5. Rache!
(SMart Domicile Assistant von Libertineros)
Ein Freund, ein guter Freund …
Wolter Lee Osborne war ein ruhiger Mann der genau wusste was er wollte. Immer schon hatte er den richtigen Riecher für gute Geschäfte gehabt, und nicht umsonst hatte er mit Startup-Firmen ein Vermögen gemacht. Eine seiner aktuellen Perlen war die OASE Ltd., und genau wegen dieser hatte er heute Besuch von seinem Freund Senator Glen Harvey Finkbiner bekommen. Der Begriff „Freund“ drückte dabei nicht im Mindesten aus, was die beiden erfolgreichen Männer verband. Denn seit ihrer gemeinsamen Zeit auf dem College teilten sie eine spezielle Neigung, welche sie just zu jener Zeit entdeckt hatten.
Es war bei weitem kein Elite College gewesen, auf dem die beiden sich kennengelernt hatten, denn ihre Realisierung des American Dream, den sie beide ehrgeizig verfolgten, stand erst noch bevor. An diesem College hatten sie daher auch nicht die typischen, wohlstandsverwahrlosten, und in ihren Augen völlig überdrehten, jungen Frauen getroffen. Permanent darauf aus die ganze Welt retten zu wollen, dafür aber in Bezug auf Sex erst einmal darauf bestehen, dass vor dessen stattfinden eine Einverständniserklärung für die erlaubten Praktiken unterschrieben werden muss. Mit solchen schrägen Vögeln, die im Allgemeinen aus reichen Familien stammten und noch nie das wahre Leben kennengelernt hatten, wollten weder Wolter noch Glen etwas zu tun haben.
Dafür hatte es an ihrem College auch richtige Frauen, ja Weiber, gegeben, die in ihrer Jugend einfach nur Spaß haben wollten, und die auch nicht zu schamhaft waren, ihre Wünsche zu äußern.
War es zuerst Glen gewesen, welcher zu der Clique von Amanda gestoßen war, die so etwas wie die Wortführerin gewesen war und die Richtung vorgab, so war bald darauf auch Wolter in den Kreis der jungen Boys und Girls, die alle einen überdurchschnittlichen Hunger auf Sex hatten, aufgenommen worden. Nicht zuletzt auch, weil Wolter über eine männliche Ausstattung verfügte, welche bei den jungen Damen eine gewisse Bewunderung hervorrief - Glen war zuweilen etwas neidisch auf seinen Freund.
Amanda ihrerseits war vielleicht nicht die Traumfrau jedes College Studenten, dafür aber ein richtiges Weib mit ausgeprägten Kurven, und in ihrem bestimmenden Auftreten jemand, dem die jungen Kerle sich gerne anschlossen.
Der Startpunkt für die Entdeckung ihrer gemeinsamen Neigung, und der Beginn einer höchst intimen Männerfreundschaft – freilich ohne jegliche homoerotische Note - lag in einem Abend, an welchem Amanda wie fast an jedem Freitag ihre Clique im „Etablissement“ versammelt hatte. Das Etablissement war im Grunde nichts weiter als ein großes Nebenzimmer in einem unscheinbaren Haus, welches für besondere „Feiern“ verschwiegen gemietet werden konnte. Der Vermieter fragte nicht nach Details, und sorgte stets dafür, dass die Spermaflecken auf den Polstern am nächsten Tag wieder entfernt wurden. Dafür spendete jeder der Teilnehmer zehn Dollar für den Abend, so dass der Vermieter ordentlich auf seine Kosten kam.
Für diesen besonderen Abend hatte Amanda jedoch keine ihrer üblichen Sexpartys vor, sondern einen Ausflug in das Reich von Sado-Maso Praktiken geplant.
Zu diesem Zweck hatte sie extra dem Betreiber eines „Adult“-Shops mit einer entsprechenden Auswahl an Gerätschaften eingeladen, der sich davon natürlich seinerseits eine Ankurbelung seines Geschäfts versprochen hatte.
Waren Wolter und Glen zu Beginn noch Zuschauer gewesen, welche das Anbringen von Klammern an Brustnippeln und Schamlippen interessiert verfolgten, so steigerte sich ihre Erregung im Verlauf einer Vorführung, während der der Betreiber des Adult“-Shops seiner, ganz offensichtlich dafür empfänglichen, Freundin mit einem Rohrstock ausgiebig den Hintern verstriemte.
Als der Adult-Shop Betreiber in die Runde fragte, wer Lust hätte, seiner Freundin eine zweite Runde mit dem Rohrstock zu verpassen, meldete sich Wolter sofort, und kam damit seinem, damals etwas zurückhaltenderen, Freund Glen zuvor.
Dafür hatte sich Joceline, eine dralle Brünette, welche seit einiger Zeit locker mit Glen befreundet, und schon einige Male mit ihm zusammen im Bett gelandet war, an Glen geschmiegt, während Wolter seine ersten Erfahrungen mit dem Rohrstock auf dem Hintern der Freundin des Adult-Shop Betreibers machte.
Joceline entging nicht, wie Glen die Szenerie erregte, und war selbst von dem Geschehen so fasziniert gewesen, dass sie noch am selben Abend mit Glen zusammen ihre erste Spanking Erfahrung machte. An Ort und Stelle hatte sich Glen aus der mitgebrachten Auswahl des Adult-Shop Betreibers einen eigenen Rohrstock gekauft, und war danach mit Joceline auf seine Bude gegangen, wo er ihren Hintern mit ersten Striemen versah. In Bezug auf Spanking gaben die beiden ein ideales Paar ab, denn Joceline wurde durch die Rohrstockhiebe mindestens genauso erregt wie Glen, und nachdem er ihren Hintern ordentlich verhauen hatte, waren sie gemeinsam durch ein gigantisches Sexerlebnis gegangen.
Während bei Amanda der SM-Abend ein einmaliges Ereignis geblieben war, hatten Wolter und Glen im Nachgang Kontakte zu einschlägigen Gruppen aufgenommen, und bald hatten sie ihre eigene Clique zur Befriedigung ihrer besonderen Neigung gebildet.
Joceline erwies sich dabei als ein fast nimmersattes Luder, das es liebte, von Glen und Wolter gleichzeitig vertrimmt und danach ordentlich hergenommen zu werden.
Noch heute erinnerte sich Glen gerne daran, wie Wolter und er in einer Freitagnacht Joceline mit Gerten im Tandem ihre aufreizenden Hintern verstriemt hatten und Joceline ihm am Montagmorgen zwischen zwei Vorlesungen auf der Toilette ihre, zu diesem Zeitpunkt immer noch vorhandenen Striemen, zeigte, was unmittelbar dazu geführt hatte, dass Glen sie gleich an Ort und Stelle noch einmal vernascht hatte.
Eine wilde Zeit war das gewesen, damals am College. Niemand, der einigermaßen bei Trost war, hätte solche Gelegenheiten zu seiner Collegezeit ungenutzt verstreichen lassen. Doch während die meisten im Nachgang brave und gesetzte Bürger geworden waren, und höchstens die Sekretärin in ihrer Anwaltskanzlei mal über den Tisch legten, hatten Glen und Wolter ihre sexuelle Aktivität stets hochgehalten, und ihr Raffinement zunehmend gesteigert.
Immer noch waren die beiden experimentierfreudig, gerade wenn sie von Zeit zu Zeit eine gemeinsame Session mit einer willigen Partnerin abhielten, im Angedenken an Joceline, welche vor einigen Jahren bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war.
So war es auch Wolter gewesen, der Glen auf die Möglichkeiten des OASE DOMI&X Systems aufmerksam gemacht hatte, und nicht ohne Stolz hatte Glen dann Wolter bei einer entsprechenden Session mit seiner Gespielin Jenny vorgeführt, zu welch außergewöhnlichen Nutzungsmöglichkeiten er den SMart Domicile Assistant gebracht hatte.
Dies war nun auch der Hintergrund jenes Treffens, bei dem Glen seinem intimen Freund anvertraute, dass offensichtlich jemand an seinem System manipuliert hatte, und er sich nun in großer Gefahr wähnte, dass Informationen an die Öffentlichkeit geraten würden, welche seiner weiteren Politikerkarriere enorm schaden konnten.
