3. Lehrgeld
(SMart Domicile Assistant von Libertineros)
Als Pamela in einem ihr fremden Bett erwachte, musste sie sich erst in Erinnerung rufen, was am Vorabend überhaupt geschehen war. Noch schlaftrunken wanderten ihre Hände über ihren Körper, und unbewusst schlugen sie den Weg zu ihrem Po ein. Die intensiven Wahrnehmungen, welche sie am Vorabend gefühlt hatte, als Frank ihr den Po versohlt hatte, waren zwar verschwunden, doch ein wohliger Widerhall des Geschehenen durchströmte Pamela.
So war es nun also tatsächlich passiert, und trotz des positiven Gefühls, welches sie erfasst hatte, fragte sich ihr Verstand, ob sie darüber glücklich oder unglücklich sein sollte.
Auf der einen Seite war sie endlich aus ihrem selbstgeschaffenen Gefängnis ausgebrochen und hatte erlebt, was sie nie geglaubt hatte überhaupt erleben zu können. Auf der anderen Seite hatte sie sich einem Menschen – Frank - nun völlig ausgeliefert, was sie eigentlich immer hatte vermeiden wollen.
Würde das mit Frank dauerhaft sein, und würde er
überhaupt das gleiche fühlen wie sie, und sie nicht nur als einen
One-Night-Stand betrachten? Pamela war von ihren Gedanken verunsichert.
Aber nun war es geschehen, und am Ende fand sie doch, dass es gut so war.
Frank erwachte wenig später, und offensichtlich war es für ihn nichts Außergewöhnliches, am Morgen in seinem Bett neben einer Frau aufzuwachen, die er am Vortag noch lediglich als seine Kollegin, aber nicht als seine Geliebte angesehen hatte.
Er umarmte Pam liebevoll, und sie schmolz unmittelbar dahin.
„Ja“, dachte Pamela, sie hatte sich wohl wirklich in diesen Frank verliebt, und er vielleicht auch ein bisschen in sie.
Tatsächlich war auch Frank von einer ihm bisher unbekannten Art von Verliebtheit bewegt, die sich nicht nur aus sexueller Anziehungskraft speiste. Natürlich brachte die Berührung von Pams Haut seine Männlichkeit unmittelbar wieder zur Erregung, und die Erinnerung daran ihr am Vorabend so erotisch den Hintern versohlt zu haben ließ wieder tausend Blitze in seinem Hirn entstehen, aber da war noch mehr, was er in ihren rehbraunen tiefen Augen fand.
Überflüssig zu erwähnen, dass Pam und Frank sich noch vor dem Aufstehen erneut leidenschaftlich liebten, wobei Pam zum entfachen ihrer Lust an diesem Morgen keine erneuten Hiebe auf ihren Po brauchte.
Beim Frühstück brachte Frank dann das Gespräch wieder auf die Datei mit der brisanten Aufzeichnung aus dem Sprachverarbeitungsprogramm des Home-Automation-Systems OASE-DOMI&X ihrer Firma, bei dem sie gehört hatten, wie Senator Glen Harvey Finkbiner offensichtlich seine Geliebte Jenny mit einer Reitgerte versohlt hatte, und diese ihm anschließend willig einen geblasen hatte.
Eigentlich hatten sie beide die Aufnahme, nachdem sie ihre Brisanz erkannt hatten, bereits vom System gelöscht, aber die Neugierde hatte Pamela dazu verleitet, sich aus dem System noch eine private Kopie abzuziehen, was sie am Abend zuvor Frank gebeichtet hatte.
Dass Frank seinerseits noch eine Kopie bei sich hatte, hatte er bislang gegenüber Pamela noch nicht erwähnt.
„Lass uns gleich nach dem Frühstück zu dir fahren und die Datei löschen. Es wäre viel zu gefährlich sie zu behalten. Stell dir nur vor, wenn sie in falsche Hände gerät“, meinte Frank und Pamela erwiderte beschwichtigend:
„Keine Angst, ich habe den USB-Stick zu Hause in einen kleinen Safe gelegt, und es weiß ja keiner, dass ich die Datei habe. Darüber hinaus kann eigentlich keiner etwas mit unserem speziellen DOMI&X Dateiformat anfangen. Es ist ja kein MP3, dass jeder abspielen kann.“
Das klang erst einmal beruhigend, und so machten sie sich nach einiger Zeit auf zu Pamela, die in einem eigenen kleinen Häuschen wohnte, dass sie von ihren Eltern geerbt hatte, und das in einem anderen Viertel der Stadt lag. Zwar nicht in einer ganz so luxuriösen Gegend wie das Apartment von Frank, aber immerhin in einer Gegend in der eher „anständige“ Leute wohnten.
