Der Tjost

Eine mittelalterliche Geschichte aus dem Hegau

(Eine Geschichte von Libertineros)

Prolog

Die Dunkelheit hatte das Land mittelalterlich fest im Griff, und ein kalter Wind pfiff um die Zinnen. Die Fenster der Burg waren alle schon lange mit ihren schweren hölzernen Fensterläden verschlossen, und dicke Vorhänge versuchten das Eindringen der winterlichen Kälte abzuhalten.

Ritter Ulf von Uhingen hatte einige alte Weggefährten zu Gast, und nach einem ausgiebigen Abendmahl hatten sie es sich auf bequem mit weichen Fellen ausgelegten Lagern in der Nähe des Kamins niedergelassen, in dem ein wärmendes Feuer loderte.

Einiges an Met und Wein waren in den, von einem langen rauen Leben gezeichneten Männern, bereits verschwunden, als es an Ulf von Uhingen war eine Geschichte zur Erbauung seiner Gäste zum Besten zu geben:

 

„Nun, da es schon so lange her ist, und es gewiss keine Rolle mehr spielt, da die meisten Beteiligten bereits ihren Gang in den Himmel, oder auch in die Hölle, angetreten haben, möchte Euch eine wunderliche Geschichte aus meiner Jugend erzählen.

Ihr werdet mir das, was ich jetzt erzähle, wahrscheinlich sowieso nicht glauben, aber ich schwöre Euch, genauso hat es sich zugetragen.

Es war zu der Zeit, als ich mit Barthel von Blumenfeld jung und sorglos durch die Lande strich. Natürlich war Barthel genauso ein Draufgänger wie ich. Gerade hatten wir uns an der Belagerung der Burg zu Mägdeberg beteiligt und waren nach deren Eroberung viele Tage ohne festes Ziel durch den Hegau geritten. Mal hatten wir in einer Herberge geweilt, und ein andermal in einer Scheune eine der hübschen Hegauer Maiden verführt.

Nun ging es auf Ostern zu, und es war an der Zeit, uns für das Fest eine standesgemäße Unterkunft zu besorgen.

In diesem Jahr lag Ostern spät, und eine ungewöhnliche Hitze hatte das Land schon einige Tage im Griff gehabt. Es sah danach aus, als wollte sich noch am Gründonnerstag ein gewaltiges Donnerwetter über uns entladen.

Da erblickten wir in der Ferne eine kleine, wenn auch stolz aufragende Burg, von der mein Freund Barthel erzählte, dass sie der Sitz des Götz von Leipferdingen war.

Er wußte sogleich davon zu berichten, dass Götz ein altgedienter, tapferer Ritter war den so schnell nichts aus der Ruhe bringen konnte. Götz hatte wohl schon alles erreicht, was es in seinem Stand zu erreichen gab: ein gefestigtes, auskömmliches Lehen, Frieden mit den unmittelbaren Nachbarn, Ruhm in vielen Schlachten sowie drei Söhne, Richard, Gerold und Udalrich.

Auf seine Söhne war er besonders stolz, denn der älteste Richard, mit seinen 20 Jahren, eiferte ihm selbst nach, und bereitete sich am Hof des Herzogs auf dem Tag vor, an dem der alte Götz das Zeitliche segnen würde.

Gerold andererseits konnte mit 18 Jahren bereits auf einige erfolgreiche Schlachten zurückblicken, und weilte zu dieser Zeit im Morgenland, die mohammedanischen Barbaren zu bekämpfen. Und auch Udalrich bereitete ihm Freude, denn dieser war sehr gelehrsam und man berichtete nur Gutes von ihm aus dem Kloster, obwohl Udalrich selbst die Aussicht auf ein zukünftiges zölibatäres Leben in keiner Weise schmecken wollte, wie ich später erfuhr. Aber das ist eine andere Geschichte, die ich euch vielleicht ein andermal erzähle.

Nun mögt ihr fragen, warum mein Freund Barthel von Götzes Frau nichts zu berichten wusste. Nun dies lag daran, dass jene bereits vor langer Zeit im Kindbett bei der Niederkunft des vierten Kindes, welches wohl eine Maid gewesen war, verstorben war. Auch das Kind hatte nicht überlebt.

