6. Truth or Dare!

(SMart Domicile Assistant von Libertineros)

„Hast du Lust morgen Abend auf meine Party zu kommen?“. Die Frage traf Frank unvorbereitet, da er noch mitten in der Arbeit steckte und in ein kniffliges Problem vertieft war.

Im Laufe der Woche hatte er sich immer schwierigere Themen vorgenommen um sich davon abzulenken, dass Pamela zu ihm scheinbar auf Distanz gegangen war. Zumindest hatte er das so empfunden, als sie ihm eröffnet hatte, dass sie eine Auszeit bräuchte.

Natürlich hatte Frank vermutet, dass es etwas mit ihrem Fehler beim Zusammenstellen der Software für den Senator Finkbiner zu tun hatte, und hatte auch versucht Pamela entsprechend auszufragen. Doch Pamela wich ihm sichtlich aus, und am Ende des Gesprächs wusste Frank nicht mehr als er sowieso bei der Untersuchung mit Bruce Johnson bereits erfahren hatte.

Die Vermutung lag nahe, dass Pamela in dem Gespräch mit der Geschäftsleitung ordentlich die Hölle heiß gemacht worden war, und sie sich von der ganzen Sache nun erst einmal erholen wusste.

Frank verstand nur nicht, warum dies offensichtlich auch bedeutete, dass sie zu ihm Abstand genommen hatte. Es lag die Vermutung nahe, dass Pamela irgendwie erfahren hatte, dass er maßgeblich beim Aufdecken ihres Fehlers mitgewirkt hatte. Da war es verständlich, dass sie irgendwie auch sauer auf ihn war. Aber hatte er denn eine andere Wahl gehabt? Und außerdem war sie es ja gewesen, die da nicht aufgepasst hatte, und eine nicht freigegebene Sicherheitssoftware in den speziellen Build-Lauf für das System des Senators eingebunden hatte. Ausgerechnet diesem speziellen System, von dem sie hätte wissen müssen, dass es dabei auf doppelte Sorgfalt ankam. Doch halt … Frank unterbrach seinen eigenen Gedanken … tatsächlich hatte Pamela ja zum damaligen Zeitpunkt gar nicht gewusst, dass es sich ausgerechnet um das System des Senators Finkbiner gehandelt hatte. So oder so, die Lage schien verfahren.

Um sich abzulenken hatte Frank sich also in die Arbeit gestürzt, und so irritierte ihn zunächst die Frage die Josh da so unvermittelt an ihn gerichtet hatte.

Josh, eigentlich Joshua Benjamin Johnson, war der Sohn von Bruce Johnson, und wie sein Vater ein genialer Softwareentwickler. Und entgegen der landläufigen Ansicht, dass Vater und Sohn im gleichen Betrieb nicht guttun, lief es bei den beiden offensichtlich prächtig.

Josh war maßgeblich an der Weiterentwicklung der SMart Software, dem Herzstück des SMart Domicile Assistant des DOMI&X Produktes von OASE beteiligt, und Frank hatte sich schon gefragt, warum Bruce Johnson nicht seinen Sohn zur Analyse des Problems beim System von Senator Finkbiner hinzugezogen hatte. Aber vielleicht war das so ein innerfamiliäres Ding gewesen. Ein Angestellter ließ sich am Ende in Bezug auf Geheimhaltung vielleicht besser im Griff behalten als ein Familienangehöriger.

All dies ging im Bruchteil einer Sekunde erneut durch Franks Kopf, während die Frage im Raum stand, ob er am Folgetag mit auf die Party von Josh kommen wollte.

„Ich weiß nicht so recht …“, versuchte Frank Zeit zu gewinnen, „… eigentlich … „

„Komm schon, sei kein Spielverderber. Wie es scheint ist deine Süße im Moment sowieso nicht so gut auf dich zu sprechen.“

Woher wusste Josh nun das schon wieder? Sah man ihm das an der Nasenspitze an? Frank fühlte sich nicht wohl in seiner Haut und versuchte einen Befreiungsschlag: „ich sage es dir heute Nachmittag, wenn ich das Problem hier gelöst habe. Im Moment hab ich den Kopf nicht frei“.

