II. Die Heldin
(Teil 2 der Trilogie Les Maisons du Châtiment von Libertineros)
Zwei Jahre waren seit Arinas Eintritt in den Haushalt der Ruslana Pjetkowa vergangen. Arina war zu einer schönen jungen Frau herangereift. Jetzt mit nunmehr 16 Jahren hatten sich ihre Brüste voll entwickelt, und auch ihr Becken war runder und voller geworden, wenn sie auch immer noch deutlich schlanker als Miljena in diesem Alter war. Miljena, das andere Hausmädchen von Ruslana Pjetkowa, hatte ihr inzwischen vieles beigebracht. Arina war zu Beginn recht naiv gewesen, da ihre Eltern sie von der rauen Umwelt des Russlands des 19ten Jahrhunderts weitgehend ferngehalten hatten, aber Stück für Stück hatte Miljena Arina gezeigt, um was es im Leben wirklich ging, insbesondere, was den Umgang mit den jungen Burschen betraf.
Miljena hatte zu Beginn noch sehr zurückhaltend von ihren eigenen Liebschaften und Abenteuern berichtet, denn sie befürchtete Arina zu früh aus ihrer Kindlichkeit herauszureißen. Aber nach ihrem ersten Besuch im „Maison de Châtiment“ der Olga Rusjawa hatte Arina einen richtigen Entwicklungsschub gemacht. Arina war immer neugieriger beim Thema ´Burschen´ geworden, und Miljena hatte es als ihre Aufgabe angenommen, der noch völlig unerfahrenen Arina so manchen Rat zu geben, und damit manche Enttäuschung zu ersparen.
Natürlich hatte Arina inzwischen längst ihre Sexualität entdeckt, und Miljena hatte ihr die Freuden gezeigt, die sie sich gegenseitig bereiten konnten, aber auch von den Gefahren gesprochen, die gerade im Umgang mit Burschen lauerten. So schärfte sie ihr ein, daß sie auf keinen Fall einen Burschen sein Glied in ihr ´Kätzchen´ „stecken lassen“ sollte.
Arina begann ihre ersten Erfahrungen zu machen, und so kam sie bald mit der Frage zu Miljena: "Aber was soll ich tun, wenn er es doch so gerne möchte?"
Miljena riet ihr: "Dann biete ihm an sein Glied in deinen Mund zu nehmen, das mögen die Burschen sehr. Und wenn er gar keine Ruhe geben will, so sage ihm, daß ein Gelübde dich bindet. Die Burschen sind alle abergläubig, und würden es nie wagen gegen ein Gelübde zu verstoßen. Wenn Du ihm dann noch anbietest, dass er stattdessen dein anderes Löchlein benutzen darf, so wird er seelig sein und dich nicht weiter bedrängen".
„Aber mein anderes Löchlein ...?", Arina wurde ängstlich, "… geht das überhaupt?".
"Bei mir geht es auch ...", grinste Miljena, "... und es macht sogar Spaß, aber du musst einiges beachten …". Mit diesen Worten gab Miljena Arina ein Stück fein poliertes Holz, das aussah wie eine kleine Zitrone mit einem Fuß auf den man es aufrecht stellen konnte.
„Das ist meine Liebeszitrone“, stelle Miljena den sonderbaren Gegenstand vor.
"Was soll ich denn damit tun?" sah Arina fragend Miljena an, die ihr daraufhin bedeutete sich bäuchlings auf ihr Bett zu legen. Dann nahm sie die ´Zitrone´ und rieb das Holz mit einer dicken Creme ein, die sie aus einem kleinen Töpfchen holte. Mit ihrem Zeigefinger entnahm Sie dem Töpfchen einen weiteren dicken Tropfen Creme, und strich diese auf Arinas Popoloch. Dann steckte sie die Spitze der ´Zitrone´ in Arinas Anus, und schob diese behutsam immer ein kleines Stückchen weiter hinein. Arina wusste nicht so recht, wie ihr geschah und was sie davon halten sollte, doch es fühlte sich nicht unangenehm an, und so ließ sie Miljena gewähren.
Stück für Stück überwand Miljena mit der ´Liebeszitrone ´ den Widerstand von Arinas Anus bis der dickste Teil des mit Creme bedeckten Holzes in Arinas Löchlein verschwunden war. Dann schloss sich das Löchlein um das sich verjüngende Holz und die ´Zitrone´ verschwand immer tiefer bis der Fuß des Holzes das weitere Vordringen verhinderte.
Da Miljena in der Zwischenzeit begonnen hatte Arinas kleine Knospe zu streicheln, fand Arina durchaus Gefallen an diesem Zustand. Die ´Zitrone´ in Arinas Popo ließ sie ein bereits bekanntes Gefühl noch viel intensiver erleben, und je länger es andauerte, umso heißer wurde es Arina.
Von diesem Tag an wiederholten sie die Prozedur an vielen Abenden. Miljena hatte noch weitere ´Zitronen´ unter ihrem Bett, eine dickere, und auch eine, die sich nach der dicksten Stelle nicht weiter verjüngte und aussah wie ein Penis, was Arina besonders interessant fand.
Dann kam der Tag an dem Arina Aleksandr begegnete, einem jungen Mann von 18 Jahren, der erst kürzlich von einem Internat in sein Elternhaus zurückgekehrt war. Diese lebten im Nachbarhaus, welches sich über den Hof mit dem Haus von Ruslana Pjetkowa einige Nebengebäude teilte. Sie begegneten sich im gemeinsam genutzten Trockenhaus, wo Arina gerade dabei war Wäsche aufzuhängen. Aleksandr war eher zufällig dort, da er sich den ganzen Tag schon gelangweilt hatte.
Sie kamen ins Gespräch, und verliebten sich umgehend ineinander. Aleksandr, ein stattlicher junger Mann, war einen Kopf größer als Arina und hatte blonde lockige Haare. Er verbrachte die Tage in seinem Elternhaus, bis in zwei Monaten seine Ausbildung an der Militärakademie beginnen sollte.
