Hitzewellen

(Das Geheimnis der Stromlaufpläne – Kapitel 7)

Inzwischen war es Juli geworden, und nachdem es bereits im Juni mit Spitzen bis zu fünfundzwanzig Grad schon außergewöhnlich warm geworden war, kletterten die Temperaturen noch weiter. Artjom meinte denn auch, dass es durchaus sein könnte, dass im Juli vielleicht ein neuer Hitzerekord erreicht würde, denn für gewöhnlich folgten heiße Sommer auf zuvor sehr kalte Winter. Und der letzte Winter war außergewöhnlich kalt gewesen.

Die Wärme hatte die in der Schlammperiode aufgeweichten Straßen und Wege inzwischen längst trockengelegt. Mit der Wärme waren allerdings zunehmend Schwärme von unangenehmen Mücken unterwegs, die vorwiegend am späten Nachmittag auftauchten, wenn die Sonne sich wieder dem Horizont zuneigte.

In dieser Zeit hielt man sich besser nicht im Freien auf.

Dies dämpfte zunächst meine Freude über den Rückzug des Winters, denn an anregende Spaziergänge mit Galina in lauer Sommernacht war nicht zu denken.

Oleg zeigte mir zu meiner Erleichterung dann aber Orte, an denen die Mückenplage nicht so schlimm war, vorwiegend in den bewaldeten Höhen etwas weiter südlich der Stadt. Diese Orte lagen ausreichend weit von den sumpfigen Niederungen entfernt, in die man sich tunlichst nicht wagen sollte.

Dort im Wald hatten Oleg, Artjom und Pjotr vor einigen Jahren im Sommer ein Blockhaus gebaut. Das Gebiet war praktisch gesehen Niemandsland, und Holz zum Bauen war ausreichend vorhanden. Das Blockhaus war erstaunlich geräumig, so dass bis zu zwölf Personen darin übernachten konnten, und daneben hatten sie auch noch eine Saunahütte gezimmert. Auch diese war stabil und großzügig gebaut mit einem großen Ruheraum unter dem Dach über der eigentlichen Sauna im Erdgeschoß. Massive Bohlen aus stark harzhaltigen Holz verbreiteten in jedem Raum ihren ganz eigenen, angenehmen Geruch.

Dieser Ort war ein Refugium der Freiheit, denn weit ab von jeglicher Zivilisation konnte man dort tun und lassen was man wollte.

Den ganzen langen Winter schon hatten meine Freunde mir vorgeschwärmt, wie schön und entspannend es dort war, und dass sie gut auf Urlaubsreisen verzichten konnten, wenn sie ihre Freizeit in den Sommermonaten dort verbrachten. Tatsächlich war die Hütte nur im Sommer vernünftig erreichbar, denn es ging über weite Strecken querfeldein. Schade eigentlich, denn gerade im Winter wäre eine Sauna gut gewesen.

Dorthin luden sie Galina und mich für ein verlängertes Wochenende ein, denn auf der Baustelle hatte sich wegen anderer Arbeiten eine Pause ergeben, während der wir nichts tun konnten.

 

So zogen wir bereits an einem Donnerstag los, und neben Uljana, Oleg, Polina, Artjom, Vika, Pjotr, Galina und mir stießen noch zwei Frauen zu uns.

Die eine hieß Alyona, eine kleine Brünette mit schulterlangen Haaren und einem Stupsnäsigen runden Gesicht in dem zwei hübsche graublaue Augen freundlich lächelten. Unter ihrem T-Shirt, unter dem sie keinen BH trug, verbarg sie volle, leicht hängende Brüste, und wenn sie auch keine ausgesprochene Taille aufwies, so wölbte sich doch ein vielversprechender Po in ihren Jeans. Ich war ihr zuvor noch nicht begegnet, und schätzte ihr Alter auf Anfang dreißig.

Alyona wohnte in einem der weiter entfernten Wohnblocks, wo wir sie mit einem großen Geländewagen abholten, den Oleg besorgt hatte. Sie stieg zu Galina und mir in den Fond des Wagens ein, sodass ich nun von zwei Damen flankiert war: Galina links und Alyona rechts. Ein durchaus ansprechendes Arrangement.