„OK, meine Einladung steht, sag mir einfach Bescheid“, meinte Josh.

Eigentlich war Josh ein prima Typ, und Frank und er hatten schon einige Male etwas zusammen unternommen. Das war noch vor der Zeit mit Pamela gewesen, als Frank regelmäßig am Wochenende auf die Pirsch nach süßen Dates ging. Josh hatte sich da als idealer Partner erwiesen, denn auf den standen die Mädels noch mehr als auf Frank selbst.

Das war ja auch kein Wunder, denn Josh war der Bilderbuchtyp eines Afroamerikaners, groß, mit muskulösen Körperbau, aber dabei feinen ausgewogenen Bewegungen, die Stärke und Eleganz in sich vereinigten. Überdies noch mit Intelligenz und gewitztem Auftreten gesegnet, konnte man sich sicher sein, dass wenn Josh irgendwo auftauchte, die hübschesten Mädels um ihn herumschwirrten. Und dabei war auch für Frank immer eine leichte Beute zu erlegen gewesen.

Nicht, dass er sich selbst dabei als „Trostpreis“ betrachtet hätte. Frank betrachtete Josh eher als einen hilfreichen Magneten, der ihm einfach dabei geholfen hatte, sich aus einer Anzahl attraktiver Mädels eine unkomplizierte Bettgenossin für die Nacht auszuwählen; mit Ausnahme derjenigen natürlich, die Josh jeweils für sich beanspruchte. Doch da gab es kaum Probleme, denn zum einen war das Angebot stets deutlich größer als ihre Nachfrage, und zum anderen hatten sie beide ein etwas anderes Beuteschema.

Josh bevorzugte Mädels mit großen Brüsten und ausladendem Hintern, und von wenigen Ausnahmen abgesehen, war Josh zumeist mit derjenigen abgezogen, die eben die größten Titten und den ausgeprägtesten Arsch hatte. Für Frank hingegen musste es nicht unbedingt die XXL-Version sein. Ihm kam es mehr darauf an, dass die Mädels neben einer guten Figur auch ein hübsches Gesicht hatten, und man mit ihnen auch mehr als nur ein belangloses Gespräch führen konnte.

Der Vormittag verging, und Frank hatte sich innerlich eigentlich schon dagegen entschieden die Einladung zu Joshs Party anzunehmen. Doch als Josh nach dem Lunch wieder bei Franks Cubicle vorbeikam und die Frage erneut stellte, sagte Frank, aus ihm selbst unerfindlichen Gründen, zu.

 

So also kam es, dass Frank am nächsten Tag in seinen Chevy Impala stieg und den Weg in die Sierra nahm, wo die Johnsons eine Jagdhütte in einem Gebiet angrenzend an den Sierra National Forest hatten. Bisher war Frank dort noch nicht gewesen, hatte aber bereits gehört, dass der Begriff „Hütte“ eine gewaltige Untertreibung war, was er nach seiner Ankunft unmittelbar bestätigt fand.

Die Hütte war ein, an einem Hang gebautes luxuriöses Ferienhaus, von dem man einen unglaublichen Blick in ein einsames Tal und die aufregende Landschaft der unteren Ausläufer der Sierra Nevada hatte.

Von der Höhe her war die Lokation ideal, denn sie vermied die Hitze des San Joaquin Valley und bot auch im Sommer angenehme Temperaturen, gerade auch aufgrund der intensiv bewaldeten Landschaft.

Die Gegend war abgeschieden, und man erreichte das Haus nur über einen kleinen Pfad durch die Wildnis, auf dem sich der Impala von Frank sichtlich schwertat.

Josh hatte seine Gäste schon auf den Nachmittag eingeladen, und gleich nach seiner Ankunft gingen alle zusammen auf eine kleine Erkundungstour in die angrenzende Natur.

„Damit ihr nachher auch ordentlich Hunger habt“, hatte Josh verkündet, denn für seine Gäste hatte er mal wieder ein ordentliches Barbecue vorbereitet, für das er bei seinen Freunden schon berühmt war.

