9. Die Klippe
(SMart Domicile Assistant von Libertineros)
Zu ihrem eigenen Erstaunen hatte Pamela eine ruhige und erholsame Nacht genossen. Auch wenn sie sich unmittelbar nach dem Aufwachen zuerst vorgenommen hatte, die anderen jungen Frauen über das in der Nacht Erfahrene zu informieren, entschied sie sich dann doch dazu, erst einmal abzuwarten.
Das was sie da mitgehört hatte, klang zwar irgendwie nach einer unerhörten Angelegenheit. Aber gerade deswegen musste man vorsichtig sein, dass man überhaupt ernst genommen wurde. Und nach ihrem Faux Pas mit der Sicherheit der DOMI&X Software wollte Pamela sich nicht unnötig exponieren.
Also ließ sie sich erst einmal nichts anmerken, und ging in den Innenhof am Pool, wo wieder ein leckeres Frühstück auf sie wartete. Am Buffet plauderte sie mit Jenny und Vivian, und wurde dann von Howard in ein Gespräch über die Blumenpracht am Pool verwickelt.
So verging schnell die Zeit bis Vivian verkündete, dass man am Morgen einen Ausflug ins Meerwasseraquarium nach Monterrey machen wollte. Für den Nachmittag war dann etwas „cruisen“ über den 17-Mile-Drive vorgesehen, und am Abend wollte man sich dann in einem noblen Restaurant in Monterey treffen.
„Also Mädels, nehmt euch für heute Abend noch etwas Schickes mit zum Umziehen, und dann los“, forderte Jeremy die jungen Damen auf, und bald darauf trafen sie sich am Parkplatz, wo ausgelost wurde, wer mit wem fahren sollte.
Pamela wurde Jeremy zugelost, und bald darauf saß sie in seinem eleganten roten Buick Wildcat Convertible. Jeremy war ein Liebhaber von Oldtimern aus den 1970er Jahren, und da er offensichtlich recht gut verdiente, war der Wagen in einem perfekten Zustand. Auf der Fahrt nach Monterey schwärmte er denn auch von der Geschichte, wie er zu dem Wagen gekommen war, dem tollen Achtzylindermotor mit 7,5 Liter Hubraum und den stolzen 300 PS.
Pamela musste zugeben, dass der Wagen super bequem war, auch wenn sie ihn für amerikanische Straßen für absolut übermotorisiert hielt.
So fuhren sie denn auch recht gemächlich über den State Route Nummer 1 nach Monterey, und nachdem Jeremy ausgiebig von seinem Wagen erzählt hatte, entschied sich Pamela in die Offensive zu gehen.
Wie sie bereits zuvor bemerkt hatte, war Jeremy so etwas wie der Sprecher der vier Systemexperten von PruriSIence, und Pamela wählte für ihre Attacke das Mittel der Überraschung:
„Nun, was habt ihr denn gestern Abend alles in eure CLIMAX-Datenbank eingetragen?“
Dies traf Jeremy völlig unerwartet wie ein Blitz aus heiterem Himmel, und er musste tief durchatmen. Doch er entschied sich erst einmal vorsichtig zu sein, es konnte ja sein, dass es nur ein Versuchsballon war, und darauf wollte er auf keinen Fall hereinfallen.
„Was meinst du mit einer CLIMAX-Datenbank?“
„Na, die Datenbank, in der ihr eure Versuchsergebnisse über das Ficken mit uns Mädels eintragen sollt, wie diesen Sean gestern Abend gesagt hat!“
Das saß, und Jeremy wog fieberhaft in sich ab, was er Pamela denn nun antworten sollte. Es verging eine für ihn unendlich scheinende Pause, die er wie in Zeitlupe erlebte. Eine Pause die Pamela dazu nutzte um sofort nachzulegen: „Ich meine das über die Änderung der Wave-Patterns, und wie ihr uns danach flachgelegt habt“.