Bald trafen sie sich fast jeden Tag in jenem Trockenhaus, und nach den ersten Küssen und zärtlichen Berührungen blieb es nicht aus, dass Weiteres folgte. Arina befolgte Miljenas Rat, und so durfte Aleksandr schrittweise immer mehr von Arina genießen.
Aleksandr war zum ersten Mal in seinem Leben bis in den Kern seines Wesens verliebt. So konnte er sich an Arinas Gesicht nicht sattsehen und verlor sich in ihren blauen Augen. Und wenn sie ihm im Trockenaus ihre Brüste zeigte, so liebkoste er sie lange mit seiner Zunge, so daß Arina vor Lust vergehen mochte. Kein Wunder also, das sie ihm nicht nur gleiches mit ihrer Zunge an seinem Glied zurückgab, sondern ihm auch erlaubte, ihr noch näher zu kommen.
Die Übungen mit den ´Zitronen´ waren nicht umsonst gewesen, und Aleksandr genoß es Arina auf diese Weise nahe zu sein.
Ebenso wie Arinas Brüste liebte Aleksandr ihre rückwärtigen Rundungen, und es genügte bereits das Arina sich über einen im Raum stehenden Waschtisch beugte, und ihre Röcke anhob, dass Aleksandrs Hose fast zu platzen drohte.
So auch an jenem Tag, der sich als so verhängnisvoll erweisen sollte.
Arina und Aleksandr hatten sich am späten Nachmittag wieder im Trockenhaus eingefunden. Nach langen Umarmungen und intensiven Küssen hatte Arina Aleksandrs Glied aus seiner Hose befreit, und durch zärtliche Liebkosungen mit ihren weichen Händen und ihrer noch weicheren Zunge in höchste Erregung versetzt. Diese Erregung steigerte sich noch nachdem sich Arina bäuchlings über einen der Waschtische gebeugt, und ihre Röcke hochgezogen hatte. Aleksandr liebte den Anblick von Arinas Popo, der an diesem Tag noch leichte Rötungen von einem am Vortag stattgefundenen Besuch im „Maison“ der Olga Rusjawa zeigte. Aus einem Döschen, das Arina sich angewöhnt hatte zu ihren Treffen im Trockenhaus immer mitzubringen, entnahm Aleksandr mit seinem Zeigefinger ein wenig Creme, und strich damit über Arinas Polöchlein. Die Berührung ihrer warmen empfindlichen Haut mit der kühlen Creme steigerte auch Arinas Erregung in Erwartung des Kommenden. Dann setzte Aleksandr sein steifes Glied an Arinas Anus an, und begann sanft einzudringen, während seine Finger Arinas Knospe streichelten.
Als Aleksandr mit seinem Glied bereits vollständig in Arina eingedrungen war, erschien Aleksandrs Mutter im Raum, und stieß einen gellenden Schrei aus.
Erst schien es, als wollte sie ohnmächtig werden, aber dann bekam sie einen hochroten Kopf, und stürmte davon.
Wenig später standen Arina und Aleksandr einem Tribunal im Wohnzimmer der Familie Sonamowitsch, der Familie Aleksandrs, gegenüber. Auch Ruslana Pjetkowa war aus ihrer Wohnung zu den Sonamowitsch gekommen.
Aleksandrs Vater, Kornej Sonamowitsch war wütend aber beherrscht, und verkündete, dass Aleksandr in der Konsequenz nicht zur Armee, sondern zur, von ihm verhassten, aber vom Vater geschätzten, Marine eingezogen würde. Über die Strafe für Arina sollte im Folgenden beraten werden.
Arina wusste darum, wie verhasst Aleksandr die Marine war, und dass er bereits einmal gesagt hatte, dass sich eher das Leben nehmen würde, als zur Marine zu gehen.
In diesem Wissen kniete sie sich spontan auf den Boden, und sagte:
"Nein, es ist alles meine Schuld. Ich habe Aleksandr verführt - er wollte es nicht. Er hat sich sogar gewehrt, aber ich habe ihn überredet.“
Der Ärger in Kornej Sonamowitschs Gesicht wich einem Erstaunen gefolgt von einem überlegenen Lächeln.
Zwar konnte er nicht glauben, was Arina da behauptete, aber es war ihm ganz recht, wenn Arina die Hauptschuld auf sich nahm, denn so würde das Ansehen seiner Familie nicht in dem Maße leiden, als wenn sein Sohn die treibende Kraft gewesen wäre.
"Du behauptest also, ganz alleine die Schuld an diesem unglaublichen Vergehen zu haben?", fragte Kornej Sonamowitsch mit eindrücklicher Stimme, und Arina antwortete ihm: "Ja, ich bin diejenige, die ihr bestrafen müsst, nicht euren Sohn".
Auch Ruslana Pjetkowa war erstaunt, blieb aber trotz dieser Aussagen völlig ruhig. Auf einen Blick hin verließ sie kurz mit Kornej Sonamowitsch den Raum in ein Nebenzimmer, wo sie kurz über das weitere Vorgehen berieten.
Nachdem sie zurückgekehrt waren, sprach Kornej Sonamowitsch in ernstem Ton zu der immer noch auf dem Boden mit gesenktem Kopf knieenden Arina:
"Arina, du hast zugegeben die alleinige Schuldige zu sein, das zeugt von einem gewissen Anstand, doch schützt es dich nicht vor den Konsequenzen, die du zu tragen haben wirst. Ruslana Pjetkowa und ich sind übereingekommen, dass du als angemessene Strafe in vier Wochen im Maison de Châtiment von Olga Rusjawa ausgepeitscht werden wirst. Aufgrund der Schwere deines Vergehens wird dabei die Nagaika zur Anwendung kommen, und damit du dich in Zukunft von meinem Sohn fernhälst, wird er selbst die Strafe vollziehen".
