I. Im Salon der Olga Rusjawa
(Teil 1 der Trilogie Les Maisons du Châtiment von Libertineros)
Das Jahr 1843 war ein Jahr der Veränderungen für Arina gewesen, die bis dahin ein behütetes Leben im Schoß ihres Elternhauses in St. Petersburg geführt hatte.
Alle Aufregung, und immer wieder aufflackernde Versuche zum Umbruch im Russland der Vierzigerjahre des 19. Jahrhunderts waren bislang an Arina vorbeigegangen. Zar Nikolaus I. regierte mit harter Hand und nur Wenige konnten der Schwere der Zeit entrinnen.
Ihre Mutter war eine sanfte Frau gewesen, und ihr Vater hatte seine einzige Tochter wie seinen Augapfel gehütete, auch wenn er sie nur selten zu Gesicht bekommen hatte, da er Offizier beim russischen Heer war. Bei allem was er für seine Familie arrangierte, hatte er danach getrachtet Arina von den gewalttätigen Abgründen der aufkommenden Industrialisierung in Russland fernzuhalten.
Auf diese Weise war es gekommen, dass Arina, obwohl schon 14 Jahre alt, noch keine wesentlichen Erfahrungen mit der rauen Welt außerhalb ihres Elternhauses gemacht hatte. Sie hatte eine gute Erziehung, ihrem mittleren Stande entsprechend genossen, und wäre sicher bald eine gute Partie für den Sohn eines anderen Offiziers aus dem zaristischen Offizierskorps geworden, wenn nicht unvermittelt während eines Manövers eine Granate fehlgeleitet, und in der Nähe ihres Vaters explodiert wäre. Drei Offiziere hatte die Granate dahingerafft - Männer in der Blüte ihres Lebens - ein tragisches Unglück.
Nicht nur ein Unglück für Arina, sondern ein Ereignis, welches alles verändert hatte. Denn im Gegensatz zu den anderen Offizieren die über eine umfangreiche Verwandtschaft verfügten, welche die betroffenen Familien mit ihren Kindern auffingen, hatte ihr Vater selbst in eigener Jugend seine gesamte nähere Verwandtschaft verloren. Sie waren sämtliche während einer Reise in einem Erdrutsch verschüttet worden. Wie durch ein Wunder hatte er als Einziger das Unglück in einem Luftloch überlebt. Eine Infanteriekompanie war nach zwei Tagen am Unglücksort vorbeigekommen und hatte ihn befreit. Er war der einzige Überlebende gewesen und seine Zähigkeit hatte dem Offizier der Truppe imponiert. Da dieser selbst kinderlos geblieben war, nahm dieser den Jungen auf, und so war es gekommen, dass Arinas Vater in der Obhut des zaristischen Offiziers aufgewachsen, und wie ein eigener Sohn protegiert worden war.
Lange schon war jedoch dieser Offizier verstorben, und nun weilte auch Arinas Vater nicht mehr unter den Lebenden.
Hatte die Familie bislang von dem Offizierssold für russische Verhältnisse recht gut leben können, so war der tragische Tod des Vaters nicht nur eine menschliche, sondern auch eine finanzielle Katastrophe für die junge Familie.
So war es auch kein Wunder, dass ihre liebenswerte Mutter das auf sie so plötzlich hereingebrochene Unglück nicht verwinden konnte, und nur ein halbes Jahr später kränklich ans Bett gefesselt war.
Ihr baldiges Ende vorausahnend, traf die Mutter, zunächst ohne Wissen Arinas, Vereinbarungen mit einer entfernten Verwandten, die ebenfalls in St. Petersburg wohnte. Diese, ebenfalls Witwe eines Offiziers, und bereits im fortgeschrittenen Alter, erklärte sich bereit Arina in ihrem Haus aufzunehmen, und für sie zu sorgen. Als Gegenleistung sollte Arina sich in ihrem Haushalt nützlich machen.
Als die Mutter spürte, dass es dem Ende zuging, rief sie Arina zu sich, und erklärte ihr: "Arinotschka, liebes, ich werde nun bald von dieser Erde scheiden, aber ich habe für dich gesorgt. Du wirst im Haushalt der Ruslana Pjetkowa leben. Sie wird sich um dich kümmern. Verspricht mir, dass du dich stets fügen wirst, so wie du dich mir gefügt hast."
Arina, die immer ein sehr gehorsames Mädchen gewesen war, versprach alles, und nur wenige Tage vergingen, bis ihre Mutter die Augen für immer verschloß, und Arina sich im Haus der Ruslana Pjetkowa einfand.