Jeremy versuchte die Kontrolle des Gesprächs wiederzuerlangen und Zeit zum Formulieren einer unverfänglichen Antwort zu gewinnen: „was redest du da?“
„Komm hör auf Jeremy, ich habe alles mitangehört
… gestern Nacht als ihr euch mit eurem Chef noch an der Bar getroffen habt. Ihr
macht also nicht genehmigte Menschenversuche mit uns. Meinst du nicht, dass ich
das Anrecht habe, etwas mehr davon zu erfahren, was ihr da mit uns angestellt
habt?
Also raus jetzt damit. Ich gebe ja zu, dass es mir Spaß gemacht hat, aber jetzt
will ich auch wissen was das alles soll. Wir gehören eh zur gleichen
Firmengruppe, und ich hab die höchste Sicherheitsstufe bei OASE. Ich habe wie
ihr auch eine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben; würde ich gegen die
verstoßen, wäre ich erledigt, also los jetzt, oder soll ich Sean direkt
fragen?“
´Der ist zum Glück gestern Nacht schon wieder abgereist´, dachte sich Jeremy, merkte aber, dass er Pamela irgendetwas bieten musste, sonst würde sie keine Ruhe geben, denn er schätzte sie als intelligent und auch ein bisschen raffiniert ein.
„Also gut, aber du musst mir versprechen, dass alles was ich dir jetzt erzähle, unter uns bleibt, und du auch den anderen Mädels nichts davon erzählst. Denn die haben keine Vertraulichkeitserklärung unterschrieben. Und glaub mir, wenn da irgendetwas davon nach draußen dringt, und man es auf dich zurückführen kann, dann würdest du es schwer bereuen so einen Fehler gemacht zu haben. Sean Iverson versteht in solchen Dingen überhaupt keinen Spaß, und der Senator Finkbiner als sein Chef schon zweimal nicht“.
Pamela versprach es, denn sie hatte noch gut in Erinnerung, welche Konsequenzen es haben konnte, Senator Finkbiner zu verärgern.
„Gut …“, begann Jeremy, „… es ist eigentlich ganz harmlos. Und es stimmt auch
nicht, dass wir hier illegal unterwegs sind. Vielleicht ein ganz kleines
bisschen zu früh, ok, aber wir haben schon eine klinische Studie gemacht, und
da sind dann geringfügige Nebenwirkungen aufgetaucht.
Bevor wir in die nächste Studie mit veränderten Parametern gehen, wollen wir
natürlich erst einmal im kleinen Rahmen feststellen, ob die Veränderungen die
wir vorgenommen haben auch in die richtige Richtung gehen.
Du hast ja bestimmt schon mitbekommen, dass es bei LibAdLib um ein luststeigerndes Mittel für Frauen geht. So ein bisschen etwas wie die blaue Pille für die Männer. Nur eben, dass die Männer irgendwann im Leben keinen mehr hochkriegen, und die Frauen stattdessen einfach keine Lust mehr haben.
Das ist ein echtes Problem in unserer Gesellschaft, denn es frustriert die Männer, bringt sie auf Abwege und zerstört die Familien - Stichwort Scheidungsrate. Es ist ja nicht so, dass sich die Männer scheiden lassen, weil ihre Frauen älter werden und nicht mehr so hübsch aussehen.
Wenn man sich die Statistiken anschaut nach was sich die frustrierten Männer nach zehn Jahren Ehe so auf den Pornoseiten umschauen, dann liegen Suchbegriffe wie MILF, Mature und BBW weit vorne unter den TopTen. Die suchen also gar nicht nach der quirligen und anstrengenden Zwanzigjährigen mit der Top Figur, auch wenn sie der gerne mal auf den Hintern schauen. Im Grunde genommen wollen die Männer im fortgeschrittenen Ehealltag einfach nur gut essen und trinken und eben nicht allzu seltenen Sex. Ansonsten wollen sie am liebsten mit ihrem Hobby in Ruhe gelassen werden, ob das das Fischen ist, an Autos herumschrauben oder mit ihrer Modelleisenbahn spielen.