Arina hörte die Worte und blieb stumm. In Aleksandrs Gesicht spiegelte sich jedoch das blanke Entsetzen darüber, daß er seine geliebte Arina schlagen sollte, und das auch noch mit einer Nagaika, der gefürchteten Peitsche der Kosaken.
Aber ein Blick in das Gesicht seines Vaters verriet ihm, dass er nun zu schweigen hatte, wenn er nicht alles nur noch schlimmer machen wollte.
Kornej Sonamowitsch hatte den Termin so weit in die Zukunft gelegt, weil er unmittelbar vor einer längeren Reise stand, und bei der Züchtigung unbedingt selbst zugegen sein wollte.
Immerhin blieben noch vier Wochen Zeit, dachte Aleksandr, und in diesen vier Wochen konnte ja vielleicht noch einiges geschehen.
Tatsächlich ereignete sich in diesen vier Wochen einiges Unerwartete, aber nicht, wie Aleksandr es sich vielleicht vorgestellt hatte.
Zwar hatte Kornej Sonamowitschs Frau Eleonora, die während des Tribunals selbst kein Wort gesprochen hatte, noch am selben Abend versucht ihren Mann mit Hinweis auf die Zartheit von Arina, zu einer Abmilderung der Strafe zu bewegen. Auch sei Aleksandr doch im Leben noch sehr unerfahren. Aber gerade der Hinweis darauf, dass sein Sohn im Umgang mit der Nagaika völlig unerfahren war, brachte Kornej Sonamowitsch auf eine Idee. Und so wurde Aleksandr bereits am nächsten Tag auf das Landgut seines Onkels Nikanor Rostovskij geschickt, mit einem Brief an eben diesen Onkel, dass Aleksandr dort den Umgang mit der Nagaika erlernen sollte.
Auf dem Land war es üblich, dass das Gesinde mit der Nagaika für seine Vergehen gezüchtigt wurde, und so erschien dies für Kornej Sonamowitsch der beste Ort, an dem sein Sohn Aleksandr eben dies erlernen konnte. Gleichzeitig war Aleksandr damit erst einmal aus der Umgebung von Arina entfernt, und sollte so den nötigen Abstand gewinnen um sie angemessen bestrafen zu können. Auch hoffte er, dass das rauhe Landleben seinen, nach Ansicht von Kornej Sonamowitsch, verweichlichten Sohn zu einem für die Armee geeigneteren Kandidaten machen würde.
Kornej Sonamowitsch hatte gegenüber seinem Sohn Aleksandr auch keinen Zweifel daran gelassen, dass er keine Milde dulden würde. Würde sein Sohn versuchen Arina zu schonen, so würde er selbst die Bestrafung übernehmen, und zudem Aleksandr doch zur Marine gehen müssen.
Aleksandr beugte sich und wurde, auf dem Landgut angekommen, von seinem Onkel Nikanor Rostovskij empfangen. Nachdem er sein Zimmer bezogen und sich frisch gemacht hatte, ließ Nikanor Rostovskij den Großknecht Ilja rufen, der auf dem Landgut die Führung des Gesindes innehatte, und auch für ihre Züchtigungen verantwortlich war. Dieser sollte Aleksandr den Umgang mit der Nagaika lehren.
Ilja entpuppte sich als rauher,
aber auch fröhlicher und umgänglicher Bursche mit kräftiger Statur und braunen
lockigen Haaren, neben dem der zarte Aleksandr unscheinbar und zerbrechlich
wirkte. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit fanden beide jedoch schnell ein
freundschaftliche Verhältnis zueinander.
Ilja war kein dummer Bursche, und hätte er nicht ärmlichen Verhältnissen
entstammt, hätte aus ihm durchaus ein ordentlicher Offizier werden können.
Es war ein heißer Sommer, und Ilja nahm Aleksandr mit hinaus auf die Felder, wo Ilja einerseits die Arbeiten der Knechte und Mägde überwachen konnte, und gleichzeitig den zunächst verschlossen wirkenden Aleksandr näher kennenlernen konnte. Durch geschickte Fragen fand Ilja bald heraus, was der Hintergrund war, weshalb er Aleksandr den Umgang mit der Nagaika beibringen sollte. Und da Ilja dem schwachen Geschlecht und den Beziehungen zu Demselben große Sympathien entgegenbrachte, solidarisierte er sich schnell mit Aleksandr, und wusste diesen bald zu beruhigen.
"Mach dir keine Sorgen Aleksandr, ich bin ein Meister der Nagaika, und ich weiß wie du sie einsetzen kannst, ohne deiner Arina allzu großen Schaden zuzufügen. Je nachdem, wie man sie benutzt, kann die Nagaika sehr unterschiedlich wirken".
Aleksandr wandte ein, dass sein Vater ihn gewarnt hatte beim kleinsten Anzeichen einer Schonung von Arina die Züchtigung selbst durchzuführen.
"Auch darüber brauchst du dir keine Gedanken zu machen ... ", beschwichtigte Ilja, "... ich werde dir beibringen wie du mit der Nagaika so umgehen kannst, daß es für einen Außenstehenden nicht zu unterscheiden ist, ob du sie mit voller Härte auspeitschst, oder in einer Weise, die für deine zarte Arina zu ertragen sein wird“.
In der Tat hatte Ilja seine Kunst schon viele Male unter Beweis stellen können, und die Mägde dankten es ihm auf eine für ihn sehr angenehme Weise.
So begann Aleksandrs „Ausbildung“, wobei ihm Ilja erst einmal zeigen mußte, wie man die Nagaika führt, ohne daß man sich dabei nicht selbst auf die Finger schlägt - eine für den unerfahrenen Aleksandr zunächst recht schmerzhafte Erfahrung. Denn die armlange geflochtene Lederpeitsche war wie eine Schlange, die blitzschnell zuschlagen konnte, und einer sehr genauen Führung bedurfte um ihr Ziel mit der gewünschten Wirkung zu treffen.