Insgesamt waren sie acht Personen: Josh und seine Freundin Rhoda, Miguel und Carmela, Darryl und Celia, und quasi als Ergänzung zu Frank die blonde Allyson. Mit Ausnahme von Allyson und Frank waren alle drei anderen schon länger verbandelt, und in Frank regte sich der leise Verdacht, dass Josh versuchte ihn mit Allyson zusammen zu bringen. Nun ja, ganz so unhübsch war diese Allyson ja nun nicht. In einem offenen, freundlichen Gesicht blitzten Frank helle grüne Augen an, und Allysons Mund war von sinnlichen Lippen geprägt, die eine gewisse Leidenschaft ausdrückten.

Etwas fülliger als Pamela, wie Frank sogleich bemerkte, also etwas mehr in die Geschmacksrichtung von Josh selbst, aber noch lange nicht mit so ausladenden Hüften wie die dunkelhäutige Rhoda. Dabei allerdings deutlich ausgeprägteren Brüsten mit Nippeln, die unter ihrem T-Shirt deutlich zu erkennen waren, und Frank in ihrer Straffheit verrieten, dass sie offensichtlich trotz ihrer Fülle keines BHs bedurften. Ihre langen, blonden Haare hatte sie zu zwei neckischen Zöpfen geflochten und reichten ihr fast hinab bis zum Po.

Also insgesamt doch eine interessante Erscheinung, wie Frank für sich feststellte, während sie gemeinsam durch den Wald stapften. Und mit dieser Feststellung fühlte Frank langsam wieder den Jäger in sich aufkommen, der nun eine ganze Weile lang schon nichts mehr bei ihm zu vermelden gehabt hatte.

Mit Sicherheit war das auch eine Folge dessen, dass er mit Pamela im Zuge der ganzen Aufregungen in den letzten Wochen keinen Sex mehr gehabt hatte. Und wie das bei den jungen Kerlen so ist, wächst mit der Zeit der Druck dann doch bis ins Unermessliche. Auch die Handarbeit bereitet da nach einiger Zeit keine wirkliche Entspannung mehr. Ist das Wild scheu, begibt sich der Jäger eben in andere Jagdgründe.

Nach den Anspannung der letzten Wochen genoss Frank die Natur, und nach einiger Zeit ihrer Wanderung nahm er den Duft des Waldes durch den sie wanderten so intensiv wahr, wie er es schon lange nicht mehr getan hatte. Aus der Entspannung heraus, die sich in ihm breitmachte, fand er nun, dass es doch eine gute Idee gewesen war die Einladung von Josh anzunehmen.

Die Hitze des Sommers war in dieser Höhe angenehm zu ertragen, und würde sich aufgrund des umgebenden Waldes auch noch lange bis in die Nacht halten, wie Joshua seinen Gästen erklärt hatte. Von daher hatten sie ideale Voraussetzungen für einen schönen Abend.

Der ganze Stress der letzten Zeit fiel von Frank ab, und zunehmend öffnete er sich, und fand Gefallen daran sich mit Allyson zu unterhalten. Dabei stellte er schnell fest, dass Allyson nicht auf den Kopf gefallen war, und offensichtlich im Moment als Single durchs Leben ging.

Wieder zurück bei der „Jagdhütte“ führte Josh seine Gäste hinters Haus, wo ein luxuriöser Swimmingpool Abkühlung versprach. ´Was für ein Kontrast …´, dachte sich Frank, ´… einerseits diese unberührte Natur, und dann der Luxus dieses Anwesens´.

„Raus aus den Klamotten und rein in den Pool“, war das Motto von Josh, und im nächsten Moment standen er und Rhoda nackt vor ihren Gästen und sprangen ins Wasser. Das kam nun für Frank nicht ganz so überraschend wie für Allyson, denn Frank hatte ja bereits einige Erfahrungen mit Joshua gemacht und kannte seine Spontanität und Ungezwungenheit.

Nach einem ersten Moment des Erstaunens, den Frank in Allysons Augen ausmachen konnte, überwand diese jedoch ihre anfängliche Scheu, und zog sich das von der Wanderung verschwitzte T-Shirt über den Kopf, sodass ihre stattlichen feste Brüste zum Vorschein kamen.

