Tatoo

(Das Geheimnis der Stromlaufpläne – Kapitel 8)

Der dritte Tag im Blockhaus begann mit lautem Vogelgezwitscher und einer bereits hoch am Himmel stehenden Sonne. Die Feier am Abend zuvor hatte lange bis in die Nacht angedauert, und mich in eine besonders ausgelassene Stimmung versetzt. Ich war froh, mit Galina eine fröhliche Partnerin an meiner Seite zu haben, mit der ich Lust und Liebe voll auskosten konnte. Und geliebt hatten wir uns in dieser Nacht, nachdem wir uns auf unser Lager zurückgezogen hatten, noch so intensiv, dass Galina nach dem Aufwachen behauptete, sie wäre ein einer bestimmten Stelle immer noch so geschwollen, dass sie kaum laufen könne. Dabei schenkte sie mir ein fröhlich grinsendes Lächeln.

Auch an diesem Morgen machten sich alle irgendwie nützlich. Wir Kerle betätigten und wieder hauptsächlich im Wald und am Blockhaus mit dem Holz, und die Mädels mit allerlei auf Aufräum- und Vorbereitungsarbeiten für das, was für den heutigen Tag geplant war. Gegen Mittag machten wir alle zusammen ein Spaziergang zu einem kleinen See, der in einem nahegelegenen Tal lag. Große Bäume umstanden den See und spendeten Schatten. Erneut war es deutlich über 25 Grad warm geworden, und der See lud ein darin schwimmen zu gehen.

Von der Ferne leuchtete das Wasser verführerisch und spiegelte das Blau des Himmels wieder. Ich sah mich schon die Kleider von mir werfen, und zusammen mit den anderen nackt im Wasser planschen. Doch je näher wir dem See kamen, umso mehr umschwärmten uns lästige Mücken. Es wurde so unerträglich, dass wir uns entschlossen, umzukehren, und etwas weiter in den Wald in der Höhe zu gehen, wo interessanterweise kaum noch Mücken wahrzunehmen waren.

Zurück beim Blockhaus heizte ich zusammen mit Artjom die Sauna an, und als Oleg vorbeikam, um unsere Arbeit zu inspizieren, nahm er mich beiseite:

„Du weißt, dass wir uns heute Nachmittag um Nata kümmern wollen; da wollte ich dir noch ein bisschen etwas dazu vorher erklären: bei Nata wird das etwas anders ablaufen als gestern bei Alyona. Nata ist einerseits viel heftiger unterwegs, reagiert aber andererseits auch völlig anders. Lass dich also nicht irritieren, wenn Nata gerade am Anfang kreischt und heult; das gehört für sie dazu, und sie braucht das, um aus sich herauszukommen. Also keine Sorge – sie hat ja sowieso eine große erotische Nutzfläche …“, grinste Oleg, „… und wenn es dich stört, dann kannst du einfach leise verschwinden. Sie würde dich aber durchaus gerne dabeihaben hat sie mir gesagt, gerade für die ´Nachsorge´“.

Ich hatte laut lachen müssen an der Stelle an der Oleg das mit der großen erotische Nutzfläche gesagt hatte. Doch so ganz unrecht hatte er nicht, denn von allen anwesenden Frauen hatte Nata mit Abstand das größte Hinterquartier zu bieten.

Es dauerte denn auch nicht lange, und Nata, Pjotr, Oleg und ich fanden uns erneut in dem Raum oberhalb der Sauna wieder. Der Raum war bereits mollig warm von der darunter angeheizten Sauna, und die Holzliegen waren wieder so aufgestellt wie am Vortag. Nata hatte tagsüber ein langes Strandkleid getragen, dass ihre stattliche Figur umschmeichelte, und darüber hinaus ihren enormen Popo gut zur Geltung brachte.

Das Kleid hatte sie schnell abgelegt und lag nun auf einer der Liegen. Darunter waren feine, halterlose, schwarze Strümpfe und ein schwarzes Top zum Vorschein gekommen, welche die blasse Haut Natas hervorhoben und zur rustikalen Umgebung der Saunahütte in reizvollem Kontrast standen.