Am Ende wollen sie also das gleiche wie ihre Frauen, denn die wollen eigentlich auch ihre Ruhe, tun sich aber schwer mit ihrer Lustlosigkeit.
Genau da setzt LibAdLib an, und wie du selbst zugegeben hast funktioniert das nicht nur hervorragend, sondern macht auch allen Beteiligten Spaß, und es befreit die Frauen aus ihrem evolutionär bedingten Gefängnis nach gewisser Zeit mit einem Mann einfach keinen Spaß mehr zu haben.
Unser Ziel ist also letztlich das Wohlbefinden aller: Libido-Liberation oder LibAdLib eben, Libido ad Libitum – Lust erleben, wenn einem danach ist.
Also ein echter WIN-WIN!“
Jeremy hatte sich richtig in Begeisterung geredet. Wenn er nicht so ein hervorragender Mediziner gewesen wäre, hätte er bestimmt auch im Marketing eine prima Karriere hingelegt.
„Das ist ja interessant, aber wie funktioniert das? Macht ihr das mit irgendwelchen Psychopharmaka? Und was war das mit den Nebenwirkungen?“, Jetzt wollte Pamela mehr wissen, wie das eigentlich funktionierte.
„Nein, wir arbeiten biologisch weitgehend rückstandsfrei, also ohne Medikamente. Es geht darum mit bestimmten elektromagnetischen Reizen – den Wave-Patterns – dedizierte, für das Lustempfinden empfängliche, Bereiche des Gehirns zu stimulieren. Dazu schleusen wir Micro-Bots an die Blut-Hirn-Schranke. Das kannst du dir vorstellen wie kleine Roboter. Die habt ihr am ersten Abend unbemerkt mit einem Drink eingenommen, und über einen von uns patentierten Mechanismus haben diese Micro-Bots erst den Übergang in euren Blutkreislauf genommen, und sich dann an einer bestimmten Stelle der Blut-Hirn-Schranke angedockt.
Mit so etwas wie einer Fernbedienung können wir von außen mit den Micro-Bots kommunizieren, und die Wave-Pattern aktivieren. Im Allgemeinen dauert es dann keine fünf Minuten, bis ihr Mädels Horny werdet, und Lust darauf habt was die Welt im Innersten bewegt“.
Die Ausdrucksweise von Jeremy fand Pamela bemerkenswert, wurde doch so häufig von dämlichen Idioten die Redewendung von der „schönsten Nebensache der Welt“ schwadroniert. Völlig unpassend, wenn man bedachte, dass sich im Grunde auf der Welt alles um Sex, Geld und Macht drehte, und Geld und Macht am Ende nur das Mittel waren um den Zweck – nämlich den Sex – zu bekommen.
Alles in allem klang das für Pamela nach einem interessanten Produkt, für das am Markt mit Sicherheit ein großes Potenzial bestand. Noch interessanter fand sie Jeremy selbst, der sie mit seiner weltmännischen Erscheinung und dem Enthusiasmus des Forschers tief beeindruckte. Wenn er so erzählte, leuchteten seine kristallklaren blauen Augen, und Pamela wollte mehr wissen:
„Und über die Fernsteuerung könnte ihr das dann auch wieder abstellen?“
„Definitiv, denn es ist ja nicht der Sinn der Sache, dass ihr Mädels dann Dauergeil herumlauft. Über die entsprechenden Wave-Pattern können wir von außen verschiedene Programme aktivieren, und sogar Software nachladen.
Es ist zwar noch Zukunftsmusik, aber wir denken, dass wir irgendwann sogar bestimmte Vorlieben aktivieren können. Wenn also der Mann sich schon immer gewünscht hat, dass seine Frau ihm mal einen blasen würde, sie sich das aber irgendwie nie vorstellen konnte, so denken wir, dass wir irgendwann auch ein Wave-Pattern finden, mit dem die Frau an Fellatio dann genauso viel Vergnügen hat, wie ihr Mann. Gerade im spezifischen paarbezogenen Customizing sehen wir in der Zukunft ein erhebliches Geschäftspotenzial“.