Wolter kümmerte sich umgehend darum, und nach wenigen Telefonaten wusste er, auf welche Mitarbeiter von OASE er zugehen würde, um die delikate Angelegenheit irgendwie aus der Welt zu bringen.
„Frank …“, begann Wolter Lee Osborne unmittelbar nach dem Franks Chef, Bruce
Johnson, ihn als seinen besten Mann in Sachen Manipulationsmöglichkeiten des SMart Domicile Assistants vorgestellt, und danach den Raum verlassen
hatte, „… wir haben es hier mit einer äußerst bedrohlichen Lage zu tun, die
unser ganzes Unternehmen gefährden kann. Aus einem noch unbekannten Grund ist
jemand in das DOMI&X System von Senator Finkbiner
eingedrungen, und es besteht die Gefahr, dass äußerst sensible Unterhaltungen
mitgehört wurden.
Sie verstehen, dass für einen Politiker so etwas eine Katastrophe werden kann,
deshalb müssen wir unbedingt herausfinden, was dazu geführt hat, dass das
DOMI&X System manipuliert werden konnte.
Ich muss Ihnen nicht sagen, dass alles, was sie bei dieser Untersuchung
erfahren werden, streng vertraulich ist.“
Osborne sagte dies in einem Ton, der jedem klar
machte, dass eine Indiskretion in diesem Fall durchaus lebensbedrohende
Umstände annehmen konnte.
Frank versuchte so neutral wie möglich zu bleiben, und sich nichts anmerken zu
lassen
„Aus diesem Grund werde ich dabei sein, wenn sie das System von Senator Finkbiner untersuchen, und sie werden jeden einzelnen ihrer Schritte mit mir vorher abstimmen.“
Das konnte kritisch werden. dachte sich Frank, doch er vertraute darauf, dass er seine Spuren ordentlich verwischt hatte. Und eigentlich ging er immer noch davon aus, dass der Senator einfach nur vergessen hatte, die Sicherheitseinstellungen zu aktivieren, weshalb es ihm so einfach gelungen war in das System über das Internet einzudringen.
Tatsächlich wich Osborne keine Minute von Franks
Seite, während sie in der Villa des Senators das System genau untersuchten.
Nach einigen Checks an unverdächtigen Stellen steuerte Frank die Details der
Sicherheitseinstellungen an, welche er selbst ja wieder aktiviert hatte. Hier
schien also alles in Ordnung zu sein. Aus einer Logdatei ging jedoch hervor,
dass an den Sicherheitseinstellungen Änderungen vorgenommen worden waren. Auch
wenn diese nun korrekt waren, so konnte daraus doch die Vermutung abgeleitet
werden, dass sie zu einem früheren Zeitpunkt vielleicht auf einen geringeren
Sicherheitslevel eingestellt worden waren. Zum Glück war dies im Nachhinein
nicht mehr nachweisbar, da das System bezüglich der Änderungen keine Historie
loggte.
Auf diese Weise versuchte Frank die Schuld in Richtung der Bedienung durch den
Senator zu lenken.
Damit hatte Wolter Osborne erst einmal die unangenehme Aufgabe seinem Freund Glen Finkbiner zu erklären, dass ihm möglicherweise bei den Sicherheitseinstellungen ein Fehler unterlaufen war, dies allerdings jetzt nicht mehr nachvollzogen werden konnte.
Allerdings beteuerte Glen, dass er noch nie an den Sicherheitseinstellungen etwas verändert habe, und bei allen Updates und Veränderungen stets darauf geachtet habe, dass diese immer auf der höchsten Sicherheitsstufe aktiviert waren.
Wolter Osborne griff daraufhin zum Telefon, und rief jemanden in einer anderen seiner vielen Firmen an, welche sich auf die Dienstleistung von Penetrationtests spezialisiert hatte. Tests also bei denen mit allen Mitteln versucht wird in ein Computersystem einzudringen.
„Hi Ross, wir hatten gestern schon darüber gesprochen, schauen Sie mal, ob sie in das System reinkommen, und wie sicher oder unsicher es ist.“
Nun begann die Sache spannend zu werden, doch Frank war zuversichtlich, dass das DOMI&X System Bombensicher sein würde. Immerhin gaben sie selbst ab und zu solche Penetrationtests in Auftrag, und nie war auch nur irgendeine Sicherheitslücke aufgetaucht.
Es dauerte eine Weile, da klingelte das Telefon von Osborne.
„Er ist drin!“, sagte Osborne in ruhigem Ton, der ganz zu seiner oft ins stoische neigenden Persönlichkeit passte, während Frank spürte, wie ihn ein eiskalter Schauer durchlief.
„Was? Das kann nicht sein, wir testen doch selbst immer, und da war noch nie was gewesen!“, meinte Frank. Aber da war offensichtlich nichts daran zu rütteln. Der Spezialist von der IT-Security Firma erklärte Osborne genau, was er mit dem System tun und lassen konnte.
Auch der Senator war von dieser Nachricht blass geworden, obwohl er sich ansonsten alle Mühe gab die Contenance zu bewahren, und wandte sich in ruhigem aber bestimmten Ton an Osborne: „Wolter, das ist sehr ernst. Du weißt was auf dem Spiel steht!!
Der solchermaßen Angesprochene entgegnete ruhig: „Glen, das Beste wird sein, wir nehmen das System mit ins Labor, und ich verspreche dir, dass kein Mensch außer ich und Frank es anfassen werden. Wir finden den Fehler, und derjenige der es zu verantworten hat, hat jetzt ein großes Problem!“
Die Nachricht, dass das DOMI&X System eine Sicherheitslücke aufwies, schlug beim Geschäftsführer von OASE, Bruce Johnson, ein wie eine Bombe, und es wurde ihm strengstes Stillschweigen auferlegt. Frank würde alle Mittel bekommen, die er brauchte, um des Problem zu analysieren und den Fehler zu finden, würde aber ansonsten der einzige OASE Mitarbeiter sein der mit dem System arbeiten dürfe. Bruce Johnson selbst wurde dazu von Osborne verdonnert, zu keinem Zeitpunkt von der Seite von Frank zu weichen, und mit ihm zusammen das Problem zu identifizieren. Bruce war einer der Gründer von OASE gewesen – ein mit allen Wassern gewaschener Softwarefachmann - und hatte zu Beginn selbst die erste Version der Software geschrieben. Von daher konnte er Frank eine große Hilfe sein.
Als erstes besorgten sie sich die Penetrationtest-Software von Osbornes IT-Security Firma, und installierten sie in ihrem abgeschlossenen Labornetz. Erneut testeten sie das System von Senator Finkbiner, und fanden die Sicherheitslücke bestätigt.
„Ich glaube das nicht …“, meinte Bruce, „… wir testen doch auch sonst regelmäßig die Systeme. Da geht doch noch kein Update oder Patch ohne Securitytest raus.“
„Ja, das stimmt …“, bestätigte Frank, „… aber wir benutzen eine andere Testsoftware“.
„Dann testen wir halt noch mal mit der. Ich will sehen ob da geschlampt wird, oder ob die Testsoftware nichts taug.“, insistierte Bruce und so wiederholen Sie den Test mit der anderen Testsoftware. Auch diese identifizierte die Sicherheitslücke bei Senator Finkbiners System, was den Verdacht auf Schlamperei zu erhärten schien.
Allerdings machten sie gleich anschließend nun Tests mit beiden Penetrationtest Programmen auf einem ihrer Standardsysteme, und in beiden Fällen ergaben sich keinerlei Sicherheitslücken!
„Das ist ja ein Ding …“, meinte Bruce, „… das muss irgendwie an der besonderen Parametrierung des Systems des Senators liegen. Frank, besorgen Sie mir sofort den aktuellen Sourcecode von diesem Versionsstand. Das muss ich mir genauer anschauen. So lange haben sie erst mal Pause. Ich melde mich, wenn ich sie wieder brauche.“
Damit wurde Frank nach Hause geschickt, und Bruce Johnson vertiefte sich in die Niederungen des Programmcodes. Es ließ ihm keine Ruhe, und so prüfte er die ganze Nacht durch, bis er gegen vier Uhr in der Frühe das Rätsel gelöst, und den Schuldigen ausfindig gemacht hatte.