Einen BH trug sie nicht, doch ihre großen Brüste waren fest und straff, in auffälligem Gegensatz zu ihrem Bauch, auf dem einige Schwangerschaftsstreifen sichtbar waren. Dies tat ihrem imposanten Erscheinungsbild jedoch keinen Abbruch.

Meine Blicke wurden sowieso schnell auf ein auffälliges Tatoo gelenkt, welches auf Natas Schamhügel thronte und den Eindruck erweckte, als wolle es in besonderer Art auf Natas Lustzentrum hinweisen.

Später erfuhr ich von ihr, dass es wohl kein gestochenes sondern ein semipermanentes Tatoo war, und das es sich um ein Zeichen der Azteken handelte, welches für Lust und Fruchtbarkeit steht. Ich fragte mich ob es wohl ein Zufall war, dass Nata, in deren Gesichtszügen ich eindeutigen asiatischen Einfluss erkannte, sich ein Fruchtbarkeitszeichen der Atzteken ausgesucht hatte. Hatte ich doch nicht lange vor meiner Reise nach Sibirien eines Forschungsbericht gelesen, nach dem die südamerikanischen Urvölker starke asiatische Einflüsse wiederspiegelten, was unter anderem in der Technik der Metallbearbeitung ablesbar war.

Unabhängig davon faszinierte mich das ungewöhnliche Tatoo im Umfeld von Natas Lustzentrum. Kein Wunder also, dass bei diesem auffälligen Hinweis meine Augen Natas gesamte Schamgegend abtasteten, die sauber rasiert eine blasse, helle Haut und zurückhaltende Schamlippen zeigte.

Doch nicht lange konnte ich diesen Anblick genießen, denn Nata legte sich, wie schon am Vortag Alyona, auf die vorbereitete Decke und das Fell. Unter ihrem Becken legte sie sich das große Kissen zurecht, und ein zweites Kissen in ihrer Kopfhöhe, unter das sie noch weitere Utensilien, wie Tücher und anderes stopfte, was ich nicht genau erkennen konnte. Auch Nata wurde von Pjotr und Oleg mit Seilen fixiert, allerdings fiel mir auf, dass sie diese viel lockerer ließen als zurvor bei Alyona.

Dann griffen Sie zu den vorbereiteten Birkenruten, und nahmen wieder rechts und links von Natas Liegestatt Aufstellung in einer Zeremonie, die mich an zwei Duellanten erinnerte. Dabei legten sie die Spitzen der Ruten jeweils auf die ihnen zugewandte Pobacke und blickten sich einen Moment lang tief in die Augen. Dann begann das Schauspiel wie am Vortag mit abwechselnden Hieben von rechts und links.

Ganz im Gegensatz zu der stoischen Hinnahme der Rutenhiebe durch Alyona, begann Nata gleich nach den ersten Hieben mit heftigen Lautäußerungen. Das war ein quietschen, kreischen und jammern, und schon nach etwa zehn Schläge verkrampfte sich Nata auf ihrer Liegestatt und bedeutete eine Pause zu brauchen, woraufhin Pjotr und Oleg sofort die Hiebe einstellten. Nata atmete laut hörbar tief ein und aus, und stöhnte.

Doch bald entspannte sie sich wieder und Oleg und Pjotr setzten das Spiel fort. Mir fiel auf, dass sie von Beginn an die Hiebe viel schwächer ausführten, als sie dies am Vortag bei Alyona getan hatten, und dementsprechend klang das Auftreffen der Triebe auf Natas Hintern auch völlig anders. Aus dem schneidigen Schnalzen der Ruten war nun eher ein moderates Klatschen geworden. Dies konnte natürlich auch daran liegen, dass Natas breiter, fleischiger Popo den Ruten eine ganz andere Wechselwirkung bot als der feste, kleine Hintern von Alyona.