Aber Aleksandr war geschickt und lernte schnell, und schon am ersten Samstag, kaum fünf Tage nach seine Ankunft beendete Ilja die Übungsstunde am Morgen indem er sagte: „Du machst dich gut, Aleksandr, heute Abend kannst du mir helfen“, und eröffnete Aleksandr das wie jeden Samstagabend für das Gesinde die Stunde der Abrechnung ihrer wöchentlichen Sünden stattfinden würde.
Dafür war extra der Samstagabend gewählt, damit die Sünder über Nacht ihr Fehlverhalten bedenken und im sonntäglichen Gottesdienst bereuen konnten. Dies bedeutete nichts anderes, als dass all jene die sich im Laufe der Woche etwas zu Schulden hatten kommen lassen, sich in einem bestimmten Kellergewölbe einfinden mussten, um dort von Ilja ihre Züchtigung zu empfangen. Das Strafmaß wurde Ilja jeweils am Nachmittag bereits vom obersten Hausverwalter in Form eine Liste mitgeteilt.
An diesem Samstag gab es drei Delinquenten, einen Knecht und zwei Mägde. "Heute werde ich dir zeigen können wie unterschiedlich die Nagaika wirken kann - pass gut auf". sagte Ilja bevor er als erstes den Knecht hereinkommen ließ.
Der Knecht sollte 30 Peitschenhiebe bekommen, und
Ilja ließ die Nagaika auf dessen Rücken tanzen, so daß
dieser am Ende heftig gezeichnet war.
Aleksandr erschien die Bestrafung unmenschlich und grausam, aber er nahm sich
zusammen und verfolgte das Geschehen aufmerksam. Dennoch hatte Aleksandr den
Eindruck, daß der Knecht mit einer gewissen
Erleichterung in seinem Gesichtsausdruck den Raum wieder verließ.
Dann kam die Reihe an eine Magd namens Taisija. Sie war die persönliche Zofe der Hausherrin, also der Tante von Aleksandr, und schon in der Art, wie sie den Raum betrat, mit erhobenem Haupt und trotzigen Augen, drückte sie ihre Verachtung für Ilja aus, der in ihren Augen nur ein schmutziger Stallbursche war. Umso größer Taisijas Erstaunen, daß sie den jungen Herrn Aleksandr in der Gesellschaft Iljas wahrnahm - wie passte dieser feine Herr zu jenem Grobian?
Dank ihrer Stellung und Arbeit in der Nähe der Herrschaft war Taisija in der Vergangenheit nur selten bestraft worden, und wenn, dann meist von ihrer Herrin selbst. Diesmal hatte sie jedoch durch eine Ungeschicklichkeit eines der teuren Kleider ihrer Herrin ruiniert, was sie nicht so leicht davonkommen ließ. Zwanzig Peitschenhiebe waren ihr daher von ihrer Herrin zugedacht worden. Mehr noch als die zwanzig bevorstehenden Hiebe erzürnte Taisija aber die Tatsache, daß sie dafür ihren nackten Po diesem Rohling von Großknecht gegenüber entblößen sollte. Das gehörte sich doch nicht!
Dieser hingegen ließ sich nichts anmerken und streckte Taisija freundlich seine Hand entgegen, die sie jedoch ausschlug, und trotzig den Weg alleine zu einem im Raum stehenden Bock einschlug. Dort angekommen bedeutete Ilja ihr, daß sie sich über diesen legen mußte, und zu ihrem Entsetzen stellte Taisija fest, daß sie zudem von Ilja mit Seilen an ihren Händen festgebunden wurde.
Dann schob Ilja genüsslich die Röcke über Taisijas Po und brachte so ihren runden Po im gedämpften Licht des Gewölbes. Taisija war an sich ein hübsches Mädchen. Aleksandr schätzte sie auf ungefähr 20 Jahre. Mit blonden langen Haaren, recht schlank und groß mit einer ausgeprägten Taille, aber sichtlich etwas zu eingebildet.
Aleksandr ertappte sich, wie er ausgiebig den über den Bock präsentierten Po anstarrte, und zwischen Taisijas Beinen ihre Schamgegend erblickte. Währenddessen hatte Ilja den richtigen Abstand zum Einsatz der Nagaika eingenommen, und ohne zuvor Maßnehmen zu müssen, setzte er den ersten Hieb punktgenau auf Taisijas rechte Pobacke. Taisija schrie auf und zuckte in sich zusammen, aber Ilja ließ ihr keine lange Zeit zur Erholung, sondern plazierte gleich darauf den nächsten Hieb auf Taisijas linker Pobacke. Zwei leuchtend rote Flecken zierten nun Taisijas Po und Aleksandr verspürte eine seltsame Aufregung in sich ob des ihm dargebotenen Schauspiels. Denn Taisija gab nun mit jedem neuen Hieb der ihre Pobacken traf einen höheren und spitzeren Schrei von sich. Ilja setzte die Bestrafung fort, bis auch der letzte der zwanzig Hiebe seinen Weg auf Taisijas Po gefunden hatte. Dann band er sie los, und schnell entschwand Taisija aus dem Raum.
"Eigentlich hätte sie noch mehr verdient", meinte Ilja verächtlich, dem die hochnäsige Art der herrschaftlichen Zofe offensichtlich nicht gefiel.
Ganz anders, als Aljona, die Magd, die heute in Bezug auf die sonnabendlichen Züchtigungen den Abschluß machen sollte. Aljona betrat den Raum mit demütig gesenktem Kopf. Sie trug ein grobleinenes Kleid, viel schlichter als zuvor die Zofe erschienen war. Ihre langen dunkelblonden Haare trug Aljona zu einem großen Zopf zusammengeflochten und ihre Augen betrachteten neugierig den unerwartet anwesenden Aleksandr.