Frank seinerseits stand inzwischen bereits im Adamskostüm am Rand des Pools, und beobachtete interessiert wie Allyson sich die Jeans mitsamt Höschen vom Po streifte. Es gefiel ihm umgehend, was er da sah, und einen Moment später hatte sie ihn schon in den Pool geschubst.

Das kam für Frank allerdings gerade zum rechten Zeitpunkt, denn nach der Enthaltsamkeit der letzten Wochen schickte sich sein bester Kamerad zwischen seinen Beinen bereits an sich aufzuplustern. Das erfrischend kalte Wasser des Pools führte nun dazu, dass seine Erregung sich wieder etwas zurücknahm, und unter der Wasseroberfläche auch nicht mehr ganz so sichtbar war.

Danach planschten sie wie die Kinder im Pool, und am Ende artete alles in eine gewaltige Wasserschlacht aus an der alle viel Spaß hatten.

Die Ungezwungenheit des Moments, und die Unkompliziertheit mit der alles vonstatten ging, entführten Frank schnell in eine andere Welt, und die ersten Drinks nach der Planscherei taten ihr übriges, dass für den Moment alle unangenehmen Gedanken und Bedenken endgültig verschwanden.

Während das Barbecue langsam seiner Vollendung entgegenschmauchte, hatten sich die Pärchen auf die verschiedenen bequemen Gartenmöbel zurückgezogen und dösten vor sich hin oder unterhielten sich leise.

Allyson hatte sich fürs dösen entschlossen, wobei sie ihre Nacktheit in eine Decke gewickelt, und sich auf ein kuscheliges Gartensofa neben Frank gelegt hatte. Ihren Kopf hatte sie ohne weiter zu fragen auf Franks Oberschenkel abgelegt, und hielt die Augen geschlossen.

Dieser friedliche Moment gab Frank die Gelegenheit sich die anderen Gäste die Joshua eingeladen hatte genauer zu betrachten.

Rhoda hatte er bereits zuvor einmal kennengelernt: ein Rasseweib mit dunkelbrauner Haut, langen, bis zu ihren vollen Brüsten reichenden dunkelbraunen gewellten Haaren, einer ausgeprägten Taille und akzentuiertem Becken; also genau das, was Josh so an Frauen schätzte. Da Josh nun schon einige Zeit mit Rhoda zusammen war, vermutete Frank, dass sie seine ideale Kombination darstellte.

Als nächstes fiel Franks Aufmerksamkeit auf Miguel und Carmela, die sich einen übergroßen Love-Seat aus Rattan teilten, der mit ausreichend dimensionierten Polstern eine bequeme Liegestatt darstellte. Beiden sah man ihre ursprüngliche Herkunft aus dem südlichen Amerika an. Carmelas ovales Gesicht wurde durch kräftige Augenbrauen akzentuiert und ihre langen schwarzen Haare, die sie offen trug, reichten wie bei Allyson bis zum Po. Ganz ungeniert kümmerte sich Miguel gerade um Carmelas prallrunde Brüste und leckte mit seiner Zunge immer wieder über ihre steif nach oben stehende Nippel, während Carmela ihre Augen geschlossen hielt. Das Miguel dabei eine Erektion hatte, ließ sich auch durch die Wolldecke, die er sich über die betreffende Stelle gezogen hatte, nicht verbergen.

Miguel war ebenfalls Mitarbeiter von OASE, aber aus dem kaufmännischen Bereich, und Frank hatte bislang keinen Kontakt mit ihm gehabt. Er schien jedoch ein netter umgänglicher Zeitgenosse zu sein, hatte eine ähnliche Statur wie Frank selbst, und fiel äußerlich nicht weiter auf, außer, dass man ihm den typischen Latino schon von weitem ansah.