Bereits nach wenigen weiteren Hieben deutete Nata wiederum an eine Pause zu benötigen. Danach reduzierten Oleg und Pjotr die Stärke ihrer Schläge noch weiter, so dass das Geräusch sich nun mehr in die Richtung eines Tätschelns bewegte. Umso erstaunlicher für mich, dass Nata nun fast jeden Hieb mit einem existentiell klingenden Schrei quittierte der unendlichen Schmerz und erlösende Lust gleichermaßen in sich wiederspiegelte, und sich dabei heftig in ihren Fesseln aufbäumte. Gut, dass mich Oleg zuvor über diese Art der Reaktion von Nata aufgeklärt hatte, denn ich hätte sicher den Raum verlassen, da ich derart heftige Reaktionen nicht zu meinem erotisch wünschenswerten Spektrum zähle. So aber überwog die Neugier, wie sich das Geschehen fortführen, und wie die Sache am Ende ausgehen würde.

Oleg und Pjotr reduzierten nun auch die Frequenz der Hiebe, so dass es im Gegensatz zum Vortag den Anschein hatte, als würden die Hiebe nur noch sporadisch vergeben werden.

Natas Hinterbacken zeigten bis zu diesem Zeitpunkt auch nur eine leichte Rötung, mit nur leichten Striemen, und ich hatte den Eindruck, dass das ganze Schauspiel schon bald sein Ende finden würde.

Nata heulte und kreischte weiter zwischen den leichten Berührungen der Ruten und warf ihren Hintern hin und her. Immer größere Pausen zwischen den Hieben verstärkten meinen Eindruck, dass es bald vorüber sein würde, doch als sich meine Augen mit jenen von Oleg kreuzten, hob er seine Augenbrauen und machte einen Gesichtsausdruck, als wollte er mir sagen: „Warte nur mal ab, du wirst schon noch sehen …“

Zunächst ging es einfach in der gleichen Art und Weise eine Zeit lang weiter, wobei Natas Atmen immer heftiger und tiefer wurde, und sie ihren Hintern verwirrenderweise immer öfter den Ruten entgegenstreckte. Das Heulen wurde nun häufiger durch lautes Stöhnen, aber auch durch unvermitteltes, fast hysterisches Lachen ersetzt.

Da Nata nicht wie Alyona die Hiebe laut zählte, war es an mir ungefähr abzuschätzen, wo wir inzwischen standen, und es müssen so bereits hundert Hiebe gewesen sein, als Nata erste Anzeichen zeigte, die so etwas wie einen - wenn auch schwachen - Orgasmus andeuteten. Denn sie begann ihr Becken intensiv gegen das Kissen zu drücken und ihren Körper an dessen Widerstand zu reiben. Ihre Pobacken begannen zu beben und sich heftig anzuspannen.

Währenddessen gingen die Hiebe, in nun wieder regelmäßigerem Rhythmus weiter, bis ein lautes Seufzen und Ausatmen auf ein Ereignis hindeuteten, welches Oleg und Pjotr dazu veranlasste, erneut eine Pause einzulegen.

Doch entspannte sich Nata sehr schnell wieder und das Spiel wurde fortgesetzt. Immer noch schwächer als am Vortag wurde der Rhythmus wieder aufgenommen, und eine ganze Weile lang heulte Nata nun in leiseren Tönen vor sich hin, bis wieder eine Phase mit lauterem Kreischen einsetzte, die diesmal von strampelnden Beinen und heftigen Bewegungen ihres ganzen Körpers begleitet waren. Wie schon zuvor spannten sich ihre Pobacken nun immer häufiger, und wenn die Ruten sie in diesem Spannungszustand trafen, führte dies zu einem regelrechten Ausbruch an Bewegung und Lauten, die manchmal eher einem Knurren als einem Heulen glichen.

Der Prozedur beizuwohnen zerrte etwas an meinen Nerven, und ich war geneigt meine Beobachtung aufzugeben – das Ganze Procedere war mir doch etwas zu heftig. Oleg schien meine Stimmung richtig zu interpretieren und nahm erneut Blickkontakt zu mir auf. Wieder bedeutete er mir noch Geduld zu haben und nicht aufzugeben. Ich schwankte.

Wir mochten nun bei vielleicht hundertfünfzig Rutenhieben angelangt sein, als wieder eine Pause entstand, und ein lautes Ausatmen und nachlassende Körperspannung einen erneuten Wandel andeutete. Ich beobachtete, wie Nata aus einem Haufen, neben ihrem Kopf liegender schwarzer Lederutensilien, etwas herauskramte, was sich als zwei schwarze Flogger herausstellte. Oleg zog erst den einen, und dann den zweiten aus dem Haufen heraus, und gab einen an Pjotr weiter, während Nata immer noch leise vor sich hinwinselte.

