8. Libido ad Libitum

 (SMart Domicile Assistant von Libertineros)

Am Morgen des dritten Tages, den Pamela in der Villa in Santa Cruz verbrachte, erwachte sie erst spät aus einem tiefen Schlaf. Ihr war es, als hätte sie bis tief in die Nacht gefeiert, was jedoch nicht der Fall gewesen war.

Nach einer Dusche ging es ihr besser, und sie verließ ihr Zimmer hungrig auf der Suche nach einem guten Frühstück. Im Sonnendurchfluteten Innenhof wurde sie, wie auch am Vortag schon, fündig. Eine gute Seele hatte wieder ein reichliches Frühstücksbuffet aufgetischt. Doch außer ihr schien niemand anwesend zu sein.

Sie fragte sich, ob die anderen ebenso verschlafen hatten, wie sie selbst, entschied sich aber zuerst das Frühstück zu genießen, und dann erst auf die Suche nach den anderen zu gehen.

Etwas später machte sie sich dann gestärkt auf die Suche, fand aber im ganzen Haus niemanden, und als sie zum Parkplatz der Villa kam, stellte sie fest, dass bis auf einen alle anderen Wagen verschwunden waren. Nur ein schicker roter Mustang stand da in der Sonne, aber Pamela wusste nicht wessen Wagen das war.

Zurück im Innenhof am Frühstücksbuffet bekam sie jedoch schnell die Antwort von Rodney, denn dieser bediente sich gerade am Buffet, und hatte wohl ebenfalls lange ausgeschlafen.

„Oh, da ist ja noch jemand“, begrüßte er Pamela. „Ich hatte schon befürchtet, dass alle außer mir ausgeflogen sind, so ruhig wie es hier ist. So wie es scheint sind wir die beiden Einzigen“.

„Ja, bis auf einen roten Mustang sind alle anderen Autos weg“, bestätigte Pamela.

„Das ist meiner“.

Pamela nahm sich noch etwas Fruchtsalat vom Buffet, während Rodney sich kurz einer Tasche zuwandte, die er wohl zuvor auf einen der Liegestühle am Pool gelegt hatte. Als er von dort zurückkehrte, wurde er von Pamelas Blicken verfolgt.

Rodney war ein stattlicher Kerl, nicht viel größer als Pamela selbst, aber mit kräftigen Armen und zupackenden Händen gesegnet. Sein muskulöser Oberkörper schimmerte durch das legere Muscle-Shirt mit dem Rodney zum Frühstücksbuffet erschienen war. Offensichtlich durchtrainierte, behaarte Beine zogen Pamelas Aufmerksamkeit ebenso auf sich, wie die nicht zu übersehende Beule in seinen blau-karierten Shorts.

Auffällig lange blieben Pamelas Augen auf diesen Shorts hängen, wie Rodney bemerkte, und um die Peinlichkeit zu überspielen meinte er lachend: „Oh, sorry, aber das ist bei mir immer so am Morgen. Immer diese Hormone…“

„So was ist mir nicht unbekannt mein lieber Wagner-Freund …“, meinte Pamela lächelnd, und Rodney freute sich, dass sie sich offensichtlich an ihr Gespräch vom ersten Abend erinnerte.

„ … und dann noch gleich einer schönen Frau begegnen …“, flirtete er weiter, was Pamela etwas zum Erröten brachte.

´Hübsch sieht sie aus, wenn sie so etwas verlegen tut´, dachte sich Rodney, und bemerkte, dass Pamelas Nippel unter ihrem luftigen Strandkleidchen sich zu spitzen Hügeln erhoben hatten.

´Wie er mich anblickt, dieser Rodney …´, in Pamelas Kopf begannen wilde Gedanken sich gegenseitig anzustacheln. Bilder von Rodneys Händen, seinem kräftigen Körper, seinem kantigen Gesicht mit doch zugleicht sanften und klug umherflitzenden Augen denen nichts zu entgehen schien. Ihr wurde heiß, und sie wusste, dass es definitiv nicht an dem schönen sonnigen Tag lag, der auch im geschützten Innenhof bereits für hohe Temperaturen sorgte.

Es schien sie förmlich davonzutreiben als sie spontan seine rechte Hand ergriff und ihn mit sich zog.

„Wohin denn schöne Frau?“, fragte Rodney, und wusste, dass er doch keine Antwort bekommen würde. Ohne Erwiderung führte Pamela ihn durch die Gänge. Sie fühlte diese starke Hand in der ihren und ihr Puls begann höher zu schlagen.