Im Haus der Ruslana Pjetkowa
Ruslana Pjetkowa war eine ruhige und besonnene Frau. Sie empfing Arina freundlich, wenn auch distanziert.
Ruslana Pjetkowa lebte alleine mit einer Hausangestellten namens Miljena. Miljena war bereits 19 Jahre alt, und empfing Arina freundlich, auch, weil sie nun jemanden hatte, der sie bei der Hausarbeit unterstützen konnte. Bald fasste Arina zu Miljena Vertrauen wie zu einer großen Schwester; etwas was sie nie gehabt, aber schon des Öfteren vermisst hatte. Denn als Einzelkind war Arina doch sehr zurückgezogen aufgewachsen, und hatte vieles nicht verstanden, was ihre wenigen Spielkameradinnen ihr von Geschwistern erzählt hatten.
Miljena war ein lebenslustiges Mädchen, von der Statur
her bereits ein dralles Weib mit vollen Brüsten und einem breiten Becken. Stolz
trug sie ihre langen blonden Haare, die sie meist zu einem mächtigen Zopf
geflochten hatte.
Kein Wunder, dass die Burschen aus der Umgebung gerne ein Auge auf sie warfen,
und auch so manches Techtelmechtel mit ihr begannen.
Arina dagegen war recht schmächtig, wenn auch mit einem hübschen, noch ganz mädchenhaften, Gesicht und blonden Locken. Arina akzeptierte Miljena als die Lebenserfahrenere und ordnete sich ihr sanft unter. Auf diese Weise verstanden sich die beiden Mädchen im Haushalt der Ruslana Pjetkowa sehr gut. Ihr Verhältnis zueinander wurde daher auch nicht dadurch getrübt, dass Arina die feineren Arbeiten zugewiesen bekam, wie Nähen und Stopfen, und dank ihrer Bildung der Ruslana Pjetkowa des Abends auch Vorlesedienste leistete, während Miljena die gröberen Hausarbeiten zugewiesen bekam. Das war Miljena jedoch ganz recht, denn Nähen und Stopfen mochte sie sowieso nicht leiden.
Durch den Wechsel in den Haushalt der Ruslana Pjetkowa kamen viele neue Erfahrungen auf Arina zu, die jedoch in ihrer offenen Art alles in sich aufnahm, und aufmerksam allen Anweisungen folgte.
Abends, vor dem zu Bett gehen, schwatzten die beiden Mädels noch gerne über allerlei Begebenheiten. Und mit Aufregung hörte Arina was ihr Miljena vom Leben "da draußen" außerhalb der behüteten Umgebung des Hauses der Ruslana Pjetkowa erzählte. Insbesondere das was Miljena von den Burschen zu berichten wusste, von nächtlichen Küssen und verstohlenen Umarmungen in dunklen Gassen, sog Arina voller Interesse in sich auf. Was Miljena erzählte wirkte aufregend und schön, und klang gleichzeitig nach Geborgenheit und Wärme. Doch Miljena erzählte auch von Dingen, die Arina verstörten und verwirrten.
Besonders das, was Miljena von einem, jeden Monat wiederkehrenden Ereignis berichtete, welches sie "La Maison" nannte, klang für Arina erschreckend und furchterregend.
Denn alle vier Wochen wurde Miljena von Ruslana Pjetkowa zu einem ominösen Haus begleitet, dass Miljena mit "La Maison" bezeichnete, und wenn sie am Abend wieder nebeneinander in ihren Betten lagen, dann berichtete Miljena davon wie sie für ihre Verfehlungen der letzten vier Wochen bestraft worden war. Besonders verstört war Arina, als Miljena ihr einmal die Auswirkungen einer Bestrafung im Kerzenschein gezeigt hatte: einen von den deutlichen Spuren einer heftigen Züchtigung gezeichneten Popo.
Nun war Arina nicht so weltfremd erzogen worden, dass sie nie bestraft worden wäre. Ihre Mutter hatte Arina durchaus für Unartigkeiten übers Knie gelegt. Doch das was Miljena im "La Maison" offensichtlich widerfuhr, schien nun doch eine andere Intensität zu haben. Miljena berichtete von Lederriemen und Rohrstockhieben, etwas, was Arina sich nur schwer vorstellen konnte.
Doch irgendwann war es auch an Arina mit "La Maison" nähere Bekanntschaft zu machen, denn trotz all ihrer Fügsamkeit und Sorgfalt, unterliefen auch ihr Fehler, wie das versehentliche Herunterwerfen eines Tabletts mit Geschirr, das sich in tausend Teilen auf dem Fußboden wiederfand.