Seither hatte Götz alleine gelebt, sich zumindest kein neues Weib antrauen lassen, da er wohl dachte, dass mit drei Söhnen ausreichend Sicherheit für seine Nachfolge gegeben war, und darüber hinaus, ein neues Weib eher zu Eifersucht und Missgunst gegenüber seinen prächtigen Söhnen neigen würde. Solcherart Ärger wollte er sich wohl ersparen.

Barthel wusste jedoch auch davon zu berichten, dass Götz den Weibsbildern an sich ganz offensichtlich nicht abhold war, wenn er dies auch auf andere Art und Weise auszuleben wußte.

In der Zeit in der Barthel mir all dies erzählt hatte, waren wir auch schon am Burgtor angekommen, und man ließ uns freundlich ein. In keiner Weise zu spät, denn kurz darauf begann es aus allen Kübeln des Himmels zu gießen, und wir waren froh, noch rechtzeitig die Burg erreicht zu haben.

Götz begrüßte uns freudig, und meinte wir seien vom Himmel gesandt, denn sonst hätte er Ostern alleine verbringen müssen. Gleich erkundigte er sich ob wir des Schachspielens mächtig seien, und ob wir schon die byzantinische Variante kennen würden.

Ersteres bejahten wir, während wir uns sehr interessiert daran zeigten, ebenjene byzantinische Variante zu erlernen.

 

Also quartierte man uns in anständige Zimmer ein, und wie es der Brauch war besuchten wir am Abend noch gemeinsam die Messe, welche der Kaplan abhielt. Dieser wurde uns nach der der Messe als Johannes Landolt vorgestellt, ebenso wie der Berater und Alchimist Meister Arcus Stiborius.

Mit beiden nahmen wir auch zusammen bei Götz ein bescheidenes Mahl ein, denn immer noch war ja Fastenzeit.

Karfreitag hielt das unwirtliche Wetter weiter an, welches am Gründonnerstag zuvor mit einem gewaltigen Donnerwetter eingesetzt hatte, allerdings es war viel kälter geworden – eben Karfreitagswetter – und wir verbrachten die Zeit in der Einkehr und bei den Messen.

Am nächsten Tag lernten Barthel und ich von Götz die Kunst des byzantinischen Schach. Eine hochinteressante Variante, die ich mir bei Gelegenheit ins Gedächtnis zurückrufen sollte.

Am Sonntag feierten wir dann die Auferstehung unseres Herren Jesus Christus, und Götz von Leipferdingen zeigte sich sehr freigiebig, nicht nur mit der Tafel, welche er für seinen engen Hofstaat und uns hatte ausrichten lassen. Mit einer weiteren Tafel bewirtete er auch alle übrigen Bewohner der Burg. Götz war ein Mann der zu leben wußte, aber auch andere leben ließ.

Ein fröhliches Singen und Musizieren war überall in der Burg zu vernehmen, und alle Welt freute sich daran, dass die Fastenzeit nunmehr ein Ende gefunden hatte.

Nachdem das ausgiebige Mahl beendet, und der Wein nachgeschenkt worden war, erhob Götz von Leipferdingen das Wort und sprach:

         „Meine Herren, es obliegt uns heute noch eine gute Tat zu vollbringen, denn am Festtag unseres Herren Jesus Christus wollen wir uns gnädig erweisen und drei Delinquentinnen die Chance zur Freiheit geben.
Obschon die drei Weiber nicht aus meinem Lehen sind, wurde ich für sie verantwortlich als der Vogt des Herzogs sie in meine Obhut gab mit der Anklageschrift, sie seien sämtliche Schülerinnen einer Hexe gewesen. Dem Vogt war es wohl lästig auf seiner weiteren Reise die Weiber mit sich zu führen.

Nun lässt sich die Anklage nur schwer beweisen oder widerlegen, denn die Hexe selbst, zu welcher die drei Maiden angeblich Schülerinnen gewesen sein sollen, hatte der Vogt bereits ins Jenseits befördern lassen, und weitere Zeugen schien es nicht zu geben.
Verständlicherweise beteuern die drei Maiden sich niemals mit Hexerei abgegeben zu haben, und vollständig unschuldig zu sein.