Schnell entwickelte sich ein angenehmes Gespräch zwischen uns, und ich fand Alyona von Anfang an sympathisch.

Die zweite Neue, mit dem Namen Nata, lernte ich dagegen erst nach der Ankunft am Blockhaus kennen, denn sie war im Wagen von Artjom und Polina mitgefahren. Rabenschwarze kurze Haare umrahmten ein weiches rundes Gesicht mit grauen Augen, das einen leichten asiatischen Einschlag nicht verleugnen konnte. Bei ihr lag ich mit meiner Altersschätzung aber völlig daneben, wie ich bald erfahren sollte. Hatte ich sie auf Mitte dreißig geschätzt, so war sie tatsächlich bereits dreiundvierzig, was man ihrer straffen Haut allerdings in keiner Weise ansah.

Nata war stämmig gebaut mit wogendem Busen, breiten Hüften und einem ausladenden Hintern. Auch sie machte einen nicht unsympathischen Eindruck auf mich, auch wenn sie sich zu Beginn hauptsächlich mit den anderen Frauen unterhielt.

Wir Männer machten uns sowieso zunächst daran, einiges an Holz zu fällen, das in diesem Sommer schon einmal für das nächste Jahr trocknen konnte. Die warme Jahreszeit musste genutzt werden, denn sie war nur allzu kurz.

Die Sauna wurde inzwischen mit dem gut abgelagerten Holz vom Vorjahr befeuert, und der leichte Rauch, der sich bald über die Umgebung verteilte, half gegen die Mücken. Davon gab es zwar hier bedeutend weniger, aber ab und an verirrte sich doch die ein oder andere in die Waldgegend, und da konnte es nicht schaden diese Biester mit etwas Rauch zu vergrämen, wie Oleg meinte.

Tatsächlich wurde der Tag wie von Artjom vorausgesagt mit über fünfundzwanzig Grad sehr warm für die hiesigen Verhältnisse, und so waren alle guter Laune. Am Abend wurde zwischen dem Blockhaus und der Sauna ein großes Feuer entfacht, und ich bekam eine Einführung in russische Volkslieder, die teilweise melancholisch, aber auch sehr ausgelassen fröhlich waren. Neben ausreichender Verpflegung, die den Grill in Beschäftigung hielt, war auch reichlich Alkohol mit im Gepäck gewesen, und so wurde die abendliche Runde wieder einmal sehr lebendig.

Von der ungewohnten Arbeit beim Holzmachen im Wald war ich allerdings recht bald müde, und Galina und ich zogen uns in die Hütte zurück, während die anderen noch einige Zeit weiter feierten.

 

Am nächsten Morgen machte sich, nach einem ausgiebigen Frühstück, der weibliche Teil unserer Partie auf, um im Wald nach Beeren und Pilzen zur Verfeinerung der geplanten Mahlzeiten zu suchen, und wir Männer hackten das am Vortag geschlagene Holz in handliche Stücke und schichteten es zum Trocknen auf.

Dabei wurde wieder ausgiebig diskutiert, und diesmal stürzten sich meine russischen Freunde auf den vermeintlichen Irrweg in Zukunft grundsätzlich auf Elektroautos umsteigen zu wollen. Angesichts der strengen Winter in ihrem Land fanden sie die Vorstellung sich so einen Wagen anzuschaffen absurd.

 „Da baut ihr die besten Autos der Welt, und dann macht ihr eure Werke platt für so einen Quatsch – die Chinesen werden sich freuen“, meine Pjotr kopfschüttelnd.

Allerdings hatte ich an so einem schönen Tag überhaupt keine Lust auf solche Diskussionen und lenkte daher das Gespräch auf Nata und Alyona. Ich wollte wissen, wie ich diese so einschätzen sollte, und fragte rundheraus ob die beiden auch etwas mit unserer Neigung am Hut hätten.

„Das kannst du aber laut sagen …“, meinte Pjotr, „… die beiden haben es faustdick hinter den Ohren, auch wenn man es ihnen nicht ansieht“.

