wie es mir erschien.
Ich war beim fünfzehnten Hieb angekommen als ich bemerkte, dass Charlotte ihre Beine etwas weiter auseinandergenommen hatten, so dass ich mit der Peitsche nun die Gelegenheit hatte, die Peitschenspitze in die sich damit noch weiter geöffnete Popospalte eindringen zu lassen.
Das Auftreffen der Peitschenspitze auf den empfindlichen inneren Hängen im Tal der hinteren Pforte ließ Charlottes Po förmlich aufhüpfen, wobei sich die Pobacken zusammenzogen, begleitet von einem noch intensiveren Stöhnen. Jenes Tal verfinsterte sich dadurch wie bei einem Gewitter, und die Pforte der hinteren Glückseligkeit entschwand meinem Blick. Schnell entspannte sich jedoch wieder das Tal, und erwartete den erneuten Einschlag eines Blitzes der Peitsche.
Überhaupt unterschied sich die Züchtigung deutlich von der Jaquelines, da weder George noch ich ein bestimmtes Muster verfolgten, sondern die Peitschen scheinbar nur aus dem jeweiligen Moment heraus an bestimmte Orte auf Charlottes Po dirigierten.
Trotzdem hatten wir gemeinsam auch bei Charlotte nach der Hälfte der zugedachten Hiebe bereits die gesamte, im Vergleich zu Jaquelines Po deutlich größere, Fläche von Charlottes Hügellandschaft in erregende Röte verwandelt, und mit jedem weiteren auftreffenden Hieb nahm der Bewegungsdrang von Charlotte zu.
Bereits vor Erreichen des fünfundzwanzigsten Hiebes glaubte ich trotz der Entfernung in der ich zu ihr stand, erneut Charlottes Duft wahrnehmen zu können. Diesmal jedoch getragen und in seiner Intensität unterstützt durch eine Feuchtigkeit, welche ich zunehmend an Charlottes Zentrum der Lust zu erspähen glaubte. Tatsächlich war es mehr als eine Note, welche ich glaubte wahrnehmen zu können: schwerer Moschus zum einen gemischt mit einer angenehm zitronigen Leichtigkeit, wie von Rosen, zum anderen. Das ganze zudem noch harmonisch überlagert von einem Hauch Vanille.
War die Züchtigung Jaquelines zuvor für mich in relativer Distanziertheit erfolgt, so wurde ich nun zunehmend in eine Einheit mit Charlotte, und auch George hineingezogen, bei welcher wir Drei durch ein unsichtbares Band verbunden in einer Harmonie von Lauten, Düften und Fühlen aufgingen.
Sicher wäre es an mir gewesen, nach der Hälfte der vierzig Hiebe wiederum eine Pause zu machen, doch die Situation hatte mich mit sich fortgetragen, und schien keine Unterbrechung zu erlauben.
Im Gegenteil, trieb mich die Bewegung von Charlottes Becken an der Tischkante zu einem zunehmenden Accelerando, und so peitschten George und ich Charlottes inzwischen rot leuchtenden Po ohne Pause bis zum Ende, und beendeten die Züchtigung in einem furiosen Finale.
Mit dem letzten Hieb, den diesmal George wie einen heftigen letzten Paukenschlag zelebrierte, endete auch die erotisierende Bewegung von Charlottes Becken. Regungslos verharrte sie noch eine Weile auf dem Kissen, und langsam verebbten wiederum alle weiteren Geräusche.
Schließlich richtete Charlotte sich auf, entfernte die Klammern an ihrem Kleid, wandte sich George und mir zu, und bedankte sich mit einem Knicks und entsprechenden Worten für die erfolgte Züchtigung.
Auch meine Erregung war inzwischen wieder etwas abgeklungen.