In ihrer Suite angekommen verschloss sie die Tür hinter sich, und drückte sich an Rodney, ihn umarmend und küssend. Dieser erwiderte die Zärtlichkeiten umgehend, und Pamela spürte seine unbändige Stärke und Kraft, was sie noch mehr zur Erregung brachte.

Mit schneller Bewegung hatte Rodney das luftige Strandkleid Pamela über deren Kopf gezogen und befreite sich selbst ebenso von seinem Muscle-Shirt und seinen Shorts.

Wie seine Beine, zierte eine ebenso intensive Behaarung die Brust von Rodney, was in Pamela animalische Gefühle entfachte. Das Rodney zudem über eine stattliche Männlichkeit verfügte, die nun steif aller Schwerkraft trotzte und vor Pamelas Augen vor Erregung wippte, tat ein Übriges sie in einen Rausch der Lust zu versetzen. Der ganze Mann schien nur so von Testosteron zu strotzen, und Pamela fühlte sich wie von einem Magneten angezogen.

Als nächstes ließ sich Rodney rücklings auf das große Bett im Schlafzimmer der Suite fallen, und als Pamela sich ihm von unten her näherte, zog er sie mit seinen starken Armen auf sich, so dass sein steif aufragendes Glied nun unmittelbar vor Pamelas bereits feuchtglänzender Lustgrotte aufragte wie ein Flaggenstock beim Appell. Pamela saß nun über seinen kräftigen Oberschenkeln, und er zog sie so nah an sich heran, dass an diesem Flaggenstock nun Pamelas Perlchen wie eine Flagge aufgezogen wurde. Mit zunächst sanften, dann immer stärkeren Bewegungen seines Beckens intensivierte er die Flaggenparade. Immer stärker ließ er seine Männlichkeit an Pamelas Lustperle reiben und entlockte ihr bald das erste Stöhnen. Um ihm noch näher zu sein beugte sich Pamela nun nach vorn, seiner behaarten Brust entgegen, um schließlich mit ihren Lippen die seinen zu berühren, und in der Vereinigung ihrer Zungen das Feuer in ihrem Schoß noch weiter anzufachen.

Rodney seinerseits genoss das Pochen seines Flaggenstocks an Pamelas Wollusthügel und legte seine Hände auf ihre, durch die vornübergebeugte Haltung Pamelas angespannten, Pobacken. Aus der Laune des Moments heraus begann er mit seiner kräftigen Rechten einen laut klatschenden Hieb auf Pamelas linke Pobacke zu landen. Der plötzliche Impuls führte dazu, dass Pamelas Dauerkuss noch intensiver wurde, was wiederum Rodney gefiel, so dass er gleich einen weiteren Klatscher, diesmal auf Pamelas etwas weiter entfernte rechte Pobacke zirkelte. Dank seiner kräftigen, langen Arme hatte Rodney keinerlei Probleme auch diese Zielfläche zu erreichen, und da Pamela nicht gegen die Klatscher protestiert hatte, sondern im Gegenteil noch feuriger geworden war, setzte er sein Tun fort. Aus dem Handgelenk ließ er seine rechte Hand zwei weitere Hiebe auf Pamelas Hintern knallen, während nun seine Linke auf Pamelas rechter Schulter ruhte, und sie in festem Griff an seinen Mund fesselte.

Daraufhin züngelte sie so heftig, dass er fast befürchtete vorzeitig zu kommen, zumal sich Pamelas Lustdreieck durch die Hiebe auf Ihrem Po noch intensiver an seinem Luststab rieb.

Es brauchte keiner Worte, ihm zu signalisieren, dass es Pamela ganz offensichtlich intensiv erregte, ihren Hintern versohlt zu bekommen. Neben dem immer intensiveren Stöhnen von Pamela, drang nun auch ein zunehmend betörender Duft aus dem Reich von Pamelas Lustgarten auf ihn ein, was ihn fast um den Verstand brachte. Bilder schossen durch seinen Kopf und plötzlich glaubte er eine Erkenntnis gefunden zu haben: Pamela musste eines der Blumenmädchen aus Klingsors Zaubergarten sein. So verführerisch, alle Sinne betörend!

In Rodneys Kopf erklangen plötzlich die Klänge des Reigens der Blumenmädchen aus Richard Wagners Parsifal in all ihrer süßen Schwüle, wobei der getragene Rhythmus in aufreizendem Kontrast zum Klatschen seiner Hände auf Pamelas Hinterbacken stand. Bald synchronisierte sich das Klatschen mit dem auf- und abschwellen des Gesangs der Blumenmädchen in Rodneys Kopf, so wie er ihn von der letzten Aufführung des Parsifal im Opernhaus von San Francisco in Erinnerung hatte.