Das verwunderte mich, da ich erwartet hätte, den beiden dann auch wenigstens einmal im Spielzimmer begegnet zu sein, was aber nicht der Fall gewesen war. Oleg erkannte wohl diese Frage bereits an meiner Mimik, und ergänzte daher: „Die beiden haben normalerweise andere Spielpartner - Ilarion und Jelisej - die aber schon seit Monaten in ein anderes Kraftwerk abgeordnet wurden. Von daher sind die beiden im Moment etwas ausgehungert“.

Bei diesen Worten erkannte ich ein vielsagend, genießerisches Grinsen auf Olegs Gesicht, dass mir bereits eine Ahnung gab, welche Spiele vielleicht für den Nachmittag angesetzt waren.

Nach der Arbeit nahm mich denn auch Oleg auf die Seite, und erklärte mir die Sache ein wenig näher:

„Ich denke du solltest ein paar Dinge wissen, damit du vorbereitet bist, was heute wahrscheinlich noch abläuft: wie ich vorhin schon gesagt hab, sind Nata und Alyona schon einige Zeit lang nicht mehr rangenommen worden, und beide wünschen sich von Pjotr und mir einmal wieder ordentlich ´behandelt´ zu werden. Es ist einfach so, dass jede der beiden erst mit einem glühenden Hintern so recht einen Orgasmus genießen kann – und es bleibt dann auch nicht bei einem. Allerdings sind die zwei insoweit sehr unterschiedlich, als das Alyona keinen normalen Sex haben möchte, jedenfalls nicht mit uns. Sie macht das lieber mit sich alleine aus. Bei Nata ist das anders: die möchte danach noch etwas mehr erleben“.

Oleg zwinkerte vielsagend mit den Augen.

„Ich habe mit den beiden gestern Abend am Feuer gesprochen, als du mit Galina schon zum Schlafen gegangen warst, und sie haben nichts dagegen, wenn du dabei anwesend bist. Die ´Behandlung´ übernehmen zwar Pjotr und ich, aber anregend wird das Zuschauen bestimmt auch für dich. Wenn du also dabei sein möchtest … wir werden uns dazu in den Ruheraum über der Sauna zurückziehen, da ist auch genügend Platz für dich. Nachher werden wir noch das Los ziehen, welche der beiden heute, und welche morgen an der Reihe sein wird“.

Meiner generellen Neugier gegenüber allen Dingen folgend, sagte ich zu, und so kam es, dass ich am Nachmittag - dem Sonnenstand nach muss es so gegen drei Uhr gewesen sein – mit Oleg und Pjotr zusammen die Stiege in der Saunahütte zum Ruheraum hinaufstieg. Alyona begleitete uns, denn auf sie war das Los gefallen, zuerst an die Reihe zu kommen.

Der Raum oberhalb der Sauna war warm und geräumig, und es befanden sich mehrere Holzliegen darin, die anscheinend auch von Oleg und seinen Freunden gezimmert worden waren. Darauf lagen dicke Wolldecken und Felle, die das Ganze urgemütlich machten. Es roch süßlich schwer nach einem Baumharz, dass Uljana im Winter zu einer Aufgusszutat für die Sauna verarbeitet hatte - angeblich ein Geheimrezept ihrer Großmutter.

Durch die kleinen, offenen Fenster fiel warmes Sonnenlicht herein, was der Atmosphäre im Raum eine besondere Note gab. Pjotr und Oleg rückten eine der Holzliegen in die Mitte des Raums, und überzogen sie zuerst mit einer Decke, auf die in der Mitte ein großes buntes Kissen gelegt wurde, welches dann wiederum mit einem der Felle bedeckt wurde.

Alyona trug an diesem Tag ein blaues Sommerkleid mit orangenem Muster, welches sie nun ablegte, worauf eine für mich altertümlich anmutende Unterwäsche zum Vorschein kam. Anstelle eines Slips trug sie eine weit geschnittene Unterhose mit Bündchen und Rüschen, und ein Leibchen, welches durch ihre Brüste voll ausgefüllt wurde und mir dadurch ein wenig zu eng erschien. Neben der hellgrünen Färbung ihrer Unterwäsche wirkte ihre sowieso helle Haut recht blass, und ich wunderte mich ein wenig, dass Alyona keine Anstalten machte sich auch ihrer Unterwäsche zu entledigen. Stattdessen legte sie sich gleich auf die vorbereitete Liegestatt, und ich dachte mir, dass dies vielleicht etwas damit zu tun haben könnte, dass Alyona nur Hiebe aber keinen Sex haben wollte. Vielleicht war sie zu schüchtern uns Kerlen ihr Allerheiligstes zu zeigen.