Ilja reichte Aljona die Hand und flüsterte ihr zu "seine Anwesenheit ändert nichts an unserer Abmachung". Aljona ließ sich willig an Iljas Hand zum Bock führen und legte sich über den Bock. Auch ihr schob Ilja das Kleid hoch über den Po.
Zwei pralle, runde Pobacken kamen zum Vorschein, und Aleksandr bemerkte, wie Ilja fast liebevoll über die Rückseiten von Aljonas Oberschenkeln und über die Rundungen des Pos streichelte.
Dann nahm Ilja wie zuvor bei Taisija Aufstellung, und mit lautem Knallen fand die Nagaika auch auf Aljonas dargebotenem Popo ihre Ziele. Aljona ertrug die Hiebe jedoch gefasster, kaum daß ein Laut über ihre Lippen kommen mochte. Eher war noch ein Stöhnen zu vernehmen, jeweils kurz nach dem lauten Knall der, auf ihre Haut auftreffenden, Peitsche. Aleksandr vermutete, daß Aljona bereits wesentlich häufiger den Kuss der Peitsche zu spüren bekommen hatte als die zuvor hysterisch schreiende Taisija.
Auch Aljona hatte zwanzig gesetzte Hiebe zu ertragen, bevor Aleksandr beobachten konnte, wie Ilja hinter sie trat, und ihr einen Kuß auf jede der beiden rot gezeichneten Pobacken drückte.
Dann durfte auch Aljona sich erheben und den Raum verlassen.
"Nun, hast du gut aufgepasst und ist dir etwas aufgefallen?", fragte Ilja, und Aleksandr überlegte: "Ja, ich fand die Bestrafung des Knechts am grausamsten. Natürlich ist er ein Bursche und sollte damit mehr ertragen können als die Mägde, aber wenn ich bedenke wie zerschunden sein Rücken war, als er den Raum verließ".
"Und bei den Mägden...", fragte Ilja weiter, "... ist dir da ein Unterschied aufgefallen?"
"Eigentlich weniger, denn obwohl die Erste viel lauter schrie und sie dich wohl nicht mochte, während du der Zweiten nach der Bestrafung noch auf den Po geküsst hast, schien mir die Bestrafung der beiden im Wesentlichen gleich zu sein. Für die Erste schien es mir eine neue Erfahrung zu sein, während die zweite bestimmt schon öfter die Peitsche zu spüren bekommen hat", meinte Aleksandr.
"Da hast du recht, und doch wieder
nicht", erwiderte Ilja mit
einem Grinsen im Gesicht. "Schau, Taras der Knecht, ist ein anständiger
Kerl. Wir gehen oft zusammen einen Trinken, und er wird morgen seine Striemen
noch zeigen können, aber übermorgen ist schon alles wieder verschwunden. Und
die Schmerzen wird er morgen früh schon nicht mehr spüren.
Anders bei Taisija. Die wird noch in vier Tagen die
Spuren mit sich herumtragen, und wenn sie sich morgen zum Abendbrot an den
Tisch setzt, wird sie sich schmerzlich an den heutigen Abend erinnern.
Und wieder anders die Aljona. Du hast zwar das
Knallen des Leders gehört, und die Zeichen auf ihrem Po gesehen, aber sie wird
nachher in meine Kammer kommen, ich werde ihre Haut mit einer Salbe einreiben,
und morgen früh wird alles für sie vergessen sein".
Ilja unterließ es hierbei hinzuzufügen, daß Aljona das, dem Einreiben mit der Salbe folgende Geschehen, ebenso schnell nicht vergessen würde. Denn wie immer wenn sie von Ilja gezüchtigt worden war, verstand er es sie im Nachgang zu einem intensiven Höhepunkt zu lecken, wofür sie sich durch ein entsprechendes Zungenspiel seinem Glied gegenüber zu bedanken wußte.
Sie verließen den Kellerraum gemeinsam, und Ilja meinte noch bevor sie für den Abend auseinandergingen: "Warte bis nächsten Samstag, Aleksandr, bis dahin werde ich dir die Unterschiede zeigen und du wirst fleißig üben, denn dann wirst du deine erste Züchtigung selbst ausführen", und mit einem Grinsen verabschiedete sich Ilja von Aleksandr.
Wie versprochen weihte Ilja Aleksandr schrittweise in die Details der Kunst des Umgangs mit der Nagaika ein, und Aleksandr erwies sich als gelehriger Schüler.
Ilja hatte im Kellergewölbe verschiedene Säcke mit Stroh, Korn und Sand gefüllt, und diesen mit einer Schnur sogar das ungefähre Aussehen von Popos gegeben. An diesen musste Aleksandr die verschiedenen Techniken solange üben, bis Ilja fand, dass die Hiebe mit der Nagaika die richtigen Spuren auf den unterschiedlich gefüllten Säcken hinterließen.
Schnell war die Woche vorüber, und Ilja empfing die "Liste" vom Hausverwalter wie üblich am Samstagnachmittag. Heute jedoch war die Liste sehr kurz, denn sie bestand nur aus einem einzigen Namen: Irina.
Irinas Strafmaß war auf die, zumeist für die Mägde übliche, Anzahl von zwanzig Peitschenhieben festgelegt worden. Je näher der abendliche Termin im Keller rückte, desto unruhiger wurde Aleksandr. Immerhin würde es das erste Mal in seinem Leben sein, dass er ein Mädchen schlagen würde, und dann noch mit einer Peitsche. Er wusste, dass wenn er sich ungeschickt anstellte, er die Haut empfindlich verletzen konnte. Der Gedanke ein Mädchen zu schlagen war ihm unangenehm, auch wenn er bei den Bestrafungen der Mägde am vorangegangenen Samstag durchaus auch eine gewisse Erregung angesichts der nackt vor ihm präsentierten Weiblichkeiten verspürt hatte. Ja, er hatte sich sogar dabei ertappt, dass er des Nachts während er sich in seinem Bett selbst Lust verschafft hatte, dieses Bild, der von der Nagaika gezeichneten Popos und der erspähten Schambereiche der Mägde, vor Augen hatte, und er daraufhin eine heftige Eruption erlebt.