´Jetzt erst einmal Ruhe bewahren …´, sagte Bruce zu sich selbst, denn was er gefunden hatte, war zugleich erstaunlich, aber doch beruhigend. Dann schloss er den Raum ab, und fuhr zu sich nach Hause um sich erst einmal schlafen zu legen.
Am Nachmittag wurde Frank in das Büro von Bruce Johnson gerufen. Frank war erstaunt Bruce in relativ guter Laune vorzufinden. Offensichtlich hatte Bruce den Fehler gefunden, aber die gute Laune konnte sich Frank trotzdem nicht erklären.
Bruce schloss die Tür, und begann: „Frank, ich
habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass wir
wegen der anderen Systeme im Feld keine Bedenken zu haben brauchen, denn die
haben alle eine sichere Version installiert.
Lediglich das System von Senator Finkbiner hat die
Version 27.4.3.2b, die den Fehler aufweist. Das Problem liegt genau in dieser
„2b“, die damals von Pamela Powell extra für den Senator gebildet wurde. Der Build Lauf ist ordnungsgemäß dokumentiert und von ihr
unterschrieben. Dabei hat sie offensichtlich eine Security-Library mit
eingebunden, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht freigegeben war. Jetzt wissen
wir auch, warum sie nicht freigegeben war!“
´OOUPS´, dachte Frank, und fühlte, wie sich der Boden unter ihm plötzlich schwankend anfühlte. War seiner Freundin da ein Fehler unterlaufen? Die Beweise waren eindeutig. Das war schlimm!
„Und jetzt zu der schlechten Nachricht: Irgendjemand muss das ausgenutzt haben, denn wie mir der Senator mitteilte, waren seine Parametrierungen manipuliert, und wir wissen nicht, was der Eindringling noch alles gemacht oder abgezogen hat.
Eigentlich sollten wir jetzt diesen Ross oder sonst einen von OSITSec damit beauftragen diesen Hacker ausfindig zu machen. Aber das ist mir dann doch irgendwie zu heiß, denn dann wissen immer mehr Leute von der Sache. Es reicht schon, das dieser Ross mitbekommen hat, dass das System zu diesem Zeitpunkt nicht sicher war. Osborne hat ihm wohl zur Tarnung verklickert, das das Absicht gewesen war, um etwas auszuprobieren, das System aber ansonsten sicher gewesen sei.
Wie sieht es mit ihnen aus Frank? Trauen sie sich zu den Eindringling zurückzuverfolgen? Immerhin waren sie doch auch schon mal in einer IT Security Firma.“
Das stimmte, denn bevor Frank zu OASE gekommen war, hatte er sich am College zum Spaß mit Hacking beschäftigt, und nebenher bei einem IT Security Dienstleister ein paar Dollar verdient.
Ohne zu zögern antwortete Frank: „Ich mache das. Ich denke, das bekomme ich hin!“, und er legte alle ihm in diesem Moment mögliche Überzeugung in seine Worte, da ihm klar war, dass er nur auf diese Art und Weise versuchen konnte Pamela vielleicht doch noch zu schützen, oder zumindest das Problem als weniger schwerwiegend dastehen zu lassen.
Immerhin war ja er selbst der gesuchte Hacker. Jetzt musste er es nur irgendwie schaffen, den Verdacht auf jemand anderen zu lenken, der aber dann doch keinen Schaden anrichten konnte, und irgendwie auch keine Gefahr für den Senator und seine politische Karriere darstellen würde. Frank wusste noch nicht wie er das anstellen sollte, aber er vertraute darauf, dass ihm schon irgendetwas einfallen würde.
Frank machte sich umgehend an die Arbeit. Zumindest tat er zunächst so als würde er im System nach Indizien und Hinweisen auf den eingedrungenen Hacker suchen, und zu seinem Erstaunen ließ Bruce ihn nun alleine am DOMI&X System des Senators arbeiten.
Dabei zermarterte er sich das Hirn, wie er es schaffen konnte, einerseits den Verdacht auf einen Hacker zu lenken, den es allerdings nicht gab, und andererseits plausibel darzustellen, dass dieser imaginäre Hacker keine Bedrohung war.
Als später am Abend Bruce Johnson zu ihm kam, um sich zu erkundigen, wie es stand, meinte Frank zu ihm: „Ich habe jetzt einiges an Hinweisen auf den Eindringling aus dem System, und ich werde jetzt daran gehen, diesen auf den Grund zu gehen. Das mache ich aber am besten nicht von unserem Firmennetz aus, denn wer weiß, in welche Niederungen des Internet ich da lande. Wahrscheinlich muss ich sogar ins Darknet.“
Das leuchtete Bruce Johnson ein, und sie kamen überein, dass Frank von seinem Hausanschluss in seinem Appartement aus die weiteren Untersuchungen vornehmen würde.
So kehrte Frank in seine Wohnung zurück, und legte sich erst einmal ins Bett, denn für gewöhnlich kamen ihm die besten Ideen in der Nacht im Schlaf, weswegen er grundsätzlich immer etwas zum Schreiben und Papier neben seinem Bett liegen hatte.
Tatsächlich war es in den frühen Morgenstunden, als Frank eine Idee kam.
Er startete seinen Laptop und durchsuchte das Web in einer Weise, die einen Außenstehenden mit Unverständnis zurückgelassen hätte. Nach etwa zwei Stunden hatte Frank was er wollte, und beruhigt legte er sich noch einmal hin, um sich vollständig auszuschlafen. Denn wenn er seine Story seinem Chef präsentieren würde, dann wollte er unbedingt ausgeschlafen sein, und keinen Fehler machen. Ansonsten wäre alles umsonst gewesen.
Ausgeruht und gefestigt betrat Frank kurz vor zwölf Uhr das Büro von Bruce Johnson, und begrüßte diesen mit den Worten: „Ich glaube wir müssen uns keine Sorgen machen. Ich habe den Kerl ausfindig gemacht“, und Frank legte ein Blatt auf den Schreibtisch des Geschäftsführers auf dem eine IP-Adresse und eine MAC-Adresse notiert waren.
„Und das war sein Computer …“, mit diesen Worten legte Frank einen verkohlt aussehenden Laptop neben das Blatt auf den Schreibtisch, und bevor Bruce Johnson weiter Fragen konnte, was all dies bedeutete, fuhr Frank fort:
„Der Kerl hatte nicht lange Spaß an seinem Einbruch, denn ich habe herausgefunden, dass er über das WLAN des Senators reingekommen ist, und nicht über seinen Festanschluss. Das heißt er muss in unmittelbarer Nähe des Gebäudes gewesen sein, und ich habe auch das genaue Datum und die Uhrzeit nämlich vorletzte Woche Donnerstag um 04:32 am Morgen.
Ich habe dann herausgefunden wo der Kerl wohnt, und bin dorthin gefahren – Bingo – in genau dieser Nacht ist sein Haus abgebrannt, und der Kerl und sein Computer gleich mit.
Ich habe hier auch einen entsprechenden Artikel über den Brand aus dem Internet. Die Feuerwehr war um 06:25 Uhr vor Ort. Da war schon nichts mehr zu retten und der Kerl konnte nur noch als Leiche geborgen werden. Viel Zeit mit irgendwelchen abgegriffenen Daten Unheil zu stiften hatte der Typ also nicht.
Die Ruine steht heute immer noch so da - keine besonders gute Wohngegend – und ich bin einfach reinspaziert, und habe mir alles was nach Computer aussah, und das war nur dieses eine Ding, mitgenommen.
Ich glaube damit können wir den Senator beruhigen. Wenn irgendjemand was gegen den Senator in der Hand hätte, wäre er damit schon längst an die Öffentlichkeit gegangen“.
Damit schien Frank überzeugen zu können, denn tatsächlich hatte der Senator eine Woche zuvor eine kritische Anhörung gehabt, bei der irgendetwas, das man ihm nachteilig hätte auslegen können von der politischen Konkurrenz garantiert auf den Tisch gebracht worden wäre.