Ihr verehrter Cappelanus Landolt …“,

Götz von Leipferdingen machte eine Pause und warf einen ernsten Blick auf den Kaplan,

         „… habt mir geraten jeglichen Anfängen zu wehren, und selbst nur auf Verdacht der Hexerei dieser keinen Boden einzuräumen, und daher die drei Weiber umgehend hinrichten zu lassen.
Demgegenüber rät mir Meister Arcus Stiborius ´in dubio pro reo´ gelten zu lassen, und die Maiden freizulassen.
Nun meine Herren …“,

und damit wandte er sich an Barthel und mich,

         „… wie ist Eure Meinung hierzu?“

Barthel und ich schauten uns erstaunt an, denn mit so etwas hatten wir nicht gerechnet. Was sollten wir dem Götz von Leipferdingen da raten?

Ich zuckte die Schultern, doch Barthel begann zu erörtern:

         „Ehrwürdige Herren, wir beide sind noch jung, und in keiner Weise können wir uns anmaßen an eure Weisheit und Erfahrung heranzureichen. Doch gebe ich zu bedenken, dass es tatsächlich an Beweisen zu mangeln scheint, wenn auch die besagten Maiden es wohl an Vorsicht in ihrem Umgang haben fehlen lassen“.

Barthel hatte hier eine Pause gemacht, damit er die Wirkung seiner Worte hatte abschätzen können. Zumindest Götz wiegte nachdenklich mit dem Kopf und schien sehr daran interessiert, mehr von Barthels Meinung zu erfahren. Also fuhr er fort:

         „Der Tod als Strafe für den Leichtsinn der Maiden mag da ein sehr hartes Urteil sein, zumal die Maiden eurem Lehen lebend vielleicht nützlicheren Dienst erweisen könnten“.

Ich konnte sehen, wie es im Kopf von Götz von Leipferdingen zu arbeiten begann, und er offensichtlich eine Idee hatte.

         „Wohl gesprochen habt ihr da, Barthel von Blumenfeld. So lautet nun mein Urteil, dass die Weiber für ihren Leichtsinn gepeitscht werden sollen, und wenn sie sich ansonsten artig benehmen, fürderhin in meinem Lehen leben sollen.
Morgen Abend werde ich mich persönlich der Bestrafung der Maiden annehmen, und ich zähle auf eure Unterstützung meine Herren“.

Und dabei blickte er mich und Barthel auffordernd an. Natürlich sagten wir ihm diese Unterstützung umgehend zu.

Landolt, der Kaplan, verzog ein wenig das Gesicht, schien sich jedoch soweit mit diesem Richterspruch abgefunden zu haben. Allerdings bestand er darauf, dass der Umfang der Strafe auf das biblisch begründete Maximum von vierzig Peitschenhieben festgelegt würde.

Demgegenüber bestand Meister Stiborius auf zweiundvierzig Peitschenhieben, denn sechs sei die Zahl des Teufels während sieben die Zahl Gottes sei, und wie alles auf der Erde sei das Eine jeweils nichts ohne das Andere, wie auch eine Münze nichts wert sei, die nur auf einer Seite eine Prägung aufweist. Und es ginge ja schließlich darum die drei Weiber der Macht des Teufels zu entreißen und der Liebe Gottes zuzuführen.

Einem sich über Glaubensfragen entwickelnden Disput zwischen Meister Stiborius und dem Kaplan zuvorkommend, schaltete sich Götz ein und bestimmte die zweiundvierzig, als maßgebliche Zahl. Damit gingen wir an diesem Abend zu Bett.

 

Barthel und ich wunderten uns zunächst darüber, warum Meister Stiborius, der doch zuvor für einen völligen Freispruch der Weiber geworben hatte, nun sogar noch eine höhere Strafe befürwortet hatte. Erst später erfuhren wir, dass dies ein Trick von Meister Stiborius gewesen war, mit dessen Hilfe er dafür sorgte, dass der Kaplan der Züchtigung der Maiden in keinem Fall beiwohnen würde, da dies seinen Glaubensprinzipen widersprach, und so sein Burgherr Götz, seine ganz eigene Art der Durchführung einer solchen Bestrafung würde zur Anwendung bringen können.