Ruslana Pjetkowa war eine sehr vornehme Frau, die gerne französisch sprach, und die sich niemals dazu herabgelassen hätte selbst eine Bestrafung vorzunehmen. Dafür gab es im St. Petersburg des 19ten Jahrhunderts entsprechende Einrichtungen, derer sich Ruslana Pjetkowa bediente.
Den Vorfall mit dem zerbrochenen Geschirr hatte Ruslana Pjetkowa denn auch sehr ruhig aufgenommen, und noch nicht einmal laut mit Arina geschimpft. Sie hatte nur gesagt "Maintenant, ma petite fille, il est temps d´aller à la maison de châtiment pour le premier fois".
Le Chevalet á la Maison
So kam es, daß beim nächsten monatlichen Termin Ruslana Pjetkowa den Weg zum "Maison" zusammen mit Miljena und Arina antrat.
Am Vorabend des Termins hatte sich Arina noch viele Sorgen gemacht, und sich von Miljena erzählen lassen, was sie denn dort erwarten würde. Doch Miljena beruhigte sie, und meinte: "Da es das erste Mal ist, dass du von Madame zum ´Maison´ gebracht wirst, wird es schon nicht so schlimm werden. Madame ist sehr gnädig. Da wird es mir wahrscheinlich anders ergehen", denn Miljena hatte sich dabei erwischen lassen, wie sie mit einem der Burschen in der Küche Zärtlichkeiten ausgetauscht hatte. Und es waren nicht nur Zärtlichkeiten gewesen. Gerade in dem Moment in dem Ruslana Pjetkowa überraschend nach Hause zurückgekehrt war, hatte Miljena bäuchlings über den Küchentisch gelegen, ihre Röcke über den prallen Po nach oben geschoben, und ein Bursche hatte mit geöffneter Hose und erregtem Glied hinter ihr gestanden, bereit zu beiderseitigem Vergnügen. Daraus war jedoch angesichts der plötzlich im Raum stehenden Ruslana Pjetkowa nichts geworden. Der Bursche war schnell verschwunden, und Ruslana Pjetkowa hatte außer einem vielsagenden Blick keine Äußerung von sich gegeben. Miljena war es jedoch sofort klar gewesen, dass dieser Vorfall entsprechende Folgen haben würde.
Nun also war Ruslana Pjetkowa mit den beiden Mädchen in den Straßen von St. Petersburg unterwegs. Ein trüber Tag, der durch Arinas ängstliche Vorahnungen ihr noch trüber erschien. Zu ihrem Erstaunen lag das "Maison de Châtiment" nur wenige Straßen vom Haus der Ruslana Pjetkowa entfernt. Sie hatte gedacht, dass dies in einem der schummrigen Viertel am anderen Ende der Stadt liegen müsste, wenn dort schon so schreckliche Dinge geschehen sollten. Stattdessen standen sie vor einem eleganten Stadthaus, ähnlich demjenigen in dem sie selbst wohnten.
Ruslana Pjetkowa läutete, und gleich wurden sie von einer Dame mittleren Alters in eleganter Kleidung, eingelassen und in einen kleinen Salon geführt. Dort angekommen wurde Arina und Miljena geheißen zu warten, während Ruslana Pjetkowa mit Olga Rusjawa, so hieß die Besitzerin des "Maison", in einem anderen Zimmer verschwand.
Dort besprach sich Ruslana Pjetkowa mit Olga Rusjawa, und ließ sich von ihr bezüglich des ersten Mals für Arina beraten.
"Sie dürfen nicht so streng sein, sie ist doch ein liebes Mädchen, wie sie mir schon früher gesagt haben". Und also kam es, dass für die beiden Mädchen sehr unterschiedliche Bestrafungen festgelegt wurden.
Arina hatte sich inzwischen etwas beruhigt, denn entgegen ihrer Erwartung, war das Haus sehr elegant eingerichtet, was sie an dem Salon, in dem sie warten mussten, erkennen konnte. Fast herrschaftlich sah es hier aus. An der Decke hing ein kristallener Lüster, und auch an den Wänden waren kunstvolle Kerzenhalter, deren brennende Kerzen den Raum in ein warmes Licht tauchten.
Dann endlich wurde die Tür geöffnet, und Arina beim Namen gerufen. Es war die Dame, die sie empfangen hatte.