Bruce Johnson nahm ihm die Story ab, und telefonierte umgehend mit Wolter Oswald, um ihm die aktuelle Entwicklung mitzuteilen.
Auch Wolter Oswald zeigte sich beruhigt, und informierte seinen Freund Glen.
„Alles gut soweit, Wolter, wenn da irgendwo was nach außen gedrungen wäre, dann hätten die das garantiert letzte Woche gegen mich verwendet. Jetzt warten wir mal noch ein paar Wochen, aber ich denke da wird jetzt nichts mehr kommen.
Aber die Tusse, die mir da eine fehlerhafte Software untergejubelt hat, die sollte nicht so einfach davonkommen, du weißt schon was ich meine …“, in Glens Kopf entwickelte sich ein Gedanke, „… du könntest sie zwar wegen ihres Fehlers entlassen, aber damit wirbeln wir vielleicht mehr Staub auf als nötig … du verstehst?“.
„Du meinst …“, schaltete Wolter sofort, „… eine Strafe sollte nicht nur eine Strafe für die Übeltäterin sein, sondern auch eine Art Wiedergutmachung und Genugtuung für den Geschädigten?“, in Wolters Stimme klang der Tonfall eines Wissenden mit.
„Ja, ich denke du verstehst schon. Erinnere dich an das was wir so gerne mit Joceline gemacht haben …“, deutete Glen weiter an, und Wolter ergänzte anerkennend: „Du weißt doch immer wieder, wie man aus einer misslichen Situation noch das optimale Vergnügen herausholen kann“.
Dieser legte Pamela die Beweise vor, welche unwiderlegbar zeigten, dass sie einen großen Fehler gemacht hatte. Osborne musste sie nicht lange davon überzeugen, dass wenn dies bekannt würde, es mit Sicherheit dazu führen würde, dass Pamela nie wieder im IT Bereich einen Job bekommen würde.
Pamela war völlig entsetzt, was Osborne dazu nutzte einen väterlichen Ton anzuschlagen, indem er ihr mitteilte großzügig von einer Entlassung und deren unweigerlichen Folgen abzusehen, wenn sie einwilligen würde anderweitig eine Strafe, oder wie er sich geschickt ausdrückte, eine ´Wiedergutmachung´ zu akzeptieren.
Osborne ließ bewusst offen, wer überhaupt der „Geschädigte“ war, demgegenüber die ´Wiedergutmachung´ erfolgen sollte. Er erwähnte auch mit keinem Wort den Senator Finkbiner und die genaueren Umstände, wie der Fehler identifiziert worden war. In ihrer Aufregung kam Pamela auch nicht auf den Gedanken nachzufragen oder eine Verbindung herzustellen.
´Wiedergutmachung´ klang für Pamela akzeptabel, obwohl es sie irritierte, dass Mr. Osborne darauf bestand, dass sie unter keinen Umständen jemandem etwas von ihrem „Deal“ erzählen dürfe.
´Nun ja´, dachte Pamela bei sich, dass mochte etwas mit den generellen Vertraulichkeiten einer Firma zu tun haben, blieb aber trotzdem rätselhaft. Die Bedrohung vor Augen nach einem Jobverlust mit großer Sicherheit ins Bodenlose zu fallen, willigte Pamela ein, obwohl Osborne ihr den eigentlichen Inhalt der ´Wiedergutmachung´ noch gar nicht mitgeteilt hatte.
Die würde sie am nächsten Wochenende erst erfahren, und Osborne fügte noch hinzu, dass Pamela für die darauffolgende Woche bezahlten Urlaub hätte, für den er ihr in Santa Cruz ein nettes Appartement am Strand gebucht habe. Allerdings dürfe sie nur alleine dorthin fahren, und mit niemandem darüber reden; das gehöre ebenfalls zum Deal!
Pamela konnte sich aus alldem noch keinen Reim machen. Da hatte sie einen unverzeihlichen Fehler begangen der eigentlich eine fristlose Entlassung rechtfertigte, und dann würde sie eine ominöse ´Wiedergutmachung´ leisten, in deren Anschluss sie einen bezahlten Urlaub bekommen würde? Obwohl ihr das alles sehr merkwürdig vorkam, schien es ihr doch, keine andere Wahl zu haben, und so stimmte sie allem zu und erwartete das darauffolgende Wochenende mit sehr gemischten Gefühlen.
Die ganze Woche vor der angesetzten ‚Wiedergutmachung‘ grübelte Pamela darüber, worauf sie sich nun eigentlich eingelassen hatte.
War das nicht leichtsinnig gewesen, Mr. Osborne gegenüber in die ‚Wiedergutmachung‘ einzuwilligen, und woraus würde diese bestehen?
Phasen der Besorgnis, ja Angst, wechselten mit Stunden, in denen sie froh war, nicht entlassen worden zu sein, und manchmal raste es in ihrem Kopf, ohne dass sie sich beruhigen konnte. Hätte sie doch nur Frank um Rat fragen können, aber das gehörte ja zum „Deal“, dass sie sich niemandem anvertrauen durfte.
So bangte und sehnte Pamela sich gleichzeitig dem Wochenende entgegen.
Währenddessen hatte auch der Senator Lee Finkbiner mit Zweifeln zu kämpfen: so erleichtert er gewesen war, dass auch Wochen nach dem „Einbruch“ in sein System keinerlei Indiskretionen an die Öffentlichkeit gedrungen waren, so hatte ihn am Ende die Analyse und die Rekonstruktion des Hergangs durch seinen Freund Wolter Osborne nicht restlos überzeugt, und Fragen offen gelassen. Wenn dieser Hacker angeblich nur relativ wenig Zeit in seinem System verbracht hatte, wie war es möglich gewesen, dieses System so raffiniert zu manipulieren?
Der Betreffende musste sich eigentlich intensiv mit dem System, und den darauf befindlichen Aufzeichnungsdateien auseinandergesetzt haben. Wie sonst wäre er in der Lage gewesen das typische „Vivian-hat-einen-Orgasmus“ Geräuschmuster durch das System erkennen zu lassen?
Darüber hinaus waren dazu intime Kenntnisse der Parametrierung und des Einsatzes der Filter des SMart Domicile Assistants nötig, die auch ein versierter Hacker nicht an jeder Straßenecke des Darknets finden würde. Und warum würde ein Hacker ihm in seinem System eine derartige Botschaft hinterlassen, die eher nach einem "Dumme-Jungen-Streich" klang, als nach einem ernstzunehmenden Computer-Hacker. ´Obwohl …´, sinnierte der Senator, ´… solche Typen sind in gewisser Weise auch Spielkinder, die in den Zeiten vor dem Internet statt an ihrem Computer mit ihrer Modelleisenbahn herumgespielt hätten´.
Am Ende beschloss der Senator die Sache erst einmal auf sich beruhen zu lassen, denn die beginnende Wahlkampfsaison forderte zunehmend seine Aufmerksamkeit.
Das Wochenende rückte näher, und am Freitag bekam Pamela eine Mail mit Anweisungen von Mr. Osborne, die Vorbereitungen für die ´Wiedergutmachung´ betreffend:
Obwohl Pamela die ganze Woche über an fast nichts anderes hatte denken können, und sich immer wieder beruhigt hatte, dass sie eigentlich die richtige Entscheidung getroffen hatte, kamen ihr jetzt wieder die Zweifel.
Warum machte sich Mr. Osborne Gedanken darüber was sie anziehen sollte, und warum ging es im Anschluss daran gleich wieder weiter nach Santa Cruz?
Und überhaupt? Worin diese ominöse ´Wiedergutmachung´ bestehen würde war ihr immer noch unklar!
Mr. Osborne hatte offengelassen, wer eigentlich der Geschädigte war – ob es die OASE Ltd. war, oder ob er sich selbst als dieser betrachtete.
Pamelas Gedanken drehten sich immer wieder im Kreis, und vielleicht kam es ihr deswegen nicht in den Sinn zwischen der Sicherheitslücke im System und dem kompromittieren Audiomitschnitt aus dem System des Senators Finkbiner, den sie mit Frank zusammen angehört, und dann das Abenteuer mit dem Memory-Strick erlebt hatte, eine Verbindung zu ziehen.