Schließlich erreichte Rodneys Erregung eine Höhe, die ihn eine baldige Eruption befürchten ließ, und so gab er dem Spiel eine neue Wendung. Entschlossen hob er Pamelas Körper mit beiden Händen in die Höhe, und ließ sie über seinem Becken schweben.

Die Blumenmädchen in seinem Kopf verstummten, und pure Geilheit ersetzte das Gesamtkunstwerk aus Düften, Klängen und Fühlen.

Pamela begriff instinktiv, und griff nach seiner durch Liebestropfen beiderlei Geschlechts feucht glänzenden Männlichkeit und dirigierte sie in Richtung ihres heiligen Grals. Langsam ließ Rodney Pamela auf sich niedersinken, während sich seine Härte ihren Weg durch ihren feuchtheißen Traum bahnte. Schließlich lag Pamela aufgespießt auf ihm und begann unwillkürlich ihr Becken auf und ab zu bewegen. Im nächsten Moment hatten die beiden ihren Rhythmus gefunden, und es dauerte nicht lange, bis beide kurz hintereinander ihren Höhepunkt überschritten hatten.

Pamela ließ sich auf die Brust von Rodney niedersinken, und er umarmte sie mit seinen starken Händen.

Zu seinem Erstaunen schlief Pamela nach kurzer Zeit, immer noch auf Rodney liegend, ein. Nachdem eine Weile vergangen war, und sie offenbar so bald nicht wieder aufzuwachen schien, ließ Rodney sie sanft von sich herabgleiten. Noch einige Minuten verweilte er neben ihr und deckte sie mit einer leichten Decke zu. Dann sammelte er seine Kleider und verließ leise Pamelas Suite.

 

Über dem Treiben von Pamela und Rodney war es inzwischen Nachmittag geworden, und als Pamela wieder erwachte hatten sich die anderen bereits wieder im Haus eingefunden, und umlagerten den Swimmingpool.

Pamela duschte noch einmal ausgiebig, und rief sich das Geschehene zurück in Erinnerung. Wieder empfand sie keinerlei Reue dabei, ihren eigentlichen Partner, Frank, quasi „betrogen“ zu haben. Nun innerhalb kurzer Zeit schon mit dem zweiten Kerl.

Dieser Rodney war aber auch zu attraktiv gewesen, und als sie sich das Ereignis noch einmal vor Augen rief, juckte es sie bereits wieder im Schritt.

Bevor sie wieder hinausging zu den anderen wählte sie ein anderes Strandkleid, diesmal in orange mit gelbem Blumenmuster. Am Pool herrschte reges Treiben, und die anderen berichteten von einem lustigen Ausflug an einen Strand des Pazifik. Einige hatten sich sogar hineingewagt, doch wie immer war der Pazifik recht kühl und so planschten sie nun lieber im blauen Wasser des Pools.

Zum Anwesen gehörte auch ein Volleyballplatz, wie Pamela nun herausfand, und so vertrieb sie sich mit anderen zusammen den restlichen Nachmittag bis zum Abend mit Volleyball spielen.

 

Zum Abendessen hatten sich alle fein gemacht, denn der Firmengründer von PruriSIence, Sean Steven Iverson, der nach dem Verkauf seines Unternehmens an Senator Finkbiner nun Geschäftsführer war, besuchte seine Mannschaft an diesem Abend.

Pamela entschied sich für ein tief ausgeschnittenes langes Abendkleid in einem karmesinrot, das ihr von allen männlichen Anwesenden bewundernde Blicke einbrachte. Allerdings hatten sich auch die anderen Mädels entsprechend aufgebrezelt, so dass die Kerle oft nicht wussten in welchen Ausschnitt sie zuerst blicken sollten. Gerade auch das smaragdgrüne Kleid der etwas fülligeren Vivian ließ sie zu einer wahren Augenweide werden, betonte es doch in sehr vorteilhafter Weise ihren ausgeprägten Hintern und ihre vollen Brüste.

Sean Iverson hielt eine kleine Tischrede über den Erfolg und die glänzende Zukunft, die das neue Produkt LibAdLib auf der Basis ihrer neu entwickelten SensBCI Technologie, vor sich haben würde.