Andererseits erinnerte ihn gerade der Name der Magd Irina an seine Geliebte Arina, und mit gemischten Gefühlen ging er die Stufen hinab in den Keller, wo bereits Ilja auf ihn wartete.
"Pass auf ...", meinte dieser, "... Irina ist auch eine von jenen Mägden wie Aljona letzte Woche. Sie ist lieb, und du wirst sehen, dass sie mir das verabredete Zeichen geben wird".
"Welches Zeichen?", wollte Aleksandr wissen.
"Nun, ich werde ihr die Hand reichen, wenn es daran geht, sie zum Strafbock zu führen, und wenn sie ihre Hand in die meine legt, dann ist das das Zeichen, dass sie auf die mildere Art der Nagaika hofft. Sie wird sich danach entsprechend erkenntlich zeigen ...". Auf Iljas Gesicht zeigte sich ein genießerisches Grinsen, und Aleksandr verstand.
So war es denn auch, nachdem Irina den Raum betreten hatte, und Ilja das Strafmaß verkündet hatte. Irina legte sanft ihre Hand in die von Ilja, und ließ sich fügsam zum Strafbock zu führen.
Bevor sich Irina in Position begab, verkündete Ilja ihr, daß heute der Herr Aleksandr ihre Züchtigung durchführen würde, sie aber keine Angst zu haben brauche, da die gleichen Regeln wie bei ihm selbst gelten würden.
Ohne weiteres Zögern beugte sich Irina über den Strafbock und Aleksandr konnte beobachten wie Irinas lange, braune Haare, die sie ungewöhnlicherweise offen trug, seitlich über ihren Rücken flossen, während Ilja das Kleid nach oben schob, um ihren Po zu entblößen. Es entging Aleksandr nicht, dass Ilja dabei seine Hände sanft über die Innenseiten von Irinas Schenkel streichen ließ, was Irinas Körperhaltung zu entspannen schien.
Dann war es an Aleksandr, seine Position einzunehmen, und er war ein wenig selbst über sich erstaunt, dass er in diesem Moment weniger Aufregung verspürte, als in den Stunden zuvor. Im Gegenteil, schien eine seltsame Ruhe über ihn gekommen zu sein, und nachdem Ilja ihm mutmachend zugenickt hatte, begann er mit ruhiger Hand den ersten Hieb auf Irinas Popo zu plazieren. Er hatte sich dazu die rechte Pobacke vorgenommen, die ihm von seiner Stellung als Rechtshänder aus, gezielter zu erreichen schien.
Zu seinem Erstaunen traf er genau die Stelle, welche er mit seinen Blick zuvor fixiert hatte. Irina hatte indes das Auftreffen der Lederspitze auf ihrer Haut mit einem tiefen Einatmen quittiert, zu Aleksandrs Beruhigung aber nicht geschrien. Nach einer kurzen Pause ließ Aleksandr den zweiten Hieb folgen, wofür er diesmal mit seinem Blick die linke Pobacke fixierte. Und wieder landete das Leder genau dort, wo er es sich vorgestellt hatte.
Ilja beobachtete jede Bewegung von Aleksandr genau, und stellte zufrieden fest, dass mit jedem weiteren Hieb Aleksandrs Hand und die Nagaika immer mehr eine Einheit bildeten. Aleksandr variierte die Stärke der Hiebe und registrierte die Reaktionen von Irina. Zu seiner Genugtuung konnte er feststellen, dass diese zwar immer heftiger atmete, aber der Schmerz im Rahmen dessen zu bleiben schien, was er sich selbst als Ziel gesetzt hatte: nämlich weit unter jener Schwelle, an der er Irina ernsthaften Schaden zufügen würde.
Trotzdem erzeugte er mit der Peitsche ein schrecklich grausam klingendes Knallen, und nach den ersten zehn Hieben zeigte Irinas Po bereits die Spuren einer heftig zu scheinenden Züchtigung.
Ruhig und konzentriert führte Aleksandr die Züchtigung weiter fort, bis auch der letzte der zwanzig Hiebe seinen Weg auf Irinas Popo gefunden hatte. Dann ließ er die Peitsche sinken und half Irina auf ein Zeichen Iljas sich vom Strafbock zu erheben.
Schneller jedoch, als Aleksandr es sich versehen konnte, drückte ihm Ilja eine kleine Dose in die Hand, sagte nur "damit solltest du sie nun eincremen", und verschwand schnell aus dem Raum. Darauf war Aleksandr nun nicht vorbereitet gewesen, aber es war alles so schnell gegangen, dass er gar keine großen Fragen stellen konnte.
Ohne weitere Verzögerung entkleidete Irina sich nun vollständig, und Aleksandr errötete ein wenig, als er ihrer vollen, von einem breiten Hof umrahmten, Brüste ansichtig wurde. Sein Blick blieb an ihren steif aufgerichteten Brustwarzen hängen und ohne darüber nachzudenken setzte er sich auf einen im Raum stehenden Stuhl.
Im nächsten Moment lag Irina über seinen Knien, was Aleksandr zunächst als schade empfand, da ihm nun der Blick auf ihre Brüste verwehrt war. Dafür wurde er aber mit dem Anblick ihres zuvor gepeitschten Popos entschädigt, der ihm mit seinen rötlichen Zeichnungen entgegen leuchtete.
Er öffnete die Dose, nahm eine Portion der darin befindlichen Creme auf seinen Zeigefinger und begann damit sanft über Irinas rechte Pobacke zu streichen. Wie heiß diese sich anfühlte, und wie groß der Kontrast zwischen Irinas heißer Haut und seinen, durch die Creme benetzten, Fingern war!