Endlich war der Sonntag angebrochen, und Pamela hatte sich entsprechend der Anweisungen von Mr. Osborne fertig zum Aufbruch gemacht. Pünktlich um 12:00 Uhr wurde sie von Mr. Osborne abgeholt, und sie fuhren zum Anwesen von Senator Finkbiner.
Pamela war dermaßen angespannt, dass sie die ganze Fahrt über kaum ein Wort sprach. Auch Mr. Osborne blieb weitgehend schweigsam, und ließ nur vereinzelt ein paar Bemerkungen über das schöne Sommerwetter fallen. In der Tat versprach der Tag wieder heiß zu werden.
Als sie die prächtige Toreinfahrt zu Senator Finkbiners Domizil passierten, und der Wagen langsam auf einem Kiesweg durch den gepflegten Garten zur Villa rollte, staunte Pamela. Alles sah hier nach gepflegtem Reichtum und Luxus aus. Tausende von Fragen schossen ihr plötzlich durch den Kopf: wer wohnte in diesem fantastischen Anwesen? Was sollte sie hier in all dem Luxus? Hätte sie statt des luftigen Sommerkleides vielleicht doch lieber etwas Eleganteres anziehen sollen?
Doch es blieb ihr keine Zeit lange darüber nachzugrübeln, denn schon waren sie am Eingang angekommen, und wurden in der Eingangshalle freundlich begrüßt.
„Ich darf vorstellen: Senator Glen Finkbiner“.
Pamela wurde es flau in der Magengegend. Was um alles in der Welt hatte sie in der Villa des Senators zu suchen? Ausgerechnet des Senators, mit dem sie außer mit seiner Stimme in der anzüglichen Aufzeichnung des DOMI&X Systems bislang keinerlei Berührung gehabt hatte?
In ihr Erstaunen hinein wurden ihr die weiteren Anwesenden als Adalynn Mitchell, Vivian Greenhoe und Jenny Blough aus dem Wahlkampfteam des Senators vorgestellt.
„Nehmt Euch doch bitte unserer Pamela an, und bereitet sie vor …“, bat der Senator „…ich habe mit Wolter noch etwas zu besprechen“, und bevor Pamela irgendwelche Fragen stellen konnte war der Senator auch schon mit Mr. Osborne verschwunden. Also folgte sie den drei jungen Frauen über eine breite Treppe hinauf in ein Zimmer im ersten Stock.
Dort angekommen, und noch bevor Pamela die Frage stellen konnte, was es denn mit diesem ´Vorbereiten´ auf sich haben würde, richtete Vivian das Wort an Sie:
„Du fragst dich sicher, wie das jetzt hier weiter ablaufen wird. Du bist das erste Mal hier - nicht wahr?“
Pamela nickte, und Vivian fuhr fort: „Keine Angst, es wird schon nicht so schlimm werden, wir haben das alle schon ein paar Mal durchgemacht, und wie du siehst, geht es uns blendend“.
In der Tat, sahen die drei jungen Frauen sehr gut aus und machten einen fröhlichen und ungezwungenen Eindruck.
„Wir haben alle mal was ausgefressen, und das Gute ist, dass der Senator da nicht nachtragend ist. Aber Strafe muss sein, und deshalb sind wir heute hier. Jetzt da wir vier vollzählig sind können wir mal schauen, was der Senator heute für uns vorgesehen hat“, und damit enthüllte Vivian eine Tafel, auf der mit Kreide geschrieben stand:
In Pamelas Kopf begann ein heftiger Sturm zu wüten, und der Boden schien sich unter ihr zu öffnen. Das waren eindeutig Instrumente für eine körperliche Bestrafung, die da auf der Tafel standen, und nun war es ihr klar, worin die ´Wiedergutmachung´ bestehen sollte. Die Erinnerung an die Aufzeichnung der Bestrafung von Jenny, welche sie gemeinsam mit Frank angehört hatte, blitzte in Pamelas Kopf auf.
Vor Schreck unfähig ein Wort herauszubringen stand Pamela einfach nur so im Raum, und hörte wie Adalynn sagte:
„Oh Vivian, was hast du denn angestellt, dass du heute die Peitsche bekommst. Und dann noch das biblische Maß?“
Worauf die solchermaßen angesprochene mit süffisantem Ton entgegnete: “Dafür steht bei dir ´ad libitum´ - ich zumindest weiß was mich erwartet, und wann ich es überstanden haben werde. Du kannst dir da nicht so sicher sein. Je nachdem wie der Senator heute drauf ist, kann das recht interessant für dich und deinen süßen Popo ausgehen“.
Pamela realisierte so langsam was die Tafel wohl für sie verkündete, und stellte in fragenden Ton fest: „Das heißt dann wohl, dass mich jemand mit einer Gerte verprügeln will?“
„Ja, das hast du schon richtig erfasst. Ich weiß ja nicht was du ausgefressen hast, aber offensichtlich haben sowohl Glen als auch Wolter ein Hühnchen mit dir zu rupfen, weswegen sie dir im „Tandem“ deinen Hintern versohlen wollen. Das machen die schon mal ganz gerne, da Wolter Linkshänder ist, und sich die beiden da nicht ins Gehege kommen. Hatte ich auch schon mal … wirst du überstehen“, meinte Jenny, und dachte bei sich: ´diese Pamela hat ja einen recht hübschen Hintern, da haben die Gerten ein nettes Ziel´.
„Und die vierzig, ist die Anzahl der Hiebe?“, wollte sich Pamela versichern, und dachte schon im Vergleich zu den anderen irgendwie glimpflich davonzukommen. Aber Adalynn raubte ihr gleich ihre Illusion, indem sie sagte: „Schon, aber freu dich nicht zu früh, du bekommst vierzig von jedem der beiden!“, und wieder fühlte sich Pamela so als würde sich die Erde unter ihren Füßen öffnen und sie ins Bodenlose fallen.
Als Adalynn sah, was ihre Bemerkung an entsetztem Gesichtsausdruck bei Pamela ausgelöst hatte, bemühte sie sich sogleich zu beschwichtigen: „Das klingt schlimmer als es in Wirklichkeit ist. Glen und Wolter sind wahre Gentleman, die dich auf keinen Fall ernsthaft verletzen werden. Natürlich wirst du beim Abendessen mit dem Sitzen etwas Schwierigkeiten haben, und wahrscheinlich wird dir dein Po auch morgen früh noch ein bisschen weh tun, aber spätestens am Mittwoch werden die Striemen verschwunden sein, und du kannst in Santa Cruz in die Sauna gehen“.
´Aha´, dachte sich
Pamela, über ihren geplanten Urlaub waren die Assistentinnen des Senators
anscheinend schon informiert. Allerdings beruhigten sie die Worte von Adalynn nicht wirklich, während diese fortfuhr:
„Das wird uns dreien aber nicht anders gehen, und wir passen auf dich auf.
Wenn das heute vorüber ist werden wir nächste Woche in Santa Cruz gemeinsam
unseren Spaß haben.“
Wieder eine neue Erkenntnis für Pamela: sie würde den Urlaub also doch nicht ganz so alleine verbringen. Aber immerhin, die drei Mädels schienen nett zu sein, und sie würde die Sache auch nicht ganz alleine durchstehen müssen.
Ein Zurück gab es jetzt wohl sowieso nicht mehr, und Pamela beschloss für sich mutig das Ganze hinter sich zu bringen.
Vivian erkundigte sich: „Was trägst du denn drunter?“, und Pamela erklärte, dass sie sich für ein bequemes Baumwollhöschen entschieden hatte, worauf Vivian fortsetzte: „Dann ziehst du es am besten gleich aus, denn die Herren stehen eher auf Spitzenunterwäsche, die sie dann selbst herunterziehen können, oder eben auf einen nackten Popo. Dein Baumwollhöschen ist da zu bieder, und es wird besser sein, wenn du ihrem Geschmack gleich von Anfang an entgegenkommst. Mit dem Kleid hast du übrigens die richtige Wahl getroffen. Die Kerle mögen keine Hosen“.