 

Tatsächlich waren zum Mahl mit Götz am folgenden Abend nur Meister Stiborius, Barthel und ich anwesend, und nachdem wir ausgiebig gespeist hatten, befahl Götz, dass man die drei Maiden bringen möge.

Wenig später erschienen diese, und zu meinem Erstaunen waren alle drei sauber und durchaus hübsch, wenn auch einfach gekleidet. Sie sahen überhaupt nicht so aus, als hätten sie die letzten Wochen in einem dunklen Kerker verbracht, und tatsächlich erfuhr ich hinterher, dass sie im Auftrag von Götz am Nachmittag gebaded und neu eingekleidet worden waren.

Ich kann Euch sagen, diese drei Weiber als Hexen zu verbrennen wäre eine gewaltige Sünde an der Schöpfung unseres Herren gewesen. Alle drei vielleicht so um die zwanzig Lenze, eine schwarzhaarig mit vollem Busen, eine Blonde groß und schlank und die dritte mit unendlich langen, braunen Haaren und einem Hinterquartier, welches meine Augen geradezu anziehen wollte.

So standen die drei uns gegenüber und blickten mit ihren hübschen, jungendlichen Gesichtern gespannt und scheu zu Boden.

Meister Stiborius hatte ihre Namen auf einem Pergament notiert, und rief nun eine nach der anderen auf, welche sich daraufhin vor uns hinknieten.

Gretlin die Näherin“, das war die Blonde, deren Haare geflochten und zu einem Kranz gewunden waren, was ihre Größe noch weiter zu betonen schien. Obwohl ihre ganze Erscheinung schlank war, zeigte ihre Figur doch, dass sie ihrer Jungmädchenzeit schon entflohen, und eine richtige Frau war.

„Ursel die Wäscherin“, nun kniete sich die Maid mit den schwarzen Haaren vor uns nieder, und ich konnte bemerken, wie sich der Blick Götz von Leipferdingens ihrem üppigen Décolleté zuneigte. Das schien ihm wohl zu gefallen, und in der Tat war auch ich von ihren vollen Brüsten sehr angetan.

Mit nicht viel Geringerem konnte allerdings auch die zuletzt Aufgerufene Brida die Magd“ aufwarten, deren üppiges Hinterteil, das von einer ausgeprägten Taille betont wurde, mir schon bei ihrem Eintreten aufgefallen war.

Da knieten sie also nun vor uns, und erwarteten ihren Richterspruch.

         „Hört nun ihr Maiden was euch erwartet“,

begann der Götz von Leipferdingen.

         „Ihr seid für schuldig befunden worden euch leichtsinnig in die Nähe einer Hexe begeben zu haben. Das ist ein ernsthaftes Verbrechen, für welches jede von euch zweiundvierzig Peitschenhiebe erhalten wird.
Doch wenn ihr euch danach reumütig und artig gegenüber mir und den beiden hier anwesenden Rittern erweist, so werdet ihr geläutert in meinem Lehen leben können und eure Schuld sei getilgt“.

 

Soweit die Rede, nach der die Maiden beteuerten, bereitwillig den Richterspruch annehmen zu wollen.

Daraufhin begaben wir uns zusammen mit Meister Stiborius, der offensichtlich die Rolle des Zeremonienmeisters übernommen hatte, in ein angrenzendes Gemach, welches für die bevorstehende Züchtigung der Maiden bereits hergerichtet worden war.

Dort standen drei Böcke im Raum, über die jeweils ein Lammfell gelegt worden war, und über welche die drei Maiden nun gelegt und mit ledernen Bändern an Füßen und Händen angebunden wurden, so dass ihre Kehrseiten uns zugewandt waren.

Wieder bemerkte ich, dass die braunhaarige Brida den ausgeprägtesten Hintern besaß, wobei auch die Hinterteile der blonden Gretlin und der dunklen Ursel sich durch ihr gebeugtsein über dem Bock aufreizend unter den Kleidern hervorhoben.