George klingelte nach dem Butler, welchem er schon nach dem Abendessen aufgetragen hatte, nach dem Geschehen erfrischende Getränke zu bringen, wandte sich selbst aber rasch an Jaqueline, welche sich inzwischen von der Chaise-Longue erhoben hatte, und verabschiedete sich mit ihr aus dem Raum mit den Worten: „nun werden wir zu Bett gehen, es besteht jedoch keine Eile, der Raum gehört Euch. Die Bediensteten sind angewiesen in keinem Fall zu stören, solange die Tür geschlossen ist.“
Ehe ich es richtig begriff, waren Jaqueline und George aus dem Raum verschwunden, und ich blieb mit Charlotte alleine zurück. Die plötzlich eingetretene Situation überraschte mich, und ein Gefühl der Unsicherheit überkam mich für einen kurzen Moment.
Nun, ich gestehe es: das war damals nicht ganz unabsichtlich, dass ich dafür sorgte, dass Edward und Charlotte allein im Raum zurückblieben. Denn zum einen wollte ich mich so schnell als möglich mit meiner Jaqueline zurückziehen, zum anderen hatte ich bemerkt, dass zwischen Edward und Charlotte schon vor, aber insbesondere während der Züchtigung etwas entstanden war, das ich durch die Anwesenheit von Jaqueline und mir nicht beeinträchtigen wollte.
„Honi soit qui
mal y pense“
- ein Schelm,
wer Böses dabei denkt …
7. Satz - La Finale
Der Moment der Unsicherheit war bei mir allerdings nur von kurzer Dauer, denn es war nicht zu verleugnen, dass es genau solch eine Situation gewesen war, welche ich die letzten Tage schon herbeigesehnt hatte. Und beim Blick in Charlottes Gesicht, wurde mir sehr deutlich, dass auch ihr diese Situation in keiner Weise unangenehm zu sein schien.
Ich begann mit einer naheliegenden Frage nach ihrem Befinden nach dieser heftigen, und nicht alltäglichen Züchtigung, worauf sie antwortete, dass sich das Feuer immer noch weiter ausbreiten würde, was ihr jedoch durchaus nicht unangenehm sei.
Ich begann zu verstehen, und ihr Gesicht verriet mir umgehend, welches Spiel hier gespielt wurde.
„Sie mögen also die Hitze?“, fragte ich.
Ja sehr - ich bin ein Kind des Sommers, und ich liebe es sogar mich zuweilen den Strahlen der Sonne auszusetzen.“
„Haben Sie keine Angst sich dabei einmal zu verbrennen?“
„Oh, keineswegs, denn das Feuer ist mein Freund.“
Ich spielte das Spiel weiter und insistierte: „auch das Feuer auf ihrem Popo?“
Das war vielleicht etwas gewagt, aber nun war es heraus. Ich war gespannt, wie sie reagieren würde, doch scherzhaft trat sie an mich heran:
„Auch dieses Feuer, mein Herr, … , wollen sie nicht einmal fühlen?“
Eins zu Null für sie - damit hatte ich nicht gerechnet. Doch jetzt setzte ich alles auf eine Karte:
„Mit dem größten Vergnügen, Charlotte …“,
und ehe ich es versah hatte sie mir bereits den Rücken zugedreht und erneut das Kleid gerafft, sodass mein Blick förmlich zu ihrem, immer noch leuchtend rot gepeitschten, Popo hingezogen wurde.
Natürlich ergriff ich nun die Gelegenheit, und strich sanft über die Oberfläche der heißen, mir so verführerische dargebotenen Rundungen. Es war eine wahre Pracht, und mit der Nähe sog ich auch den unwiderstehlichen Duft Charlottes ein, der nunmehr noch viel intensiver zu sein schien, als zuvor.
„Wie heiß er ist, … haben sie sehr gelitten, Charlotte?“, fragte ich etwas Verständnis heuchelnd.
„Nicht so sehr wie die liebe Jaqueline zu Beginn ihrer Züchtigung - ich habe es an ihrem Atmen bemerkt. Aber zum Ende hin hat sie dann doch wohl ihr Vergnügen bekommen …“
Die direkte Art von Charlotte machte mich für einen Moment sprachlos.
„Sie meinen Charlotte hat es am Ende sogar genossen?“, ich spielte das Spiel erst einmal mit, und war gespannt, wie es sich weiter entwickeln würde.