„Aber wenn man das alles irgendwann nicht mehr möchte? Was macht man dann mit eurem Mirco-Bot“, wollte Pamela wissen.
„Das ist weniger ein Problem, denn die Mirco-Bots bestehen zu großen Teilen aus einem bestimmten organischen Material, das je nachdem, wie wir das gestalten, sich bereits nach einem Tag rückstandsfrei auflöst.
Wir haben auch Modelle, die zehn Tage bzw. dreißig Tage durchhalten. Wir denken beim Verkaufen auch an ein LAAS – „Lust As A Service“ Modell, aus dem man dann jederzeit auch wieder aussteigen kann.
Darüber hinaus haben wir auch eine ´Notbremse´ in Form einer kleinen Injektion, die den Mirco-Bot in weniger als fünf Minuten zur Auflösung bringt. Das war sogar eine unserer ersten Entwicklungen, deren Wirksamkeit wir auch unter vielen Umständen nachweisen mussten, sonst hätten wir überhaupt gar keine Zulassung für die erste klinische Studie bekommen.
Wenn das alles so stimmte, dachte sich Pamela, dann standen der Firma PruriSIence und ihrem Produkt LibAdLib goldene Zeiten bevor.
Tatsächlich konnte man ja überall beobachten, wie sich viele Ehen nach einigen Jahren regelrecht totliefen und irgendwann in einer Scheidung mündeten, nach der meist alle frustriert zurückblieben. Auch wenn sich die Männer dann irgendeine jüngere Frau nahmen, standen sie bald mit dieser an der gleichen Weggabelung, und die Frustration begann von vorne.
„Euer Produkt zielt also auf die Reduktion der hohen Scheidungsraten in den westlichen Ländern“, konstatierte Pamela.
„Das war der Ausgangspunkt unserer Forschungen“, bestätigte Jeremy.
„In den allermeisten Fällen ist es nicht so, dass die Männer der Jagdtrieb auf Frischfleisch aus der Ehe treibt, sondern die Unlust ihrer Frauen, die mit der Zeit die Dauer ihrer Migräne auf über 90% des Monats ausdehnen, weil sie einfach keine Lust mehr beim Sex verspüren. Und wenn die Männer dann wissen, dass ihre Frauen eigentlich keine Lust mehr haben, dann kommen sie auch nicht auf die Idee, den Sex wieder interessanter zu machen, sondern bleiben ihrerseits bei einem Kurzprogramm, dass für keinen der beiden erfüllend ist. Das ist dann ein richtiger Teufelskreis, aus dem wir die Leute rausholen wollen.
Und wenn uns das gelingt, dann bin ich mir sicher, dass wir die Scheidungsrate signifikant drücken können, denn wie etliche Studien bewiesen haben sind die meisten Männer eben der Kain-Typ, der sesshafte Ackerbauer, der ein ruhiges, nicht allzu beschwerliches Leben führen möchte. Die typischen „Hasen-Jäger“, der Abel-Typ, der ruhelos umherzieht, ist eigentlich der evolutionäre Verlierer der Geschichte, und deshalb kann man heute auch sagen, dass man bei allen Grauzonen nur grob 20% dem Abel-Typ zuordnen kann, aber fast 80% zum Kain-Typ tendieren.
Die ist unsere Zielgruppe!
Aber wie gesagt, kein Wort zu niemandem! Das ganze Projekt ist natürlich streng geheim, wie du dir vorstellen kannst“.
Jeremy kam zum Schluss seiner Erläuterungen, denn sie näherten sich Monterey und damit dem ersten Ziel ihres heutigen Ausflugs: dem Meerwasseraquarium.
„Eine Frage noch“, wollte Pamela wissen: “was steckt eigentlich hinter eurem Firmennamen PruriSIence?“
„Na ja, das war wohl die Idee unseres Firmengründers, mit der er sich verewigen wollte: er hat einfach das in das Wort ´prurience´ in der Mitte seine Initialen ´SI´ eingefügt. Damit klingt das ganze schön standesgemäß nach Wissenschaft, und hat auch noch einen Bezug zur Stimulation der Sinne, was wir ja im Grunde erreichen wollen.