Meister Stiborius hielt nun drei Bänder in seiner Hand, eines schwarz, eines braun, und eines golden, die er zunächst Götz von Leipferdingen hinhielt. Dieser wählte das Schwarze. Als nächstes bot er die verbleibenden beiden meinem Freund Barthel an, welcher seinerseits das Goldene wählte, sodass für mich das Braune übrigblieb.

Ich ahnte bereits, dass diese Bänder etwas mit den drei Maiden zu tun haben würden, war mir jedoch noch nicht sicher, was dies genau bedeuten sollte.

Götz erriet offensichtlich die Frage an meinem Gesicht und lachte:

         „Jeder von uns dreien wird der Scharfrichter einer der drei Weiber sein, und eben hat sich entschieden, wer sich um welche zu kümmern hat.

         Eigentlich wollte ich die Wahl heute einmal durch die Weiber selbst treffen lassen, denn mein guter Berater Meister Stiborius ist sowieso der Ansicht, dass in kommenden Jahrhunderten die Weiber die gleichen Rechte bekämen, wie die Männer.

         Schon oft haben Meister Stiborius, der Cappelanus und ich darüber gestritten, ob das tatsächlich jemals wahr werden könnte. Ich muss aber dem Cappelanus Landolt beipflichten, wenn dieser behauptet, dass, wenn dies geschähe, nur wenig später die barbarischen Horden aus dem Morgenland die dann wohl völlig verweichlichten Männer des Abendlandes einfach überrennen würden und es in der Folge schnell wieder mit solch einer „Gleichberechtigung“ vorbei sein würde.

         Somit wird es also nicht dazu kommen, das wir den Weibern so etwas wie gleiche Rechte einräumen werden, und so habe ich mich auch für heute entschieden, die Wahl selbst treffen.
Nun also, meine Herren, ihr wisset, was ihr zu tun habt: hebet die Kleider eures ausgewählten Weibsbilds, und lasset uns ihre nackten Ärsche sehen“.

 

Das Lachen mit dem Götz von Leipferdingen diesen letzten Ausspruch tat, hatte etwas Diabolisches an sich, doch ohne weiter darüber nachzudenken taten wir es ihm gleich und traten an die gefesselten Maiden heran.

Meine Brida lag über dem Bock ganz rechts, während in der Mitte die blonde Gretlin, und ganz links die schwarzhaarige Ursel ihrem Schicksal entgegensahen.

Die Gürtel der Kleider hatten diese bereits zuvor abgelegt, so dass es ein Leichtes war den Stoff über ihre Hintern zu heben, und da sie außer dem Kleid nichts trugen, damit ihre Hinterteile zu entblößen.

Wahrlich, war der Hintern meiner Brida der Traum eines jeden aufrechten Recken – und ihr könnt mir glauben, dass da mein „Recke“ schnell aufrecht stehen wollte - und auch wenn der helle Teint der schlanken Gretlin, zur Linken von Brida, ihrem festen schlanken Hinterteil einen besonderen Reiz zu verleihen schien, war ich zufrieden, dass durch die Wahl von Barthel, Brida für mich übriggeblieben war.

          „Edle Herren, eure Aufmerksamkeit bitte“.

brachte sich Meister Stiborius in Erinnerung,

          „Hier habe ich eure Peitschen. Nehmet Aufstellung und achtet auf meine Zeichen. Ich werde mit diesem Stab …“,

und dabei deutete er auf einen Zeremonienstab in seiner Hand,

          “… reihum auf jene deuten, die den nächsten Hieb erhalten soll. Erst wenn der Stab gesenkt ist, sollt ihr schlagen. Es schlägt immer nur einer, und die anderen halten Ruhe.
Zum Zeichen was ihr erreicht habt werde ich euch eine Flagge zeigen, in der Farbe

blau nach zehn,

gelb nach zwanzig,

orange nach dreißig und

rot nach vierzig Hieben.