Doch ihre Überraschung war groß, als sie Pamelas Haustür aufgebrochen vorfanden. Ihre Befürchtung, dass jemand eingebrochen war, wurden beim Betreten von Pamelas Wohnzimmer bestätigt, als sie sämtliche Schubladen geöffnet und deren Inhalt auf dem Boden ausgeleert vorfanden. Pamela stürmte ins Schlafzimmer, und erstarrte, als sie anstelle des kleinen Safes nur noch Bruchstücke von herausgerissener Wand vorfand. Der Safe war ja nur mit zwei Schrauben in der Rigips Wand befestigt gewesen, und die Einbrecher hatten ihn einfach mit brutaler Gewalt herausgerissen, und mitgenommen.
„Der Safe ist weg!“, Pamelas Stimme überschlug sich und signalisierte die aufgekommene Panik, „Was machen wir jetzt nur?“.
„Ich weiß es auch nicht, aber wir sollten in jedem Fall Ruhe bewahren. Die Polizei zu rufen bringt jetzt wahrscheinlich nicht viel. Bei solchen Einbrüchen geben die sich eh nicht allzu viel Mühe. Das passiert ja fast tagtäglich. Was war denn sonst noch in deinem Safe?“, fragte Frank.
„Nur ein bisschen Bargeld, zum Glück nicht meine wichtigen Dokumente, die habe ich noch in einem Schließfach auf meiner Bank. Die wollte ich erst in der nächsten Woche holen, und dann mein Schließfach auf der Bank auflösen.“
Als Pamela ihre eigenen Worte überdachte, wurde sie etwas ruhiger, da sie ja außer dem Bargeld, dass sich verschmerzen ließ, keine persönlichen Sachen eingebüßt hatte. Aber der USB Stick war erst einmal weg, und wer konnte schon vorhersehen, was damit noch passieren würde.
„Die Datei ist auf einem USB-Stick mit Passwortverschlüsselung. So leicht kommt also keiner an die Aufzeichnung, und wenn, dann kann er mit dem Dateiformat sowieso nichts anfangen“, versuchte sie Frank zu beruhigen.
„OK, dann fahren wir jetzt erst einmal zur Firma, und versuchen wie normal zu arbeiten. Vielleicht fällt mir noch etwas ein, was wir tun können.“
So hielten sie es, denn mehr konnten sie der Situation jetzt nicht abgewinnen. Der USB-Stick mit der Aufzeichnung war weg, und wahrscheinlich waren die Einbrecher nur Kleinkriminelle, denn Profis hätten so ein bescheidenes Häuschen wie das von Pamela überhaupt nicht beachtet. Und die Gauner würden sich sicher nicht besonders viel Mühe mit einem verschlüsselten USB Stick machen, sondern sich mit dem Bargeld und dem neuen Fernseher begnügen, den sie darüber hinaus noch im Wohnzimmer hatten mitgehen lassen.
Die nächsten Tage vergingen ereignislos, und Pamela war vorübergehend bei Frank untergekommen, bis sie in ihr Haus aufgeräumt hatte, und die Haustüre repariert war.
In der darauf folgenden Woche hatte sie den Einbruch schon fast vergessen, und Pamela übernachtete wieder in ihrem eigenen Haus (wobei Frank in den ersten Tagen bei ihr über Nacht geblieben war), als sie in ihrem Briefkasten einen Zettel vorfand auf dem sie mit Erschrecken lesen musste:

Der Schreck war Pamela ins Gesicht geschrieben, als sie Frank davon berichtete. Nun hatte sie es also doch eingeholt. Jetzt machte der blöde USB-Stick ihnen doch noch Ärger. Hätte sie doch nie die Datei mit der Aufzeichnung da drauf gespielt.