Als nächstes wurde Alyona von Pjotr und Oleg mit Stricken an den Händen und Füßen festgebunden. Oleg rückte eine weitere Holzliege heran, auf der ein großes feuchtes Tuch lag, welches, durch Pjotr aufgedeckt, den Blick auf eine Anzahl Birkenruten freigab. Wie Oleg mir später erklärte, hatten sie diese am Morgen erst geschnitten. Es waren durchweg frische Triebe, ungefähr einen Meter lang, leicht gebogen und etwa einen halben Zentimeter dick, aber ohne Verzweigungen und alle Unebenheiten waren ganz offensichtlich sorgfältig entfernt worden.

Dann war es an Pjotr doch die eigentümliche Unterhose von Alyona herunterzuziehen, und ein noch blendend weißer, fester Popo kam zum Vorschein.

Oleg und Pjotr nahmen sich beide je eine der Birkenruten, stellten sich rechts und links der Holzliege auf, und begannen ohne großes Zeremoniell abwechselnd die jungen Triebe auf Alyonas Po klatschen zu lassen. Eigentlich war das Geräusch der frischen Ruten mehr ein Zwischending zwischen Zischen und Schnalzen, in jedem Fall ein Anzeichen dafür, dass die beiden nicht zum ersten Mal mit solchen Birkenreisern einen Popo arbeiteten.

Ohne dazu aufgefordert worden zu sein, zählte Alyona die Hiebe mit, und aus ihrer abgeklärten Stimme konnte ich ersehen, dass auch für sie das Procedere sicher nicht neu war. Das Zählen quittierte die jeweils von rechts und links auftreffenden Hiebe in einer monotonen Art und Weise, die mir recht seltsam erschien, da doch die Birkenzweige schon nach den ersten Hieben einen zunehmend satten Rotton auf Alyonas Hintern in der Form von feinen Striemen hinterließen. Wobei mich auch die Kadenz der Hiebe erstaunte: ließen wir uns doch für gewöhnlich bei den anderen Frauen einige Zeit zwischen den Hieben, um ihnen die Gelegenheit zu geben, ihre Gefühle voll auszukosten, prasselten hier die Hiebe fast schneller als im Sekundentakt von rechts und links auf Alyonas Pobacken, und versetzten diese in kurzwellige Schwingungen.

Doch Alyona schien dies wenig zu beeindrucken, und nur selten rührte sie sich im Rahmen ihrer Fesseln. Nach ungefähr zwanzig Hieben nahm sich Oleg eine neue Rute, da die erste bereits Auflösungserscheinungen zeigte, und wenig später tauschte auch Pjotr die seine gegen eine Neue von der Holzliege.

Fasziniert beobachtete ich mit welcher Ruhe Alyona die Rutenpeitschung weiterhin entgegennahm und auch ihre Stimme verriet nur wenig von der Erregung, die sie empfunden haben mag. Lediglich das gelegentliche Zusammenzucken ihrer Pobacken verriet die innere Hitze, welche die Hiebe in ihr entfachten.

Obwohl selbst nicht direkt aktiv beteiligt, spürte ich auch in mir die Hitze ihre Wirkung zu entfalten, und das lag nicht an den hohen Temperaturen des Tages.

Als wir uns dem hundertsten Rutenhieb näherten, hatte Alyonas Po bereits eine tiefrote Färbung angenommen, und ich beobachtete, dass die doch sehr dünnen Triebe nun keine Striemen im herkömmlichen Sinne mehr hinterließen, sondern zu einer fast gleichmäßigen Fläche geröteter Haut führten. Zu gerne hätte ich eine Hand auf Alyonas Pobacken gelegt, um die bereits vorhandene Hitze zu fühlen.

Doch immer weiter ging es, und nun wurden Alyonas Beckenbewegungen doch ein wenig intensiver. Und als schließlich der hundertzwanzigste Hieb anstand, war es nun auch Aljonas Stimme anzuhören, dass sie stetig einem Höhepunkt entgegen ging.