Nach zwei weiteren ist dann eure Arbeit getan“

Damit übergab Arcus Stiborius jedem von uns eine lederne Peitsche und begab sich in seine Position hinter den Böcken. Von dort konnte er zwar nicht die aufreizenden Hintern der Maiden sehen, dafür konnte er aber wahrscheinlich umso besser beobachten, wie die Weiber auf die Peitschenhiebe reagieren würden.

Also begann es, und der Zeremonienstab des Arcus Stiborius deutete zuerst auf Ursel, deren ebenfalls nicht zu verachtender Hintern umgehend die Peitsche des Götz von Leipferdingen zu spüren bekam.

Dies schien nicht allzu ungewohnt für die Maid gewesen zu sein, denn entgegen meiner Erwartung schrie sie nicht auf. Ganz im Gegensatz zu Gretlin, der als Näherin wahrscheinlich seltener Bestrafungen in ihrer Vergangenheit zuteil geworden waren.

Nun war es an meiner Reihe, und auch meine Brida verhielt sich beim ersten Hieb ruhig und gelassen. Ein hübscher roter Striemen verriet, wo die Peitsche ihren Hintern getroffen hatte. Als Magd hatte sie wahrscheinlich schon öfter eine Züchtigung durchlebt.

So ging es weiter reihum bis Meister Stiborius die erste blaue Flagge sehen ließ.

 

Jeweils zehn saubere Striemen auf jedem uns dargebotenen Hinterteile zeugten davon, dass sowohl Götz als auch Barthel und ich mit der Peitsche umzugehen verstanden.

Bridas Hintern erschien mir durch die Striemen noch reizvoller als zuvor, auch wenn ich gestehen muss, dass der deutlichere Kontrast der roten Striemen auf Gretlins hellen Hinterbacken ebenfalls einen großen Reiz auf mich ausübte.

Nachdem Gretlin die ersten Hiebe jeweils mit einem Schrei quittiert hatte, beruhigte sie sich ein wenig, und die Schreie wurden leiser.

Dies setzte sich fort, als wir nun in der zweiten Dekade unterwegs waren, und die Peitschen weiter reihum kreisten und ihre Striemen auf den Maidenhintern hinterließen.

Die gelbe Fahne verkündete davon, dass die Hälfte bald geschafft sein würde, und Meister Stiborius verlangsamte etwas das Tempo in welchem wir die Peitsche schnalzen ließen.

 

Zum Ende der zweiten Dekade konnte ich auch nun von Brida Laute vernehmen, welche nach einem heftigen Atmen und unterdrücktem Wehklagen klangen.

Tapfer nahm sie ansonsten jeden Hieb entgegen, den ihr ausladender Hintern jeweils durch ein Zusammenzucken quittierte. Durch die sorgsame Führung von Meister Stiborius war die Anspannung der Hinterbacken jedoch jeweils immer wieder gewichen, bevor er seinen Zeremonienstab erneut in Richtung des als Nächstes zu peinigenden Hintern senken ließ.

Die orangene Flagge kündigte das Vollenden der dritten Dekade an, nach welcher alle drei Hinterteile bereits in kräftiger Rötung erstrahlten, wobei diese natürlicherweise am ausgeprägtesten bei Gretlin mit der hellen Haut zu bewundern war.

 

         „Nicht nachlassen meine Herren… “, meinte Götz, „… die Weiber sollen sich ja noch eine Weile an uns erinnern!“

Und damit setzte er den nächsten als einen besonders ausdrucksstarken Hieb auf den zuckenden Hintern seiner Ursel. Nun waren auch Laute von ihr zu vernehmen, und als Barthel sich an Götz ein Beispiel nahm, und ebenso die Intensität seines nächsten Peitschhiebs auf Gretlins Hinterbacken steigerte, schrie sie ebenfalls laut.

Auch das Atmen von Brida wurde heftiger, und ich konnte Schweiß auf ihren Oberschenkeln erkennen, der in winzigen Tröpfchen ihre Haut zum Glänzen brachte.

Alsbald sahen wird die rote Flagge, und nach jeweils zwei weiteren, nochmals heftig ausgeführten Hieben, waren die Maiden erlöst.