Manchmal kommt Sean auf richtig geniale Ideen, wie ich finde“.
Pamela war vom Monterey Bay Aquarium begeistert, vor allem von der beeindruckenden Kuppel mit dem im Kreis schwimmenden Sardinenschwarm wie auch dem riesigen Schaufenster auf den Kelp Forest. Jeremy wusste auch hier viel Interessantes zu erzählen, hatte er doch neben seinem Medizinstudium sich auch für Meeresbiologie interessiert, und Pamela war fasziniert von der Fülle seines Wissens, dass er ihr so spannend wie geistreich darzustellen wusste.
Vom Sardinenschwarm war es natürlich nicht weit zu der speziellen Geschichte von Monterey mit den Fischfabriken und den Romanen von John Steinbeck und der Cannery Row. Bisher hatte sich Pamela noch nicht für dessen Romane interessiert, aber Jeremy gelang es mit seinen Worten Pamela in eine andere Welt zu entführen. Doch es waren nicht seine Worte allein, die Pamela dazu brachte bald an seiner Hand durch das Meerwasseraquarium geführt zu werden. Dieser Mann hatte sie verzaubert.
Als Vivian und Rodney beim imposanten Jellyfish Aquarium Pamela und Jeremia begegneten, erkannte Vivian sofort das Pamela sich offensichtlich heftig in Jeremy verliebt hatte. Und auch beim Blick in Jeremias Augen, die mit dem Aquariumblau des Raumes wetteiferten, erkannte sie, dass zwischen den beiden offensichtlich ein neues Band geknüpft worden war.
So zog Vivian Rodney weiter zu einem anderen Raum, denn sie wollte die beiden frischverliebten nicht stören.
Pamela und Jeremy schlenderten noch einige Zeit durch das Aquarium, und gingen danach in einem Restaurant abseits der Touristenmeile eine Kleinigkeit essen. Jeremy hatte Pamela einen Honey-Glazed Chinook Salmon empfohlen, und er schmeckte ihr vorzüglich. Auch bezüglich der auf der Karte stehenden Gerichte hatte Jeremy einiges zu erzählen, der sich dabei als ausgesprochener Genießer präsentierte und ein weiteres Mal war Pamela beeindruckt von ihrer Begleitung.
„Lass uns etwas die Küste entlang fahren“, schlug Jeremy vor, und so machten sie sich nach dem Essen auf in Jeremys roter Wildcat die Küstenstraße nach Süden zu nehmen. Pamela gefiel die Landschaft des Big Sur und sie waren schon fast eine Stunde gefahren als Jeremy von der State Route 1 abbog und den Wagen über immer schmalere Straßen der Küste zu lenkte.
Als der Weg endete parkte Jeremy den Wagen und sie gingen zu Fuß, einem kleinen Trampelpfad folgend, den Rest des Wegs zur Küste. Schließlich standen sie auf einer kleinen Klippe, die vorgelagert im Meer rundum einen Blick auf das vom Wind bewegte Wasser freigab. Je näher sie dem Wasser gekommen waren desto stärker wurde der Wind spürbar, der vom Pazifik, und Pamela genoss das Spiel des Windes in ihren Haaren, während sie sich in die Arme von Jeremy kuschelte.
„Ich liebe Dich“, hauchte sie die Worte sanft in den Wind, die als Echo eines „ich werde Dich nicht mehr loslassen meine Liebe. Du bist eine wunderbare Frau“ zu Pamela zurückkehrten.