Demgegenüber war Darryl ein weißer Amerikaner wie aus dem Bilderbuch. Groß und kräftig, mit kantigen Gesicht. Genau der Typ, der in jede Basketballmannschaft passte und dort eine gute Figur abgeben würde. Dazu irgendwie passend seine Partnerin Celia, die wie die typische Inkarnation der Cheerleader aussah, mit schulterlangem blonden Haar, hellblauen Augen, einem runden Gesicht und schlankem, aber festem Körperbau, dem man ansah, dass sie selbst sportlich aktiv war und dadurch die entscheidenden Rundungen an Brust, Po und Oberschenkeln in dem Rahmen hielt, den die Kerle schätzten die ein richtiges Weib einem Hungerhaken vorgezogen, und dabei trotzdem eine vorzeigbare Partnerin haben wollten.

 

Das Barbecue war wie erwartet vorzüglich, und nachdem man sich daran ausgiebig gütlich getan hatte, zog man sich ins Haus zurück, da es inzwischen draußen doch etwas kühler geworden war.

Zum Essen hatten sich auch alle wieder etwas angezogen, und so traf man sich in einem großen, und luxuriös ausgestatteten Wohnzimmer wieder.

Das Zimmer hatte zum Tal hin eine große Fensterfront von der aus Frank beobachten konnte, wie die Dunkelheit über die Täler der Sierra kam. Ein friedliches Bild, dass Frank genoss. Im Hintergrund lief die Musik von „Empire of the Sun“, und Frank dachte, dass deren Album „Walking on a Dream“ perfekt zur Stimmung des Abends passte.

Josh und Darryl hatten noch die Reste des Barbecues versorgt und kamen gerade eben wieder ins Wohnzimmer mit einer neuen Ladung von Drinks und dem Vorschlag: „lasst uns was spielen“.

Das fanden alle eine gute Idee, und Josh meinte, dass er da eine ganz besondere, neue Version von „Truth or Dare“ hätte.

„Ich gehe mal eine passende Flasche holen“, meinte Darryl, aber Josh meinte: „das kannst du bleiben lassen. Wir spielen heute das „Truth or Dare“ des 21. Jahrhunderts, da braucht man keine Flaschen mehr“.

Und ehe die Anwesenden hätten ihre Verwunderung darüber ausdrücken können wie denn das beliebte Flaschenspiel ohne die Flasche selbst stattfinden sollte, hatte Josh mit einem Domix: Truth or Dare“ das Spiel bereits in Gang gebracht.

Das System antwortete umgehend mit: „wer sind die Mitspieler? Bitte stellt euch der Reihe nach vor. Wer ist Mitspieler Nummer 1?“

„Josh, männlich“, gab Josh vor, wie man sich dem System gegenüber vorstellen sollte.

„Mitspieler Nummer 2?“, kam es vom aus dem Lautsprecher.

„Rhoda, weiblich“.

„Mitspieler Nummer 3?“

„Darryl, männlich“, ließ sich Darryl als nächstes vernehmen, und so fort, bis am Ende auch Frank und Allyson dem System bekannt waren.

Wie Frank selbst, schienen auch die anderen Partygäste nur wenig erstaunt darüber, dass Josh ganz offensichtlich das Domix System um einige Features erweitert hatte. Man kannte das ja, dass Softwareentwickler gerne einmal sogenannte „Ostereier“ in ihrer Software verstecken, also üblicherweise normalen Benutzern verdeckte Funktionen, von denen nur die Entwickler selbst wussten, wie man sie aktivieren konnte.

Ein ganzes „Wahrheit oder Pflicht“ Spiel in die Software einzubauen, mit der Josh ansonsten seiner Rollladensteuerung, der Hausbeleuchtung oder der Stereoanlage Befehle erteilte, war für einen der Chefentwickler sicher nicht die größte Herausforderung gewesen.

Nachdem dem System nun alle acht Personen bekannt waren, startete Josh das Spiel mit dem Befehl: Domix: erste Frage!“

Damit war also die Vorstellungsrunde für das System beendet, das zuvor noch nach dem nicht vorhandenen Mitspieler Nummer 9 gefragt hatte, und das System begann mit:

„Miguel: Wahrheit oder Pflicht?“

Miguel entschied sich für die Wahrheit, und das System fragte ihn danach, wann er den letzten Rausch gehabt hatte.

Danach wählte der Zufallsgenerator der Software Celia aus, und auch sie entschied sich für die Wahrheit und musste beantworten in welcher Farbe sie ihre Haare am liebsten färben würde.