Obwohl mich die Betrachtung eines verstriemten Popos immer schon in Erregung versetzt hatte, so überraschte mich die Intensität der Gefühle, die mich an diesem Tag davontrugen. Ich bemerkte Schweißperlen auf meiner Haut, und wischte diese erstaunt aus meinem Gesicht. Regelrechte Wellen von Hitze loderten in mir, gerade so als seien diese Folge der Schwingungen welche die Ruten auf Alyonas glühendem Hintern erzeugten.

Vielleicht war es gerade der Gedanke daran, dass es nach der Peitschung keinen erlösenden Sex geben würde – zumindest nicht zwischen Alyona und mir – der die Hitze des Tages in mir so eigenartig lodern ließ.

Pjotr und Oleg dehnten inzwischen die Zeit zwischen den Hieben ein wenig aus, was aber nicht dazu führte, dass sich Aljonas Pobacken in der Zeit zwischen den Hieben entspannten. Im Gegenteil waren diesen von Beginn an fast durchgängig angespannt den zwiebelnden Rutentrieben entgegengestreckt, und ich vermutete, dass dies etwas mit der generellen Anspannung in Aljonas Schoß zu tun haben mochte.

Aber welcher Mann kann überhaupt ergründen, was in einem weiblichen Wesen so vor sich geht!

Dafür drohte die Spannung in meinen Shorts mit jedem weiteren Rutenhieb ins Unermessliche zu wachsen, und ich befürchtete, dass wenn dies noch eine Weile so weiter ginge, es mir selbst unweigerlich kommen müsste.

Da erinnerte ich mich meiner, schon einige Male, bewährten Methode, und holte die „Phase-Locked Loop“ aus den Tiefen meines Arbeitsgehirns. Durch das Nachdenken über den spannungsgesteuerten Oszillator überlagerte ich die Hitzewellen und das inzwischen bedrohlich angewachsene Pulsieren in meiner Lendengegend, wodurch sich dieses langsam abschwächte.

Alyona zählte eben gerade den einhundertvierzigsten Rutenhieb, da machten Oleg und Pjotr eine winzige Pause in der sich Aljonas Hinterbacken tatsächlich entspannten, worauf die beiden weitere sieben Hiebe in rascher Folge, und für meinen Eindruck noch einmal gesteigerter Intensität, auf den glühenden Hintern peitschten.

Dann herrschte plötzliche Stille, in die hinein sich der gesamte Körper von Alyona in völlige Entspannung aufzulösen schien. Ich war verwundert, denn ich hatte keine der üblichen Anzeichen eines Orgasmus wahrgenommen: keine Ekstase, kein Schreien. Nur ein ausgedehntes Ausatmen und das vollkommene Verschwinden jeglicher Muskelspannung ließen mich an der Szenerie ablesen, dass Alyona wohl tatsächlich ihren Höhepunkt überschritten hatte.

Dank meiner Ablenkung mit der Funktion des spannungsgesteuerten Oszillators in der „Phase-Locked Loop“ hatte auch ich nun meinen kritischen Zustand überwunden, allerdings ohne eine entsprechende Entspannung genossen zu haben. Mein bester Freund verharrte immer noch ´schussbereit´ in meinen Shorts, aber die ´Ladung´ war zum Glück wieder gesichert, denn verräterische Flecken auf meinen Shorts wären mir wirklich peinlich gewesen.

Oleg und Pjotr legten die Birkenruten zur Seite und lösten die Seile, ließen Alyona ansonsten aber einfach nur in Ruhe. Oleg bedeutete mir ebenfalls still zu sein und ihm nach unten zu folgen. Unten angekommen erklärte er mir, dass Alyona nun Zeit für sich brauchen würde.

Wir setzten uns in den Schatten der Hütte, nahmen uns ein Bier, hörten schweigend auf die Geräusche des Waldes, und ließen das Ereignis in uns nachwirken.

Es dauerte gut eine halbe Stunde, bis Alyona ebenfalls nach unten kam, wieder vollständig angezogen, und ohne ein äußerliches Zeichen des zuvor Geschehenen. Sie kam auf Oleg und Pjotr zu, reichte ihnen die Hand, und bedankte sich. Danach bedankte sie sich auch bei mir, wobei ich gar nicht wusste für was eigentlich.