Das Band war geschlossen und Pamela war es als ob die von den Wellen reflektierten Sonnenstrahlen einen goldenen Kranz um sie beide Formen würden, und ein Schauer durchlief ihre Wirbelsäule: „Liebe mich, hier und jetzt!“
Jeremy hielt eine vor Lust bebende Pamela in seinen Armen – einer Lust die er nicht durch irgendeine Fernbedienung geweckt hatte. Einer Lust, die auch ihn übermächtig ergriffen hatte, und die ihm so ganz anders anmutete, als alle Lust die er in der Vergangenheit schon mit etlichen weiblichen Wesen hatte teilen können.
„Nicht hier auf der Klippe, komm …“, nahm er ihre Hand und führte sie ein wenig zurück ins Landinnere, wo bereits nach wenigen Schritten hohe Büsche den Wind abschirmten. Ohne den Wind spürte Pamela erst recht die Hitze in ihrem Gesicht, die sich während der Augenblicke auf der Klippe in ihr entfaltet hatte. Jeremy führte sie geradewegs auf eine kleine Lichtung die rundum von Buschwerk und Felsen geschützt war. Ohne den Wind war selbst hier, recht nahe am Pazifik, die Hitze des warmen Sommertages zu spüren.
Schnell war Pamela aus ihrem Kleid herausgeschlüpft und ließ sich von Jeremy, der sich ebenfalls seiner Kleider entledigt hatte auf den warmen, mit weichem Gras bewachsenen Boden herabziehen. Sogleich hatte Jeremy sein Gesicht in Pamelas Schoß vergraben und er labte sich an ihrem süßen Nektar.
Der sonst so rational denkende und handelnde Jeremy verlor sich umgehend in der Seligkeit zwischen Pamelas Schenkeln und Pamela öffnete sich ihm ganz, so dass seine flinke Zunge ihre Wirkung in allen Winkeln und Ecken von Pamelas Weiblichkeit entfalten konnte. Es dauerte nicht lange, so hatte er Pamela bereits einen ersten Höhepunkt verschafft. Einen kurzen Moment nur hielt sie inne und genoss den ersten Gipfel. Dann ergriff sie ihrerseits die Initiative, und schubste Jeremy, der damit nicht gerechnet hatte, ungestüm in das weiche Gras auf den Rücken. Nun war Pamela oben und kniete auf allen vieren über ihm, seinen Blicken ihren reizenden Popo präsentierend. Sie bewunderte seine Männlichkeit, die sich steif nach oben gen Himmel reckte. Von blauen pulsenden Adern unter einer feinen Haut angeschwollen zog es Pamela an wie ein Magnet. Doch kostete sie zuerst nur die Spitze seiner Eichel, die von Lusttropfen bereits hell im Sonnenlicht glänzte. Mit nur sanften, leichten Berührungen brachte sie Jeremy schnell der Raserei nahe, zumal sie ihre Position über ihm so gewählt hatte, dass er einen freien Blick auf ihre Hinterbacken und ihre noch von Lust angeschwollenen Schamlippen hatte. Das ungeduldige Wippen seines Liebesspeers zeigte Pamela überdeutlich, dass dieser Anblick seine Wirkung auf ihn nicht verfehlte, und so spürte sie denn auch, dass Jeremy seine Hände nicht im Zaum halten konnte. Und während sie nun seine Liebesspitze mit ihren Lippen umschloss und ihre Finger begannen die samtige Haut seines Schafts zu massieren, fühlte sie seine Finger am Eingang ihrer Lust.
Das Pulsen zwischen ihren Lippen zeigte Pamela an, dass Jeremy schon gefährlich nahe am Vulkan war, was auch dadurch verursacht war, dass Jeremy überaus Gefallen an dem, neckisch zwischen Pamelas Pobacken hervorlugenden, Hinterpförtchen gefunden hatte. Also nahm sie sich etwas zurück und liebkoste seine wippende Stärke nur noch sanft mit leichten Zungenschlägen, während sie fühlen konnte, wie sich zu dem Fingerspiel an ihrem Allerheiligsten nun auch ein Finger ihrer Pospalte annahm, und langsam aber zielstrebig dem ihrem hinteren Zentrum der Lust näherte. In gleichen Moment in dem sein Finger sich anschickte allmählich ihre hintere Pforte zu durchschreiten, durchzuckte Pamela ein weiterer Höhepunkt.