 

Doch wenn ich dachte, dass die Zeremonie nun zu Ende war, so hatte ich mich getäuscht.

Zwar band Meister Stiborius die drei Maiden schnell los, und gab diesen damit die Gelegenheit sich ihre gepeitschten Hinterteile zu reiben, doch schnell lenkte er erneut die Augen aller Anwesenden zu sich, indem er im Auftrag von Götz eine Glocke erklingen ließ.

 

Dieser ergriff das Wort: „Nun meine Maiden habt ihr eure verdiente Züchtigung erhalten. Nun ist es an euch, euch dafür zu bedanken“.

Ich verstand zunächst nicht, doch als ich sah, dass daraufhin Ursel vor Götz auf die Knie fiel, seine Hose öffnete und seinem Gemächt Freiheit verschaffte, begann ich zu begreifen.

Auch meine Brida tat es ihr gleich, wie auch Gretlin bei Barthel.

So schnell wie Brida mein Gewand geöffnet hatte, begannen ihre Hände meine, schon von dem vorherigen Geschehen erregte Lanze, zu vollendeter Härte zu bringen.

Ihr Mund tat ein übriges dabei, und während ich mich noch den süßen Wonnen, die durch Bredas Zunge hervorgebracht wurden, hingab, hörte ich Götz sagen:

         „Wohlan, über den Bock mit dir, doch statt der Peitsche rufe ich nun meine Lanze zum Tjost“,

und gehorsam stand Ursel auf, und löste die Spangen an ihrem Kleid, welches schnell nach unten glitt, und sie in ihrer vollendenten Nacktheit vor ihm stehen ließ.

Er fasste sie an ihre vollen Brüste und meinte

        „so gefällt es mir meine Schöne, du weißt was ich mag“.

Danach führte er sie erneut zum Bock und sprach:

         „Auf zum Tjost meine Ritter, nun gilt es den Wettbewerb zu schlagen. Die minnigliche Burg gilt es zu erobern, und wer von uns am längsten die Lanze zu stoßen weiß, der soll auch die hintere Pforte seiner Maid erobern. Meister Stiborius hat uns hierfür ein treffliches Öl dagelassen, was eure Eroberung erleichtern wird“.

Erst jetzt bemerkte ich, dass Meister Stiborius tatsächlich inzwischen verschwunden war, und außer den drei Maiden, Götz, Barthel und mir niemand mehr im Raum anwesend war.

Während der Worte von Götz hatten sich auch Brida und Gretlin ihrer Kleider entledigt, und sich alsbald wieder über ihren Bock gebeugt.

Auch wir Ritter ließen nun alle Hüllen fallen, auf dass unsere Lanzen durch nichts bei der Erstürmung behindert würden. Ich trat an den prachtvoll rot gestriemten Hintern meine Brida heran, umfasste ihre Taille, und stellte schnell fest, daß meiner Lanze nur wenig Widerstand bei der Eroberung der Zitadelle entgegengesetzt wurde. Im Gegenteil kam Brida mir mit ihrem Becken entgegen, und der lustvolle Tjost entwickelte sich zu einem leidenschaftlichen Ritt.

Die Hitze ihrer zuvor gepeitschten Hinterbacken übertrugt sich auf mein Becken, und gab meinem Eindringen weitere Lust. Brida bäumte sich auf unter meinen Stößen, so dass ich ihre vollen Brüste umfassen konnte.

Neben uns schrie inzwischen Gretlin wieder, doch diesmal vor Lust, als offensichtlich Barthel die Zinnen ihrer Brust mit spitzen Fingern zusammendrückte. Die beiden verloren sich in höchster Ekstase, und so war es Barthel dessen Lanze zuerst den Saft der Lust von sich gab, und er daraufhin eine Weile lang gebeugt über Gretlin liegen blieb.

Währenddessen stieß Götz fröhlich weiter seine Lanze in seine schwarzhaarige Glückseligkeit, auch er mit seinen Händen die vollen Brüste der Ursel genießend. Als altgedienter Recke schien er sich sicher die heißblütigen Jungspunde, wie Barthel und mich, an Ausdauer hinter sich zu lassen. Doch hatte er nicht mit den Künsten der Ursel gerechnet, die wusste durch stoßartiges Anspannen ihrer Pforte seine Lanze, auf für ihn völlig ungekannte Weise, zu massieren.