„Aber sicher, da können Sie sich gewiss sein, …, als Frau merke ich so etwas sofort.“
Nun wurde ich mutig und fragte: „und sie selbst?“
„Nun, wenn sie mich so direkt fragen, dann gebe ich es freimütig zu, dass Sie ganz erheblich zu einer Erregung meinerseits beigetragen haben, …, nur zum Abschluss fehlte noch ein gewisser Anstoß das Ganze zu vollenden.“
Das schien nun immer interessanter zu werden, und ich war gespannt, wie sie sich aus dieser Situation wieder herauswinden würde. Deshalb fragte ich sie auf den Kopf zu:
„Wie? Sie meinen wir hätten über die vierzig hinausgehen sollen?“
„Vielleicht, …“,
zögerte sie einen Augenblick, um dann umso bestimmter fortzufahren,
„… vielleicht ein wenig in diese Richtung, aber vielleicht auch nicht nur. Bedenken Sie, was jetzt gerade wohl im herrschaftlichen Schlafzimmer zwischen Jaqueline und George stattfindet…“
Sorgsam hatte Charlotte offensichtlich jedes einzelne Wort gewählt, und beendete ihren Satz nach einer weiteren bewusst gewählten Pause mit,
„ … ich bin mir sicher, die beiden verbringen diese Zeit nicht gerade damit eine Patience zu legen.“
Wieder ein Treffer. Ich musste gestehen, Charlotte verstand es eine aufreizend unanständige, jedoch elegante Konversation zu führen. Ich beschloss den Ball aufzunehmen:
„Ich bewundere ihre Art eine herausfordernde Konversation zu führen, komme aber immer mehr zu dem Schluss, dass wohl Sie, Charlotte, mit ihren unsittlichen Gedanken, die eigentliche Urheberin des ganzen Geschehens auf der Lichtung gewesen sein müssen.
Sie waren die Verführerin der armen Jaqueline, deren Po nun so sehr leiden mußte. Eigentlich hätten sie es verdient, auch noch die vierzig Hiebe von Jaqueline zu bekommen.“
Nun war ich gespannt, wie sie reagieren würde, doch tief in meinem Inneren wußte ich es bereits, und so waren ihre Worte die nun folgten auch nicht wirklich überraschend für mich:
„Ich stehe ganz zu ihrer Verfügung mein Herr“,
und mit diesen Worten wandte sie sich in Richtung des Tisches, auf welchem immer noch das Kissen lag. Doch bevor sie sich über dessen Kante beugte, streifte sie das Kleid von ihren Schultern, und ließ es zu Boden fallen, so dass sie nun gänzlich nackt, bis auf die schwarzen Seidenstrümpfe, vor mir stand.
Ich bewunderte ihre Figur, und verfolgte, wie sie sich anmutig dem Tisch zuwandte, und sich langsam auf das Kissen herabbeugte. Elektrisiert trat ich an die aus dem Paradies herabgestiegene Versuchung heran. Nun hielt mich nichts mehr, und ich presste mein Becken an ihren Popo. Selbst durch die Hosen konnte ich ihre Hitze wahrnehmen, und ich spürte eine unbändige Lust in uns beiden aufsteigen.
Doch so schnell würde sie mir nicht davonkommen, und ich erinnerte mich, der Gerte, welche ich in weiser Vorsehung mitgebracht hatte.
Während ich noch mein Becken an ihrem Po rieb, verkündete ich ihr:
„Nun, meine liebe Charlotte, die Peitsche habt ihr heute bereits zu spüren bekommen, deshalb werde ich die Strafe für euer unstatthaftes Benehmen mit einer Gerte durchführen.“
Das sie als Antwort auf diese, in betont strengem Ton erfolgte, Ankündigung nur ein gehauchtes, aber doch schelmisch klingendes „Oh ja“, von sich gab, bestätigte meine Vermutung, dass Charlotte noch auf einen deutlichen „Nachschlag“ zu warten schien.