Vom Gefühl überwältigt, ließ sie von ihm ab, und ließ sich ins Gras neben ihn fallen. Diesmal brauchte Pamela etwas länger ihren Gipfel auszukosten, und Jeremy beobachtete neugierig, wie die Wellen der Lust langsam in Pamela abebbten. In der Zeit hatte er sich auf die Knie neben sie begeben und streichelte Pamelas erhitzten Körper. Er bewunderte ihre zarte, weiche Haut, die in den letzten Tagen eine leichte Bräune angenommen hatte, welche Pamela gut stand.
„Was für eine Frau“, dachte Jeremy bei sich, und erst jetzt fiel ihm auf, wie schnell Pamela auf der Lichtung nackt vor ihm gestanden war. „Natürlich …“, wie er sich jetzt auf der Lichtung umsah, und außer ihrem Kleid und seinen eigenen Kleidungsstücken nichts fand, verstand er. Denn Pamela hatte schon im Restroom des Restaurants ihr Höschen ausgezogen und einen BH hatte sie an diesem heißen Tag sowieso keinen getragen.
Pamela atmete inzwischen wieder ruhiger, und während er noch dabei war die Konturen ihrer Figur mit seinen Händen zu bewundern begab sie sich auf ihre Hände und Knie und meinte „komm …“.
Dieser Aufforderung kam Jeremy gerne nach und schnell war er seinerseits auf Knien hinter ihr und genoss erneut, diesmal von einer höheren Perspektive aus, den Blick auf Pamelas Popo. Wieder war es die kleine, am Grund des Tals zwischen ihren Pohügeln gelegene Kemenate, die Jeremy erneut das Blut in sein Lenden schießen ließ, doch steuerte er nun den Haupteingang der Lust an, wo Pamela ihn bereits sehnsüchtig erwartete.
Warm und feucht wurde Jeremy empfangen und genussvoll langsam drang er bis ans Ende der Grotte vor. Dort verweilte er ein wenig, bis er wieder zum Eingang zurückkehrte, nur um danach erneut vorzudringen. Dies wiederholte Jeremy einige Male, bis in Pamela die Lust wieder in voller Stärke zurückgekehrt war. In dem Maß wie diese immer weiter anschwoll bewegte Pamela ihr Becken, Jeremy zu einem schnelleren Tempo auffordernd.
Jeremy spürte, wie Pamelas Muskeln ihn in sich festhalten wollten und seine Lustspitze massierte, während sie doch gleichzeitig einen schnelleren Ritt zu fordern schien. Das Zucken ihrer Pobacken faszinierte ihn nun genauso, wie der Moment in dem jeweils wieder das vorwitzige hintere Pförtchen in seinen Blickwinkel geriet.
Wieder einmal zum Ausgangspunkt der Erregung zurückgekehrt, und mit entsprechendem Abstand zwischen seinem Becken und Pamelas Hintern ließ er plötzlich seine Hand klatschend auf Pamelas rechte Pobacke treffen.
„Nicht so schnell meine Liebe …“, versuchte er sie zu zügeln und Pamela stöhnte. Doch es war kein Laut des Schmerzes, sondern ein Stöhnen ihrer Lust, das wiederum seine Leidenschaft weiter anfachte. Tatsächlich gehorchte sie ihm und fügte sich wieder in seinen langsameren Rhythmus ein. Doch bald wollte sie ihn schon wieder davontragen, und so hieb er ein zweites Mal auf ihre Pobacke.