Nun sollte es also offensichtlich mit den Floggern weitergehen, und tatsächlich setzte sich das Spiel in gleicher Weise wie zuvor mit den Ruten fort. Schon aus dem scharfen Schnalzen der Lederriemen auf Natas Hinterteil war herauszuhören, dass die beiden eine deutlich höhere Intensität in die Hiebe hineinlegten, als zuvor mit den Ruten, und zu meinem Erstaunen, ließ nun das Winseln von Nata nach.

Einen Moment lang war ich verwirrt, bis wieder jene Momente einsetzten, in denen Nata knurrte und tobte, und Schreie ausstieß, die nun aber weniger nach Leid als nach Wollust klangen. Zwischen ihrem Aufbäumen vergrub sie ihren Kopf tief in das Kopfkissen und schrie ihre Lust dort hinein, während die Flogger nun im Halbsekundentakt ihre Arbeit verrichteten. Nata warf ihr Becken hin und her und nach etwa hundert Hieben war der Zustand erreicht, in dem Nata sich aufbäumte und heftig hechelte. Oleg und Pjotr ließen ihr eine gehörige Pause, bis sie sich wieder gefangen hatte, und setzten dann das Procedere wieder in gleicher Weise fort.

Das vormalige Heulen hatte inzwischen ganz den lustverkündenden Lauten Platz gemacht, und immer häufiger klang es für mich wie eine Aufforderung an Oleg und Pjotr, in ihren Bemühungen nicht nachzulassen.

Es mögen bereits hundertfünfzig Hiebe gewesen sein, als Natas Beine wieder zu zittern begannen. Das Zittern setzte sich zunehmend in ihren Pobacken fort, die nun aber nicht mehr krampfhaft zusammengezogen wurden, sondern sich eher entspannt den Lederriemen hingaben. Das Zittern ließ wieder nach, und es hatte den Anschein, dass für eine ganze Weile eine tiefe Ruhe in Nata einkehrte. Außer lautem Atmen war nur das schnalzende Geräusch des auf Natas Haut auftreffenden Leders zu vernehmen. Nata blieb in dieser Weise lange Zeit einfach nur ruhig liegen und ergab sich den Hieben, bis sich das Zittern wieder einstellte, und schnell in ein Aufbäumen ihres ganzen Körpers überging. Ihre Hinterbacken waren inzwischen stark gerötet und an manchen Stellen bereits ein Übergang in dunklere Regionen zu erkennen.

Plötzlich änderten Oleg und Pjotr ihren Rhythmus, und schlugen nicht mehr abwechselnd, sondern gleichzeitig jeweils auf die rechte und die linke Pobacke von Nata. Dies peitschte sie in wieder ekstatische Höhen, und nach jedem Treffer warf sie ihren Hintern heftig nach oben, so dass ich nun ihre feuchtglänzende Schamgegend erblicken konnte. Auch das unter ihrem Becken befindliche Kissen zeigte deutliche Spuren der nassen Lust, und es dauerte nicht lange, bis ein eruptiver Ausbruch Ströme von Lust auf das Kissen und die Decke unter Nata entließ.

Dann war es vorüber und Oleg und Pjotr warfen die Flogger auf die Liegen neben sich. Nata stöhnte noch eine ganze Weile und gab sich ihrer Entspannung hin, während Oleg und Pjotr leise den Raum aufräumten.

Ich selbst stand noch ein wenig unschlüssig herum, als Nata sagte: „Der Deutsche soll dableiben“, was im Umkehrschluss natürlich bedeutete, dass Pjotr und Oleg jetzt gehen sollten.

Oleg blinzelte mir zu, so als wollte er sagen ´jetzt ist es an dir´, und schon waren die beiden nach unten verschwunden. Wahrscheinlich machten sie es sich als nächstes in der Sauna gemütlich.