So ließ ich mich auch nicht mehr lange bitten, und begann einen neuen „Satz“ im heutigen Sinfoniekonzert in der Form des Pfeifens der Gerte beim Zerteilen der Luft mit anschließend schnalzendem Auftreffen auf der bereits glühenden Haut.
Im Gegensatz zur Peitsche hinterließ die Gerte erheblich dünnere, sich aber vor dem Hintergrund der bereits bestehenden Röte deutlich abzeichnende Striemen.
An der Art, wie Charlotte nun nach jedem Hieb ihre Pobacken zusammenzog, und den zunehmend lustbetonten Lauten, welche sie von sich gab, erkannte ich, wie ich sie zielstrebig einem Höhepunkt nahebringen konnte.
Immer wieder ließ ich die Gerte auf die mich herausfordernd anblickenden Rundungen niederfahren, und vergaß dabei völlig das Zählen. Es mögen bereits so an die zwanzig Hiebe gewesen sein, als ich ein nahes Ende herbeinahen fühlte, was nicht nur aus den Lautäußerungen Charlottes und ihrem zunehmend wieder den Raum erfüllenden, betörenden Duft, zu ersehen war, sondern ebenso aus der Steife meiner Männlichkeit, welche drängend danach verlangte, sich der störenden Bekleidung zu entledigen.
Also warf ich die Gerte beiseite, entledigte mich schnell meiner Beinkleider, und näherte mich umgehend dem mir so herausfordernd entgegengehaltenen Popo Charlottes. Wie von selbst fand mein, über alle Maßen steifer, Freund seinen Weg in das Zentrum von Charlottes Weiblichkeit, welche ihn freudig in feuchtheißer Umgebung empfing.
Mit meinem Becken spürte ich nun noch viel intensiver die Hitze, die von Charlottes gepeitschtem Popo ausging, was meine Erregung ins Unermessliche steigerte.
Ohne Hemmungen gaben wir uns beide der Ekstase hin, und es war nicht verwunderlich, dass Charlotte bald mit heftigem Stöhnen zuerst den Gipfel erklomm, was unmittelbar danach dazu führte, dass auch mein steifer Freund seinen freundigsten Moment erreichte.
Über Charlotte gebeugt verharrte ich einige Zeit, bis auch der Nachhall dieser Symphonie verklungen war.
Wie sich Nebel langsam lichteten, so richteten Charlotte und ich uns ganz langsam auf, und ich nahm sie in meine Arme und küsste sie lange. Charlotte schmiegte sich an mich und eine Gewissheit kam in mir auf …
Nun, lieber Leser, Du wirst es sicherlich bereits erraten haben, mit welcher Gewissheit Edward und Charlotte an diesem Abend zu Bett gingen.
Als sein Freund gönnte ich ihm von Herzen, dass er endlich ein Weib gefunden hatte, dass dermaßen zu fesseln ihn in der Lage war, dass es ihm nicht mehr in den Sinn kam, weiterhin das Leben eines sorglosen Lebemanns zu führen.
Nicht, dass er von Zeit zu Zeit nicht auch den reizenden Popo anderer Damen mit Gerten und Peitschen zu beglücken trachtete - hierzu werde ich schweigen wie ein Grab – doch nie konnte er offensichtlich jene Glückseligkeit daraus ziehen, die ihm Charlotte, Zeit ihrer Ehe, zu bereiten wußte.
So schließe ich denn seine Erinnerungen ab mit der Erkenntnis, dass glücklich sich jener Mann zu schätzen weiß, welcher ein gleichermaßen aufreizend, frech und demütiges Weib an seiner Seite weiß. Eine Dame die, obschon sie jederzeit seine Geschicke bestimmt, souverän genug ist, ihren Mann im Glauben zu lassen, dass in ihrer Beziehung zueinander er allein es sei, welchem es bestimmt ist die Peitsche zu schwingen und sie zu züchtigen, wann immer es zu ihrer gemeinsamen Lust dienlich ist.
Libertineros 2019, 2023, 2025
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