Frank beruhigte sie: „OK, das ist jetzt echt ärgerlich, und kostet uns einiges Geld, aber schau mal auf die Rechtschreibung. Das ist kein Profi, und der hat mit Computern wahrscheinlich keine Ahnung. Wenn der etwas auf dem Stick gefunden hätte, hätte er es sicherlich erwähnt. Der denkt halt nur, dass uns der Stick wichtig ist, weil er in deinem Safe lag, und will noch Geld rausziehen. Die Zehntausend musst du halt als Lehrgeld ansehen“.
Tatsächlich hätte ein Profi, der Einblick in den USB-Stick genommen und auch nur erahnt hätte was auf der Aufzeichnung zu hören war, sich sicher nicht mit Zehntausend Dollar zufriedengegeben. Die Story alleine war bei der Presse und anderen Personen von der politischen Konkurrenz, welche ein Interesse daran haben konnten den Senator zu Fall zu bringen, ein mehrfaches Wert. Dieser Gedanke beruhigte Frank.
Das Geld war weniger ein Problem, denn Pamela hatte noch ausreichend Rücklagen auf der Bank, und so fuhren sie am übernächsten Abend zum angegebenen Ort. Da dieser in einer verrufenen Gegend auf der „wrong side of town“ lag nahm Frank vorsorglich eine Pistole mit. In seiner Jugend war er eine Zeitlang als Sportschütze aktiv gewesen, und er beherrschte den Umgang mit Waffen, so dass er sich sicher war der kommenden Situation gewachsen zu sein.
Sie nahmen bewusst nur den kleinen Toyota von Pamela um in die Gegend zu fahren. Je bescheidener ihr Gefährt, desto weniger würden sie auffallen und Begehrlichkeiten wecken.
Pamela und Frank erreichten das ehemalige Eisenbahngelände eine Viertelstunde vor der angegebenen Zeit, und beobachteten zunächst die Gegend, bevor sie ausstiegen. Das Gelände schien verlassen und wurde nur vom Licht des gerade herrschenden Vollmonds erhellt. Nachdem sich ihre Augen an die Lichtverhältnisse gewöhnt hatten, konnten sie neben der erwarteten Halle des Lokschuppens auch von Brombeerhecken überwucherte, undefinierbare Gerätschaften und Schrott wie auch einige alte Eisenbahnwaggons erkennen. Die Lage war insgesamt unübersichtlich und wenig vertrauenserweckend. Pamela war froh, dass sie Frank an ihrer Seite hatte. In solchen Situationen war ein starker Kerl, der einem ab und zu mal durch versohlen des Hinterns auf die Erde zurückholen konnte, dann doch einem frauenverstehenden Weichei vorzuziehen.
Wenigstens waren anscheinend keine Personen auf dem Gelände unterwegs. Solche verlassenen Gebäude zogen oft Obdachlose oder sonstige zwielichtige Gestalten an. Alles schien ruhig, und so entschloss sich Frank den Wagen zu verlassen, und mit Pamela im Schlepptau sich auf den Weg durch das unwegsame Eisenbahngelände zu machen. Trotz des Mondlichts mussten sie extrem aufpassen nicht über eine der verrottenden Schienen oder herumliegende undefinierbare Maschinenteile zu stolpern, und an manchen Stellen versperrten wuchernde Brombeerhecken den Weg.
Endlich hatten sie einen Trampelpfad gefunden, der sie zu einem seitlichen Eingang des Lokschuppens führte. Von der ehemals vorhandenen Tür war nach wahrscheinlich schon jahrzehntelanger Verwahrlosung nichts mehr übrig. Und so standen sie kurz darauf in der weiten Halle des, in einem runden Bogen um eine nicht mehr vorhandene Drehscheibe herum angelegten, Gebäudes in dem zu Urzeiten wohl einmal mächtige Dampflokomotiven der Southern Pacific Railroad gestanden haben mochten.
Glanz vergangener Zeiten. Frank hatte davon gehört, dass das Gelände bald neu entwickelt und mit einer neuen Super-Mall überbaut werden sollte. Vielleicht ein Grund dafür, dass sich hier keine Obdachlosen mehr eingenistet hatten, wenn eh bald die Bagger anrücken würden, um alles abzureißen.