Irina schien die Berührung zu genießen, und auch Aleksandr verlor sich im cremigen Streicheln von Irinas gezüchtigter Haut. Diese schien ihren Po immer weiter seiner Hand entgegenzustrecken, und so kam es, daß seine Finger sich verirrten und wie durch Zufall ihre Schamlippen berührten, was Irina zu einem leisen Stöhnen brachte. Wie im Rausch folgte Aleksandr nun dieser Spur, und bald verloren sich seine Finger immer tiefer in Irinas Scham.
Er streichelte sie, und sie kam seinen Fingern mit viel Feuchtigkeit entgegen, bis nach einiger Zeit ihr Becken in heftigen Zuckungen seine Finger umschloß.
Noch immer glänzte Irinas Po von der inzwischen vollständig gleichmäßig verteilten Creme, und im nächsten Moment stand sie auf, kniete sich vor ihn hin, und bedeutete Aleksandr aufzustehen.
Sie öffnete seine Hose, und ihre Hände nahmen sein steifes Glied entgegen, welches von den vorangegangenen Ereignissen an seiner Spitze bereits verräterisch glänzte.
Sanft begann sie zu reiben, und nach kurzer Zeit benutzte sie ihre Zunge, um die glänzende Feuchtigkeit von der Spitze seines Gliedes zu lecken. Dann nahm sie es in ihren Mund, und Aleksandr verlor sich in ihren langen, braunen Haaren mit seinen Händen. Unendlich lange schien es ihm, und doch währte es nur kurz, bis Irina Aleksandr in die höchsten Ebenen der Erregung entführt hatte. Sein Glied wurde dick und begann zu zucken, und im nächsten Moment entlud er sich in einer Heftigkeit, die ihm bislang nur bei Arina wiederfahren war.
´Ach Arinotschka´ - Aleksandr schämte sich, daß er nun hier in einem Keller mit einer Magd sein Vergnügen hatte, während Arina wohl bangend und angstvoll ihrer kommenden Auspeitschung entgegensehen musste. Aber dann kehrten seine Gedanken in die Wirklichkeit zurück, und es wurde ihm klar, dass er eben bewiesen hatte, dass er Arina vor dem Schlimmsten würde bewahren können, gerade dadurch, dass er in den letzten zwei Wochen vieles gelernt hatte.
Während seine Gedanken zu diesem Schluss kamen, hatte sich Irina bereits wieder angezogen, und wenig später kam auch Ilja, der vor der Tür Wache gehalten hatte, zurück in den Kellerraum.
Irina bedankte sich bei Aleksandr für ihre Züchtigung und durfte gehen. Ilja äußerte sich nun lobend über die von Aleksandr durchgeführte Züchtigung, und gab ihm noch den ein oder anderen korrigierenden Hinweis. Insgesamt war er jedoch sehr zufrieden damit, wie sich Aleksandr entwickelt hatte, und auch Aleksandr hatte das Gefühl, dass er den kommenden Herausforderungen gewachsen sein würde.
Schnell verflog die Zeit auf dem Landgut seines Onkels, und nach weiteren samstäglichen Übungen hatte Aleksandr ausreichend Sicherheit gewonnen, so daß er zuversichtlich nach St. Petersburg zurückkehrte.
Aleksandrs Vater, Kornej Sonamowitsch, hatte es zu verhindern gewußt, daß Aleksandr Arina vor dem vereinbarten Tag ihrer Bestrafung noch einmal zu Gesicht bekommen hatte, und so trafen sie sich zusammen mit Ruslana Pjetkowa erst im Salon der Olga Rusjawa wieder.
Dort war bereits alles bereitet, und Olga Rusjawa persönlich assistierte in dem sie Arina zum ´Chevalet´, jenem besonderen samtbezogenen Möbelstück, im Bestrafungssalon führte und dort ihre Hände und ihren Oberkörper mit ledernen Riemen fixierte. Arina war in einem schlichten, weißen Kleid erschienen, welches Olga Rusjawa auf ihren Rücken hochschob, und wie üblich mit kleinen Klammern gegen das Herabrutschen sicherte.
Dann brachte Olga Rusjawa auf einem samtenen, roten Kissen die Nagaika, welche sie für die Bestrafung ausgewählt hatte, und präsentierte sie den Anwesenden zur Begutachtung.
Kornej Sonamowitsch nickte zufrieden, während Ruslana Pjetkowa nur einen flüchtigen Blick darauf warf – im Grunde lehnte sie Gewalt ab, und wollte damit nichts zu tun haben, aber was denn sein musste, musste wohl sein, dachte sie sich.
Als neutrale Person kam Olga Rusjawa
die Rolle zu Arina das Strafmaß zu verkünden, und an Aleksandr gewandt sprach
sie:
„Arina ist aufgrund ihrer Verfehlung zu einer Auspeitschung verurteilt
worden. Dies bedeutet, daß sie gemäß dem biblischen
Gebot 40 Peitschenhiebe zu bekommen hat. Da es eine Sünde wäre gegen dieses
Gebot zu verstoßen werde ich die Hiebe zählen und verkünden.“.
Dies betonte Olga Rusjawa. Denn ansonsten war es eher üblich, nicht die volle Anzahl an Hieben zu verabreichen, sondern nur 39, da man sich, zum Beispiel auf dem Land, beim Zählen über zehn nicht immer so sicher war, und auf keinen Fall gegen Gottes angebliche Gebote verstoßen wollte.
Dann hielt sie das samtene Kissen mit der Nagaika vor Aleksandr, der ohne äußere Regung mit kühlem Blick die Peitsche mit seiner rechten Hand aufnahm und sich in Position begab.