Ohne näher zu erläutern, worum es sich bei dem LibAdLib Produkt im Detail handelte, und wozu es gut sein sollte, schwärmte Sean Iverson von den immensen Möglichkeiten, die sich ihnen boten, und dankte allen, die zu dem technischen Durchbruch beigetragen hatten.

Pamela wurde neugierig, und nahm sich vor, von Rodney oder Gregory etwas mehr darüber zu erfahren. Immerhin waren sie sich ja nun inzwischen recht nahegekommen.

Vielleicht, weil sie selbst noch viel zu aufgewühlt war von den Ereignissen der letzten Tage - sie selbst schob es mehr auf das Volleyballspielen am Nachmittag - bemerkte Pamela nicht, dass alle anwesenden vier junge Frauen noch ausgelassener, ja fast ein wenig überdreht waren, als sonst.

Bald war man nach dem festlichen Abendessen wieder zu zwanglosem Feiern an der gut bestückten Bar des Hauses übergegangen, und schließlich tanzten alle zu mehr oder weniger heißen Rhythmen.

Kurz vor Mitternacht schließlich fand das Treiben dann langsam eine Beruhigung, und nach und nach zogen sich einzelne Paare zurück. Am Ende waren Pamela und Sean Iverson die letzten, und im Gespräch mit ihm erfuhr sie etwas mehr über das Produkt, wobei Sean sich aber mit Verweis auf die noch laufenden patentrechtlichen Verfahren doch recht bedeckt hielt. So erfuhr sie lediglich, dass das Produkt irgendwie im Bereich des Gesundheitssystems angesiedelt war, wobei Pamela sich vorstellte, dass es vielleicht so etwas wie ein MRT sein konnte. Dem schien allerdings die Aussage zu widersprechen, dass mit der Hilfe dieses Systems das Lebensgefühl der Anwender wesentlich gesteigert würde. Alles in allem blieb das eigentliche Produkt und seine Funktion für Pamela weiterhin im Dunklen.

Schließlich verabschiedete sich auch Sean, mit dem Hinweis noch ein dringendes Telefongespräch führen zu müssen, was Pamela angesichts der Nachtzeit zwar seltsam vorkam, aber der Mann hatte sicher Kontakte rund um die Welt und auch zu Orten wo es nicht gerade mitten in der Nacht war.

So entschloss sich auch Pamela ihrer zunehmenden Müdigkeit nachzugeben. Obwohl sie erst spät aufgestanden war hatte das Volleyballspielen sie offensichtlich doch etwas Kraft gekostet. ´Vielleicht auch das Spielen mit Rodney …´, dachte Pamela noch, sich einen angenehmen Gedanken ins Gedächtnis rufend.

 

Kaum hatte Pamela die Tür ihrer Suite hinter sich geschlossen, vernahm sie auf dem Gang einige Geräusche. Neugierig wie immer, lauschte sie an der Tür und vernahm männliche Stimmen. Ein Wortfetzen von „… ja, bei Pamela auch …“, ließ sie aufhorchen, und das nachfolgende, „… wir treffen uns mit dem Chef an der Bar …“, gab ihrer Wissbegier ein Ziel. Um was ging es wohl bei diesem Treffen, wenn das Gespräch mit dem Chef anscheinend irgendein Zusammenhang mit ihr hatte? Und warum so spät? Was konnte da nicht bis morgen warten?

Pamela entschloss für sich diesen Fragen auf dem Grund zu gehen, öffnete leise wieder die Tür ihrer Suite und glitt lautlos hinaus auf den Gang. Ihre Pumps hatte sie wohlweislich in der Suite zurückgelassen, so dass ihre nackten Füße sie nicht verraten würden. So schlich sie sich durch die Gänge in Richtung der Bar, und kam sich dabei vor wie James Bond auf geheimer Mission.

Als sie sich der Bar näherte hörte sie bereits die Stimmen der Männer, und nach kurzer Zeit stellte sie fest, dass Sean Iverson tatsächlich alle seine Experten um sich versammelt hatte.

Offensichtlich fühlten sie sich unbeobachtet, und so war es für Pamela leicht das Gespräch, das an der Bar stehend stattfand, zu belauschen.

„… deshalb denke ich, dass die Änderung des Wave-Patterns definitiv die Änderung herbeigeführt hat. Das ist eindeutig reproduzierbar, und unabhängig vom Partner “, meinte eine Stimme

„Beispiel?“, war sofort eine andere Stimme zu vernehmen, die Pamela glaubte Sean Iverson zuordnen zu können.