"Liebe Arina ...", begann sie, "... mein Name ist Olga Rusjawa, du brauchst keine Angst zu haben, es geschieht hier nichts Unrechtes, und danach wirst Du dich mit Sicherheit besser fühlen".
Olga Rusjawa hatte eine angenehme Stimme, die Arina beruhigte, denn wer so angenehm sprach, der konnte doch nichts Böses im Schilde führen, dachte sie.
So folgte Arina über einen kurzen Gang in ein weiteres, schön eingerichtetes Zimmer, mit eleganten Tapeten an den Wänden und mit viel Plüsch überzogenen Möbeln.
Im Zimmer wartete bereits eine andere Frau. Sie schien etwas jünger als Olga Rusjawa und war schlichter gekleidet mit einem Kleid, das ihre kräftigen nackten Arme sehen ließ. Es war Uljana Levkova und sie war eine der Bediensteten von Olga Rusjawa. Auch diese begrüßte Arina freundlich, stellte sich aber nicht mit Namen vor.
Olga Rusjawa zeigte auf ein für Arina unbekanntes Möbelstück, das im Raum stand und sagte: „Le Chevalet, Mademoiselle, s´il vous plaît“. Wie etliche andere Möbelstücke im Raum war der ´Chevalet´ mit dunkelrotem Samt überzogen und schien nur eine im Raum stehende Lehne mit einem Schemel davor zu sein. Schnell verstand Arina, dass sie sich auf den Schemel knien, und ihren Oberkörper über die Lehne beugen sollte. Man hatte offensichtlich die Höhe zuvor auf ihre Körpergröße eingestellt, denn Olga Rusjawa nickte anerkennend zu Uljana Levkova mit den Worten "die Höhe stimmt".
Dann begann Olga Rusjawa
Arinas Kleider hochzuheben, und legte so ihren Popo frei. Arina erschrak, und
wollte etwas sagen, aber Olga Rusjawa sah ihr
sogleich fest ins Gesicht und meinte "du tust am besten daran keinen
Ton von dir zu geben bis alles vorüber ist, denn sonst würdest du alles nur
schlimmer machen“.
Folgsam wie Arina war, nahm sie sich fest vor, zu schweigen, bis man ihr
das Gegenteil bedeuten würde.
Mit freundlicher aber fester Stimme erklärte Olga Rusjawa nun, daß Arinas Strafe für das zerbrochene Geschirr aus 20 Hieben mit dem Lederriemen auf ihren entblößten Po bestehen sollte. Und nochmals ermahnte sie Olga Rusjawa, dass sie während der Bestrafung weder schreien noch zappeln dürfe.
"Hast du mich verstanden, Arina?" fragte Olga Rusjawa mit ernstem Ton in der Stimme.
Arina wagte nicht zu sprechen, sondern nickte nur.
Dann trat Olga Rusjawa noch näher an Arina heran, legte ihre Hände auf Arinas Rücken, und drückte Arinas Bauch leicht gegen das samtene Polster der Lehne. Die feste Berührung machte Arina ängstlich, doch sie hatte nicht lange Zeit für dieses Gefühl, denn Olga Rusjawa nickte ihrer Bediensteten zu, dass diese beginnen möge. Jene, die inzwischen einen, wohl einen halben Meter langen, Lederriemen in der Hand hielt trat einen Schritt auf Arina zu, schätzte den Abstand zwischen ihrer Hand und Arinas Po ein und holte aus zum ersten Hieb.
Es klatschte und Arina erschrak. Sie wollte schreien, weniger vor Schmerz - denn die Bedienstete hatte den ersten Hieb nur so fest geschlagen, dass der Riemen überhaupt Arinas Po in gerader Linie hatte erreichen können - als vor der Überraschung tatsächlich geschlagen zu werden. Doch Arina hielt sich zurück, und es wurde ihr Zeit gelassen sich in den Moment zu fügen. Erst als Olga Rusjawa spürte, daß Arina wieder ruhiger geworden war, nickte sie erneut, und der zweite Hieb traf Arinas Po. Die Bedienstete hatte nun ein wenig fester zugeschlagen und das Klatschen wurde etwas lauter. Arina spürte das Leder auf ihrer Haut - es hatte beide Pobacken getroffen.