Mit der Wahl des Kleides hatte sich Pamela also offensichtlich richtig entschieden, denn auch die anderen Drei trugen luftige Sommerkleider.
Also entledigte sich Pamela ihres Höschens und es dauerte nicht lange, da öffnete sich die Tür, und der Senator kam in Begleitung von Mr. Osborne in das Zimmer um die Damen abzuholen.
Pamela folgte der Gruppe durch das Haus zu einem Zimmer, das in gedämpftes Sommerlicht getaucht war, welches Jalousien vor den großen Fenstern herausfilterte. Ihr Blick wurde zunächst von einem übergroßen Bett angezogen, und wanderte dann zu einem in der Mitte des Raumes stehenden Gerät, dass sie an einen Turnbock aus dem Sportunterricht erinnerte. Allerdings sah dieser Bock viel größer und luxuriöser aus, und Pamela konnte sich schon denken, für was dieser so prominent im Raum stand.
Der Senator wandte sich an Pamela: „Ich denke die Mädchen haben dir schon mitgeteilt, wie das hier heute ablaufen wird. Wolter hat mir einiges über dich erzählt, und ich denke, du wirst dich des Ereignisses würdig erweisen ...“, es irritierte Pamela, dass der Senator sie plötzlich mit „du“ ansprach, doch sie nickte nur zustimmend.
„Du bist wohl eine seiner besten
Mitarbeiterinnen, und deshalb hat er auch von deiner Entlassung abgesehen, aber
du wirst verstehen, dass er den Vorfall nicht einfach so ohne Konsequenzen
lassen konnte. Immerhin war ich durch deine Nachlässigkeit einer ziemlichen
Gefahr ausgesetzt, die glücklicherweise nicht eingetreten ist.
Deshalb bist du heute hier. Du wirst aber sehen, dass es am Ende gar nicht so
schlimm werden wird. Und in der nächsten Woche wirst du mit den Mädels in Santa
Cruz noch viel Spaß haben und alles wird vergessen sein.“
Nach diesen Worten zeigte der Senator mit der Hand auf Vivian und verkündete „ich beginne heute mit dir … bringe mir bitte die Peitsche“.
Vivian wandte sich daraufhin zu einem Tisch, der rechts vom Strafbock stand, und auf dem die Instrumente der geplanten Züchtigungen lagen. Von dort nahm sie eine für Pamela furchterregend aussehende Lederpeitsche, die etwa fünf Fuß lang sein mochte. Die anderen ließen sich währenddessen auf einem großen Sofa nieder, welches in einem gewissen Abstand zum Strafbock stand.
Mit einer eleganten Geste kniete sich Vivian vor den Senator hin, und überreichte ihm die Peitsche mit den Worten: „Bestrafe mich, wie du es bestimmt hast“.
Für Pamela erschien dies wie ein schon viele Male stattgefundenes Ritual, was auf sie seltsamerweise einen beruhigenden Eindruck machte.
Anschließend schritt Vivian zum Strafbock, und legte sich darüber. Der Senator brachte sich in Position, während Mr. Osborne sich daran machte, das bunt gemusterte Sommerkleid von Vivian nach oben zu schieben und damit deren ausladenden Po zu entblößen. Dann trat er zur Seite, und machte den Weg frei für die Peitsche.
Es schnalzte und der Senator lenkte die Peitsche mühelos zu ihrem Ziel, ohne auch nur ein einziges Mal zuvor Maß genommen zu haben. Das zeigte seine Routine und Versiertheit im Umgang mit der Peitsche, die er über viele Jahre ausgiebig gepflegt hatte.
Die Spitze der Peitschenschnur hatte gerade so die Haut von Vivians Po geleckt und einen ersten roten Striemen hinterlassen. Beim Überschallknall des Peitschenendes war Pamela vor Schreck zusammengefahren und beobachtete nun die Szenerie mit weit geöffneten Augen.
Der Senator ließ
Vivian Zeit den ersten Peitschenhieb zu verarbeiten, bis in gleicher Intensität
der zweite Hieb sein Ziel fand. Wie es seine Gewohnheit war, platzierte Glen
seinen ersten Schlag stets auf der rechten Pobacke seiner Delinquentin, während
der Zweite zum Ausgleich der Linken galt.
Punktgenau prangte nun ein zweiter kurzer Striemen symmetrisch auf Vivians
Hinterteil. Glen war wirklich ein Meister der Präzision wie Wolter sich immer
wieder bewundernd eingestehen musste.
Nach einer weiteren
Pause setzte der Senator die Bestrafung von Vivian fort, wobei er langsam die
Kadenz der Hiebe steigerte, und die Spuren der Peitsche immer weitere Bereiche
von Vivians einladendem Po zeichneten.
Mit fortschreitender Peitschung wurde Pamela von
heißen und kalten Schauern durchströmt, doch konnte sie ihre Augen nicht vom
gepeinigten Po von Vivian abwenden.
Das mag wohl auch daran gelegen haben, dass Vivian weder schrie, noch sonst irgendwelche Missfallenslaute äußerte, im Gegenteil nach etwa zwanzig Hieben der Peitsche in einen tranceähnlichen Zustand zu verfallen schien, aus dem schließlich Laute der Wollust an die Ohren der Zuschauer drangen.
Auch Pamela wurde von der Atmosphäre in einen anderen Gedankenzustand versetzt, bei welchem sie sich unbeteiligt wähnte. Tatsächlich war sie das im Moment ja auch, da es Vivians Po war, dessen zuvor makellos, unschuldige Haut zunehmend von den Peitschenhieben verstriemt wurde. Auch die anderen Mädels schienen von der Szenerie gebannt in eine andere Welt entführt worden zu sein, und streichelten sich sanft mit den Händen, die Blicke gebannt auf die, ergeben über dem Bock liegende, Vivian gerichtet.
Pamela genoss die zarten Berührungen, welche Adalynn und Jenny ihr zuteilwerden ließen, da sie zwischen den beiden auf dem Sofa Platz genommen hatte, und beteiligte sich instinktiv am gegenseitigen streicheln. Auch als die Hände und Finger zunehmend intime Regionen ansteuerten wehrte sich Pamela nicht, sondern ließ es mit wohligen Gefühlen geschehen. So vermischte sich die Betrachtung der schmerzensreichen Peitschenhiebe mit wonnig erotischen Gefühlen, welche jeglichen inneren Widerstand wegzuspülen vermochten.
Wäre Pamela nicht derart in eine andere Bewusstseinssphäre gewandert, hätte sie sich möglicherweise darüber gewundert, dass niemand die Anzahl der Peitschenhiebe mitzählte, und auch das DOMI&X System an diesem Tag offensichtlich keine Aufgabe hatte. Auch hätte sie sich sonst wahrscheinlich geschämt zu beobachten, wie gegen Ende von Vivians Züchtigung Tropfen der Lust an deren Beinen herabrannen.
Als es zu Ende war, trat der Senator an Vivian heran, und nahm sie zärtlich in den Arm. Das alles erschien Pamela mehr wie ein Vater der seine Tochter herzt, als ein Senator, welcher gerade eben eine Bestrafung vorgenommen hat.
Der Senator selbst legte die Peitsche zurück auf den Tisch mit den anderen Bestrafungsinstrumenten und drückte Wolter einen Rohrstock in die Hand mit den Worten: „Jetzt ist es an dir, lass Jenny nicht zu lange warten.“
Jenny war unterdessen bereits aufgestanden, und hatte Platz für Vivian gemacht, welche sich rechts von Pamela auf ihren Bauch legte, und ihren Kopf in den Schoß von Pamela vergrub. Nein, Vivian weinte nicht, doch Pamela fühlte instinktiv, dass es ihr guttun würde, wenn sie ihr mit der Hand über den Kopf streichen würde, und so tat sie genau das.
Währenddessen hatte
Wolter bereits begonnen den zuvor von ihm eigenhändig entblößten Po von Jenny
mit dem Rohrstock zu bearbeiten. Auch Wolter war routiniert im Umgang mit dem
ausgewählten Instrument, und bald zierten präzise nebeneinander gesetzte
Rohrstockstriemen den hübschen, birnenförmiger Po von
Jenny.