Als Frank zum ersten Mal an die Reihe kam, entschied er sich für „Pflicht“, und musste danach ein verrücktes Selfi von sich machen.

So ging das in recht gewohnter Weise eine Weile lang, bis das System sich zu weniger harmlosen Fragen vorarbeitete.

So musste Frank alsbald bei einer Wahrheitsfrage offenbaren, dass er den Popo von Allyson allen anderen anwesenden Damenhintern vorziehen würde, und Joshua musste sich von Rhoda einen Eiswürfel in die Shorts stecken lassen.

Neben zunehmend anzüglichen Fragen und Aufgaben forderte das System auch den ein oder anderen zu Trinkspielchen auf, die zwar mengenmäßig begrenzt, aber trotzdem zu einer immer ausgelasseneren Stimmung führten.

In dieser Atmosphäre hinein verkündete dann das System bei Miguel, dass dieser Rhoda ihre Hose ohne Zuhilfenahme seiner Hände ausziehen solle, was eine entsprechend großes Hallo in der Runde auslöste. Es war umwerfend komisch zuzusehen, wie Miguel sich mühte die Shorts, die sich fest an Rohdas ausladende Hinterbacken anschmiegten, mit den Zähnen über diese nach unten zu ziehen.

Da Rhoda kein Höschen unter ihren Shorts trug, musste Miguels Nase unweigerlich eine Schlittenfahrt entlang von Rohdas Pofalte unternehmen, was ihm natürlich entsprechend spöttische Kommentare einbrachte, die alle Anwesenden aufs äußerste belustigen.

Von da an zeigte das System eine gewisse Enthemmung, und verteilte Fragen wie „welche Stellung hast du beim Sex am liebsten?“ und Aufgaben wie „zeig uns einen Blowjob“, was Carmela gekonnt und lasziv an einer Banane zu demonstrieren wusste.

Dem System schienen die Fragen nicht auszugehen, und wäre Frank nicht inzwischen in so ausgelassener Stimmung gewesen, er hätte sicherlich überlegt, wie Josh dem System einerseits die Zufallsauswahl der Fragen, aber andererseits auch die sukzessive Steigerung zu anzüglichsten Themen beigebracht hatte. Darüber hinaus war das System von einer anfänglich sachlichen Ausdrucksweise inzwischen bei einer recht vulgären Sprache angelangt, was Frank im Normalzustand sicher auf die Idee gebracht hätte, ob dies vielleicht ein Ergebnis der Beschäftigung Joshs mit den neuesten Methoden der künstlichen Intelligenz war.

Doch all das war weit weg in diesem Moment, und seine Mitspieler schienen die zunehmend knisternde Atmosphäre zu schätzen, welche das DOMI&X System mit solchen Aufgaben wie „leck die Brüste von Carmela“, die Josh nur allzu willig wahrnahm, oder „messe die Penislänge von Darryl“, die das System Rhoda zuwies, und diese unter allgemeinem Gelächter mit einem Lineal vornahm, immer weiter anheizte.

Als Frank schließlich wieder vom System ausgewählt wurde, und sich für Pflicht entschied, gipfelte dies für ihn in der Aufgabe „leg dir Allyson übers Knie, und verhau ihr ihren nackten Hintern“.

Vorhersehbar?

Unwahrscheinlich?

Warum traf diese Aufgabe gerade Frank?

Alles Fragen, die Frank in diesem Moment nicht interessierten, denn schon hatte sich Allyson vom Sofa erhoben, ihre Shorts heruntergestreift, und sich über seine Oberschenkel gelegt. Und diese prallen Kugeln vor seinen Augen ließen ihn alles andere vergessen.

´Ein Prachtarsch´, schoss es ihm durch den erhitzten Kopf, und während er begann mit leichten Hieben Allysons Pobacken zu bearbeiten, versteifte sich sein eh schon latent im Dauerstandmodus befindlicher Schwanz in einem Maße, dass es selbstverständlich Allyson nicht verborgen blieb.