Olga Rusjawa ließ Arina nun weniger Zeit und gab durch ihr Nicken der Bediensteten das Zeichen weitere Hiebe folgen zu lassen. Diese zielte mit den nächsten Hieben nun geschickt jeweils auf Arinas rechte und dann die Linke Pobacke. Hatte sie die Stärke auch gleich belassen, so konzentrierte sich nun die Intensität jeweils auf ein kleineres Stück Haut, welches sich entsprechend zu röten begann. Arina musste tief einatmen, denn nun spürte sie den ersten Schmerz in ihre Aufregung hinein.
Die Bedienstete wiederholte das Wechselspiel der Hiebe, den Lederriemen immer wieder auf eine neue Stelle auf Arinas Pobacken plazierend.
Nach zehn Hieben machte sie eine Pause und blickte auf Olga Rusjawa. Diese schloß kurz die Augen und nickte wiederum - ein Zeichen der Anerkennung dafür, dass Arina ihre erste Bestrafung mit einem Lederriemen so tapfer entgegen genommen hatte.
Dann nickte sie zweimal kurz hintereinander, und die Bedienstete nahm ihre Arbeit wieder auf. In schneller Folge verabreichte sie Arinas Po die nächsten acht Hiebe die nun der Haut einen fast gleichmäßigen roten Farbton gaben. Wie zuvor mit Olga Rusjawa abgesprochen steigerte die Bedienstete Uljana Levkova die Intensität der Hiebe dabei nicht weiter. Nur bei den letzten beiden Hieben, die wiederum je eine der beiden Pobacken treffen sollten, legte sie deutlich mehr Kraft hinein, so dass ein Zucken durch Arinas Körper ging in jenem Moment in dem das Leder auf ihre Haut traf.
Dann aber war es bereits vorüber. Olga Rusjawa ließ Arina aufstehen und reichte ihr ein Glas Wasser. Arinas Augen waren feucht als Olga Rusjawa sagte "Du warst ein tapferes Mädchen Arina", und Arina erinnerte sich daran, was Miljena ihr am Abend zuvor geraten hatte ´vergiß nicht dich zu bedanken´.
So machte Arina vor Olga Rusjawa einen tiefen Knicks "Haben sie vielen Dank Madame".
"So ist es recht, Arina...", und zu der Bediensteten gewandt, "... bringen Sie sie wieder zurück in den Salon".
Dort angekommen wartete bereits Ruslana Pjetkowa auf sie. Während Arina sich vorsichtig hinsetzte und nun erst so richtig zu spüren begann, wie heiß und empfindlich ihr Popo geworden war, stand Miljena auf, denn ihr war bedeutet worden nun der Bediensteten zu folgen.
Nun war es an ihr, und Miljena wußte, dass ihre Bestrafung wohl nicht so milde ausfallen würde.
Auch Miljena wurde in das Zimmer geführt, welches ihr von den vorangegangenen Aufenthalten im „Maison“ bereits bekannt war. So mußte Olga Rusjawa ihr auch nichts erklären, sondern Miljena legte sich gleich über die samtene Lehne, und raffte ihr Kleid um ihren Po zu entblößen. Olga Rusjawa befestigte das Kleid mit mehreren Klammern, so dass der Stoff nicht wieder herunterrutschen konnte, und die Bedienstete hatte bereits wieder den Lederriemen in der Hand.
Miljena wußte um die Regeln, sich nicht aus ihrer Position entfernen zu dürfen, und so befand es Olga Rusjawa auch nicht für nötig sie in irgendeiner Weise festzuhalten, wie noch zuvor bei Arina. Miljena kannte die Folgen von Ungehorsam gegenüber einer ansonsten überaus freundlich und zuvorkommend wirkenden Olga Rusjawa, und hätte es niemals gewagt sie herauszufordern.
Die Bestrafung begann, wobei die Bedienstete bereits nach wenigen Hieben den Lederriemen mit vollem Schwung auf Miljenas Po klatschen ließ. Hatte sie zu Beginn noch größere Pausen zwischen den Hieben eingelegt, so schwang sie sich nach den ersten sechs Hieben auf einen Rhythmus ein, der zwischen je zwei Hieben Miljena gerade genug Zeit zum Luftholen gab. Mit dem Auftreffen des Leders auf der Haut spannte Miljena ihren Po an, und immer dann, wenn er sich nach einigen langen Sekunden wieder entspannte, traf sie der nächste Hieb.
Bald waren auf diese Weise zwanzig Hiebe erreicht, und auf ein Nicken von Olga Rusjawa legte die Bedienstete den Lederriemen auf einen kleinen Tisch, der an der Wand stand.
Miljena atmte durch, war sich aber voll gewahr, dass ihre Züchtigung noch nicht vorüber sein würde.