Wiederum zählte niemand die Rohrstockhiebe, und wäre Pamela nicht längst
der rationalen Welt so weit entfernt gewesen, wie wahrscheinlich noch nie in
ihrem Leben, so hätte sie sich über die merkwürdige Anzahl von Neunundvierzig
gewundert, welche Jenny verordnet worden waren. Warum nicht fünfzig, und warum
nicht Vierzig wie bei Vivian. Hatte Adalynn nicht
etwas von einem „biblischen Maß“ erwähnt? Das wären tatsächlich die Vierzig
gewesen, wobei der Senator tatsächlich auch vierzig Peitschenhiebe ausgeteilt
hatte, denn er hatte nicht die Angst, wie die alttestamentarischen Gläubigen,
sich zu verzählen, und vorsichtshalber nur neununddreißig Hiebe zu geben um
bloß nicht zu sündigen und die angeblich von Gott selbst offenbarten vierzig
Hieben zu überschreiten.
Tatsächlich hegte Wolter eine ausgesprochene Vorliebe für die Zahl Sieben, und hatte sich darauf verlegt, bei der Festlegung eines Strafmaßes stets ein Vielfaches der Zahl Sieben anzuwenden. Besonders beliebt waren bei ihm eben die Sieben mal Sieben gleich Neunundvierzig, in heftigeren Fällen aber durchaus auch einmal die Zehn mal Sieben.
Die Bestrafung von Jenny verlief ähnlich wie die von Vivian. Auch Jenny schrie oder weinte nicht, was Pamela nicht verwunderte, da sie es ja bereits schon einmal mitgehört hatte. Obwohl es bei ihr nicht so sichtbar wurde wie zuvor bei Vivian, glaubte Pamela auch hier die feuchte Lust von Jenny zu spüren, welche sich inzwischen ebenso in der Tiefe ihres eigenen Schoßes bemerkbar machte.
Bald war die Neunundvierzig erreicht, auch wenn niemand außer Wolter für sich selbst mitgezählt hatte. Inzwischen war Pamela in einem Zustand angelangt, in welchem sie sich am liebsten gleich über den Bock gelegt hätte, um ihre eigene Züchtigung zu empfangen. Doch zunächst war Adalynn an der Reihe, während Jenny sich ebenfalls auf dem Bauch liegend links von Pamela niederließ.
Adalynn hatte nun keine festgelegte Anzahl von Hieben mit der ledernen Tawse zu erwarten, schritt jedoch leichten Fußes zum Strafbock, legte sich darüber, und zog sich keck das eigene Kleid über den Po nach oben, so als wolle sie Glen Finkbiner gegenüber spotten „schlag mich doch, wenn du dich traust“.
Und Glen ließ Adalynn nicht lange warten, sondern war umgehend nahe an den Bock herangetreten, und hatte damit begonnen Adalynns kleinen Apfelpo mit der Tawse zu vertrimmen. Das Leder klatschte satt auf Adalynns zuvor blütenweißen Hintern, und kurz darauf überzog bereits eine sich immer weiter ausbreitende Röte die zarte aber ferste Haut.
Wäre Pamelas Blick nicht gebannt auf das Auftreffen des Leders auf Adalynns Po gerichtet gewesen, wäre ihr mit Sicherheit aufgefallen, wie sich im Schritt des Senators eine zunehmende Steifigkeit zeigte. Tatsächlich wünschte sich Glen fast, Pamela wäre nicht anwesend, denn dann hätte er Adalynns kleinen Hintern nach der Züchtigung liebend gern einfach so genommen wie sie gerade vor ihm stand, und ihm ihr aufreizendes Polöchlein präsentierte.
Doch andererseits war Glen zu sehr gespannt darauf, Pamelas Po zu Gesicht zu bekommen. Das was er bisher von ihr in noch bekleidetem Zustand gesehen hatte, schien vielversprechend. ´Scheint mir ähnlich dem Arsch von Adalynn, wenn auch vielleicht etwas größer, aber das muss ja kein Nachteil sein´, dachte er bei sich, während er die Tawse weiterhin heftig klatschend über Adalynns Hintern fahren ließ.
Auch bei Adalynn zeigten sich die untrüglichen Zeichen ihrer
Erregung, welche Glen im Gegenzug noch heißer machten, und dazu führten, dass
er bezüglich dem Einsatz der Tawse nicht gerade
zurückhaltend war.
´Schade, dass ich nicht zumindest lautlos das DOMI&X System habe
mitzählen lassen´ dachte er sich, denn er selbst hatte sich völlig dem
ledernden Liebreiz der Tawse hingegeben und konnte höchstens noch schätzen,
dass Adalynns Po inzwischen wohl schon an die hundert
Mal vom Leder geküsst worden war.
War Adalynn auch ansonsten eher ein kleines, freches Luder, so verlief ihr Orgasmus stets ruhiger als beispielsweise der von Vivian. Trotzdem übersah Glen nicht die untrüglichen Anzeichen, als Adalynn den Höhepunkt erklommen und dann auch überschritten hatte, und beendete alsbald den Tanz der Tawse.
„Lasst uns eine Pause machen, bevor Pamela an die Reihe kommt“, verkündete der Senator, und ging hinüber zu einem anderen Tisch, auf dem Gebäck und ein Kaffeeautomat standen.
Pamela war indes innerlich zum Zerreißen gespannt, hatte sie sich doch erhofft, nun schnell selbst über dem Bock zu liegen zu kommen, um es irgendwie hinter sich zu bringen. War es die, trotz der stattgefundenen Züchtigungen, angenehme, ja fast schon wohlige Atmosphäre im Raum, war es das Licht des kalifornischen Sommers, welches trotz der Jalousien den Raum erhellte, oder war es der Duft, welcher von den gezüchtigten Mädchen ausströmte, was sich unmerklich in ihre Sinne geschlichen hatte, Pamela ertrug es kaum noch länger warten zu müssen.
Endlich war es soweit, und der Senator forderte Pamela auf sich bereit zu machen, und über den Strafbock zu legen. Die Höhe stimmte bereits, da Pamela nur unwesentlich größer als Adalynn war. Glen ersparte es Pamela um ihre Strafe zu bitten, so wie er auch bei Adalynn gleich zur Sache übergegangen war. Auch Wolter Osborne hatte es heute nicht so mit dem üblichen Ritual, und nahm sich seine Gerte selbst vom Tisch mit den Strafinstrumenten.
Dann stellten sie sich entsprechend auf, Glen links von Pamela und Wolter als Linkshänder rechts davon.
„Bist du bereit, Pamela?“, fragte Glen, worauf er unmittelbar eine bejahende Antwort bekam.
Pamela schloss die Augen, und erwartete den ersten Gertenhieb, der unmittelbar darauf durch den Senator von links auf ihre rechte Pobacke gezirkelt wurde. Natürlich erschrak Pamela ein wenig, doch der Hieb schien auszuhalten zu sein. Da hatte sie von Franks Hand in den letzten Wochen durchaus schon heftigeres erlebt. Und auch das Echo durch den zweiten Hieb, den Wolter Osborne fast symmetrisch genau zum ersten auf ihre linke Pobacken zielte, schien Pamela noch erträglich zu sein.
Zwischen beiden Hieben hatte Pamela genügend Zeit zum Verarbeiten gefunden, und auch die nächsten Hiebe erfolgten stets in genügend zeitlichem Abstand zueinander. Pamela fühlte sich in die Situation hinein und dachte an Frank, was die züchtigenden Gertenhiebe für sie zunehmend in ein anderes gedankliches Umfeld einbetten.
Wolter und Glen tasteten sich langsam vor und steigerten behutsam die Intensität, mit der sie die Gerten auf Pamelas Hinterbacken treffen ließen. Glen hatte sich nicht getäuscht: Pamelas Hintern schien ihm sogar noch eine Spur erotischer als der von Adalynn, welcher bislang sein Favorit gewesen war. ´Was für ein aufreizender Arsch´, dachte er bei sich während er mit den Augen seinem Freund Wolter ein Zeichen gab ruhig ein wenig beherzter zuzuschlagen.