Oleg und Pjotr gingen noch einmal auf eine Tour in den Wald und überließen mich an der Saunahütte meinen Gedanken, in denen ich nun noch einmal das Geschehen in mir vorüberziehen ließ.

Nicht lange danach tauchte Galina bei mir auf, und fragte mich ob ich Lust auf einen Saunagang hätte. Das kam mir recht, denn die Gedanken hatten mich schon wieder heiß gemacht, und da stellte die Hitze in der Sauna eine harmonische Ergänzung dar.

Nach etwa einer Viertelstunde des gemeinsamen Schwitzens, gingen wir nach draußen zu einem großen Fass, in das die Freunde einen Teil des Wassers eines nahegelegenen Bachs abzweigen ließen, und dass daher stets mit frischem Wasser gefüllt war. Darin kühlten wir uns ab und nachdem wir wieder aus dem Fass herausgestiegen waren nahm ich eine der gebündelten Birkenruten, die an der Wand der Saunahütte hingen und begann damit spielerisch die nackte Galina an ihrem ganzen Körper auszupeitschen. Ihre erregten Brustwarzen zeigten mir bald, dass sie mehr als willig war dieses Spiel fortzusetzen und so trieb ich sie mit der Saunarute zu einem der Stapel mit dem frischen Holz.

So wie Galina sich schnell über diesen Stapel legte und mir ihren Popo als Ziel der Rute präsentierte, war mir klar, was ich zu tun hatte.

Der Duft des frisch geschlagenen Holzes und der Kontrast aus dem Braun des Holzstapels zur hellen Haut Galinas vermischten sich zu einer höchst anregenden Stimmung, in der ich das Rutenbündel auf Galinas Hintern treffen ließ. Die feinen Ruten hinterließen bald ebenso feine Striemen auf Galinas Pobacken und mein, nun nicht mehr von störenden Shorts behinderter, Freund stand himmelwärts.

Das dies nicht lange gutgehen konnte war mir klar, aber nun wollte ich nicht erneut irgendwelche elektronischen Schaltungen bemühen, um mich abzulenken, sondern steigerte die Intensität der Rutenstreiche und trieb Galina damit schnell ebenfalls zu höchster Erregung. Dann nahm ich sie von hinten, und stieß sie in solch einer Heftigkeit, dass der Holzstapel umzukippen drohte. Aber das war mir völlig gleichgültig, zumal Galina ihrerseits heftig mit ihrem Becken auf meine Bewegungen antwortete. Es dauerte denn auch nicht lange und wir beide kamen kurz nacheinander am Gipfel unserer Lust an.

Endlich erlöst, blieben wir noch eine Weile auf dem Holzstapel liegen, bevor wir ein zweites Mal in das Holzfass mit dem kühlenden Wasser stiegen.

Danach gingen wir zusammen in den Ruheraum über der Sauna, in dem mich an diesem Nachmittag das Geschehen fast an meine Grenzen gebracht hätte, und kuschelten uns zusammen in eine der Decken, obwohl wir immer noch genug Hitze in uns hatten, den heißen sibirischen Sommer dieses Jahres in den Schatten zu stellen.

Am Abend wurde wieder gegrillt und gefeiert, und von Galina erfuhr ich, was es mit der ungewöhnlichen Unterwäsche von Alyona auf sich gehabt hatte: das war wohl eine spezielle Seidenunterwäsche, aus ganz feinem Stoff, die es aber nur in dieser etwas altmodischen Form und Farbe gab.

Alyona hatte diese wohl an diesem Tag bevorzugt, weil sie gerade nach dem Ereignis den Stoff so gut wie nicht auf der Haut spürte. Tatsächlich hatte ich bemerkt, dass sich Alyona auf einer Liege in Bauchlage ans Feuer gelegt hatte. Leicht verständlich, wenn man bedenkt, welches Feuer wohl die Ruten von Oleg und Pjotr auf Alyonas Po hinterlassen hatten.

Ein Tag voller erregender Erlebnisse lag hinter mir und die angenehmen Temperaturen des Abends versprachen eine ausgelassene Nacht.

 

Libertineros   2020, 2025

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