Und so war es auch, denn die Bedienstete griff nach einer Gerte die ebenfalls auf dem kleinen Tisch bereit lag. Diese war etwa einen Meter lang, so dass sich die Bedienstete in eine etwas andere Stellung begeben musste. Es war nicht das erste Mal heute, dass sie die Gerte benutzte, und so genügte ihr auch ein kurzes Maßnehmen in dem sie mit der Spitze der Gerte Miljenas bereits deutlich gezeichneten Po berührte. Miljena spürte an der Berührung, dass es die gefürchtete Gerte war, eigentlich dafür gemacht Pferden durch leichte Berührung Befehle ihres Reiters zu geben, nun aber auch dazu geeignet ungehorsamen jungen Damen eine peitschende Lektion zu erteilen.
Die Gerte war Miljena bisher nur einmal bereits zuteil geworden, ansonsten hatte die Steigerung der Wirkung des Lederriemens stets in der Anwendung eines Rohrstocks bestanden. Heftig genug, doch noch deutlich übertroffen von der Gerte.
"Dreissig" sagte Olga Rusjawa in ruhigem Ton in Richtung der Bediensteten, die kurz nickte, und dann auch schon den ersten Hieb mit der Gerte folgen ließ.
Miljena spürte den heftigen Schmerz, wusste sich aber zu beherrschen. Die Bedienstete ließ Miljena nun mehr Zeit zwischen den Gertenhieben. Die Gerte sang leicht in der Luft bevor sie auf Miljenas Po mit einem zischenden Laut auftraf. Jeder Hieb wurde nun von Miljena mit einem Zucken beantwortet, der durch ihren ganzen Körper lief.
Uljana Levkova, die Bedienstete, verstand die Gerte meisterhaft zu führen, und achtete darauf, dass die Hiebe niemals zweimal die gleiche Stelle trafen, wobei ihr die Striemen halfen, welche die Gerte auf Miljenas Po hinterließ.
Nach dem zwanzigsten Hieb folgte eine Pause, in der Olga Rusjawa ein Glas Wasser an Miljenas Lippen hielt, die dankbar trank. Die bisherige Züchtigung hatte ihren Mund trocken werden lassen, obwohl sie keinen Laut von sich gegeben hatte. Da waren nur Tränen gewesen, die nun aus Miljenas Augen liefen, und in dicken Tropfen auf den Boden fielen.
Dann trat Olga Rusjawa wieder zur Seite und Uljana Levkova nahm ihre Arbeit erneut auf. Wieder und wieder tanzte die Gerte auf Miljenas Pobacken und sang dabei ihr zischendes Lied.
Dann war es vorbei, und die Bedienstete legte die Gerte wieder zurück auf den kleinen Tisch. Wie es sich gehörte bedankte sich auch Miljena bei Olga Rusjawa, die daraufhin den Raum verließ.
Es gehörte zum Service des Salons der Olga Rusjawa, dass die Bedienstete der, immer noch tränennassen, Miljena einen kleinen Topf hinhielt, bevor sie sagte: "Ich bin in einigen Minuten zurück. Nimm dir so viel du brauchst". Dann verschwand sie aus dem Raum. In dem Topf war eine kühlende Salbe wie Miljena wußte, und sie beeilte sich diese über ihren gezüchtigten Popo zu verteilen.
Nachdem die Bedienstete zurückgekommen war, führte sie Miljena zurück zu dem kleinen Salon, in dem Arina und Ruslana Pjetkowa auf sie gewartet hatten. Dann wurde sie von Olga Rusjawa hinausgebracht und verabschiedet.
Schweigend gingen sie den kurzen Weg durch die Straßen zum Haus der Ruslana Pjetkowa. Auch den Rest des Tages über schwiegen die beiden Mädchen. Erst als sie am Abend alleine auf ihrem Zimmer waren erzählten sie sich gegenseitig von ihren erlittenen Züchtigungen. Während die Spuren auf Arinas Popo bereits fast verschwunden waren, zeigte Miljenas Po noch deutliche Spuren der Gerte. Doch diese war bereits wieder frohgemut und meinte: "Wenn ich morgen dem Pjotr meinen Po zeige ist er mir etwas schuldig - immerhin war er es, der ..." sie ließ den Satz unvollendet.
"Der was ...?", fragte Arina neugierig.
"Ach nichts, dazu musst du noch ein wenig älter werden", flaxte Miljena.
Arina fragte nicht weiter, denn für heute hatte sie genug neue Erfahrungen gemacht.
Libertineros 2013, 2025
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