„Würdest du mir bitte den Po eincremen“, war Nata als nächstes zu vernehmen, und deutete auf ein kleines Fläschchen, dass neben ihr auf dem Boden stand. Ich trat zu ihr hin, nahm das Fläschchen, entstöpselte es und ließ ein wenig der öligen Flüssigkeit auf meine Hand tropfen. Es war ein sehr dünnflüssiges Öl, wie dafür geschaffen, einem glühenden Popo etwas Linderung zu verschaffen, und so verteilte ich es mit meiner Hand auf den runden, eine enorme Hitze ausstrahlenden, Hintern vor mir. Die intensive rote Färbung der Haut korrespondierte anregend mit den schwarzen halterlosen Strümpfen. Dies ergab eine Kombination, die ich sehr anregend fand, und die nun einen weiteren Reiz dadurch bekam, dass die Oberfläche von Natas Hinterbacken von Öl benetzt glänzte.

Doch nicht nur die gepeitschte Haut wollte ich in den Genuss des Öls kommen lassen. So ließ ich zum Abschluss auch ein kleines Rinnsal von ihrem Rückenansatz die Poritze herunter durch das verlockende Tal tröpfeln, ebenso ließ ich es mir nicht nehmen, mit einem Finger den Weg des Öls zu verfolgen, und den mittigen Wonnebrunnen sanft zu liebkosen.

Nachdem ich damit geendet hatte, machte sich Nata daran von der Liege aufzustehen und sich zu räkeln. Sie war ein wenig kleiner als ich und zog sich nun ihr Top aus. Volle schwere Brüste kamen zum Vorschein und zeigten deutlich erregte Brustwarzen. Nata musterte mich von oben bis unten, und da ich, wie die anderen Kerle auch, an diesem heißen Tag nur weite Shorts trug, blieb ihr meine Erregung nicht verborgen.

„Du bist geil, das gefällt mir“, sagte sie rundheraus, ging vor mir in die Knie, zog mir die Shorts herunter, und begann mein steif aufgerichtetes Glied zu reiben. Schon hatte sie es in ihrem Mund und schickte mir lustvolle Schauer mit ihrer Zunge durch meinen Körper.

Doch nicht allzu lange gewährte sie mir diese Gunst, sondern stand wieder auf, wobei sie meinen Freund nicht losließ, sondern mich damit sanft zu einem grob gezimmerten Holztisch dirigierte. Dort angekommen nahm sie eine Decke, die auf einem Stuhl neben dem Holztisch abgelegt war, breitete diese in vier Lagen über den Tisch und legte sich dann rücklings darauf, immer darauf bedacht, ihren Popo nicht die Tischfläche berühren zu lassen.

Da lag Nata nun also auf dem Rücken vor mir, ihre Beine mit den Händen angewinkelt und gespreizt, dazwischen ein lustvolles Tal in dem zwei schlanke innere Schamlippen neckisch zwischen glänzend angeschwollenen flankierenden Venusmuscheln hervorlugten. Natas Lustdreieck hatte sich gegenüber meiner anfänglichen Betrachtung völlig verändert. Es erschien mir nun wie eine geöffnete Blume, die zuvor völlig geschlossen und eher unscheinbar gewesen war, doch nun in voller Blüte stand.

Meine Augen wanderten durch dieses Tal und ergötzten sich an all den lustvoll lockenden Orten, von Natas Schamhügel mit dem auffälligen Fruchtbarkeitszeichen über ihr glänzendes Lustzentrum weiter hinunter, wo die blasse Haut Natas in die Rötung ihres gepeitschten Hinterns überging, und wo eine, von einem geheimnisvoll, dunklen Rund umgebene Pforte mein steifes Glied anlockte, wie das schwarze Loch einer Galaxis einen Stern der ihm zu nahe kommt.

Nata reckte ihre Beine noch ein wenig höher, mir damit andeutend, dass ich durchaus das rechte Ziel ins Visier genommen hatte. Gut, dass ich zuvor das Öl nicht nur auf Natas Pobacken, sondern auch in das anregende Tal dazwischen verteilt hatte. Das Öl glänzte an Natas hinterer Pforte, was mich keine Sekunde länger widerstehen ließ und langsam aber stetig versenkte ich meine Steifigkeit in diesen Brunnen der Lust, welcher bereitwillig Raum gab.