Dies überkam ihn so plötzlich, dass er erst stumm, und dann laut Lustschreiend seinen Tjost vollendete.

Zugegeben war es in diesem Moment auch bei mir nicht weit davon entfernt den Sturm auf Bridas Zitadelle zu beenden, doch nun konnte ich innehalten, der Sieg war mein. Meine immer noch aufrechtstehende Standarte verließ den Burggraben, der mit Nässe wohl gefüllt war.

          „Hier mein Freund …“

kam Götz herzu, mit einem Fläschchen in seiner Hand auf mich zu,

          „… nun ist es an euch, die Burgkrone durch die hintere Pforte zu gewinnen. Wartet, ich werde sie euch vorbereiten“.

Und mit diesen Worten ließ er einige Tropfen geschmeidigen Öls auf seine Finger träufeln, und näherte sich mit ihnen dem dunklen Tal zwischen den verstriemten Hinterbacken meiner Brida. Er strich das Öl über ihre Pforte, und Brida ließ einen wohligen Laut vernehmen, der sich in seiner Lust noch steigerte, als er mit einem Finger an ihrem Tor anklopfte.

          „Klopfet an, so wird euch aufgetan, so steht es in der heiligen Schrift … geklopft habe ich bereits für euch mein Freund, nun ist es an Euch, aufzutun!“

Das ließ ich mir nicht zweimal sagen, und brachte meine Lanze zum Anschlag auf die Pforte, die sich der Härte meines Gemächts zunehmend bereitwillig öffnete.

Immer tiefer drang ich ein, wobei mich das Stöhnen Bridas, wie auch die durch ihre immer noch heißen Hinterbacken auf mein Becken übertragene Hitze zu immer heftigeren Attacken ermunterten.

Kein Wunder, dass alsbald auch diese Schlacht gewonnen, der letzte alles erobernde Stoß getan und die Lanze danach wieder zur Ruhe gesenkt war.

         „Nun meine Herren, nachdem ihr euch wacker geschlagen habt, nehmt euch eurer Maid für diese Nacht an, und lasst sie in eurer Kammer bei euch schlafen, denn in den Kerker kann ich sie nun nicht mehr schicken, sie haben ja nunmehr ihre Strafe gebüßt“.

Damit entließ uns Götz für diesen Abend, und ihr könnt Euch denken, dass wir seiner Aufforderung umgehend nachkamen. Ich hatte mir das Fläschchen mit dem Öl geborgt, und in der Kammer die gestriemten Hinterbacken meiner Brida damit bestrichen. Sie dankte es mir umgehend damit, dass sie meine Standarte erneut aufrichtete, und wir einen weiteren Ritt in das Land der Lust unternahmen.

Dann schliefen wir gemeinsam erschöpft ein.

 

Nach dem Erwachen eroberte ich noch einmal Bridas Festung der Lust. Dann trennten sich unsere Wege, und Barthel und ich verabschiedeten uns vom Götz von Leipferdingen, und bedankten uns für seine hervorragende Gastfreundschaft, für das Erlernen des byzantinischen Schach, und insbesondere für die ganz neuartige Art einen Tjost auszufechten.

Gerne hätte ich die Erstürmung von Bridas Zitadelle noch einige Male wiederholt, aber wir mussten weiterziehen. Ich konnte ja nicht wissen, dass sich unsere Wege ein weiteres Mal kreuzen würden. Aber das ist eine andere Geschichte“.

 

Mit diesen Worten beendete Ulf von Uhingen seine Erzählung, und während die alten Ritter die ganze Erzählung über an seinen Lippen gehangen hatten, fühlten sie nun die Müdigkeit des langen Abends, leerten ihre Becher, und gingen in ihre Kammern zum einsamen Schlaf.

Wer weiß, was sie in dieser Nacht noch geträumt haben mögen.

 

Libertineros        2020, 2023, 2025

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