Sie waren inzwischen beim fünfzehnten Gertenhieb angelangt, und die Striemen auf Pamelas Po wurden intensiver. Wie schon viele Male zuvor ergänzten sich Glen und Wolter in ihrer Kunst der Handhabung der Gerte, und begannen ab dem dreißigsten Hieb damit aus dem zuvor symmetrisch auf beiden Pobacken nebeneinander liegendem Linienmuster, Rauten mit sich überkreuzenden Striemenspuren zu zeichnen.
´Höre ich da nicht schon den Klang der Lust´, bemerkte Glen bei sich, als aus Pamelas Richtung ein leises Stöhnen zu vernehmen war. ´Das Luder hat es faustdick hinter den Ohren. Völlig ungewöhnlich, dafür dass sie zum ersten Mal über dem Bock liegt … ein Naturtalent, wie mir scheint´.
Eingespielt wie Wolter und Glen miteinander waren, orientierte sich ihr Rhythmus an den zunehmenden Lauten von Pamelas Lust, welche die Hiebe zu immer intensiveren Empfindungen trieben.
´Die kann ganz schön was einstecken´, dachte auch Wolter bei sich, und warf einen anerkennenden Blick hinüber zu Glen, welcher einen ebenfalls zufriedenen Gesichtsausdruck zeigte.
Pamela indes nahm um sich herum inzwischen überhaupt nichts mehr war, sondern ergab sich ganz in den Schmerz und die Lust, welche ihr von den Händen der beiden Männer bereitet wurden. Sie dachte an Frank, und sehnte sich danach von ihm genommen zu werden.
Der Rauten auf Pamelas Po wurden es immer mehr, und ab dem sechzigsten Hieb wechselte Glen den Rhythmus so, dass er unmittelbar auf Wolters Schlag von rechts seine Schlag von links folgen ließ, sodass ein Tadamm-Tadamm gefolgt von einer Pause die Folge war, nicht unähnlich der Folge, wie sie Eisenbahnräder auf Schienenstößen zum Erklingen bringen. Glen war diese Geräuschfolge vertraut, da er sich vor einigen Jahren aus Publicitygründen als Ehrenpräsident einer Museumseisenbahn hatte ernennen lassen, und ihm das Geräusch eines fahrenden Zuges immer schon angenehme Assoziationen an Reisen brachte, die er gerne unternahm.
Für Pamela wiederum war der Wechsel des Rhythmus willkommen, steigerte die schnelle Abfolge zweier Hiebe aufeinander noch die Intensität wie die Hitze in ihre Vagina fuhr und gleichzeitig ihre Perle zum rhythmischen Pulsieren brachte. Fast war es ihr, als würde dem Tadamm-Tadamm der Gerten ein ebensolches Zucken zwischen ihren Beinen folgen, und für sie selbst völlig unbewusst begann sie ihre Lust in einem ebensolchen „Ja-Ja“, „Ja-Ja“ herauszubrüllen.
´Wahrlich ein Naturtalent´, stellte Glen fest, während unübersehbar die Ströme der Lust sich von Pamelas Allerheiligstem aus ihren Weg, der Gravitation folgend, an ihren Beinen hinunter ausbreiteten.
Erfahren genug auch bei einer bislang Fremden zu erspüren, wann es soweit war, gab Glen bei zweiundsiebzig ein Zeichen an Wolter sich noch ein wenig zurückzunehmen, und es gelang den beiden, Pamela bis zum Empfangen des achtundsiebzigsten Hiebes hinzuhalten, bis sie in einen nicht mehr zurückhaltbaren Orgasmus explodierte. Die beiden letzten Hiebe trieben, in gezieltem Abstand zueinander gehalten, Pamela noch einmal über den Climax, um sie dann endgültig in das ausklingende Nachfühlen zu entlassen.
Wolter und Glen traten beide langsam an Pamela heran, welche inzwischen regungslos über dem Bock lag, und begannen sie behutsam sanft zu streicheln.
Nachdem sich Pamela soweit beruhigt zu haben schien, geleitete Wolter sie zum großen Bett, auf dem sich inzwischen bereits Vivian und Adalynn eingefunden hatten, welche Pamela in Empfang nahmen, und zwischen sich auf den Bauch betteten.
Diskret verließen Glen und Wolter daraufhin den Raum, und genehmigten sich in einem anderen Raum einen guten alten schottischen Whisky – einen von der Sorte, für die man gut und gerne dreihundert Dollar die Flasche ausgeben musste.
Glen meinte auch umgehend, dieser sei dem Tag angemessen, denn diese Pamela sei wirklich eine Entdeckung.
„Was für ein Weib!“, meinte er anerkennend,
„wenn ich es nicht eben erlebt hätte, würde ich mir selbst nicht glauben.
Die ist ja noch schärfer als die anderen Drei zusammen.
Ich überlege mir gerade, wie wir die in unser Team holen könnten“, und
dabei meinte Glen keineswegs das Wahlkampfteam.
„Ich gebe dir recht, sie erinnert mich ein wenig an Joceline, obwohl sie doch wieder ganz anders ist. Aber wie sie unser Tandem aufgenommen hat - sowas habe ich noch nie bei einer gesehen, die zum ersten Mal über dem Bock liegt“, pflichtete Wolter seinem Freund bei.
„Allerdings … ich habe aber irgendwie den
Eindruck, dass es nicht das erste Mal war, dass Pam etwas auf ihren hübschen
Arsch bekommen hat. So was genießt man beim ersten Mal nicht in der Art, wie
sie das heute gemacht hat. Da ist irgendwie mehr dahinter. Aber umso besser!
Was würde ich dafür geben, sie jetzt gerade hier über die Sofalehne zu ziehen
und ihren verstriemten Arsch zu vögeln. Und weißt du
was - ich habe irgendwie das Gefühl sie würde sich da noch nicht mal dagegen
wehren“.
„Das kann ich mir durchaus vorstellen“, nickte Wolter verständnisvoll.
Glen Finkbiner war jedoch nicht der Mann, der nach dem gerade
eben Geschehenen grob über Pamela herfallen würde. Nein, dieser Sache wollte er
doch etwas mehr zeitlichen Raum geben, und nichts überstürzen.
Wenn er recht hatte, mit dem was sein Gefühl ihm sagte, dann wäre für Pamela
das gerade erlebte auch Anlass darüber sich einige Gedanken zu machen. Und am
Ende dieser Gedanken konnte Glen sich vorstellen, dass diese mehr als willig
sein würde, in der Zukunft ihren verstriemten Hintern
seiner Lust zur Verfügung zu stellen.
Der Kenner weiß zu warten und genießt!
Währenddessen hatten im Zimmer nebenan die drei Gespielinnen des Senators Pamela behutsam in das Hier und Jetzt zurückbegleitet, und während diese langsam wieder in der Realität ankam, damit begonnen ihren von Striemen gezeichneten Po mit einer lindernden Salbe einzucremen. Auch den Dreien war aufgefallen, dass Pamela die Züchtigung ganz anders durchlaufen hatte, als sie es von einer Novizin erwartet hätten. Kein Schrei und noch nicht einmal übermäßige Tränen waren die Folge der achtzig, durchaus heftigen, Gertenhiebe gewesen, und wenn jemand das beurteilen konnte, dann waren es Adalynn, Jenny und Vivian, welche bereits intensive Erfahrungen gemacht hatten.
Obwohl Pamela die drei jungen Frauen erst wenige Stunden kannte, fand sich Pamela mit ihnen bereits innig verbunden, und bald wussten sie voneinander mehr, als männliche Freunde von ihnen in Jahren nicht erfahren würden.
Der Tag neigte sich seinem Ende zu, und wurde mit einem hervorragenden Abendessen abgeschlossen, für dessen Zubereitung Senator Finkbiner extra einen Spitzenkoch mitsamt seinen Gehilfen hatte in die Küche seines Anwesens kommen lassen. Danach übernachteten alle in den Gästezimmern des Senators, und am folgenden Morgen machten sich die jungen Damen auf den Weg nach Santa Cruz.
Libertineros 2023, 2025
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