Dir Hitze von Natas gepeitschtem Popo strahlte mir entgegen, und wir versanken beide in einer sibirischen Weite von Lust, alle Zeit vergessend und von Höhepunkt zu Höhepunkt eilend, ohne die Welt um uns herum wahrzunehmen.

 

Nachdem wir wieder zu uns gekommen und uns hinunter ins Freie begeben hatten, stellten wir fest, dass es bereits Abend geworden war, und die Anderen bereits mit dem Abendessen begonnen hatten. Natürlich gab es ein großes Hallo, und entsprechende Anspielungen auf unser längeres Fernbleiben.

Es war nicht verwunderlich, dass ich nach diesem Nachmittag einigen Hunger hatte, den ich umgehend mit einigen der Köstlichkeiten vom Grill stillte. Langsam kam ich in die Wirklichkeit zurück, und hörte einfach den Gesprächen am Feuer zu. Dabei erfuhr ich, dass Galina wohl ebenfalls einen anregenden Nachmittag zugebracht hatte.

Wie sie mir in der Nacht noch vor dem Einschlafen erzählte war sie in die Sauna gegangen und hatte dort Oleg und Artjom getroffen. Während ich also meine Erfahrung mit Nata gemacht hatte, war Galina mit Oleg und Artjom auf ihre Kosten gekommen, und es war in der Sauna offensichtlich nicht nur durch das Holzfeuer heiß hergegangen.

In dieser Nacht schliefen wir beide ruhig und tief, ein jeder wohl noch gefangen in den träumerischen Weiten der Lust.

Allzu schnell ging leider unsere Auszeit in der Blockhütte zu Ende, und zurückgekehrt auf die Baustelle erwartete mich eine, alle meine Planungen umstürzende, Nachricht. Aus mir nicht näher mitgeteilten Gründen war der Vertrag meiner Firma mit der Baustelle abrupt beendet worden und ich sollte umgehend nach Deutschland zurückkehren.

Auf der Baustelle wurde etwas von Kriegsgefahr gemunkelt, aber niemand konnte wirklich sagen was vor sich ging. Da mein Arbeitgeber die Rückreise bereits für den nächsten Tag arrangiert hatte, blieb mir kaum Zeit alles zu erledigen und meine Sachen zu packen.

Das alles kam wie eine kalte Dusche über mich, doch die sich überstürzenden Ereignisse ließen mir kaum Zeit zum Nachdenken.

Für den Abend luden Oleg und Uljana alle meine liebgewonnen Freunde zu sich nach Hause ein und improvisierten kurzfristig so etwas wie eine Abschiedsparty.

Doch irgendwie war niemandem so richtig nach Feiern zumute und es herrschte eine bedrückte Stimmung.

Ich verbrachte eine letzte Nacht mit Galina und als wir uns trennten, konnte sie einige Tränen nicht zurückhalten.

 

Dies alles liegt nun schon einige Zeit in der Vergangenheit und entgegen aller Vorsätze und Bestrebungen kehrte ich nie wieder zu meinen sibirischen Freunden zurück. Zu meinem Bedauern versiegten auch alle Kontakte trotz der Möglichkeiten des Internet. Mir schien, dass das die politischen Verhältnisse alle Kontakte zwischen mir und meinen Freunden nach außen unterband, denn auf keine meiner Anfragen kam in der Folge eine Antwort. Möglicherweise erreichten meine Nachrichten schon gar nicht ihre Empfänger.

Ich erinnere mich immer wieder gerne an meine lustvolle Zeit in den Weiten Sibiriens, die mir zeigte, dass man auch ganz anders leben und denken kann, und dass einem dabei auch die Rettung der Welt herzlich egal sein kann.

Manchmal denke ich daran, wie es meinen Freunden in Sibirien nun wohl gehen mag. Treffen sie sich noch im Sommer zum lustvollen Feiern am Blockhaus oder wurden sie in alle Winde verstreut und die Natur hat längst schon alles für sich zurückerobert?

Konnten sich meine Freunde die ihre kleinen Freiräume in der eigentümlich rauen Umgebung erhalten oder hat sie bereits der Mahlstrom der Ereignisse zerrieben?

Ich fürchte, ich werde es nie erfahren, genau so wenig wie meine Freunde das Geheimnis der Stromlaufpläne …

 

Libertineros 2020, 2025

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