Hatte ihn auch zuvor der Anblick von Arina noch in höchste Erregung versetzt, so überkam ihn nun wieder die Ruhe wie er sie bereits bei seinen vorangegangenen Übungen auf dem Landgut seines Onkels kennengelernt hatte. Es beruhigte ihn zu spüren, daß die Peitsche bis auf die Farbe fast identisch war zu jener die er bei Ilja kennengelernt hatte. Aleksandr konzentrierte sich, und spürte wie sein ganzer Körper eins wurde mit der Nagaika.
Arina selbst war ebenfalls äußerlich ruhig geworden, doch die Angst von der Wirkung der Nagaika, die ihr von Anderen im Vorfeld als schrecklich beschrieben worden war, brachte ihr Blut innerlich zum pulsieren.
Dann traf sie der erste Schlag. Noch mehr als der Schmerz brachte das grausam klingende Schnalzen der Nagaika Arina dazu einen spitzen Schrei auszustoßen.
Eine sich schnell rötende Zeichnung auf Arinas Po bewies allen Anwesenden die Ernsthaftigkeit der Züchtigung.
Aleksandr dankte innerlich, daß Ilja ihn so gut vorbereitet hatte, so daß ihn nun auch der heftige Schrei von Arina nicht irritierte.
Unbeirrt ließ Aleksandr die Nagaika ein weiteres Mal durch die Luft singen und sein Ziel treffen. Wieder schrie Arina, und hätte sich sicher heftig gewunden, wenn sie nicht durch die ledernen Riemen fixiert gewesen wäre. Ruhig und bestimmt führte Aleksandr einen weiteren Hieb aus, genau beobachtend, wie Arinas Pobacken nach dem Auftreffen des Leders sich zusammenzogen und erst langsam wieder entspannten. Auf den Millimeter genau visierte er die nächsten Hiebe an, und dank seiner Ruhe plazierte er sie in Stärke und Lage genau dort, wo er sie haben wollte.
Bald war Olga Rusjawa mit dem Zählen bei zehn angelangt, und Arinas anfängliche Schreie waren in ein Schluchzen übergegangen. Heftige Tränen liefen über ihre Wangen.
Doch Aleksandr ließ sich nicht aus seiner Konzentration bringen, und führte einen um den anderen Hieb auf Arinas Po, bis Olga Rusjawa mit dem Erreichen des zwanzigsten Hiebes die Hand hob, und ihm damit das Zeichen gab einzuhalten.
Es war üblich, die Umstehenden nach Erreichen der Hälfte der Hiebe Gelegenheit zu geben sich der ordnungsgemäßen Ausführung der Züchtigung zu vergewissern.
Kornej Sonamowitsch ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, und trat nahe an Arinas gepeinigten Popo heran, um ausgiebig die roten Zeichnungen welche die Peitschenhiebe hinterlassen hatten zu begutachten. Dann kehrte er zufrieden zu Ruslana Pjetkowa zurück, welcher das Schauspiel sichtlich unangenehm war.
Mit einem Nicken seines Kopfes signalisierte Kornej Sonamowitsch an Olga Rusjawa und seinen Sohn Aleksandr, dass er mit der Ausführung der Züchtigung zufrieden war. Olga Rusjawa trat zur Seite und gab Aleksandr das Zeichen mit der Auspeitschung fortzufahren.
Hatte sich Arina in der Pause ein wenig erholen können, und fast schon mit Schluchzen aufgehört, so heulte sie wiederum heftig auf, als die Nagaika erneut ihren Po traf.
Mit gleicher hoher Konzentration wie zuvor setzte Aleksandr die Züchtigung fort, unbeirrt von Arinas Tränen und heftigem Schluchzen.
Endlich zählte Olga Rusjawa den 39ten und den 40ten Hieb, und Aleksandr konnte die Nagaika sinken lassen. Olga Rusjawa brachte erneut das samtene Kissen und bedeutete Aleksandr, dass er die Nagaika nun wieder darauf legen konnte.
Stolz kam Kornej Sonamowitsch auf seinen Sohn zu und führte ihn aus dem Zimmer, ihm keinerlei Gelegenheit gebend, sich weiter um Arina zu kümmern. Auch alle anderen Anwesenden verließen nun den Raum, und überließen es der Bediensteten von Olga Rusjawa Arina loszubinden.
Genau das war es gewesen, was Aleksandr auch vorhergesehen hatte, denn einen Tag zuvor hatte er eben jene Bedienstete auf der Straße abgepasst und fürstlich dafür belohnt Arina sofort nachdem sie mit ihr alleine sein würde zu behandeln.
Dafür hatte er der Bediensteten ein Döschen mit der besonderen Salbe die Ilja ihm noch zum Abschied mitgegeben hatte, zusammen mit dem Geld überreicht, und ihr genaue Instruktionen gegeben.
Und so nahm nun diese Bedienstete die immer noch weinende Arina in ihre Arme, und erzählte Arina, was ihr von Aleksandr aufgetragen worden war. Umgehend cremte sie Arinas gezüchtigte Pobacken sanft mit der Wundercreme ein, und übergab ihr zum Schluß das Döschen mit dem Hinweis, daß sie noch einige Tage lang ihren gepeitschten Po damit eincremen sollte.
Dann entließ sie Arina aus dem Haus.
Wie von Ilja vorausgesagt, verschwanden die Spuren der Züchtigung bald von Arinas Po, und schneller sogar noch die Schmerzen. Doch Aleksandr hatte keine Chance davon zu erfahren, denn schon am nächsten Tag hatte sein Vater Kornej Sonamowitsch eine Reise arrangiert, die ihn weit weg von Arina brachte, in eine der fernsten Provinzen Russlands an der chinesischen Grenze.
Als Arina die Creme aufgebraucht hatte fand sie, daß das Döschen einen doppelten Boden hatte, und darin einen Zettel mit den Worten:
Geliebte Arinotschka,
Du bist meine Heldin, ich werde Dich ewig lieben!
Dein Aleksandr
Libertineros 2013, 2025
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