Erstaunlicherweise schien es in der verlassenen Halle, in der weit weniger Schrott herumlag als von Frank erwartet, heller zu sein als in der Umgebung, was aber nicht daran lag, dass ein künstliches Licht die Halle erhellte, sondern dass durch eine geschickte Bauart der Oberlichter des Lokschuppens, das Mondlicht quasi gebündelt und in deutlich abgegrenzten Strahlenbündeln dedizierte Bereiche unterhalb erhellten, während andere Bereiche im Dunkeln blieben. Vorsichtig tasteten sich Frank und Pamela zu einem dieser helleren Bereich, als sie bemerkten, wie sich eine Gestalt diesem Bereich von der gegenüberliegenden Seite her näherte.
„Halt! Keinen Schritt weiter!“, war eine Stimme deutlich zu vernehmen, und fuhr fort: „Zeigt mir eure Hände!“
War das nicht eine weibliche Stimme? Frank horchte auf und konzentrierte sich.
„Keine Bullen, OK, aber ihr seid zu zweit. OK. Du
hast deinen Freund mitgebracht. Auch OK. Ihr seht das ich eine Pistole habe,
also macht keine Faxen!
Habt ihr das Geld?“
Nun war sich Frank sicher: die Person, die da gegenüber im schwachen Lichtkegel des Oberlichts stand und mit einer Pistole herumfuchtelte, war ein weibliches Wesen. Und ein sehr junges zumal, das konnte er den wenigen Sätzen, die sie in eher gehetztem Stil von sich gegeben hatte schon nach kurzer Zeit aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung mit Sprachanalysesystemen feststellen.
„Wir haben das Geld und wir wollen keinen Stress. Gib uns den Stick und wir verschwinden wieder“, gab Frank in festem Ton zurück.
„Habe ich doch gewusst, dass der euch was wert ist. Warum sonst habt ihr den in einem Safe gehabt? Ist verschlüsselt – äh? Ihr seid bestimmt so was vom Geheimdienst, oder so. Egal. Leg das Geld auf die Schiene da vorne, dann werf´ ich dir den Stick rüber.“
Wie Frank vermutet hatte war die Person, der sie da gegenüberstanden, nicht von übermäßigen Geistesgaben gesegnet. Denn wenn sie wirklich glaubte, dass Pamela und er irgendetwas mit einem Geheimdienst zu tun haben würden, müsste sie doch damit rechnen, dass um die nächste Ecke schon ein SWAT Team lauern würde um sie unmittelbar festzusetzen.
´Gleichgültig´, dachte sich Frank, Hauptsache sie hatten den Stick, und die Sache war über die Bühne. So ging er zu der besagten Schiene, und legte einen Umschlag mit dem Geld ab. Dabei blickte er sich in der ganzen Halle um, denn noch war er sich nicht sicher, ob die Einbrecherin auch alleine war. Sollte die wirklich ganz alleine den Safe aus Pamelas Schlafzimmerwand gestemmt haben? Nun ja, vielleicht war das doch gar nicht so schwer gewesen, Pamelas Haus war bei weitem nicht so solide gebaut, wie sein Apartment. Aber er wollte weiterhin auf Nummer sicher gehen.
„Geh zurück, so dass ich dich im Auge habe“, sagte die Stimme, die jetzt einen unterschwellig angespannten Ton durchschimmern ließ, wie Frank feststellte.
Die Person bewegte sich nun ihrerseits auf die Stelle zu, wo Frank das Geld abgelegt hatte. Da krachte es plötzlich, und die Person brach augenscheinlich in etwas ein, und verschwand, verzweifelt versuchend das Gleichgewicht zu halten, in einem Loch, wobei die Pistole in hohem Bogen durch die Luft flog, und schließlich in der Richtung von Frank auf dem Boden landete.
´Zeit zu handeln´, fuhr es Frank durch den Kopf, und er sprintete zu der Stelle, wo die Person offensichtlich in eine zuvor abgedeckte Untersuchungsgrube gefallen war, deren morsche Abdeckung unter ihrem Gewicht zusammengebrochen war.
Tatsächlich lag da im fahlen Licht ein junges Mädchen in der Grube zwischen den Trümmern der hölzernen Abdeckung, und versuchte wieder auf die Beine zu kommen. Aber Frank war schneller, und bevor sie auch nur versuchen konnte wieder aus der Grube herauszukommen, hatte er bereits ihre Pistole erreicht, diese eingesteckt, und nun seine eigene gezogen, die er nun drohend auf das Mädchen in der Grube richtete.