„Zum Beispiel diese Pamela: mit der habe ich heute die gleiche Erfahrung gemacht, wie gestern Gregory. Weder bei ihm, noch gegenüber mir hat sie im Nachgang irgendwelche negativen Äußerungen gemacht, und von einer Depression, wie bei den vorherigen Probandinnen war überhaupt nichts zu bemerken“. Das war eindeutig der Bass von Rodney gewesen, den Pamela umgehend erkannte.

„Ja, den Eindruck habe ich auch gewonnen, denn ich hatte heute Abend noch ein längeres Gespräch mit ihr. Sie war völlig aufgeschlossen und schien glücklich und zufrieden. Wie sieht es denn bei den anderen aus?“, fragte Sean in die Runde.

„Kann ich bestätigen. Ich habe heute Abend alle Mädels unter diesem Gesichtspunkt beobachtet, und da war keine einzige die irgendwelche Anzeichen von Traurigkeit oder Depression zeigte. Nach zwei Tagen ist das natürlich noch keine Feldstudie, aber die Tendenz finde ich eindeutig“, meinte eine weitere Stimme.

„Wie viele Ereignisse haben wir denn insgesamt beobachtet?“, fragte wiederum Sean.

„Also insgesamt zehn. Gestern und heute bei Pamela, bei Vivian gestern Nachmittag und Abend und heute Morgen. Bei der hübschen Jenny waren ich gestern und Howard heute die Glücklichen und Adalynn hatte gestern Abend ihren späten Einstieg, den sie dann aber heute gleich mit Howard nach dem Aufstehen, und Jeremy nach dem Abendessen getoppt hat“. Diese Zusammenfassung schien von Gregory gemacht worden zu sein.

Beim Mithören war Pamela der Mund aufgeklappt, und sie musste sich zurückhalten, um nicht spontan einen empörten Laut von sich zu geben. Wut und Enttäuschung stiegen in ihr auf, aber auch Ungläubigkeit und Entsetzen.

Hatten die sie wirklich als Versuchskaninchen benutzt? Träumte sie vielleicht, und war das alles gar nicht wahr? Aber was war Wirklichkeit: das was sie in den letzten zwei Tagen erlebt hatte, oder das was sie gerade eben gehört hatte? Was um alles in der Welt, hatten diese Kerle da für ein Experiment mit ihnen angestellt?

In Pamelas Kopf rotierte ein Karussell. Sie hatte sich aber so weit im Griff, nicht unmittelbar zu reagieren, sondern zwang sich weiter zuzuhören.

„… die war so was von heiß, dass sie mich sogar gebeten hat, ihren Hintern zu versohlen …“, war ein Satzfetzen, der Pamela gerade erreichte, nachdem sie sich wieder etwas beruhigt hatte.

„Komisch, meine war auch scharf als ich ihr einen Klaps auf den Po gegeben habe – sie hat aber auch einen geilen Arsch - und meinte sogar, ich dürfe ruhig heftiger zuschlagen“.

„Ja, so ähnlich war das bei mir auch. Meine hat sogar gemeint sie wäre ein böses Mädchen und ich müsse ihr unbedingt den Hintern verhauen“, das war wohl Gregory, dachte sich Pamela, der da von seiner Erfahrung mit ihr berichtete.

„Interessant, das sollten wir beobachten. Nicht dass wir da eine neue Nebenwirkung haben. Dokumentiert mir bitte alles im gesicherten Teil der CLIMAX-Datenbank, und vergesst nicht die Sicherheitseinstufung, denn wir bewegen uns ja noch im bislang nicht freigegebenen Teil der klinischen Vorstudie.

Ansonsten denke ich das reicht jetzt für heute. Setzen wir mal morgen unsere Beobachtungen fort, und schauen wie die Dinge sich entwickeln“, schloss Sean das Treffen ganz offensichtlich ab. Nun wurde es also Zeit für Pamela sich schleunigst aus dem Staub zu machen.

Schnell und lautlos zog sie sich in ihre Suite zurück, und dort angekommen, überlegte sie sich, was er denn nun mit dieser unglaublichen Information anfangen sollte. Immerhin, so hatte sie sich inzwischen selbst versichert, träumte sie nicht, aber vielleicht würde die Welt sich doch am nächsten Tag wieder ganz anders darstellen.

Sie konnte sich zwar irgendwie nicht vorstellen, dass sie da irgendetwas missverstanden hatte, aber wer wusste das schon in dieser komplexen Welt.

 

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