Frank traute seinen Ohren kaum als das DOMI&X System sich dann nach kurzer Zeit auch noch vernehmen ließ, dass er fester hauen sollte. Wie um alles hatte dieses System im Lärm den die anderen machten und die ihn ebenfalls anfeuerten, den Trigger gefunden ihn dazu aufzufordern? Oder vielleicht war das einfach fest so parametriert, dass das System nach einer gewissen Zeit das forderte.

Egal, in diesem Moment, waren Franks Hand, seine Erregung und Allysons Po das Einzige, worum die Welt sich drehte, und er versohlte Allyson nach allen Regeln der Kunst ihren Hintern, wobei diese sich das ohne zu murren gefallen ließ.

Im Gegenteil vernahm Frank schnell die untrüglichen Laute einer zunehmenden Erregung von Allyson, und als er in seinem enthemmten Rausch seine linke Hand zwischen seine Schenkel und unter ihr Becken wandern ließ stellte er umgehend fest, dass diese Erregung sich inzwischen bereits durch einen feuchten Fleck auf seinen Shorts bemerkbar gemacht hatte. Und aus der Ausdehnung dieses Flecks war eindeutig zu schließen, dass dies nicht die vergleichsweise geringe Menge an Lusttropfen sein konnte, die für gewöhnlich im Vorfeld seiner Lust seinem Freudenspender entsprang, sondern ganz von der Erregung von Allysons Dreieck der Sinnlichkeit herrührte.

Da seine Finger nun schon einmal am Ort des Geschehens waren, ließ er sie auch umgehend entsprechend spielen, was Allyson binnen kurzer Zeit mit heftigen Bewegungen ihres Beckens auf Franks Oberschenkeln quittierte. Nur wenige Hiebe später schrie sie ihre Lust heraus, und bekam umgehend Beifall von allen Beteiligten, die natürlich sehr wohl mitbekommen hatten, was da gerade vor ihren Augen geschehen war.

Allyson war rot im Gesicht von der Erregung, wie auch auf ihren Hinterbacken, und erhob sich langsam unter dem Gejohle und dem Zuspruch von Carmela und Rhoda, die meinten, sie hätten noch nie einen so fantastischen Orgasmus beobachtet, und zu Franks Erstaunen war Allyson das Ganze offensichtlich gar nicht peinlich. Sie scherzte mit den anderen und am Ende meinte sie zu ihm: „Danke dir, Frank. Das hast du toll gemacht. Ganz so wie ich das mag“.

Und zu Josh gewandt: „irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du das System manipuliert hast, so dass es ausgerechnet mich für diese Pflicht ausgewählt hat. Du bist und bleibst ein Spielkind.“

Dabei hatte Josh ein breites Grinsen im Gesicht, ließ aber offen, ob das System tatsächlich nur durch Zufall seine Fragen und Aufgaben verteilte, oder ob da noch mehr dahinter steckte.

In jedem Fall hatten alle Anwesenden viel Spaß gehabt, und nachdem noch ein paar weitere, anzügliche und witzige Aufgaben in der Runde erledigt worden waren entschied man sich gegen halb zwei Uhr nachts das Spiel zu beenden, und in die Betten zu gehen.

Das große Haus verfügte über fünf Schlafzimmer, sodass für jedes Pärchen ein Zimmer vorhanden war, und auch Frank und Allyson jeweils ein Zimmer für sich haben konnten.

Es dauerte jedoch nicht lange, nachdem Frank sich in sein Bett gelegt hatte, als Allyson in sein Zimmer kam, und sich im Bett an ihn kuschelte.

Sie schien immer noch erhitzt von ihrer gemeinsam erledigten „Aufgabe“, und es dauerte nicht lange, bis Allyson sich innerhalb der Decke unter der sie beide steckten, nach unten arbeitete, und begann Franks erneut erstarkte Erregung mit ihrem Mund zu bearbeiten.

Gekonnt ließ sie Frank eine Weile lang zwischen Himmel und Hölle hin und her pendeln, ganz so, wie sie es empfunden hatte, als Frank ihren Hintern versohlt und sie dabei gefingert hatte, bis seine Eruption nicht mehr aufzuhalten war.

Danach kuschelte Allyson sich wieder an Frank, und beide schliefen schnell ein.

 

Libertineros        2023, 2025

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