„Komm langsam mit erhobenen Händen raus, sonst hast du ein großes Problem!“, fuhr er sie in einem Tonfall an, der einem Policeofficer gut zu Gesicht gestanden hätte. Und zu Pamela: „nimm den Umschlag mit dem Geld wieder an dich, aber sei vorsichtig, du hast gesehen, dass hier alles morsch ist“.
Eigentlich hatte Frank selbst nur Glück gehabt, denn sein Weg zum Ablageort des Umschlags hatte ihn ebenfalls über so eine notdürftig abgedeckte Grube geführt, und es hätte genauso gut sein können, dass er zuerst eingebrochen wäre. Aber man musste ja auch mal Glück haben im Leben, dachte er sich, und war entschlossen, diese Situation in seinem Sinne auszunutzen.
Noch bevor die Person aus der Grube herausgekrabbelt war hatte Frank einige lange Kabelbinder auf dem Boden ausgemacht, mit denen er als allererstes die Hände des Mädchens fesselte.
„Wie heißt du?“, herrschte er sie an.
„Geht dich gar nichts an“, blaffte sie zurück.
Frank antwortete ihr mit einer kräftigen
Ohrfeige, deren Knall in der weiten Halle unwirklich verstärkt klang. Frank
hatte schnell erfasst, dass er diesem Gör nur mit entsprechender Konsequenz und
Härte begegnen konnte. Die war sicher nicht wohlbehütet in einer Kita mit
Rundum Pampering aufgewachsen.
Das Mädchen war deutlich kleiner als Pamela und ihre ungepflegte Kleidung
sprach eine deutliche Sprache, was ihre Herkunft anging. Schulterlange Haare
hingen ihr ungekämmt ins Gesicht, in dem sich deutlich Ärger und Wut
spiegelten. Frank schätzte ihr Alter auf vielleicht siebzehn oder achtzehn
Jahre.
Als sie weiter zögerte ihren Namen preiszugeben setzte Frank nach: „wird bald!“, und drohte damit zu einer erneuten Ohrfeige auszuholen.
„OK, Gina“, gab sie kurz zurück. Frank hatte eine deutliche Handschrift, die Pam ja bereits kenngelernt hatte. Ginas Wange schmerzte, und ihr war unmittelbar klar geworden, dass mit Frank einerseits nicht zu spaßen war, und sie andererseits nun schlechte Karten hatte, da ihre Pistole bei ihm, und ihre Hände gefesselt waren.
„Wo ist der Stick?“, der Ton, mit welchem Frank diese Frage stellte machte Gina unmissverständlich klar, dass sie schnell antworten musste, wenn sie der nächsten heftigen Ohrfeige aus dem Weg gehen wollte.
„In meiner Hosentasche“, und tatsächlich fanden Franks Finger in der zerschlissenen Jeans den Stick.
„Ist das deiner?“, fragte er Pamela, die nun zu ihm hergekommen war und mit Anspannung und Erstaunen verfolgte, wie Frank die Situation zu ihren Gunsten verändert hatte.
„Ja, das ist er. Ich glaube du kannst sie gehen lasse. Lass uns verschwinden“, bestätigte sie ihm.
„Nicht bevor wir dem Gör hier eine Lektion in Bezug auf Einbruch und Erpressung gegeben haben. Die Polizei lässt die nach einer Ermahnung eh gleich wieder laufen, da weiß ich was Besseres“.
Mit diesen Worten zerrte Frank Gina zu einem der Pfeiler zwischen den Gleisen, welche das Dach trugen. Dabei achtete er besonders auf seine Schritte, nicht, dass er diesem Gör noch einmal die Gelegenheit geben würde freizukommen und wieder zu einer Bedrohung zu werden. Pamela folgte ihm vorsichtig.
Beim Pfeiler angekommen stopfte er ein
Taschentuch in den Mund und öffnete ihre Jeans, bevor er Gina mit dem Gesicht
zum Pfeiler mit einem Kabel, das in der Nähe auf dem Boden lag, und das Pamela
ihm bringen sollte, festband.
Als er Gina solchermaßen fixiert hatte zog er ihre Jeans herunter, so daß sie nun im Höschen vor ihm stand, und die
heruntergezogene Hose ihre Bewegungsfreiheit weiter einschränkte.