Er konnte spüren, wie der Schlag in Pamela eine Welle der Lust verursachte, die in der Form einer Kontraktion ihrer Höhle wieder unmittelbar zu ihm zurückkehrte. Und es dauerte nicht lange, bis es wieder so weit war und er sie erneut zügeln musste. Das Spiel gefiel ihm und so setzte er es immer weiter fort. Die Wellen liefen von seiner Hand über Pamelas Popo vielfach reflektiert zurück über die Kontraktion ihres Beckens und fokussiert wie in einem Brennglas ins Zentrum seiner Erregung. Gerne hätte Jeremy dieses Spiel unendlich so weitergetrieben, denn es brachte ihn mit jedem Schlag in immer höhere Sphären, doch seine Eruption kam so plötzlich, dass er sich nicht dagegen stemmen konnte. Und so taufte er Pamelas Grotte mit seinem von Lust geweihtem Lendenwasser, wenige Stöße und einen letzten heftigen Schlag auf Pamelas Hinterbacken später ins weiche Gras sinkend.
Auch Pamela hatte der Vulkanausbruch von Jeremys Leidenschaft noch einen kleinen abschließenden Orgasmus beschert, der allerdings schwächer ausgefallen war, erklärlich allerdings dadurch, dass seine Hiebe auf ihren Hintern während seines an- und abschwellenden Ansturms, ihr zuvor noch weitere zwei Höhepunkte beschert hatten.
Lange blieben sie nun im weichen Gras in der Nähe der Klippe liegen, sich umschlungen in die Augen blickend. Jeder von beiden glaubte noch nie zuvor ein intensiveres Erlebnis gehabt zu haben, doch keiner konnte auch nur ein Wort sagen.
Mit dem langsam herannahenden Abend veränderte sich das Sonnenlicht zu goldeneren Tönen und mit dem weiteren Auffrischen des Windes vom Pazifik her trat eine leichte Abkühlung ein, welche die beiden erhitzen Körper zumindest teilweise wieder zurück in den Normalzustand versetzten.
„Dein Popo ist immer noch heiß“, bemerkte Jeremy, als er zum wiederholten Mal beim Streicheln über Pamelas Haut über ihre Pobacken fuhr.
„Ist ja auch kein Wunder, so wild wie du zugehauen hast“, meinte Pamela und grinste ihn an.
„Zu fest?“, fragte er sie mit hochgezogenen Augenbrauen, obwohl er die Antwort eigentlich bereits wusste.
„Nein gerade richtig. Du hast doch sicher schon gestern Abend bei eurer Besprechung mitbekommen, dass ich das durchaus mag“.
„Ja schon, aber bei dem was ich davon dir erfahren habe war ja LibAdLib aktiviert gewesen, und ich schwöre dir, heute habe ich das nicht verwendet“.
„Ich mag das auch ohne euer neues System, und ihr müsst euch nicht wundern, denn die anderen Mädels sind auch nicht abgeneigt sich gelegentlich den Hintern hauen zu lassen“.
Jeremy stutze und blickte Pamela fragend an, die, bevor er das „Warum“ aussprechen konnte, dass auf seiner Zunge lag, fortfuhr: „Nein, ich werde dir nicht verraten warum. Das ist und bleibt unser Geheimnis. Aber wie ich dich jetzt kennengelernt habe, macht es das für dich gerade noch interessanter - nicht wahr?“
Das Blau in Jeremys Augen schien bei diesen Worten noch intensiver zu werden, aber konnte das nicht auch am Licht das Abends liegen? Pamela entging es jedoch nicht, und sein Blick jagte erneut einen wohligen Schauer durch ihre Glieder.
„Nun, behalte nur dein Geheimnis, so lange du mich liebst, interessieren mich die anderen sowieso nicht …“, und er fuhr fort, „… komm, lass uns gehen, der Abend kommt und ich habe Hunger. Ich weiß einen guten Ort für ein gepflegtes Dinner“.
Und so zogen sie sich wieder an und gingen zurück zu seinem Wagen.
Je weiter sie sich von der Klippe entfernten, umso wärmer wurde es wieder. Tatsächlich musste der Tag im Landesinneren ziemlich heiß gewesen sein, vermutete Pamela, aber was war schon die Hitze der Natur gegen die innere Glut die sie gerade eben mit Jeremy erlebt hatte.
Libertineros 2023, 2025
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