„Was machst du? Was hast du vor?“, äußerte sich Pamela erstaunt.
„Das wirst du schon sehen“, entgegnete Frank und zog auch den Slip den Mädchens nach unten, so dass Gina nun mit entblößtem Hintern am Pfeiler festgebunden vor den beiden stand. Gina hatte keine besonders gute Figur, wie Frank für sich feststellte. Zu viel Fast-Food Ernährung hatte hier anscheinend ihre typischen Spuren hinterlassen. Aber ihr ausladendes, pralles Hinterteil glich ein wenig ihre ansonsten wenig attraktiven Erscheinung aus.
Ohne weitere Erklärungen zog Frank seinen geschmeidigen, ledernen Gürtel aus den Schlaufen seiner Hose und faltete ihn zu eine Schlaufe. Dann begann er mit dem Gürtel auf Ginas ungeschützten Po zu schlagen, dass es in der weiten Halle des Lokschuppens nur so knallte.
Gina wollte schreien, aber das Taschentuch in ihrem Mund wirkte wie ein Knebel, und die wenigen Laute die ihn überwinden konnten, gingen in dem Knallen des Gürtels auf Ginas Po unter.
Frank legte alle seine Kraft in die Hiebe, und er war ein äußerst kräftiger Kerl, so dass Ginas Hintern schon nach wenigen Schlägen brannte wie Feuer. All die Anspannung der letzten Tage bis zu jenem Moment, in dem Gina in diese Grube gefallen war und sich Frank diese Chance eröffnet hatte, löste sich nun auf, und Frank ließ den Gürtel scharf auf Ginas Hintern tanzen.
Immer wieder peitschte das Leder die Haut, und trotz des schummrigen Lichts verfehlte Frank nicht sein Ziel. Im Gegenteil fokussierte sich seine Konzentration immer mehr auf das ihm ausgelieferte Hinterteil von Gina, dass er immer weiter in ein flammendes Inferno verwandelte. Obwohl es die Düsterheit kaum zuließ, glaubte Frank eine intensive Rötung von Ginas Hintern sehen zu können, wie er auch glaubte die Hitze spüren zu können, die von der gepeinigten Haut ausging.
„Eigentlich hat diese Gina sogar einen ganz netten Arsch“, dachte er bei sich selbst, während er immer weiter den Gürtel seine strafende Arbeit verrichten ließ.
Hatte Gina noch zu Beginn der Bestrafung verzweifelt
versucht loszukommen, oder durch verdrehen ihres Körpers dem peinigenden Gürtel
zu entkommen, so gab sie es schließlich auf, und ließ die Schläge weinend über
sich ergehen. Frank bemerkte diese Wandlung, und pfefferte noch eine Reihe
besonders heftiger Hiebe auf Ginas Hintern.
Dann band er sie vom Pfeiler los, und überließ sie einem heftigen Schluchzen.
„Komm, wir gehen“, wandte er sich zu Pamela, die über die Heftigkeit mit der Frank Gina bestraft hatte etwas erschrocken war.
Ohne sich noch einmal umzuwenden verließen die beiden den Lokschuppen und das Gelände.
Schweigend fuhren sie zu Pamelas Haus, und erst als sie im Wohnzimmer saßen, und Frank sich einen Whisky aus Pamelas Hausbar eingeschenkt hatte sprach er: „Ich denke, dass das nötig war. Das Gör war noch so jung, da hätte die Polizei nichts gebracht. Nun wird sie sich zweimal überlegen, ob sie nochmal irgendwo einbricht und danach versucht die Leute zu erpressen“.
„Vielleicht hast du recht“, meinte Pamela, ´aber vielleicht geht sie beim nächsten Mal nur geschickter vor´, dachte sie bei sich, wollte aber die siegreiche Stimmung mit ihrer Vermutung nicht beeinträchtigen.
Nachdem Frank den ersten Whisky hinuntergespült hatte, ging er in die Küche, wo er mit einem großen Hammer den USB-Stick zerstörte, und dabei gleich noch einer der Fußbodenplatten einen ordentlichen Riss verpasste.
„Der macht uns keinen Ärger mehr“, stellte er befriedigt fest, und kehrte ins Wohnzimmer zurück um sich noch einen weiteren Whisky einzuschenken.
Libertineros 2023, 2025
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